DE55010C - Geschütz mit einer oder mehreren, mit dem hinteren Theil des Rohres in Verbindung stehenden Luftkammern - Google Patents

Geschütz mit einer oder mehreren, mit dem hinteren Theil des Rohres in Verbindung stehenden Luftkammern

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DE55010C
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DENDAT55010D
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J. J. E. H. PAYNE in Lipscomb, Texas, V. St. A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/28Gas-expansion chambers; Barrels provided with gas-relieving ports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Es ist eine nachgewiesene Thatsache, dafs die Anforderungen der modernen Kriegskunst es nicht nur höchst wünschenswerth, sondern sogar absolut nothwendig machen, ein Mittel zu finden, welches gestattet, hoch explosive Sprengstoffe enthaltende Geschosse oder Bomben abzufeuern, ohne dafs, wie es in gewöhnlichen Geschützen der Fall, der denselben durch die Wurf kraft der Ladung verliehene plötzliche Stofs deren sofortige Explosion befürchten läfst. Es handelt sich also darum, das Geschütz oder Gewehr derart einzurichten, dafs das Projectil anfänglich nur langsam fortbewegt wird, und dafs sodann seine Geschwindigkeit allmälig und gleichmäfsig zunimmt, bis dieselbe bei dem Austritt des Geschosses aus der Bohrung' den gewünschten Grad erreicht und die erforderliche Schufsweite sichert.
Zur Erzielung dieser anfänglich langsamen, allmälig aber an Geschwindigkeit zunehmenden Bewegung des Projectils ist bereits die Anwendung' hoch comprimirter Luft in Vorschlag gebracht worden, und zwar sollte die Luft entweder vorher in Reservoiren comprimirt und dann in das Geschütz mittelst geeigneter Hähne und Klappen eingelassen werden, so dafs also der Druck durch letztere regulirbar wurde, oder es sollte die Compression der Luft dadurch erfolgen, dafs eine gewisse Ladung Sprengstoff in einer vom Geschütz mehr oder weniger entfernten, jedoch mit demselben direct verbundenen Kammer abgefeuert wird, so dafs die Luft zwischen der explodirenden Ladung und dem Projectil zusammengedrückt wird und dadurch dem heftigen Stofs, der sonst beim Abfeuern des Geschützes erfolgen würde, vorbeugt. Diese beiden Verfahren erfordern jedoch eine höchst kostspielige, complicirte und schwer zu handhabende Einrichtung, indem in einem Falle die Luftreservoire, im anderen die den Sprengstoff enthaltene Kammer auf diese Weise unentbehrliche Accessorien der Geschütze bilden, wodurch der Gebrauch letzterer naturgemäfs beschränkt wird, da derartige Anlagen entweder stationär sein müssen oder höchstens an' gewisse, genügenden Raum bietende .Orte transportirt werden können, wie z. B. an Bord eines Schiffes u. dergl.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, die betreffende Art Projectile mittelst gewöhnlicher oder nur unbedeutend abgeänderter Geschütze durch eine accelerirende Pulverladung abzufeuern, indem nämlich der erste Antrieb dem Projectil durch eine Ladung langsam brennenden Pulvers verliehen wird, worauf eine zweite Ladung eines mit mittelmäfsiger Geschwindigkeit brennenden Pulvers dasselbe schneller fortbewegt und endlich der Schufs durch schnell verbrennendes Pulver vollendet wird. Dadurch wird allerdings die erwünschte, allmälig zunehmende Geschwindigkeit beim Abfeuern von mit Sprengstoff gefüllten Geschossen erlangt. Während aber dieses Verfahren anscheinend leicht ausführbar und praktisch ist, hat es sich thatsächlich nicht nur als unwirksam, sondern auch als gefährlich erwiesen. Dasselbe ist nun
