DE553146C - Verfahren zum Ausbessern schadhafter Schoepftassen von teleskopierten Gasbehaeltern in gasgefuelltem Zustand - Google Patents

Verfahren zum Ausbessern schadhafter Schoepftassen von teleskopierten Gasbehaeltern in gasgefuelltem Zustand

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DE553146C
DE553146C DESCH94075D DESC094075D DE553146C DE 553146 C DE553146 C DE 553146C DE SCH94075 D DESCH94075 D DE SCH94075D DE SC094075 D DESC094075 D DE SC094075D DE 553146 C DE553146 C DE 553146C
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Schweiss Unternehmung Wegner &
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Schweiss Unternehmung Wegner &
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/007Gas-holders of variable capacity with telescopically movable ring-shaped parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ausbessern schadhafter Schöpftassen von teleskopierten Gasbehältern in gasgefülltem Zustand Bei teleskopierten Gasbehältern stellen sich nach mehr oder weniger langer Betriebsdauer Undichtigkeiten an den Schöpftassen ein, so daß das in ihnen befindliche Sperrwasser abfließt und das unter Druck befindliche Gas durchschlägt.
  • Die Ausbesserung der Schöpftassen erfolgt bisher nur nach Außerbetriebsetzung und Entleerung des ganzen Behälters. Zu diesem Zweck werden, wenn das Gas und Wasser abgelassen sind, mit Hilfe von besonders konstruierten Hebeladen die Teleskope nach Entfernung der Rollenböcke über die Glocke so weit hochgezogen, daß die Schöpftassen- für die Ausbesserungsarbeiten freiliegen.
  • In den letzten Jahren ist man dazu übergegangen, mit Hilfe der elektrischen Lichtbogenschweißung Gasbebälter während des Betriebes auszubessern. Hierbei macht es erliebliche Schwierigkeiten, die Schöpftassen so weit zugänglich zu machen, daß undicht gewordene Stellen der Tasse im Betriebe durch elektrische Schweißung beseitigt werden können.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Ausbesserung der Schöpftasse in der Weise vorzunehmen, daß man das Teleskop hochzieht, in dieser Stellung das Hakenblech auf dem ganzen Umfang abtrennt, es anhebt und dann das Teleskop so weit herabläßt, daß es auf dem Boden des Behälters aufsitzt. Dadurch liegt die Schöpftasse für Reparaturarbeiten frei. Nach der Ausführung der Reparaturärbeiten wird das Teleskop angehoben sowie das Hakenblech gesenkt und über die Trennungsnaht ein Laschenblech gelegt, das man durch zwei Schweißnähte mit dem Hakenblech und dem Teleskopmantel verbindet.
  • Dieses Verfahren hat verschiedene Nachteile. Eine Blechkonstruktion von roo bis zoo m Umfang enthält Spannungen, die sich beim Abtrennen des Hakenblechs vom Teleskopmantel bemerkbar machen und ein genaues Wiederzusammensetzen der Teile gefährden. Sie sind besonders dann störend, wenn die oberen Nietreihen (mehrere tausend Nieten) entfernt und nachher wieder hergestellt und abgedichtet werden müssen. Außerdem ist ein .Abtrennen des Hakenblechs dann nicht möglich, wenn es sich um eine Lame1-lenkonstruktion handelt, bei der die Aufrichter der Eisenkonstruktion schwächer als üb- lich gehalten sind und der Teleskopmantel durch aufgenietete Blechstreifen verstärkt ist. Hier würde ein Zerschneiden der Konstruktion unfehlbar ein Verwerfen der einzelnen Teile mit sich bringen.
  • Die Erfindung bezieht sich- nun auf ein die Nacrteile der bisher bekannten Methoden vermeidendes Verfahren zum Ausbessern schadhafter Schöpftassen von teleskopierten Gasbehältern in gasgefülltem Zustand und be. steht darin, daß die Teleskope bzw. Teleskop und Glocke durch Gasabgabe so weit entleert und dann so miteinander verbunden werden, daß die Glocke bei erneuter Gasfüllung die Teleskope hochzieht und die Schöpftassen für die Ausbesserungsarbeiten zugänglich macht. Handelt es sich um Gasbehälter mit zwei oder mehreren Teleskopen, dann ist es zweckmäßig, an dem Teleskop, das die auszubessernde Tasse verdeckt, nach erneuter Füllung der Glocke mit Gas einen Blechschuß abzunehmen, so daß die Schöpftasse durch die Öffnung im Teleskop zugänglich wird. Bei Gasbehältern mit nur einem Teleskop kann man so vorgehen, daß man, sobald das Teleskop gasleer ist, d. h. also vor erneuter Gasfüllung, das Teleskop so weit anhebt, daß nach erneuter Gasfüllung die Tasse ohne weiteres freiliegt.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch in drei Beispielen veranschaulicht, wie das Verfahren ausgeübt werden kann.
