DE552122C - Vorrichtung zum Erleichtern des Schwimmenlernens - Google Patents

Vorrichtung zum Erleichtern des Schwimmenlernens

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DE552122C
DE552122C DEG79983D DEG0079983D DE552122C DE 552122 C DE552122 C DE 552122C DE G79983 D DEG79983 D DE G79983D DE G0079983 D DEG0079983 D DE G0079983D DE 552122 C DE552122 C DE 552122C
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swim
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/12Arrangements in swimming pools for teaching swimming or for training

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

Gegenstand des Patents ist ein Gerät zum beschleunigten Erlernen und Lehren des Schwhnmens.
Das Schwimmen beruht auf dem Gefühle der Gewißheit des Schwimmenden, daß die Tragfähigkeit des Wassers im Zusammenwirken mit Schwimmübungen so groß ist, daß die Einatmungsorgane noch aus dem Wasser ragen. Nichtschwimmer haben dieses .Sicherheitsgefühl nicht. Sie verschaffen es sich durch Anlegen und Benutzen von Auftriebshilfsmitteln (Schwimmwesten, Korkwesten, Holzstücken, Blasen), oder sie lassen sich an der Leine über Wasser halten, um ungehindert Luft einatmen zu können. Das Sicherheitsgefühl und damit die Fähigkeit, zu schwimmen, eignen sie sich mit den bisher vorhandenen und bekannten Hilfsmitteln erst nach geraumer Zeit an. Fast stets verschwindet das Sicherheitsgefühl, sobald sich der Nichtschwimmer der ihn über Wasser haltenden Hilfsmittel entledigen muß, und er erlernt dann über und an der Leine die Kunst des Schwimmens. Zur Entledigung der ihn tragenden Hilfsmittel (Korkwesten, Blasen) ist er, um das Freischwimmen auszuprobieren, bei dem heutigen Stande der Technik gezwungen, ins seichte Wasser oder ans Ufer zu gehen. Die bisher bekannten ähnlichen Hilfsmittel sind: Ruhen des Schwimmenden auf Gurten, an deren Enden beiderseitig luftgefüllte Behälter befestigt sind, Ruhen des Schwimmenden in einem Gurte, welcher in einem von je zwei seitlich angebrachten luftgefüllten Schwimmern getragenen Gerüst eingehängt ist, Sitzen des Schwimmenden in einem Gestelle, welches von luftgefüllten Schwimmern getragen wird.
Bei all diesen Hilfsmitteln wird der Schwimmlehrling, um den Grad seiner Fähigkeit, ohne Hilfsmittel schwimmen zu können, festzustellen, die Übungen unterbrechen und ans Ufer gehen müssen, um sich teilweise oder ganz der ihn tragenden Auftriebshilfsmittel durch Verringerung des Volumens der das Gerüst tragenden Schwimmer, Entfernung von Bällen, zu entledigen.
Jegliches Erlernen wird beschleunigt, wenn die Übungen — die Beibringung des Sicherheitsgefühls — sich der Wirklichkeit anpassen, d. i. wenn sie ohne Unterbrechung im tiefen Wasser bei Wegnahme oder Verminderung oder notfalls Rückgabe der den Schwimmer tragenden Kraft der Auftriebsvorrichtung vorgenommen werden. Dieses bezweckt die Erfindung.
Die Erfindung wird in folgender Weise angewendet:
Der Schwimmlehrling wird_ umgürtet mit einem System, an dem mehr oder weniger große luftfassende Schwimmblasen befestigt sind, die mit einem mehr oder weniger langen Luftzuführungsschlauch verbunden sind.
Der Luftzuführungsschlauch ist nur durch eine das Auswechseln der an dem Gurte befindlichen Schwimmblasen ermöglichende Verschraubung B und durch den Einsatz eines Luftauslaßventils D unterbrochen und endet
an einer an den Schlauch angeschlossenen Luftpumpe E (Hand- oder Fußpumpe, Preßluftbehälter).
Mit luftgefüllten Blasen geht der Lernende ins Wasser, wobei der an diese Blasen angeschlossene Schlauch von Stangen mit Ösen, die im Wasser von Schwimmern C getragen werden, über Wasser gehalten wird. Der an Land befindliche Lehrer, der Luftpumpe und
ίο Luftauslaßventil zu bedienen' hat, benutzt nach einiger Übungszeit des Lehrlings das Luftauslaßventil, um nach und nach die in den Schwimmblasen befindliche Luft entweichen zu lassen. Bemerkt der Lehrer, daß dem Schüler durch Fortfall der - Tragkraft der Auftriebs vor richtung das Sicherheitsgefühl genommen ist, so schließt er das Luftauslaßventil und drückt erneut durch die Luftpumpe Luft in die Schwimmblasen.
ao Der wesentliche Fortschritt der Erfindung liegt außer Vereinfachung des Lehrgeräts und damit seiner Anschaffungskosten darin, daß während des Schwimmens die Auftriebskraft der Tragvorrichtung für den Schwimmlehrling aufgehoben, vermindert und wieder zugeführt werden kann, wodurch dem Schwimmer das Gefühl der Gewißheit, daß die Tragkraft des Wassers ' in Verbindung mit den Schwimmübungen so groß ist, daß er sich über Wasser halten kann, bereits bei den ohne jede Unterbrechung durchführbaren Übungen beigebracht wird und wodurch eine Beschleunigung des Erlernens des Schwimmens erzielt wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Erleichtern des Schwimmenlernens mit Hilfe von in ihrer Tragfähigkeit veränderbaren Auftriebskörpern für den Schwimmlehrling, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Auftriebskraft der den Schwimmlehrling über Wasser haltenden Tragkörper durch eine von außerhalb, beispielsweise dem Lande her, betriebene Regelvorrichtung bewirkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lufthaltigen Auftriebskörper (A) für den Schwimmlehrling durch einen längeren Schlauch (/) mit einer an Land befindlichen Luftpumpe (E) und einem Luftauslaßventil (D) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG79983D 1931-06-21 1931-06-21 Vorrichtung zum Erleichtern des Schwimmenlernens Expired DE552122C (de)

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