weiter derart entwickelt worden, dafs das Geschofs selbst gleichsam den Lauf des Geschützes bildet, indem die accelerirende Ladung Sprengstoff in einer rohrförmigen Hülse enthalten ist, die in eine im Projectil selbst vorgesehene Bohrung hineinpafst. Die bei einem solchen Verfahren augenscheinliche Ungenaüigkeit der Bewegungsrichtung des Projectils, die geringe 'Schufsweite, das Gewicht der Geschosse, die Schwierigkeiten, die mit deren Handhabung und Transport verbunden sind, insbesondere wenn dieselben von genügender Grö'fse und Gewicht sein sollen, um ihren Gebrauch gefahrlos zu machen, und schliefslich die bereits zuvor erwähnten praktischen Nachtheile sind hinreichende Gründe, die die Verwendung derartiger Vor-~ richtungen bei einem Feldzug ausschliefsen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, diesen verschiedenen Uebelständen und noch vielen anderen abzuhelfen, und zwar mit Hülfe eines Verfahrens und gewisser Einrichtungen,, die es gestatten, hoch explosive Sprengstoffe enthaltende Geschosse von beliebiger Gröfse abzufeuern, ohne dafs eine verfrühte Explosion zu befürchten ist. Dabei ist der hierzu bestimmte Apparat in Betreff seiner Gröfsen- und Gewichtsverhältnisse derart bemessen, dafs derselbe sowohl leicht von Ort zu Ort transportirt werden kann, und ist zugleich durch dessen Wirkung sowohl die Bewegungsrichtung des Geschosses genau regulirbar, als die gröfstmögliche Schufsweite leicht zu erreichen. Zu diesem Behufe besteht die Erfindung darin, dafs eine accelerirende Ladung hinter dem abzufeuernden Projectil entzündet wird, und zwar derart, dafs dieselbe, indem sie explodirt, gleichzeitg auf das Projectil wirkt und sich bis in eine Luftkammer ausdehnt. Dieses gestattet die Anordnung der besagten Ladung in unmittelbarer Nähe des Projectils, und beim Abfeuern wird letzteres zuerst mit einer äufserst geringen Geschwindigkeit vorwärts gedrängt. In dem Mafse aber, als die auf einander folgenden, jedesmal an Kraft zunehmenden Bestandtheile der Ladung explodiren, nimmt auch die Geschwindigkeit des Geschosses allmälig zu, bis das erforderliche Maximum- erreicht ist. Ferner besteht die Erfindung in einer Luftkammer, die derart eingerichtet ist, dafs sie eine federnde, bufferaftige Wirkung übt und dadurch die von den auf einander folgenden Entladungen erzeugten Stöfse auffängt bezw. schwächt und so dem Projectil gestattet, bis zur Mündung des Geschützes mit einer gleicbmäfsig zunehmeaden Geschwindigkeit ohne Erschütterung zu gelangen und dieselbe ohne unzeitige Explosion zu verlassen. Die Erfindung umfafst aufserdem die die accelerirende Ladung enthaltende, dadurch gekennzeichnete Kammer, dafs die Bohrung derselben im Verhältnifs zu der des Geschützes selbst gering ist, und dafs deren Mündung mit einem Luftraum communicirt. Ferner besteht die Erfindung darin, die Luftkammer in einem Geschütz dieser Art mit Sicherheitspfropfen zu .versehen, die zerstört werden, wenn der Luftdruck in der Kammer zu schnell eine für den Sprengstoff gefährliche Höhe erreichen sollte. Noch andere Verbesserungen in der Art der Ladung und in der Construction, Anordnung und Verbindung der Theile des Geschützes sollen im Nachstehenden näher erläutert werden.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι ein nach vorliegender Erfindung ausgeführtes Geschütz im Längsschnitt.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht desselben Geschützes, welches aber eine anders eingerichtete Luftkammer besitzt,
Fig. 3 ein Längsschnitt eines anders geformten Geschützes,
Fig. 4 ein ebensolcher Schnitt einer dritten Form von Geschützen,
Fig. 5 ein Schnitt nach X-X^ Fig. 4,
Fig. 6 ein theilweiser Längsschnitt einer Bombe, aus dem die Führungsflügel oder Klappen ersichtlich,
Fig. 7 ein ebensolcher Schnitt des Ladungsraumes.
