DE548776C - Schaufenster mit Haltevorrichtungen fuer Dekorationsgeraete o. dgl. - Google Patents
Schaufenster mit Haltevorrichtungen fuer Dekorationsgeraete o. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F5/00—Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
- A47F5/08—Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features secured to the wall, ceiling, or the like; Wall-bracket display devices
- A47F5/0807—Display panels, grids or rods used for suspending merchandise or cards supporting articles; Movable brackets therefor
- A47F5/0815—Panel constructions with apertures for article supports, e.g. hooks
Landscapes
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
Zur Befestigung von Glasplatten, Dekorationsarmen und beliebigen anderen Dekorationsgeräten
im Schaufenster, an Pfeilern oder an beliebigen anderen Stellen von Verkaufsräumen
werden allgemein Stangen benutzt, die an den betreffenden Wänden oder an den Wänden und am Fußboden befestigt
sind und senkrecht von der Decke bis zum Fußboden durchlaufen oder auch nur so hoch
geführt sind, wie Dekorationsgeräte an ihnen befestigt werden sollen. Der Abstand der
Stangen richtet sich nach den Abmessungen der Dekorationsgeräte. Diese Befestigungsweise
erfüllte ihren Zweck vollkommen bei der früher üblichen Schaufensterausstattung,
bei der man bemüht war, im Schaufenster möglichst viel Waren zu zeigen und dementsprechend
eine möglichst große Ausstellungsfläche haben wollte. Wurden z. B. zur Deko- ration Glasplatten benutzt, so reihte sich
Platte an Platte, gewöhnlich in mehreren Etagen übereinander angeordnet.
Bei der heute üblichen, der sogenannten modernen Schaufensterdekoration verzichtet
man darauf, möglichst große Warenmengen im Schaufenster auszustellen. Das Schaufenster
wird nach künstlerischen Gesichtspunkten ausgestattet, und an bevorzugten Stellen werden nur einige wenige, besonders
schöne Stücke gezeigt. Die Wirkung dieser Ausstattung im Schaufenster wird gewöhnlich
verwischt, wenn an den Wänden die bisher üblichen Messingstangen: angeordnet sind.
Es bestand daher die Aufgabe, dem Dekorateur die Möglichkeit zu geben, Glasplatten
oder andere Dekorationsgeräte an jeder beliebigen Stelle der Schaufensterwände so zu befestigen,
daß die Befestigung selbst und vor allem die für andere Dekorationen nötigen, zur Zeit nicht benutzten Befestigungsmittel
unauffällig sind und die jeweils vorhandene Dekoration nicht stören. Diese Aufgabe ist
gelöst durch die Verwendung an sich bekannter Befestigungsmittel, wie z. B. mit Gewinde
oder mit Schlitzloch versehener Rosetten, die im allgemeinen gleichmäßig über die für die
Dekoration geeigneten Wände verteilt werden. Diese Befestigungsmittel werden praktisch
so ausgebildet, daß sie in der Farbe mit der Schaufensterwand übereinstimmen, in
diese eingelassen oder auch in beliebiger anderer Weise möglichst unauffällig gehalten
werden. An der jeweils geeigneten Stelle wird das Dekorationsgerät, z. B. der Glasplattenträger
oder der Dekorationsarm, in die Rosetten eingeschraubt oder -gehakt, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist.
Auf der Zeichnung zeigt
Abb. ι schaubildlich ein Schaufenster alten Stils mit durchlaufenden Tragstangen.
Abb. 2 und 7 zeigen gemäß der Erfindung ausgestattete Schaufenster.
In Abb. ι sind die Schaufensterrückwand mit a, die Seitenwand mit b, die Decke mit c
und der Fußboden mit d bezeichnet. An den Wänden α und b und im Fußboden d sind die
durchlaufenden Stangen e befestigt. Auf diesen Stangen sind \rerstellbar die Glasplattenhalter
/ befestigt, auf denen die Glasplatten g ruhen. Wie man sieht, beherrschen die Stangen
das Schaufenster. Eine etwa diagonal durch den Raum laufende Dekoration von Stoffbahnen würde in ihrer Wirkung gestört
werden.
