DE548876C - Lueftungsvorrichtung fuer Fahrzeuge - Google Patents

Lueftungsvorrichtung fuer Fahrzeuge

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DE548876C
DE548876C DEF64203D DEF0064203D DE548876C DE 548876 C DE548876 C DE 548876C DE F64203 D DEF64203 D DE F64203D DE F0064203 D DEF0064203 D DE F0064203D DE 548876 C DE548876 C DE 548876C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Lüftungsvorrichtungen für Fahrzeuge, bei denen der aus dem Wageninnern durch das Dach oder umgekehrt mittels umlaufenden Förderers infolge senkrecht zur Durchtrittsrichtung liegender mitumlaufender Scheibe nach den Seiten hin geführte Luftstrom über der Durchtrittsstelle des Daches abbläst oder angesaugt wird. Gegenstand der Erfindung ist, daß die Durchtrittsstelle der Luft durch das Dach nur durch die Scheibe abgedeckt ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Entlüftungsvorgang ungestört unter günstigen aerodynamischen Verhältnissen vor sich geht, während andererseits die Außenströmung — die Fahrtströmung — sowie Fremdkörper, wie Staub, Ruß, Regen u. dgl., am Eintritt in die im Fahrzeugdach angeordnete Entlüftungsöffnung verhindert werden.
Ferner erstreckt sich die Erfindung auf eine vorteilhafte konstruktive Ausgestaltung der Lagerung des Lüfters.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Lüfter mit Propeller in der Dachöffnung,
Fig. 2 einen Lüfter mit Propeller im Glockenraum,
Fig. 3 einen Lüfter mit Zentrifuge im Glockenraum,
Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3 in Aufsicht.
Das Dach eines Fahrzeuges ist mit 11 bezeichnet, die der Entlüftung dienende Durchtrittsöffnung mit 12. Der zur Entlüftung dienende Luftstrom, der bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 2 durch einen Propeller 13, bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 durch eine Zentrifuge- bewegt wird, bläst oberhalb des Daches nach den Seiten hin z. B. allseitig aus. Die Austrittsstelle kann aber auch an einzelnen Stellen abgedeckt oder verschlossen sein. Die Durchtrittsöffnung 12 ist mittels einer Scheibe 16 (Fig. 1, 2, 3) abgedeckt, die umläuft.
Der Rand 23 dieser als Anwurfglocke dienenden Scheibe ist so weit nach unten gezogen, daß er mit der Dachfläche einen ringförmigen Spalt 18 bildet und der durch den Spalt 18 tretenden Strömung beim Ausblasen eine nach unten, beim Einsaugen eine nach oben gerichtete Komponente dem Glockenrand entlang erteilt.
Zur weiteren Führung der Strömung sowie zur Sicherung gegen etwaige von 'außen eintretende Störungen wird.dem Rand der Glocke innen ein mit ihr konzentrischer Ring 40, vorzugsweise in Form einer Manschette 22, gegenübergestellt, und zwar vorzugsweise so, daß unterer Rand 23 der Glocke und oberer Rand 24 der Manschette 22 (Fig. 3), in der Horizontalen gesehen, einander überdecken. Der Betrag der Überdeckung kann gering sein.
Der den Luftstrom fördernde Lüfter kann in der Entlüftungsöffnung 12 des Daches angeordnet sein (Fig. 1), man kann aber auch, und man gelangt hierdurch zu einer wesentlich gedrängteren Bauart, den als Propeller 13 in Fig. 2 oder als Zentrifuge 14 in Fig. 3 ausgebildeten Lüfter im Glockenraum laufen lassen.
Zweckmäßig wird hierbei die Glocke so ausgebildet, daß ihr Rand 23 über die tiefste Stelle der Lüfterschaufeln heruntergezogen ist.
Diese geringe Bauhöhe des Entlüfters, die möglichst klein zu halten bei Fahrzeugen, insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen, erwünscht ist, bei denen eine bestimmte Profilgrenze nicht überschritten werden darf, kann nun weiter verringert werden, wenn man dicht auf beiden Seiten des Glockenbodens den Lüfter und den vom Fahrtwind betriebenen Antriebsläufer anordnet.
