DE550528C - Maschine zum Kappen, dosierten Fuellen und Zuschmelzen von Ampullen, Phiolen o. dgl. Behaeltern - Google Patents
Maschine zum Kappen, dosierten Fuellen und Zuschmelzen von Ampullen, Phiolen o. dgl. BehaelternInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65B3/00—Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
- B65B3/003—Filling medical containers such as ampoules, vials, syringes or the like
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Kappen, dosierten Füllen und Züschmelzen
von Ampullen, Phiolen o. dgl. Behältern, bei welcher das Ritzen und das darauf mittels
hammerartigen Organs bewirkte Kappen der Ampullenhälse selbsttätig erfolgt.
Gegenüber den bekannten Maschinen dieser Art zeigt die neue Vorrichtung das Merkmal, daß die Ampullenträger um eine horizon-
tale Achse drehbar bzw. kippbar gelagert sind und das Kappen der Ampullenhälse bei abwärts
geneigten Ampullen erfolgt, wodurch das Eindringen von Glassplittern in das
Ampulleninnere verhütet wird. Ferner kennzeichnet
sich die neue Vorrichtung dadurch, daß die Ampullenträger in an sich bekannter Weise !elastisch ausgebildet sind, derart, daß
sie die einzelnen Ampullen sicher erfassen und halten. Die federnde, an sich bekannte
Ausgestaltung der Ampullenträger hat im vorliegenden Falle insofern eine doppelte Bedeutung,
als einmal durch diese Federung ein Herausfallen der Ampullen während der
Kippbewegung bzw. in ihrer abwärts geneigten Lage verhütet und außerdem beim Kappen
durch diese Federung die Splitterbildung verringert wird. Endlich besitzt die neue
Vorrichtung vorteilhaft eine kurvenförmig gestaltete Führungs- oder Leitschiene, mittels
derer die Kippbewegung der Ampullenträger in der. Weise herbeigeführt wird,- daß die
zuerst aufrecht stehenden Ampullen allmählich geneigt werden, bis die Ampullenhälse
an der Kappvorrichtung nach unten gerichtet sind. Die in regelbarer Höhe angeordnete
Kappvorrichtung besteht aus einem Körper aus Schneidmaterial, der dazu dient, den Hals
der Ampullen vorzuritzen, sowie aus einem mit hammerartigem Schlagorgan versehenen
Hebelarm, der beim Niederfallen den abzutrennenden ,Halsteil der Ampulle kappt, und
zwar gerade dann,, wenn die Ampulle mit ihrem Halse abwärts gekippt ist. Alsdann
erfolgt durch eine Feder das allmähliche Zurückdrehen der Ampullenträger in ihre Hochlage,
worauf die Ampullen gefüllt und zugeschmolzen werden.
Die Erfindung ist in den beiliegenden·
Zeichnungen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Aufsicht auf die Maschine,
Abb. 2 eine Vorderansicht der Führungsoder Leitschiene in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Kappvorrichtung, gleichfalls " in vergrößertem Maßstäbe,
und zwar zu dem Zeitpunkt, in welchem das Kappen des überstehenden Ampullenhalsteiles
stattfindet.
Claims (3)
- Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, sind die Ampullenträger 2 .auf dem Kranz des sich drehenden Ringes ι der AmpullenäbfüIL-maschine" 'angeordnet. Jeder Ampullenträger 2 ist 'elastisch ausgebildet -und um eine horizontale Achse* in der Weise drehbar, daß er allmählich eine Kipplage (Abb. i, 2 und 3) einzunehmen vermag. Die Kipp· bewegung wird in der Weise hervorgerufen, to daß Arme 3 S der Ampullenträger sich mit Rollen 36 gegen eine Führungs- oder Leitschine S legen, welche so geformt ist, daß die zuerst aufrecht stehenden Ampullen beim Umlauf der Ampullenträger mit dem Ring'i allmählich geneigt werden, bis deren Hälse an der Kappvorrichtung 7 nach unten gerichtet sind. ■In dieser Lage erfolgt das Kappen des Halsstückes, soweit dasselbe die jeweils gewünschte Halslänge überschreitet. Der Ampullenhals legt sich dabei auf das Auflager 6 der Kappvorrichtung 7 auf, und zwar dort, wo er vorher vom Diamanten der Ritzvorrichtung 3 vorgeritzt wurde. Unter der Einwirkung einer Feder 4 werden die Ampullenträger 2 dann in der darauffolgenden Bewegungsphase der Maschine in ihre ursprüngliche vertikale Lage wieder zurückgedreht, worauf die Ampullen gefüllt und zugeschmolzen werden. · ·'Patehtansprüche:■ i. Maschine zum Kappen, dosierten . Füllen und Zuschmelzen von Ampullen, Phiolen o. dgl. Behältern, bei welcher das Ritzen und das darauf mittels hammer- - artigen Organs, bewirkte Kappen der Ampullenhälse selbsttätig erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ampullenträger (2) um eine horizontale Achse (x) drehbar bzw. kippbar gelagert sind und das Kappen der Ampullenhälse bei abwärts geneigten Ampullen, erfolgt,
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ampullenträger (2) in an sich bekannter Weise elastisch ausgebildet sind,
- 3. Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine kurvenförmig gestaltete Führungs- oder Leitschiene (5), mittels derer die Kippbewegung der Ampullenträger (2) in der Weise herbeigeführt wird, daß die zuerst aufrecht stehenden Ampullen allmählich geneigt werden, bis deren Hälse an der Kappvorrichtung (7) nach unten gerichtet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungenfj. cfcbMjCK-f iff fifeU
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| IT1918118X | 1929-01-23 |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2838893A (en) * | 1951-03-05 | 1958-06-17 | Sickel Helmut | Method and device for processing ampuls and the like |
| DE1080272B (de) * | 1955-01-21 | 1960-04-21 | Owens Illinois Glass Co | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines ringfoermigen Bandes aus keramischem Farbmaterial auf den eingeschnuerten Halsteil von Ampullen |
| DE1106932B (de) * | 1958-06-27 | 1961-05-18 | Dieudonne Couquelet | Einrichtung zum Ableiten von in Maschinen zur Herstellung von Glashohlkoerpern aus Glasrohren anfallenden Glasscherben |
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1930
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Also Published As
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