  • Fig. i zeigt im Längsschnitt einen Behälter mit einem Teleskop während des Betriebes. Zum Zweck einer Ausbesserung der Schöpftasse wird die Glocke d zusammen mit dem Teleskop b so weit in den Wasserbehälter c gesenkt (vgl. Fig. 2), daß das Teleskop b ganz und die Glocke a fast gasleer werden. Sodann hebt man das Teleskop b mit Hilfe üblicher Hubvorrichtungen an und stützt es an der Glocke a mittels Absteifungen d, und zwar nach Entfernung der Rollenböcke e, gegen die Glocke a derart ab, daß sein unterer Rand genügenden Raum freigibt, um an die Schöpftasse f, an der nach erneuter Gasfüllung die Ausbesserungsarbeiten vorgenommen werden sollen, herankommen zu können (Fig. 3). Die Absteifungen d verbinden die Glocke a mit dem Teleskop b. Die Glocke a zieht demgemäß bei erneuter Gasfüllung das Teleskop b mit sich hoch und gibt die Tasse f frei (Fig. q.). Nunmehr können die Ausbesserungsarbeiten an der Tasse f in gasgelülltem Zustand des Behälters, d. h. während des Betriebes durchgeführt werden.
  • In ähnlicher Weise ist es möglich, vorzugehen, wenn es sich um Ausbesserungsarbeiten an Schöpftassen von Gasbehältern mit zwei oder mehreren Teleskopen handelt.
  • Fig. 5 zeigt im Längsschnitt die Glocke a, die Teleskope b1 und b2 und den Wasserbehälter c. Soll nun eine Ausbesserung an der Schöpftasse f2 des Teleskops b2 vorgenommen werden, so bringt man die Teleskope b1 und b2 in die in Fig.6 dargestellte Stellung. Mit Hilfe von Haken oder anderen geeigneten Vorrichtungen g werden die Teleskope bi, b2 an ihrem oberen Ende miteinander so verbunden, daß nach erneuter Gasfüllung die Glocke a die Teleskope bi, b2 hochzieht (Fig. 7) . Nunmehr ist es lediglich erforderlich, einen Blechschuß lt im Teleskop bi zu entfernen. Damit ist die Tasse f2 für die Ausbesserungsarbeiten zugänglich.
  • Soll die Schöpftasse f1 der Glocke a ausgebessert werden, so entleert man die Teleskope b1, b2 und die Glocke a so weit, wie es Fig.8 zeigt. Sodann verbindet man die Glocke a und das Teleskop b2 durch Haken miteinander und läßt wiederum Gas zuströmen, so daß die Glocke a das Teleskop b2 mit hochzieht (Fig. c9). In ähnlicher Weise wie bei dem vorigen Ausführungsbeispiel wird ein Schuß la aus dem Teleskop-b2 entfernt, und die Tasse f 1 an der Glocke a ist für die Ausbesserungsarbeiten zugänglich. Während der Ausbesserungsarbeiten bleibt das Teleskop b1 im Wasser.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. .Verfahren zum Ausbessern schadhafter Schöpftassen von teleskopierten Gasbehältern in gasgefülltem Zustand, dadurch gekennzeichnet, da die Teleskope bzw. Teleskop und Glocke durch Gasabgabe so weit entleert und dann so miteinander verbunden werden, daß die Glocke bei erneuter Gasfüllung die Teleskope mit hochzieht und die Schöpftasse für die Ausbesserungsarbeiten zugänglich macht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, insbesondere zur Ausführung an Gasbehältern mit zwei oder mehreren Teleskopen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Teleskop, das die auszubessernde Tasse verdeckt, nach erneuter Gasfüllung ein Blechschuß abgenommen wird, um die Tasse zugänglich zu machen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, insbesondere zur Ausführung an Gasbehältern mit einem Teleskop, dadurch gekennzeichnet, daß vor erneuter Gasfüllung das Teleskop so weit angehoben wird, daß nach erneuter Gasfüllung die Tasse ohne weiteres zugänglich ist.
DESCH94075D 1931-05-07 1931-05-07 Verfahren zum Ausbessern schadhafter Schoepftassen von teleskopierten Gasbehaeltern in gasgefuelltem Zustand Expired DE553146C (de)

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