DE552773C - Gasgefuellte elektrische Bogenlampe - Google Patents

Gasgefuellte elektrische Bogenlampe

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DE552773C
DE552773C DEP63015D DEP0063015D DE552773C DE 552773 C DE552773 C DE 552773C DE P63015 D DEP63015 D DE P63015D DE P0063015 D DEP0063015 D DE P0063015D DE 552773 C DE552773 C DE 552773C
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Germany
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lamp
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electric arc
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Expired
Application number
DEP63015D
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English (en)
Inventor
Otto Fritze
Dr Alfred Ruettenauer
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/04Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/045Thermic screens or reflectors

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  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Gasgefüllte elektrische Bogenlampe Die Erfindung bezieht sich auf solche gasgefüllten elektrischen Bogenlampen, insbesondere Wolframbogenlamp:en, die ein für ultraviolette Strahlen durchlässiges Glasgefäß und einen Quecksilberbodenkörper besitzen. Von bekannten derartigen Lampen unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Lampe im wesentlichen dadurch, daß unterhalb der Elektroden und eines diese überbrückenden, die Zündung .erleichternden elektrischen Glühdrahtes :ein Schirm angeordnet ist. Durch diesen Schirm wird bei hängender Brennlage der Lampe der Quecksilberbodenkörper vor dann sonst eintretender übermäßiger Erhitzung geschützt, so daß die Lampe in allen Brennlagen -eine annähernd gleiche Strahlungsintensität, insbesondere Ultraviolettintensität, aufweist. Der Schirm dient ferner dazu, zerstäubtes Elektrodenmaterial aufzufangen und am Abwandern an die Glokkenwand zu hindern.
  • Um den Aufbau der Lampe zu vereinfachen, können die Haltedrähte des Schirmes auch gleichzeitig zur Halterung des Glühdrahtes ausgenutzt werden, etwa durch Anbringung von Lisen an den Haltedrähten, durch welche der ringförmige oder schlaufenförmige Glühdraht hindurchtritt. Der Schirm kann hierbei noch als Spiegel ausgebildet werden, und zwar zweckmäßig als ein in Richtung auf die Elektroden konkaver Spiegel. Ein derartiger, durch die Wärmestrahlung der Elektroden und des Glühdrahtes mehr oder weniger auf starke Rotglut erhitzter Spiegel wirft die Wärmestrahlen in den Reflektor der Lampe, von dem sie dann zusammen mit den ultravioletten Strahlen und auch den Lichtstrahlen in eine bestimmte bzw. gewünschte Ausstrahlungsrichtung geleitet werden. Eine derartige Lampe besitzt daher neben starker Ultraviolettstrahlung auch eine sehr starke Wärmestrahlung.
  • Auf der Zeichnung sind in den Abb. i und 2 zwei Ausführungsbeispiele von gemäß der Erfindung ausgebildeten Wolframbogenlampen in Ansicht dargestellt.
  • Die in Abb. i dargestellte Bogenlampe besteht in bekannter Weise aus einem Sockel i, einem Fußrohr 2 und einer mit Argon, Stickstoff oder einem anderen indifferenten Gas von üblichem hohen Druck gefüllten Hülle 3 aus Quarzglas oder ,aus einem anderen, für ultraviolette Strahlen durchlässigen Glase, wie etwa Borosilikatglas. Die im Fußrohr 2 eingeschmolzenen Stromzuführungen q. endigen innerhalb des Lampengefäßes 3 in zwei ständerartigen Stäben 5, an deren einander zugekehrten Haltedrähten 6 zwei blockförmige oder kugelförmige Elektroden 7 .aus Wolfram oder auch aus einem Gemisch von elektronenemittierenden Stoffen und Wolfram oder einem anderen, hoch hitzebeständigen Metall befestigt sind. An den Haltedrähten 6 der Elektroden sind zwei Ringösen 8 vorgesehen, durch die ein als ununterbrochener Ring ausgebildeter, die Bogenstrecke ianisierender Glühdraht 9 (Wendelleuchtkörper) lose hindurchgezogen ist, so daß Berührungswiderstände zwischen den Ringösen 8 und dem Glühdraht 9 entstehen, die verhindern, daß der Lichtbogen beim Betrieb der Lampe auf den Glühdraht 9 abwandert.