Gleiche Buchstaben bezeichnen entsprechende Theile in sa'mmtlichen Figuren..
Die Form des Laufes A eines nach dieser Erfindung eingerichteten Geschützes kann beliebig gewählt werden, am besten ist jedoch ein mit einer glatten Bohrung versehener Lauf, da bei einem solchen nur. sehr geringer oder vielmehr gar kein überwiegender Druck sich im hinteren Theil des Geschützes während des ersten Antriebes der Bombe fühlbar macht. Die Laufwandung kann der ganzen Länge des Laufes nach annähernd gleich dick sein; selbstverständlich mufs jedoch das gesammte Geschütz stark genug sein, um sich von selbst unbeweglich zu verhalten, oder es kann auch durch passende Gerüste verstärkt werden.
Betrachtet man nun Fig. 1, so ersieht man daraus, dafs der Lauf A hinten auf beiden Seiten mit Luftkammern B ausgestattet ist, die sich den Lauf entlang ausdehnen und an einem vor der Lädungskammer gelegenen Punkt durch Kanäle b mit dem Lauf in Verbindung treten. Die Luftkammern können entweder aus einem Stück mit dem Lauf gegossen werden, wie auf der einen Seite des hier dargestellten Laufes gezeichnet, oder einen besonderen Theil bilden, wie es die andere Seite veranschaulicht. Im letzteren Falle ist diese Kammer mit dem Lauf am vorderen Ende mittelst Bänder oder Schrauben b1 und hinten durch Bolzen b2 verbunden. Diese können mit Bohrungen versehen sein und so Verbindungskanäle zwischen
der Ladungskammer und den Luftkammern bilden, wie gezeichnet.
Unmittelbar hinter diesen Oeffnungen oder Kanälen befindet sich die die Abfeuerungsladung enthaltende Kammer C, die der Kürze halber die Ladekammer heifsen soll.
Der Durchmesser derselben ist zweckmäfsig bedeutend geringer als derjenige der -Laufbohrung, wodurch die allmälige langsame und regelmäfsige Verbrennung des Sprengstoffes gesichert wird. Soll aber die Ladekammer ungefähr den gleichen Durchmesser besitzen wie die Laufbohrung, wie es in Fig. ι und 2 der Fall ist, so erzielt man eine gleichmäfsige Verbrennung der ganzen Ladung mit Hülfe der Hülsen D aus starkem Papier oder einem anderen passenden Material. Durch diese Papierringe wird nämlich die Ladung in mehrere ringförmige Abtheilungen getheilt, die' insgesammt gleichzeitig am vorderen Ende in geeigneter Weise entzündet werden. Dieses kann mittelst eines Stäbchens d geschehen, das sich einfach durch den Boden des Laufes und durch die Ladung bis nach vorn erstreckt. Die Leistungsfähigkeit der Ladung kann noch dadurch erhöht werden, dafs die Cylinder D in ungleichen Längen hergestellt werden, und zwar in der Weise, dafs der äufserste Cylinder der kürzeste und der.· innere der längste ist, so dafs die Verbrennung in dem Mafse, als sie fortschreite^, sich allmälig derart entwickelt, dafs die gesammte Fläche der Kammer gleichzeitig angegriffen wird.
In Fig. 2 ist eine Construction dargestellt, bei welcher beide Luftkammern auf derselben Seite angeordnet sind. Die untere ist durch einen herausnehmbaren Bolzen F verschlossen, was gestattet, passende cylinderförmige Stücke f in diese Kammer behufs Veränderung der Gröfse ihres inneren Raumes einzuführen und dadurch die Ladung entsprechend zu vergröfsern oder zu vermindern und die von deren Entzündung verursachte Erschütterung je nach der Widerstandsfähigkeit des Geschosses zu reguliren.
