DE549455C - Acetylen-Entwickler fuer Kleinkarbid - Google Patents

Acetylen-Entwickler fuer Kleinkarbid

Info

Publication number
DE549455C
DE549455C DEZ19263D DEZ0019263D DE549455C DE 549455 C DE549455 C DE 549455C DE Z19263 D DEZ19263 D DE Z19263D DE Z0019263 D DEZ0019263 D DE Z0019263D DE 549455 C DE549455 C DE 549455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
carbide
cell
wheel
acetylene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ19263D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZAKLADY ELEKTRO SPOLKA Z OGRAN
Original Assignee
ZAKLADY ELEKTRO SPOLKA Z OGRAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZAKLADY ELEKTRO SPOLKA Z OGRAN filed Critical ZAKLADY ELEKTRO SPOLKA Z OGRAN
Priority to DEZ19263D priority Critical patent/DE549455C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE549455C publication Critical patent/DE549455C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves
    • C10H15/12Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves by measuring valves, including pocket-wheels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Acetylen-Entwickler für Kleinkarbid Bei den bisher bekannten Apparaten zur Vergasung von Kleinkarbid bzw. von Karbidstaub o/r mm wird das auf die Wasseroberfläche eingebrachte Kleinkarbid zumeist nicht genügend rasch unter die Wasseroberfläche gebracht, so daß die Möglichkeit zu unzulässigen und gefährlichen Überhitzungen sowie Schaumbildungen gegeben ist. Die das Karbid einbringenden mechanischen Vorrichtungen gewähren bei den meisten Entwicklersystemen keinen absoluten Luftabschluß, so daß sich unter Umständen explosive Acetylen,-Luft-Gemische bilden können.
  • Es sind bereits Acetylen-Entwickler bekannt, bei denen die Gasglocke das Zellrad für die Karbidzufuhr bewegt. Die Erfindung besteht nun darin, daß das in die Erweiterung eines mit Wasserkühlung versehenen Trichters eingepaßte, ins Wasser tauchende Zellenrad durch eine von der Gasglocke mittels eines Seiles bewegte Seiltrommel mit seinen Zellen intermittierend im gleichen Sinne gedreht wird und daß das Karbid bzw. die Vergasungsrückstände, soweit dieselben nicht von selbst ins Wasser fallen, mittels eines Wasserstrahles aus der jeweils im Wasser untergetauchten Zelle herausgespült wird.
  • Mittels der im nachstehenden näher beschriebenen Entwicklerkonstruktion wird erreicht, daß das Klein- bzw. Staubkarbid unter die Wasseroberfläche gedrückt wird, so daß überhaupt keine nennenswerten Erwärmungen entstehen können, ein Eindringen von Luft aber ausgeschlossen ist.
  • Wie aus beiliegender Zeichnung zu ersehen ist, besteht der Acetvlen-Entwickler im wesentlichen aus einem Wasserbehälter W, in den ein Zellenrad Z eintaucht, dessen Trennbleche durch Federn an die Zylinderwandungen angepreßt werden. Der aus dem Wasser hervorragende Teil des Zellenrades nimmt im Trichter B das Klein- bzw. Staubkarbid auf und transportiert es bei der Drehung unter die Wasseroberfläche. Die entleerte Zelle wird noch überdies durch einen Wasserstrahl ausgespült, die Wasserzuführung im Apparat ist zu diesem Zwecke düsenartig unter dem Zellenrade angeordnet. Etwaige in der Zelle verbliebene Vergasungsrückstände werden ausgewaschen, auch wird durch die Düse eine intensive Abkühlung gewährleistet. Die leere Zelle gelangt bei weiterer Umdrehung des Zellenrades unter den Fülltrichter F, wo sie wieder Karbid aufnimmt. Das von der Düse benötigte Wasser durchfließt vorerst den als Hohlraum ausgebildeten Aufgabetrichter, um die Wärme abzuführen, die in dem Momente entsteht, in dem die mit Wasser benetzte Zelle der Aufgabevorrichtung frischen Karbidstaub aus dem Vorratsbehälter entnimmt. Die sich hierbei entwickelnden geringen Acetylenmengen bewirken, daß im Vorratsbehälter B stets ein Überdruck herrscht, so daß keine Luft eindringen kann und letzten Endes ein sehr hochprozentiges Acetylengas zur Verfügung steht.
  • Das Drehen dieses Zellenrades wird durch die Gasglocke des Gasometers beim Heruntergehen bewirkt: Die Gasglocke G bewegt mittels eines Seiles S, das durch ein entsprechend aufgehängtes Gewicht gespannt wird, die Trommel T. Da. die Trommel lose auf der Welle sitzt, wird die Welle des Zellenrades nur dann in Umdrehung versetzt, wenn die an der Trommel befindliche Klinke in das auf der Welle des Zellenrades beim Heruntergehen der Glocke fest aufgekeilte Sperrad eingreift; das Zellenrad- wird also entsprechend der aus der Glocke entnommenen Gasmenge in Bewegung gesetzt, wodurch eine mit Karbid gefüllte Zelle unter das Wasser getaucht wird. Der Inhalt einer Zelle ist so bemessen, daß gerade so viel Karbid zur Vergasung gelangt, als Gas aus dem Gasometer entnommen wurde.
  • Abgesehen von den bereits erwähnten Vorteilen arbeitet der neue Entwickler vollkommen automatisch, ohne daß ein Antrieb der Aufgabevorrichtung durch Motorenantrieb o. dgl. notwendig ist; lediglich durch das Gewicht der infolge der Gasentnahme absinkenden Gasometerglocke wird das Zellenrad in Bewegung gesetzt. In speziellen Fällen läßt sich natürlich das Zellenrad auch durch eine Transmission oder separaten Motor oder auch von Hand antreiben.
  • Durch entsprechende Ausgestaltung des Vorratsbehälters und Dimensionierung des Zellenrades sowie der Seiltrommel nebst Zubehör ist es möglich, den Apparat sowohl für kleine Gasentnahmen, z. B. Werkstätten und Schweißereien, als auch für Betriebe mit dauerndem größeren Gasbedarf, z. B. Dissous oder synthetischer Essigsäurefabrikation usw., anzupassen. Kleinere Autogenschweißwerkstätten sind bei Anwendung dieser neuen Apparatkonstruktion in der Lage. den Betrieb wesentlich zu verbilligen, da Kleinbesonders aber Staubkarbid zu billigeren Preisen bezogen werden kann als Grobkarbid. Bisher konnte Staubkarbid für Schweiß-und Schneidzwecke überhaupt nicht verwendet werden, weil noch kein handlicher Entwickler für dieses Karbidsortiment ohne komplizierten Antriebsmechanismus usw. existierte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Acetylen-Entwickler für Kleinkarbid mit durch die Gasglocke bewegtem Zellenrad für die Karbidzufuhr. dadurch gekennzeichnet, daß das in die Erweiterung eines mit Wasserkühlung versehenen Trichters eingepaßte, ins Wasser tauchende Zellenrad durch eine von der Gasglocke mittels eines Seiles bewegte Seiltrömmel mit seinen Zellen intermittierend im gleichen Sinne gedreht wird und daB das Karbid bzw. die Vergasungsrückstände, soweit dieselben nicht von selbst ins Wasser fallen, mittels eines Wasserstrahles aus der jeweils im Wasser untergetauchten Zelle herausgespült wird.
  2. 2. Acetylen-Entwickler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehung des Zellenrades vermittelnde, mit der Glocke durch ein Seil verbundene Trommel lose auf der verlängerten Welle des Zellenrades sitzt und durch eine auf ihr befindliche Klinke mit einem auf der Welle fest aufgekeilten Sperrad im Bewegungskontakt steht.
  3. 3. Acetylen-Entwickler nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß -vQm Kühlerwassermantel des Trichters eine Leitung nach dem Entwicklungsraum führt, die mit einer auf die jeweils eintauchende Zelle gerichteten Spritzdüse in . Verbindung steht, deren Inhalt unter Druck gesetzt wird.
DEZ19263D 1931-05-22 1931-05-22 Acetylen-Entwickler fuer Kleinkarbid Expired DE549455C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ19263D DE549455C (de) 1931-05-22 1931-05-22 Acetylen-Entwickler fuer Kleinkarbid

