DE549367C - Herstellung von Schlittschuhschluesseln - Google Patents

Herstellung von Schlittschuhschluesseln

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DE549367C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K5/00Making tools or tool parts, e.g. pliers
    • B21K5/16Making tools or tool parts, e.g. pliers tools for turning nuts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Herstellung von Schlittschuhschlüsseln Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch das Patent 5.18 317 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Schlittschuhschlüsseln. Die Verbesserung besteht darin, daß zwecks Bildung der Aufsteckhülse am Werkstückende zunächst eine etwa kugelige oder ähnlich gestaltete Verdickung angestaucht, diese dann durch Pressen in die Form einer innen und außen steil kegeligen Glocke übergeführt und diese hierauf dadurch in die Form einer außen zylindrischen und innen kantigen Aufsteckhülse übergeführt wird, daß sie in an sich bekannter Weise mittels eines in ihre Höhlung eingesetzten Vierkantdorns durch eine Ziehmatrize hiildurchgedrückt wird. Dieses Verfahren ermöglicht es, die Umformung des Endes des Stahlstabes zur Aufsteckhülse ohne schädliche Beanspruchung des Werkstoffes und unter Schonung der Werkzeuge durchzuführen. Diese Wirkung beruht nicht nur auf der Zerlegung des Verfahrens in mehrere Arbeitsstufen, sondern von besonderer Bedeutung ist dabei auch die Glockenform des Zwischenwerkstückes, weil diese, die Beanspruchung der Werkzeuge, und zwar sowohl des Preßwerkzeuges zur Erzeugung der Zwischenform als auch der beim Ziehen zur Anwendung kommenden Werkzeuge, auf ein erträgliches Maß bringt. Bei der Herstellung der Aufsteckhülse, deren Öffnung nur 8 mm im Quadrat mißt, kommen nämlich sehr kleine Werkzeuge zur Anwendung, die bei übermäßiger Beanspruchung so schnell unbrauchbar würden, daß ein wirtschaftliches Arbeiten ausgeschlossen wäre. Daneben hat das Verfahren der Erfindung noch den Vorteil, daß infolge der wiederholten Verdichtung des Werkstoffes beim Stauchen, Pressen und Ziehen die Aufsteckhülse eine besonders hohe Festigkeit erhält. Aus diesem Grunde kann die Hülse ohne Gefahr des Platzens beim Gebrauch eine geringe Wandstärke erhalten. Die Verringerung der Wandstärke wirkt sich wiederum vorteilhaft auf die Bauart der Schlittschuhe aus, indem die Schrauben dichter an die Sohlen und Absatzplatten herangerückt werden können. Endlich kann bei der in an sich bekannter Weise durch Ziehen stattfindenden endgültigen Formgebung der Aufsteckhülse ein vollkommen genau auf den Vierkant der Schlittschuhschrauben passendes Vierkantloch in der Aufsteckhülse erzeugt werden, so daß beim Gebrauch des Schlüssels weder eine Beschädigung des Vielkants der Schraube noch der Locbwandungen der Aufsteckhülse vorkommen kann.
  • Es ist bei der Herstellung von schmiedeeisernen Schrauben mit Vierkantloch im unverdickten Kopfende bekannt, das Kopfende des Schraubenschaftes in die Form eines Tellers zu pressen und diesen Teller dann mittels eines Vierkantdorns durch eine Matrize zu drücken. Ferner ist es bei der Herstellung von schmiedeeisernen Schrauben mit Vielkantloch im verdickten oder unverdickten Kopfende bekannt, am Schraubenschaft zunächst einen zylindrischen Kopf anzustauchen, diesen dann durch Bohren mit einer zylindrischen Höhlung zu versehen und ihn danach ebenfalls mittels eines Vielkantdorns durch eine Matrize zu drücken.
  • Auf der Zeichnung ist das Verfahren in seinen verschiedenen Arbeitsstufen beispielsweise dargestellt. Dabei zeigen: Fig. I das Ausgangswerkstück, Fig.2 das Werkstück nach dem Anstauchen einer Verdickung, Fig.3 das Werkstück nach dem Pressen der Verdickung in die Form einer Glocke, Fig.4 das Werkstück nach dem Ziehvorgang, Fig.5 den fertigen Schlittschuhschlüssel. Das Verfahren nach der Erfindung geht wie das Verfahren gemäß dem Hauptpatent von einem hochwertigen stabförmigen Werkstück, nämlich von einem Stück Rundstahl oder Stahldraht a, von einer für einen Schlittschuhschlüssel erforderlichen Länge aus (Fig. i). Am einen Ende dieses Werkstabes wird zunächst ein etwa kugelförmiger oder ähnlich gestalteter Kopf b angestaucht (Fig. 2), der dann durch Pressen in die in Fig. 3 dargestellte Form einer innen und außen ste 1 kegeligen Glocke c übergeführt wird. Nachdem in die Höhlung d dieses glockenförmigen Kopfes ein dem gewünschten Vierkantloch der Aufsteckhülse entsprechender Vierkantdorn eingesetzt wird, wird der Kopf c durch eine Ziehmatrize, deren lichte Weite dem Außendurchmesser der gewünschten Aufsteckhülse entspricht, hindurchgedrückt, wodurch er in die Form einer außen zylindrischen und innen genau vierkantigen Hülse f übergeführt wird (Fig.4). Die beim Ziehvorgang am Rande der Hülse /.entstehenden zackenartigen Vorsprünge g müssen natürlich nachträglich entfernt werden, was am einfachsten durch Fräsen geschieht. Der auf diese Weise mit einer Aufsteckhülse f versehene Werkstab a wird dann in die Form einer Kurbel gebogen (Fig. 5). Der mittlere Teil a' des Stabes kann etwas platt gedrückt werden, so daß die Kurbelwange einen länglichen Querschnitt erhält.
  • Die beiden in Fig.2 und 3 dargestellten Verfahrensstufen, nämlich das Anstauchen der Verdickung b und das Pressen dieser Verdickung in die Glockenform c, können gegebenenfalls hintereinander in einem einzigen Druck ausgeführt werden. Ferner könnte die Endform der Aufsteckhülse statt zylindrisch kegelig sein. Schließlich könnte der Schlüssel gewünschtenfalls durch entsprechendes Biegen des Schaftes statt der Kurbelform auch eine im wesentlichen T förmige Gestalt erhalten.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Schlittschuhschlüsseln nach Patent 548317, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung der Aufsteckhülse auf kaltem Wege in der Weise erfolgt, daß am einen Werkstückende zunächst eine etwa kugelige oder ähnlich gestaltete Verdickung (b) angestaucht, diese dann durch Pressen in die Form einer innen und außen steil kegeligen Glocke (c, d) übergeführt und der so erhaltene glockenförmige Ansatz dadurch in die Form einer außen zylindrischen und ,innen kantigen Aufsteckhülse (f) übergeführt wird, daß er in an sich bekannter Weise mittels eines in seine Höhlung eingesetzten Vierkantdorns durch eine Ziehmatrize hindurchgedrückt wird.
DE1930549367D 1930-11-27 1930-11-27 Herstellung von Schlittschuhschluesseln Expired DE549367C (de)

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