DE548467C - Rechts- und Linksdrehschalter - Google Patents

Rechts- und Linksdrehschalter

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Publication number
DE548467C
DE548467C DE1930548467D DE548467DD DE548467C DE 548467 C DE548467 C DE 548467C DE 1930548467 D DE1930548467 D DE 1930548467D DE 548467D D DE548467D D DE 548467DD DE 548467 C DE548467 C DE 548467C
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DE
Germany
Prior art keywords
plate
switch
locking lugs
drum
shift drum
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Expired
Application number
DE1930548467D
Other languages
English (en)
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Albrecht Jung GmbH and Co KG
Original Assignee
Albrecht Jung GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Albrecht Jung GmbH and Co KG filed Critical Albrecht Jung GmbH and Co KG
Application granted granted Critical
Publication of DE548467C publication Critical patent/DE548467C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/28Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction
    • H01H19/32Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction acting with snap action

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des durch das Patent 545 619 geschützten Rechts- und Linksdrehschalters mit zwischen Schalterwelle und Schaltwalze eingeschalteter Schnellfeder, bei dem an der Schaltwalze eine mit zwei Sperrnasen versehene kippbare Platte lagert, die, durch eine Feder in der Ruhelage gehalten, jeweils im Zusammenwirken mit zwei in der Durchmesserrichtung gegenüberliegenden Anschlägen an einem festen Schalterteil die Schaltwalze festhält, beim Spannen der Schnellfeder dagegen nach der einen oder anderen Seite gekippt wird und dadurch die Schaltwalze in der jeweiligen Drehrichtung freigibt. Während bei dem im Hauptpatent veranschaulichten Ausführungsbeispiel der zum Kippen der Platte nach der einen oder anderen Seite dienende Finger der Schalterwelle mit den schrägen Rückenflächen der Sperrnasen zusammenwirkt, sind gemäß dem Zusatzpatent für das Zusammenwirken mit dem Finger der Schalterwelle an der Platte von den Sperrnasen getrennte, auf deren Innenseite liegende Schrägflächen vorgesehen. Infolge der Trennung der Schrägflächen von den Sperrnasen können die Schrägflächen eine größere Länge erhalten als die Sperrnasen. Das hat zunächst den Vorteil, daß der Winkelbetrag, um welchen die Schalterwelle zwecks Spannens der Schnellfeder vor Freigabe der Schalterwelle gedreht werden kann, nicht mehr von der begrenzten Länge der Sperrnasen abhängig ist. Vielmehr können die Schrägfiächen so lang gewählt werden, daß die Freigäbe der Schalterwelle erst erfolgt, nachdem die Schalterwelle mehr als 900, und zwar beinahe um den vollen Schaltbetrag der Walze, gedreht, die Schnell feder also im höchsten Maße gespannt worden ist. Weiterhin ist das sogenannte Überdrehen des Schalters, das bei der Ausführungsform nach dem Hauptpatent sich ereignen konnte, wenn die Schalterwelle, wie es nicht selten geschieht, aus Spielerei sehr schnell gedreht wird, vermieden. Es kann also nicht mehr vorkommen, daß der infolge schneller Drehung der Schalterwelle der Schaltwalze unmittelbar folgende Finger das Wiederaufrichten der gekippten Platte verhindert, was zur Folge hatte, daß die Walze über die Schaltstellung hinausschnellte und dann in einer ungesperrten Zwischenstellung zur Ruhe kam.
Die von den Sperrnasen getrennten Schrägflächen sind zweckmäßig durch aus der Platte herausgedrückte Nocken gebildet. Vorteilhaft sind dabei die Sperrnasen ebenfalls aus der Platte herausgedrückt, und zwar so, daß
