DE552437C - Mit an den Augenoeffnungen angebrachten Augenlagerpfannen versehener Puppenkopf aus Celluloid oder anderem aehnlichen durchscheinenden Stoffe - Google Patents

Mit an den Augenoeffnungen angebrachten Augenlagerpfannen versehener Puppenkopf aus Celluloid oder anderem aehnlichen durchscheinenden Stoffe

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DE552437C
DE552437C DEM104077D DEM0104077D DE552437C DE 552437 C DE552437 C DE 552437C DE M104077 D DEM104077 D DE M104077D DE M0104077 D DEM0104077 D DE M0104077D DE 552437 C DE552437 C DE 552437C
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eye
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celluloid
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DEM104077D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/38Dolls' eyes
    • A63H3/40Dolls' eyes movable

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  • Toys (AREA)

Description

  • Mit an den Augenöffnungen angebrachten Augenlagerpfannen versehener Puppenkopf aus Celluloid oder anderem ähnlichen durchscheinenden Stoffe Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung der Augen in Puppenköpfen, nach der die in bekannter Weise mit einem Gegengewicht verbundenen und gegebenenfalls bügelartig angeordneten Augen in bequemer, einfacher Weise in die napfförmigen mit ihren Außenrändern an den Rändern der Augenöffnungen befestigten bzw. daran angeklebten Lagerpfannen für die Augen einzuführen sind, ohne daß dabei die Ränder der Lagerpfannen einreißen oder sonst beschädigt werden. Sie werden in der Arbeitslage gegen Verschiebung gesichert und können gegebenenfalls beliebig ohne Zerstörung der Pfannen und ihrer Befestigung aus diesen entfernt werden. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß man die nur an ihren äußersten Kantenbegrenzungen der Augenlöcher befestigten und bei der Verwendung von durchsichtigem, thermoplastischem Stoff, wie beispielsweise Cellulose, daran angeklebten Lagerpfannen mit einander symmetrisch gegenüberliegenden, überhöhten oder verlängerten Wandungsteilen oder Ansätzen versieht, welche aus federndem Stoff bestehen, also beispielsweise aus Cellulose, und auf ihrer Innenseite mit Führungsrinnen versehen sind, in «-elche man entsprechende Ansätze der Puppenaugen oder des bügelförmigen Trägers für die Puppenaugen einführt. Bei dieser Anordnung, die eine federnde Geradführung für die Augen darstellt, braucht man die napfförmigen Lagerschalen nur verhältnismäßig flach zu machen und nicht auf ihrer ganzen Fläche anzukleben. Man erreicht dadurch den weiteren Vorteil, daß keine den Eindruck der Hautfarbe beeinträchtigende innere Schattenwirkung entsteht, indem die Befestigungsstelle bzw. der Drehzapfen der Augen in verhältnismäßig großer Entfernung von den Kanten der Augenöffnungen liegt, die eine schädliche, außen sichtbare Schattenwirkung nicht entstehen läßt. Hierzu kommt, daß infolge der halb durchscheinenden Beschaffenheit der durch einen Luftraum voneinander getrennten Außenwandung und der Wandung der Lagerschale das von außen eintretende diffuse Licht gebrochen wird und den Einblick in den Innenraum des Puppenkopfes verhindert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. F ist eine schaubildliche Darstellung des Puppenkopfes mit der Augenmontierung gemäß Erfindung, wobei in der Darstellung ein Stück herausgebrochen ist, um die innere Konstruktion der Montage besser zu zeigen.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt in einer Ebene nach Linie 2-2 von Abb. i.
  • Abb. 3 ist eine der Abb. 2 ähnliche Ansicht nach Entfernung des Augensatzes aus der Montageeinrichtung.
  • Abb. 4 zeigt in Perspektive die als Träger für die Augen dienenden Sockelstücke.
  • Bei der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist der Puppenkopf aus einer verhältnismäßig dünnen Wandstärke aus halbdurchsichtigem oder durchscheinendem Material hergestellt, z. B. aus transparentem Celluloid oder einer anderen Celluloseableitung, um so möglichst naturgetreu die Farbentönung der menschlichen Haut nachzuahmen. Solche Celluloseköpfe können mit täuschender Natürlichkeit und Lebensähnlichkeit den Teint der menschlichen Haut wiedergeben; doch wurde bisher dieser Eindruck wieder beträchtlich dadurch gestört, daß auf die Innenwandung Schatten von den Konstruktionsteilen geworfen werden, welche im Innern für die Augenmontage benutzt werden. Diese störenden Schatten oder dunkleren Flecken werden besonders offensichtlich, wenn der Puppenkopf gegen das Licht gehalten wird. Wenn die bisher üblichen Sockel oder Träger der Augen an der Innenwandung des Puppenkopfes, beispielsweise an der Stirn, der Nase oder den Wangen, befestigt sind, so sind diese Befestigungsmittel deutlich durch die Wandung des Puppenkopfes hindurch sichtbar, und sie bewirken eine starke Entstellung der Gesichtzüge des Puppenkopfes.
