DE551009C - Teigwickelmaschine - Google Patents

Teigwickelmaschine

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DE551009C
DE551009C DE1930551009D DE551009DD DE551009C DE 551009 C DE551009 C DE 551009C DE 1930551009 D DE1930551009 D DE 1930551009D DE 551009D D DE551009D D DE 551009DD DE 551009 C DE551009 C DE 551009C
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Germany
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dough
conveyor belt
roller
belt
wrapping machine
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DE1930551009D
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WILHELM QUADT
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WILHELM QUADT
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
    • A21C3/06Machines for coiling sheets of dough, e.g. for producing rolls

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Teigwickelmaschine Die Erfindung betrifft Teigwickelmaschinen mit unmittelbar hinter einem Walzenpaar angeordneten gegenläufigen Förderbändern. Es sind bereits derartige Maschinen bekannt, bei denen durch eine den unteren Bandzug des oberen Förderbandes von innen nach unten durchdrückende, einstellbare Zunge die Form des aufgewickelten Teigstückes verändert werden kann. Gemäß der Erfindung soll nun mit ein und derselben Maschine das Aufwickeln verschieden dick ausgewalzter Teigstücke, also sowohl die Herstellung von Hörnchen als auch von größeren Backwaren, z. B. Broten, dadurch ermöglicht werden, daß die bekannte Belastungszunge durch eine im Rahmen des oberen Förderbandes um einen vorn liegenden Drehpunkt schwenkbar gelagerte Rolle ersetzt ist und der Tisch für das untere Förderband um einen ebenfalls nach den Walzen zu gelegenen Drehpunkt derart schwenkbar gelagert ist, daß je nach der Stärke des aufzurollenden Teigstückes bei Übergang von dünnen auf dickere Teigstücke der Anrollpunkt in der Förderrichtung von vorn nach hinten verlegt wird.
  • Auf der Zeichnung ist im Schnitt eine solche Teigwickelmaschine veranschaulicht, wobei Fig. i die Lage von Belastungskörper und Tisch beim Wickeln von Kleingebäck aus dünn gewalzten Teigstücken und Fig. 2 die Lage beim Wickeln von Großgebäck aus verhältnismäßig dick gewalzten Teigstücken darstellt. In dem Maschinengestell sind in bekannter Weise die zum Auswalzen des Teiges dienenden Walzen d und b und ein um die Achse c schwenkbarer unterer Rahmend mit den Führungswalzen e, f und dem verstellbaren Tisch g, über die das untere Förderband lt läuft, gelagert. Der Tisch g ist um die Achse i drehbar angeordnet und kann durch Hebel j und Nocken k, die auf der drehbar im Rahmen d gelagerten Achse L befestigt sind, in seiner Höhenlage eingestellt werden. Ferner ist in bekannter Weise auf der Achse der im Maschinengestell gelagerten Walze »z ein oberer Rahmen n mit vorderer Führungswalze o für das obere Förderband r um die Achse der Walze m schwenkbar gelagert. Erfindungsgemäß ist nun in diesem Rahmen eine um ein dicht hinter der Walze o angeordnete Achse p schwenkbare Rolle q so angebracht, daß sie durch ihr Eigengewicht den unteren Bandzug des oberen Förderbandes r nach der hinteren Kante des Tisches g zu nach unten durchdrückt. Der Rahmen az ist mittels Laschen v an auf einer im Maschinengestell drehbar gelagerten Achse s sitzenden Scheibe t befestigten Schraubenbolzen u aufgehängt, so daß sich die Höhenlage des oberen Förderbandes r leicht einstellen läßt. Die Laschen v sind mit Schlitzlöchern für den Durchtritt der Schraubenbolzen u versehen, wodurch sich bei gelösten Schraubenmuttern der Rahmen zz um die Schlitzlänge heben kann.