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ19263D DE549455C (de) 1931-05-22 1931-05-22 Acetylen-Entwickler fuer Kleinkarbid

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE549455C true DE549455C (de) 1932-04-28

Family

ID=7624820

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ19263D Expired DE549455C (de) 1931-05-22 1931-05-22 Acetylen-Entwickler fuer Kleinkarbid

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE549455C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1464037A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Speisung eines elektro-thermischen Strahlentriebs mit Vortriebsmitteln
DE549455C (de) Acetylen-Entwickler fuer Kleinkarbid
DE1642918C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren eines pulverförmigen Gutes
DE735635C (de) Verfahren zur Adsorption von Gasen und Daempfen durch Pulverfoermige Adsorptionsmittel
DE2607742A1 (de) Reaktor zum vergasen fester brennstoffe, insbesondere kohle, unter erhoehtem druck
DE740656C (de) Acetylenentwicklungsanlage mit Zufuehrung des Carbids
DE577442C (de) Filtervorrichtung fuer Fluessigkeiten
AT135346B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Acetylengas.
DE323628C (de) Knotenfaenger fuer Zellstoff
AT65608B (de) Feuerlöschvorrichtung für Gebäude, Bergwerke oder dgl.
DE618391C (de) Acetylenentwickler mit durch Wasserzufluss geregelter Karbidzufuehrung
AT62666B (de) Flüssigkeitsmesser.
DE345970C (de) Azetylenentwickler fuer Fahrzeuge
AT142387B (de) Verfahren zum Betreiben von Druckgaskraftmaschinen und Einrichtung zu seiner Durchführung.
DE480430C (de) Zufuehrung des Elektrolyten zu Druckzersetzerzellen
DE622038C (de) Vorrichtung zum Beschicken von Gaserzeugern
DE359499C (de) Fuellvorrichtung fuer Eiszellen
DE255810C (de)
DE885296C (de) Verfahren und Geraet zur Erzeugung eines brennbaren Gases
DE346866C (de) Maschine zum Mischen und Foerdern von Gussbeton zur Giessstelle
DE492350C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Erzeugung von Luftgas stets gleichmaessiger Zusammensetzung
DE551910C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Feuerloeschschaum
DE867985C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von Vergasungsrueckstaenden aus unter Druck von mehreren Atmosphaeren betriebenen Gaserzeugern
DE605236C (de) Schaumerzeuger, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke
DE359067C (de) Azetylenentwickler mit Tauchglocke