sie nur am Kopfende durch einen Schlitz von der Platte getrennt sind, dagegen außer am Fuß auch seitlich mit der Platte unmittelbar verbunden bleiben. Das hat gegenüber der Ausführung nach dem Hauptpatent, wo die Sperrnasen durch aus der Platte ausgestanzte und dann hochgebogene Lappen gebildet sind, die nur am Fuß der Nasen mit der Platte in Verbindung stehen, den Vorteil, daß die ίο Sperrnasen eine größere Festigkeit besitzen, also die beim Auftreffen auf die festen Anschläge auftretenden Stöße besser auszuhalten vermögen, wodurch naturgemäß die Lebensdauer des Schaltergetriebes verlängert ist. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei der Einfachheit halber die Schalterkappe und die Kontakte weggelassen sind. Es zeigen
Fig. ι eine Draufsicht des Schalters mit rjur strichpunktiert eingezeichneter Lagerbrücke,
Fig. 2 einen senkrechten Achsenschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht der die Sperrnasen tragenden Platte für sich allein,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht der Platte von der in Fig. 3 linken Seite,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 3.
4 ist die unten im Sockel 1 und oben in einer am Sockel befestigten Metallbrücke 5 gelagerte Schalterwelle, auf welcher die mit einer Höhlung 6, 7 versehene Schaltwalze 3 drehbar sitzt. Der untere Teil 6 der Höhlung 6, 7 enthält eine bekannte, in beiden Richtungen wirksame Schnellfeder 11, welche die Walze 3 mit der Welle 4 kuppelt". Im oberen Teil 7 der Höhlung 6, 7 befindet sich eine mittels zweier gegenüberliegender Zapfen 15 in Ausschnitten 10 der Walzenwandung um eine waagerechte Achse kippbar gelagerte Platte 14, die gewöhnlich durch eine kegelige Schraubenfeder 13 in waagerechter Stellung gehalten wird, in der sie sich mit ihrer Oberfläche gegen vier an der Unterseite der Lagerbrücke 5 vorgesehene Anschläge 18 bis 21 stützt. Die Platte 14 trägt wie im Hauptpatent auf ihren auf entgegengesetzten Seiten ihrer Kippachse liegenden Hälften je eine mit einer schrägen Rückenfläche versehene Sperrnase 16, 17. Diese Nasen sind aus der Platte 14 derart herausgedrückt, daß sie lediglich an ihrem Kopfende durch einen Schlitz von der Platte getrennt sind, wohingegen sie an ihrem Fuß und an ihrer inneren Längsseite mit der Platte 14 unmittelbar zusammenhängen. Diebeiden Sperrnasen 16, 17 stützen sich bei in Ruhestellung befindlicher,
d. h. waagerecht liegender Platte 14 in entgegengesetzten Richtungen gegen zwei gegenüberliegende Anschläge 'der Lagerbrücke 5> und zwar je nach der Schaltstellung der Walze entweder gegen die beiden Anschläge 18, 20 oder die beiden Anschläge 19, 21. Oberhalb der kippbaren Platte 14 sitzt eine kleine Scheibe 26, die sich mit ihrer Oberseite an der Lagerbrücke 5 führt und mit der Welle 4 dadurch gekuppelt ist, daß der obere unrunde Teil der Schalterwelle durch ein darauf passendes Loch der Scheibe 26 hindurchgreift. Die Scheibe 26 weist einen radialen Vorsprung 23 auf, der als Finger zum Kippen der Platte 14 nach der einen oder anderen Seite dient. Dieser Finger 23 wirkt im Gegensatz zu der Einrichtung des Schalters nach dem Hauptpatent nicht mehr mit den schrägen Rückenflächen der Sperrnasen 16, 17 zusammen, sondern für die Einwirkung des Fingers ist die Platte 14 mit zwei auf der Innenseite der Sperrnasen 16, 17 liegenden kreisbogenförmigen Nocken 30, 31 versehen, die etwa am Fuße der Sperrnasen 16, 17 beginnen, aber in der Umfangsrichtung der Platte 14 über die Köpfe der Sperrnasen 16, 17 hinausreichen, also eine größere Länge besitzen als diese. Die Nocken 30, 31 steigen von ihren einander zugekehrten Enden, den Füßen, allmählich nach den anderen Enden hin an und bilden somit Schrägflächen, auf welche der Finger 23 bei Drehung der Schalterwelle 4 nach der einen oder anderen Richtung hin aufläuft. Die Nocken 30, 31 sind ebenfalls aus der Platte herausgepreßt. Die Arbeitsweise des Schalters ist im wesentlichen die gleiche wie beim Hauptpatent. In der gezeichneten Ruhestellung ist die Schaltwalze 3 durch das Zusammenwirken der Sperrnasen 16, 17 an der Platte 14 mit den Anschlägen 18, 20 gesperrt. Wird die Schalterwelle 