  • Die beschriebene Anordnung wirkt wie folgt. Sollen Hörnchen verhältnismäßig geringen Gewichts hergestellt werden, so wird der Spalt zwischen den Walzen ca, b entsprechend schmal eingestellt (vgl. Fig. i). Die dünne, aus den Walzen austretende Teigschicht gelangt auf dem Umfang der Walze b in den Winkelraum zwischen Walzenoberfläche und der Vorderfläche des Tisches g, wo die Vorderkante des Teigstückes durch das über den Tisch laufende Band h nach oben abgelenkt wird. Dadurch wird in bekannter Weise das Anrollen der Schicht bewirkt und die Wickelbildung eingeleitet. Das weitere Aufwickeln erfolgt durch das gegenläufige Band r (vgl. Fig. i). Wenn die Teigrolle eine gewisse Stärke angenommen hat, macht sich dann die Förderwirkung des Bandes h stärker bemerkbar, so daß die Rolle über die vordere Tischkante hinweggedrückt, zwischen den Bänden lt und r hindurch und dabei weiter aufgerollt und auf dem Bande h aus der Maschine gefördert wird. Bei dieser Einstellung arbeitet die Maschine somit wie andere bekannte Hörnchenwickelmaschinen.
  • Werden dagegen die Walzen ä und b zum Ausrollen größerer Backwaren, z. B. eines Brotes von 5oo g Teiggewicht, entsprechend weiter voneinander eingestellt und wird der Tisch g mittels des Hebels j und Nockens k so weit angehoben, daß das untere Band k mit dem von der Pendelrolle q durchgedrückten oberen Band r einen von der Einlaufseite nach der hinteren Tischkante zu sich zuspitzenden Keilraum bildet (vgl. Fig. z), so kann die Vorderfläche des Tisches g nicht mehr als Anrollstelle wirken, weil die aus den Walzen a, b austretende, infolge ihrer größerem Dicke verhältnismäßig steife Teigplatte über die vordere Tischkante hinwegschießt und dabei den unteren Teil des Keilraums zwischen Walze b und der Vorderfläche des- Tisches überspringt.
  • Die Teigplatte gelangt also gleich in den Keilraum zwischen deri beiden Bändern, wobei sie schließlich mit ihrer Vorderkante gegen das durch die Rolle q nach unten abgelenkte gegenläufige obere Band r stößt, das nunmehr das Anrollen und auch das weitere Aufwickeln der Teigplatte bewirkt. Der sich dabei Tiber dem Tisch g bildende Teigwickel hebt seinem Wachsen entsprechend zunächst die Pendelrolle q und bei weiterem Wachsen den gesamten Rahmen ei an, so daß beim Anrollen zunächst nur der geringere Druck der Rolle q, beim Fertigrollen dagegen der größere Druck des gesamten Rahmens auf der Teigrolle lastet, wodurch ein festes Aufwickeln mit dichtem Schluß erzielt - werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teigwickelmäschine mit zwei unmittelbar hinter einem Walzenpaar angeordneten gegenläufigen Förderbändern, von denen das obere mit seinem vorderen Ende in der Höhe einstellbar und mit einem von oben gegen den untenliegenden Bandzug des oberen Bandes drückenden Belastungskörper versehen ist und das untereFörderband sich teilweise gegen die untere Walze anlegt und über einen mit seiner abgerundeten, hinter dem Vorderende des oberen Förderbandes zurücktretenden Vorderkante dicht über der Oberfläche der unteren Walze angeordneten Tisch läuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungskörper als eine im Rahmen (n) des oberen Förderbandes (r) um einen vorn liegenden Drehpunkt schwenkbar gelagerte Rolle (q) ausgebildet und der Tisch (g) für das untere Förderband (h) derart schwenkbai# gelagert ist, daß je nach der Stärke des aufzurollenden Teigstückes bei Übergang von dünnen auf dickere Teigstücke der Anrollpunkt in der Förderrichtung von vorn nach hinten verlegt wird.
DE1930551009D 1930-01-30 1930-01-30 Teigwickelmaschine Expired DE551009C (de)

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DE (1) DE551009C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897982C (de) * 1949-11-17 1953-11-26 Ludwig Ing Forster Teigflecken-Wickelmaschine mit gegenlaeufigen Bandsystemen
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DE102015106138A1 (de) * 2015-04-22 2016-10-27 Rondo Burgdorf Ag Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von gewickelten Teigprodukten aus Teigstücken

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