Am vorderen Ende können die Luftkammern mit Sicherheitspfropfen I versehen sein. Diese passen genau in die zu deren Aufnahme bestimmten Löcher und werden in denselben durch Querbolzen i festgehalten, welche letzteren durch die Wandungen der Kammer dringen und mit verhältnifsmäfsig kleinen, mit Schraubengewinden versehenen Köpfen ausgestattet sind, die sie am Herausfallen hindern. Erreicht nun plötzlich der Druck in der Kammer eine für die mit Sprengstoff gefüllte Bombe gefährliche Höhe, so veranlafst er die Pfropfen/, ihre bezw. Haltestifte i zu zerbrechen und hinauszuspringen. Die hierzu nothwendige Kraft des Druckes hängt von der Gröfse bezw. Stärke der besagten Stifte oder Bolzen ab, und kann durch entsprechende Bemessung derselben leicht gefunden werden. Um den Pfropfen / luftdicht zu machen, kann man denselben mit gewöhnlichen Abdichtungsringen i2 versehen.
In den bisher beschriebenen Geschützformen wird das mit hoch explosivem Sprengstoff gefüllte Geschofs in der üblichen Weise durch eine Oeffnung in den Kanonenlauf eingeführt, sodann wird dasselbe weiter vorwärts bis über die Ladekammer und die seitlichen Kanäle hinausgeschoben.
Selbstverständlich ist das Kaliber der besagten Ladekammer 'demjenigen des Laufes gleich. Es ist jedoch wünschenswert!], dafs, wie bereits vorher erwähnt, die Ladekammer eine verhältnifsmäfsig geringere Weite aufweist. Um dies möglich zu machen, empfehlen sich die in Fig. 3 und 4 veranschaulichten Einrichtungen.
In Fig. 3 befindet sich, wie ersichtlich, die Ladekammer unterhalb des Laufes und mündet in eine hinten befindliche Luftkammer. Hier jedoch befindet sich ihre Oeffnung in einem zur Grundfläche des Geschosses seitlich. gelegenen Punkte. Der ■■ so eingerichtete Luftraum ist in den meisten Fällen hinreichend, kann aber im Bedarfsfalle, selbstredend durch eine Hülfskammer vervollständigt werden.
Bei dieser Einrichtung ist es gleichgültig, wie grofs der Durchmesser der Ladekammer ist. Die Ladung kann hier durch eine kleine Oeffnung hinten eingeführt werden und mittelst eines Zündhütchens oder eines anderen passen-. den Entzündungsmittels gleichfalls am hinteren Ende entzündet werden, so dafs also die Ladung bezw. Entladung keinerlei Schwierigkeiten bietet. Die Bombe wird durch eine passende Oeffnung im Bodentheil des Laufes eingelegt und kann bei dieser, wie bei den vorher beschriebenen Constructionen, eine gewöhnliche Kreuzschraube von beliebiger Form zum Verschlufs benutzt werden.
In Fig. 4 ist eine Form eines Kanonenlaufes dargestellt, bei dem die Ladekammer, in einem seitlich auf Röllchen k in einer passenden Bahn beweglichen Block K angeordnet ist. Hier wird die Bombe behufs Einführung in den Lauf auf den Schlitten L gelegt, der mit dem Block derart verbunden ist, d_afs, wenn sich letzterer nach einer Seite hin bewegt, Schlitten L sich in eine Linie mit dem Kanonenlauf stellt, so dafs die Bombe in diesen hineingeschoben und gleichzeitig die Ladekammer geladen werden kann. Das Geschofs wird hier auf eine gewisse Entfernung über den Block K hinausgeschoben, damit der erforderliche Luftraum zwischen demselben und der accelerirenden Ladung freibleibt.
Da naturgemäfs die Geschosse lang genug sein müssen, um die bestimmte Quantität hoch
explosiven Sprengstoffes aufnehmen zu können, so ist es nothwendig, um den Flug dieser Art Geschosse genau zu reguliren, dieselben mit Führungsflügeln oder Klappen zu versehen, die das abgefeuerte Geschofs veranlassen, sich um seine Achse zu drehen.