4 in der einen oder anderen Richtung, beispielsweise im Uhrzeigersinne, gedreht und dadurch die Schnellfeder 11 gespannt, dann wird durch den Druck des beispielsweise auf den Schrägnocken 30 auflaufenden Fingers 23 die Platte 14 nach der in Fig. ι linken Seite gekippt und dadurch die der gewünschten Drehung der Walze entgegenstehende Sperrnase 16 unter den damit zusammenwirkenden Anschlag 18 gesenkt, also ausgerückt. Dieses Ausrücken findet jedoch dadurch, daß der Finger nicht mehr auf die Sperrnase, sondern auf den besonderen, über die Sperrnase hinaus verlängerten Nocken einwirkt, nicht schon nach einer Drehung der Welle von etwa 90°, sondern erst nach einer größeren Winkel drehung, und zwar im Beispiel nach einer Drehung von etwa 135°, statt, so daß die Schaltwalze erst freigegeben wird, wenn die Schnellfeder ihre
größte praktisch mögliche Spannung erreicht hat. Die freigegebene Schaltvvalze 3 wird dann augenblicklich in die nächste Schaltstellung bewegt, in der sie dadurch aufgefangen wird, daß die infolge Voreilung der Schaltwalze 3 gegenüber der Schalterwelle 4 wieder in ihre Hochlage zurückkehrende Sperrnase 16 gegen den in der Drehrichtung folgenden Anschlag 19 stößt. Gleichzeitig legt sich dann auch die andere Sperrnase 17, die bei der Drehung der Schaltwalze 3 unter dem Anschlag 21 hinweggegangen war, hinter diesen Anschlag, wodurch die Walze 3 wieder in beiden Richtungen gesperrt ist.
Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind mancherlei bauliche Abänderungen desselben möglich. So könnten die Nocken 30, 31 statt am Fuße der Sperrnasen 16, 17 auch an einer näher nach dem Kopfende dieser Nasen liegenden Stelle beginnen. Wesentlich ist, daß die von ihnen gebildete Schrägfläche über die Köpfe der Sperrnasen hinaus verlängert ist, d. h. also, daß der höchste Punkt, bei dessen Erreichung der Finger 23 die Platte 14 bis zum Ausrücken der Sperrnase 16 oder 17 gekippt hat, in der jeweiligen Drehrichtung hinter dem Kopf der benachbarten Sperrnase liegt und somit die Schalterwelle 4 vor Freigäbe der Schaltwalze 3 um mehr als 90° gedreht werden muß.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rechts- und Linksdrehschalter mit zwischen Schalterwelle und Schaltwalze eingeschalteter Schnellfeder, bei dem an der Schaltwalze eine mit zwei Sperrnasen versehene kippbare Platte gemäß Patent 545 619 lagert, die, durch eine Feder in der Ruhelage gehalten, jeweils im Zusammenwirken mit zwei Anschlägen an einem festen Schalterteil die Schaltwalze festhält, beim Spannen der Schnellfeder dagegen nach der einen oder anderen Seite gekippt wird und dadurch die Schaltwalze freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß für das Zusammenwirken mit dem das Kippen der Platte (14) nach der einen oder anderen Seite bewirkenden Finger (23) der Schalterwelle an der Platte (14) von den Sperrnasen (i6, 17) getrennte, auf deren Innenseite liegende Schrägflächen (30, 31) von größerer Länge als die Sperrnasen vorgesehen sind.
2. Rechts- und Linksdrehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnasen (16, 17) aus der Platte (14) herausgedrückt sind, und zwar so, daß sie nur am Kopfende durch einen Schlitz von der Platte getrennt sind, dagegen außer am Fuß auch seitlich mit der Platte unmittelbar verbunden bleiben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen'
DE1930548467D 1930-09-09 1930-09-09 Rechts- und Linksdrehschalter Expired DE548467C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE548467T 1930-09-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE548467C true DE548467C (de) 1932-04-13

Family

ID=6561936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930548467D Expired DE548467C (de) 1930-09-09 1930-09-09 Rechts- und Linksdrehschalter

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DE (1) DE548467C (de)

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