Eine weitere Verringerung der Bauhöhe ergibt sich, wenn die Auswurfglocke, die auf ihrer Oberseite die Schaufeln des Antriebsläufers trägt, auf ihrer Unterseite die nach unten frei ragenden Schaufeln der Zentrifuge aufweist.
Die letzte Anordnung ist in Fig. 3 im Querschnitt, in Fig. 4 in Aufsicht veranschaulicht. Der Boden 15 der Auswurfglocke trägt auf der Oberseite die in Fig. 4 strichpunktiert angegebenen Schaufeln 27, 28 eines Läufers mit vorwiegend radialem Luftdurchtritt, während . 25 die Unterseite die mit 29 bis 36 bezeichneten, nach unten frei ragenden Schaufeln der Zentrifuge trägt. Der Rand 23 der Glocke wird so weit heruntergezogen, daß er die Schaufehl des Lüfters, im besonderen der Zentrifuge, an deren radial außenliegenden Kanten abdeckt.
Es ergibt sich hierdurch eine vollkommen geschützte Anordnung auch der Zentrifugenschaufeln 29 bis 36 und eine stetige Führung des Luftstromes, die zugleich ermöglicht, die Bauhöhe außerordentlich zu verringern, so daß, abgesehen von den konstruktiven, sich hierbei ergebenden Vorteilen, auch das äußere Ansehen der Vorrichtung auf dem Wagendach günstig beeinflußt wird. Zugleich wirkt aber auch der heruntergezogene Glockenrand 23 ähnlich wie ein Sauger auf den durch die · Zentrifugenschaufeln 29 bis 36 geförderten Luftstrom und steigert somit die Wirkung des Lüfters und entlastet die Zentrifuge.
Um die geordnete, störungsfreie Führung des Luftstromes weiter zu sichern, wird die die Schaufelkanten abdeckende Ringfläche 40 so ausgestaltet, daß sie nach außen und oben kegelig ansteigt, während sich die nach unten ragenden Schaufelkanten der Zentrifuge dieser Kegelfläche möglichst dicht anschließen. Die Schräge dieser Kegelfläche wird so gewählt, daß einerseits sich eine ausreichend große Fläche der Zentrifuge anordnen läßt und daß andererseits zwischen der Dachfläche und der Unterkante der Glocke sich ein ringförmiger Spalt von solcher Größe ergibt, daß die austretende Luft störungsfrei nach allen Seiten entweichen kann.
Der oberhalb der Auswurfglocke angeordnete Antriebsläufer kann ein besonderes ruhendes Dach aufweisen, er kann aber auch nach oben hin durch eine mitumlaufende Platte 43 abgedeckt sein.
Bei diesen und anderen Lüftungsvorrichtungen für Fahrzeuge, bei denen der Luftstrom aus dem Wageninnern durch das Dach geführt wird und eine gemeinsame Welle den antreibenden Läufer sowohl als auch den Lüfter trägt, ergibt sich nun eine konstruktiv vorteilhaftere Anordnung, wenn die Lager des Antriebsläufers sowohl als des Lüfters in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind, das durch eine am Wagendach befestigte Stütze getragen wird.
Das gemeinsame Lagergehäuse 50 ist zylindrisch oder annähernd zylindrisch ausgeführt und trägt an seinen Stirnseiten zwei Lager 51 und 52, vorzugsweise Kugellager. Dieses gemeinsame Lagergehäuse 50 kann entweder zwisehen Antriebsläufer 27, 28 und Lüfter 13 (Fig. 1) angeordnet sein oder auch, wie Fig. 2 zeigt, unterhalb beider. Mit dem gemeinsamen Gehäuse 50 ist die zur Befestigung auf dem Wagendach 11 dienende Stütze, Ring 22, verbunden, der zugleich, wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3, dazu dienen kann, die Unterseite des im Glockenraum angeordneten, als Zentrifuge ausgebildeten Lüfters abzudecken.