Es empfiehlt sich demzufolge, ein derartiges Geschofs in der folgenden Weise einzurichten: An dessen unterem Theil ist dasselbe mit wetterfahnenartigen Flügeln M, Fig. 6, versehen. Dieselben sind an einem Ende scharnierartig befestigt und liegen, wenn sie zurückgeklappt sind, in passenden Vertiefungen, werden aber, nachdem das Projectil das Geschütz verlassen, von den Federn m hinausgedrängt. Ein unzeitiger Austritt derselben wird vom Anlauf ml verhindert.
Das Laden der Ladekammer kann in verschiedener Weise erfolgen, und es mag bei dieser Gelegenheit erwähnt werden, dafs bisher bereits der Vorschlag gemacht wurde, Sprengstoffe von verschiedener Explosionskraft gänzlich von einander zu trennen, und zwar sind hierzu mehrerseits Papierhülsen empfohlen worden.
Es sind solche Methoden aber als höchst verwerflich zu betrachten, da bei denselben das sich hinausbewegende Projectil bei der Entzündung eines jeden der auf einander folgenden Abschnitte der Ladung einer plötzlichen Erschütterung bezw. einem heftigen Stofs ausgesetzt ist. Die zu befolgende Methode ist beim Laden vorzugsweise in Fig. 7 dargestellt, in der N den langsam brennenden Theil, N1 eine etwas weniger . langsam brennende explosive Mischung, N2 einen massiven Körper von mittelmäfsiger Explosionskraft, N3 eine Mischung von mitfelmäfsig und schnell brennenden Stoffen und 2V4 einen massiven Körper von schnell verbrennendem Sprengstoff bezeichnet.
Eine in dieser Weise geladene Patrone nimmt, wie leicht verständlich, allmälig an Explosionskraft zu, und es erfolgt dabei vom Moment der Entzündung an bis zur vollständigen Verbrennung des Explosivs kaum ein einziger fühlbarer Stofs.
Die Form und Einrichtung der nach der beschriebenen Erfindung ausgeführten Geschütze kann mannigfach abgeändert werden, ohne von dem Leitgedanken wesentlich abzuweichen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: .
1. Bei Geschützen zum Abfeuern von Geschossen mit brisanter Sprengladung die Anordnung einer oder mehrerer mit dem hinteren Theile des Rohres (A) in Verbindung stehender Luftkammern (B B), zum Zweck, den beim Abfeuern der Treibladung entstehenden Stofs durch Vertheilung des Luftdruckes auf die Kammern abzuschwächen. ■ ·
2. Bei der zu 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung der von Querstiften (i) gehaltenen und den Abschlufs der Luftkammern (B) bildenden Sicherheitspfropfen (I), welche bei zu starkem Druck unter Abscheerung der Stifte (i) herausgedrückt werden und den Luftdruck nach aufsen ableiten, zum Zweck, ein vorzeitiges Krepiren des Geschosses bei zu starken plötzlichen Stöfsen zu vermeiden.
3. Bei der zu 1. gekennzeichneten Einrichtung die Aaordnung einer Regulirvorrichtung für die Luftkammern (B), bestehend aus cylinderförmigen Stücken (f), welche durch die Verschlufsschrauben (F) nach Belieben eingesetzt und entfernt werden können, zum Zweck, den Rauminhalt der Luftkammer nach Erfordern zu vergröfsern oder zu verkleinern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55010D Geschütz mit einer oder mehreren, mit dem hinteren Theil des Rohres in Verbindung stehenden Luftkammern Expired - Lifetime DE55010C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998053266A1 (en) * 1997-05-23 1998-11-26 Salvatore Tedde Firearm with an expansion chamber with variable volume

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998053266A1 (en) * 1997-05-23 1998-11-26 Salvatore Tedde Firearm with an expansion chamber with variable volume
US6374720B1 (en) 1997-05-23 2002-04-23 Salvatore Tedde Firearm with an expansion chamber with variable volume

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