  • Gemäß der Erfindung werden nun die Augen oder Augensätze und ihre Träger so gestaltet und an dem Puppenkopf so befestigt, daß alle solche die Befestigung sichtbar andeutenden-- Schatten oder dunkleren Stellen vollständig beseitigt sind. Um dies zu erreichen, werden die zur Augenmontierung dienenden Sockelstücke i i, 12 an dem Puppenkopf nur an den Rändern von dessen Augenöffnungen befestigt, so daß nur an diesen Stellen um die Augenöffnungen herum sie die Wandung des Puppenkopfes berühren, während diese Sockelstücke ihrerseits einen beweglichen Augensatz frei schwebend tragen. Diese Sockelstücke selbst werden zweckmäßig aus ähnlichem oder demselben Material gemacht, wie die Puppenköpfe io selbst, sie bestehen aus einer ebenfalls verhältnismäßig dünnen Hülse oder Halbleugelschale, die den Augenstücken des Augensatzes 13 genau angepaßtwerden kann und mit Augenöffnungen 14 und 15 versehen sind,. welche in ihrer Größe und Kontur den Augenöffnungen 16 und 17 des Puppenkopfes genau entsprechend gemacht werden können. Diese in Abb. 4 gesondert für sich gezeigten hülsenartigen Augensockel werden in dem Puppenkopf auf seiner Innenseite so angeordnet, daß ihre Augenöffnungen 14, 16 genau zusammenpassen mit den Augenöffnungen 16, 17 des Puppenkopfes; durch Befestigung derselben am Puppenkopf ausschließlich am Rande der zusammengepaßten Augenöffnungen mit Hilfe eines geeigneten Klebstoffes oder Befestigungsmittels a, wie dies die Abb. i bis 3 zeigen, wird die vereinigende Berührung und damit die Materialverdickung beschränkt auf den Flächenraum um die Ränder oder Kanten der zusammengepaßten Augenöffnungen herum. Ferner sind, wie die Zeichnungen es zeigen, die Sockelstücke 11, 12 so gestaltet, daß sie die Wandung des Puppenkopfes io nirgends berühren, mit Ausnahme an ihrer Befestigungsstelle um die zusammengepaßten Augenöffnungen herum. Zweckmäßig werden in den Puppen Augensätze beispielsweise benutzt, bei denen der Augensatz aus einer Querstange 18 besteht, welche die auf ihr längs verstellbaren Augen i9, 2o trägt, und dem mit einem in der Mitte der Querstange angeschweißten Gewichtsarm 21, der das Gewicht 22 trägt. Damit die Querstange 18 die Augen richtig in den Sockelstücken halten kann, sind diese mit seitlichen Löchern 23. 24 an den Stellen versehen, an denen die beiden Enden der Querstange 13 eingeschoben sind.
  • Um den Augensatz in die gemäß Abb. 2 montierten Sockelstücke i i, 12 einzusetzen, wird die federnde Nachgiebigkeit der Sockelstücke i 1, 12 sowie die Elastizität des Puppenkopfes 1o ausgenutzt. Da die Querstange 13 etwas länger ist als die Entfernung zwischen den Löchern 23, a4 der beiden Sockelstücke, werden die Sockelenden etwas auseinandergebogen, bis die Querstange in die Löcher einschnappen kann. Zur Erleichterung der Stangeneinführung sind zweckmäßig die beiden Sockelstücke mit kleinen Randfort-Sätzen iia und 12d versehen, in denen längs verlaufende Rinnen 25, 26 vorgesehen sind, welche keilförmig auf die Öffnungen 23, 24 zu verlaufen und somit beim Eindrücken der Querstange 18 deren Enden in diese Löcher 23, 24 hineinleiten, wobei die Sockelstücke beim Eindrücken der Stange zunächst etwas nach außen ausweichen, bis die Stangenenden in die Löcher eingeschnappt sind. Danach nehmen die Teile wieder ihre Normalstellung ein, und auch die Augen sind dann von selbst in die richtige Lage eingestellt. Es ist klar, daß ebenso die Augensätze wieder entfernt werden können, indem man auf die Fortsätze 11a und i 2a einen leichtenAuswärtsdruck ausübt, so daß sie die Querstange 13 wieder freigeben. Aus der Konstruktion ergeben sich eine Reihe von Vorteilen. Da die Sockelstücke i i und 12 den Puppenkopf nur an den Rändern der Augenöffnungen berühren, sind die aus den oben angegebenen Gründen nachteiligen Berührungen der Puppenkopfwandung vollständig beseitigt. Die Eigenart der Augensatzmontierung an den Augenöffnungen des Puppenkopfes ermöglicht ein dichtes und sicheres Zusammenpassen der Augen mit den Augenöffnungen. Die durch das Zusammenfügen an dieser Stelle hervorgerufenen Schatten sind beschränkt auf die Regionen des Augenlids und verleihen deshalb der Konstruktion ein ganz besonderes Aussehen, das dem Aussehen des menschlichen Auges ähnlich ist. Überdies gewährt diese Anbringung der Augensockel von der Außenseite des Puppenkopfes das Aussehen eines festen Zusammenhängens der Teile, da alle von der Außenseite des Puppenkopfes sichtbare Öffnungen vermieden sind. Dabei kann der Augensatz außerordentlich leicht wieder entfernt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit an den Augenöffnungen angebrachten Augenlagerpfannen versehener Puppenkopf aus Celluloid oder anderem ähnlichen durchscheinenden Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Ränder der Augenlöcher mit ihren Außenrändern angeklebten oder befestigten, in bekannter Weise napfförmig schräg nach innen gerichteten Augenlagerpfannen (11, 12) an einander symmetrisch gegenüberliegenden Wandungsteilen einseitig mit federnden Fortsätzen oder Lappen versehen sind, die mit Führungsrinnen (25, 26) ausgestattet sind, welche der in die an den Lappen angebrachten Lage oder Löcher einzusetzenden Augenachse (18) als Zwangsführungsnuten dienen.
DEM104077D 1928-02-17 1928-03-28 Mit an den Augenoeffnungen angebrachten Augenlagerpfannen versehener Puppenkopf aus Celluloid oder anderem aehnlichen durchscheinenden Stoffe Expired DE552437C (de)

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