Bei dieser Anordnung eines gemeinsamen Lagergehäuses 50, das mit dem Führungsring 22 auf dem Wagendach zu einem Stück verbunden ist, ergeben sich im wesentlichen für die Lüftungsvorrichtung konstruktiv zwei Hauptvorteile, nämlich eine außerordentlich billige Herstellung, im besonderen für Massenfabrikation, darüber hinaus ein bequem zugänglicher und ■ billiger Aufbau. Sie ermöglichen es ferner, die Entlüftungsvorrichtung lediglich mit einfachen Befestigungsmitteln, wie Schrauben, an einem einzigen Befestigungsflansch auf dem Wagendach zu befestigen, das seinerseits keinerlei kostspieliger Vorbereitungsarbeiten bedarf und aus dem lediglich eine Entlüftungsöffnung 12 auszuschneiden ist.
Die Anordnung ergibt weiterhin einen außerordentlich gedrängten Aufbau von kurzer Bauhöhe, wenn das gemeinsame Lagergehäuse 50 im Raum der Auswurfglocke 16 untergebracht ist.
Das Lagergehäuse 50 ist mit dem Stützring 22 auf dem Wagendach 11 durch eine beliebige Anzahl Streben 60 verbunden, die zweckmäßig aus gußtechnischen Gründen in Bogenform ausgeführt sind, ferner Stromlinienquerschnitt und in der Strömungsrichtung eine Anstellung aufweisen können, um der Strömung einen den Lüfterschaufeln angepaßten Einlaufdrall zu geben.
Die Montage der Entlüftungsvorrichtung auf dem Wagendach gestaltet sich außerordentlich
einfach. Zunächst wird das aus Ring 22 und Lagergehäuse 50 bestehende Gußstück oberhalb der Lüftungsöffnung 12 auf dem 'Wagendach 11 befestigt, dann die den Lüfter sowohl als auch den Antriebsläufer tragende gemeinsame Welle 70 in das Lagergehäuse 50 eingeführt und beispielsweise durch eine Endscheibe oder Schraube 71 gesichert.
Es ergibt sich also ein einfaches, bequem zu handhabendes, betriebssicheres Lüftungsaggregat, das wenig Raum beansprucht, keine sperrigen Teile aufweist und somit transporttechnisch und in bezug auf Montage und Betrieb wertvolle Eigenschaften aufweist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Lüftungsvorrichtung für Fahrzeuge, bei der der aus dem Wageninnern durch das Dach oder umgekehrt mittels umlaufenden Förderers geführte Luftstrom über der Durchtrittsstelle infolge senkrecht zur Durchtrittsrichtung liegender mitumlaufender Scheibe nach den Seiten hin ausbläst oder eingesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsstelle (12) der Luft durch das Dach (11) nur durch die Scheibe (16) abgedeckt ist.
  2. 2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rand (23) der Scheibe innen ein mit ihr konzentrischer Ring (40), vorzugsweise in Form einer Manschette, auf dem Dach (11) sitzend, gegenübersteht.
  3. 3. Lüftungsvorrichtung nach. Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterer Scheibenrand (23) und oberer Ringrand (24) sich in der Horizontalen überdecken.
  4. 4. Lüftungsvorrichtung nach. Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfläche (40) nach, außen und oben kegelig schräg ist.
  5. 5. Lüftungsvorrichtung nach. Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (40) ein Lagergehäuse (50) trägt.
  6. 6. Lüftungsvorrichtung nach, Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagergehäuse (50) im Glockenraum der Scheibe (16) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DEF64203D 1927-08-06 1927-08-06 Lueftungsvorrichtung fuer Fahrzeuge Expired DE548876C (de)

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DEF64203D DE548876C (de) 1927-08-06 1927-08-06 Lueftungsvorrichtung fuer Fahrzeuge
DEF65526D DE554443C (de) 1927-08-06 1928-03-04 Lueftungsvorrichtung, insbesondere fuer Fahrzeuge

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