In dem in Abb. 2 dargestellten modernen ίο Schaufenster sind die Wände, Decke und
Fußboden mit denselben Bezugszeichen versehen wie in Abb. i. Die Wände tragen gemäß
der Erfindung Metallrosetten Ji, die mit Muttergewinde versehen sind. Diese Metallrosetten
sind in der nötigen Dichte über die Wände verteilt. Zum Anbringen einer Glasplatte
an der Seitenwand b sind in zwei in der richtigen Höhe liegende Rosetten Ji Glasplattenträger/
eingeschraubt, auf die eine Platte g gelegt ist. Da die nicht benutzten Rosetten der Farbe der Wand angepaßt sind
und daher gar nicht auffallen, ist der Dekorateur in der Ausnutzung des Raumes vollkommen
frei. Er hat die Möglichkeit, an der gerade geeigneten Stelle Waren auszustellen,
ohne daß hierdurch der übrige Raum gestört wird.
Abb. 3 zeigt ebenfalls ein modernes Schaufenster, bei dem die frühere Befestigungsweise
noch teilweise benutzt ist. In die Metallrösetten Ji sind Halter i für Stangen k eingesetzt.
Diese Stangen laufen aber nicht bis zum Fußboden durch, sondern sie sind nur so lang gehalten, daß z. B. zwei Glasetagen /
an ihnen befestigt werden können. Das störende untere Ende, das früher bis zum Fußboden
reichte, ist fortgefallen. Wie man sieht, läßt diese Befestigungsweise dem Dekorateur
alle Dekorationsmöglichkeiten offen. Abb. 4 zeigt die Anordnung von ringförmigen
Dekorationsteilen, durch die beispielsweise Stoffbahnen gezogen werden. Mehrere solcher Ringe sind gemeinsam auf einer
Leiste befestigt, die durch entsprechende HaI-terstücke an Rosetten in der Wand befestigt
ist.
Abb. 5 zeigt ein Schaufenster mit stangeiiförmigen Dekorationsgeräten, die ähnlich wie
die Ringe bei Abb. 4 in Rosetten an den Wänden und am Boden befestigt sind.
Abb. 6 zeigt die Befestigung einer Glasplatte mit Hilfe von Klemmstücken, die in
Rosetten eingesetzt sind. An der senkrechten Glasplatte sind noch beliebig waagerechte
Platten angeordnet. Die ganze Plattenanordnung scheint frei im Raum zu schweben und
gibt dementsprechend außerordentlich gute Dekorationsmöglichkeiten.
Abb. 7 zeigt die Anordnung von Glasplatten an Tragstangen, die in am Boden befestigte
Rosetten eingeschraubt sind. Auch die Anordnung dieser Glasplatten ist viel gefälliger
und gibt bessere Dekorationsmöglichkeiten als die in Abb.i gezeigte früher benutzte
Anordnungsweise.
Sämtliche Abbildungen zeigen naturgemäß nur Ausführungsbeispiele. Sie sollen veranschaulichen,
welche vielseitigen Dekorationsmöglichkeiten durch die Verteilung der Befestigungsmittel
über die zu dekorierenden Flächen gegeben sind.
Selbstverständlich sind für die Benutzung der Erfindung alle Befestigungsvorrichtungen
geeignet, die sich unauffällig an den zu dekorierenden Wänden anbringen lassen und die
einfache und sichere Befestigung der Dekorationsgeräte gestatten. In derselben Weise wie
die dargestellten Schaufenster können naturgemäß auch Pfeiler oder Wände in Verkaufsräumen
mit den Befestigungsvorrichtungen ausgestattet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaufenster mit Haltevorrichtungen für Dekorationsgeräte o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die mit Gewinde, Schlitzen o. dgl. versehenen Haltevorrichtungen für unauffällige, beliebige Befestigung von Glasplatten, Tragarmen o. dgl. über die WTände und den Boden des Schau?ensterraumes verteilt sind.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548776T | 1930-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548776C true DE548776C (de) | 1932-04-23 |
Family
ID=6562056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548776D Expired DE548776C (de) | 1930-03-15 | 1930-03-15 | Schaufenster mit Haltevorrichtungen fuer Dekorationsgeraete o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548776C (de) |
-
1930
- 1930-03-15 DE DE1930548776D patent/DE548776C/de not_active Expired
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