  • Im Lampengefäß 3 befindet sich ein aus Quecksilber oder auch aus einem Qiuecksilberamalgam bestehender Bodenkörper io, der sich zufolge der Kugelgestalt des Lampengefäßes zentral oder annähernd zentral zur Bogenstrecke einstellt. Oberhalb des Bodenkörpers i o und damit unterhalb der Bogenstrecke und des Glühdrahtes 9 ist !ein Schirm i i angebracht, der den Bodenkörper io bei hängender Brennlage der Lampe vor übermäßiger Erhitzung schützt. Der Schirm besteht im Beispiel nach Abb. i aus einem kreisförmigen Molybdändrahtnetz, das von zwei Drähten 12 getragen wird, die ihrerseits meiner, zwischen den beiden Haltedrähten 13 angeordneten Glasperle 1q. isoliert eingeschmolzen sind. An den Haltedrähten 12 sind noch zwei Ringösen 15 vorgesehen, durch die der Glühdraht 9 genau so wie durch die äsen 8 hindurchgezogen ist. Der Glühdraht 9 wird dadurch zusätzlich gehaltert, und zwar unmittelbar durch die für den Schirm i i vorgesehenen Haltedrähte 12.
  • Der Schirm i i, der auch als Fänger für zerstäubtes Elektrodenmaterial wirkt, kann aus beliebigem hitzebeständigem Stoff bestehen und auch eine beliebige Gestalt erhalten. Während bei Fehlen des Schirmes i i eine in hängender Lage brennende Lampe weit mehr ultraviolette Strahlen aussendet als in waagerechter ,oder stehender Brennlage, wird durch den Einbau des Schirmes erreicht, daß die Lampe bei jeglicher Brennlage annähernd gleiche Ultraviolettstrahlung ergibt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.2 besteht der unter den Elektroden 7 und oberhalb des Bodenkörpers io angebrachteSchixm aus einer annähernd halbkugelförmig gebogenen Schäle 16 aus ,genügend hitzebeständigem Metall. Diese Schale 16 ist auf der Innenseite verspiegelt und, wie ersichtlich, in Richtung a uf die Elektroden offen, so daß die von, den Elektroden und dem Glühdraht ausgehende Wärmestrahlung sowie auch die eigene Wärmestrahlung des beim Betriebe der Lampe auf starke Rofglut kommenden Schirmes in den nicht dargestellten Reflektor der Lampe geleitet wird, von dem aus. die Wärmestrahlen dann zusammen mit den ultravioletten Strahlen und auch den Lichtstrahlen in bestimmter Ausstrahlungsrichtung weitergeleitet werden. Auch in diesem Falle sind die Haltedrähte 12 des Spiegels 16 gleichzeitig zur Halterung des Glühdrahtes 9 ausgenutzt. Selbstverständlich müssen die beiden Halterungsösen 15 in bezug auf den mit ihnen in Berührung stehenden Glühdraht 9 eine solche Stellung haben, daß an den Ösen stets gleiches oder annähernd gleiches Potential herrscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasgefüllte elektrische Bogenlampe, insbesondere Wolframbogenlampe, mit einer für ultraviolette Strahlen durchlässigen Glasglocke und einem Quecksilberbodenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Elektroden und eines diese überbrückenden, die Zündung erleichternden Glühdrahtes (9) ein den Quecksilberbodenkörper (io) vor übermäßiger Erhitzung schützender Schirm (i i) angeordnet ist, dessen Haltedrähte (i2) zweckmäßig auch zur Halterung des Glühdrahtes (9) ausgenutzt sind. z. Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm als Spiegel, und zwar zweckmäßig als ein in Richtung auf die Elektroden (7) konkaver Spiegel (16) ausgebildet ist.
DEP63015D 1931-05-07 1931-05-08 Gasgefuellte elektrische Bogenlampe Expired DE552773C (de)

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