DE548174C - Vorrichtung zum Beizen, insbesondere von Rohren oder Stangen - Google Patents

Vorrichtung zum Beizen, insbesondere von Rohren oder Stangen

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DE548174C
DE548174C DEV26192D DEV0026192D DE548174C DE 548174 C DE548174 C DE 548174C DE V26192 D DEV26192 D DE V26192D DE V0026192 D DEV0026192 D DE V0026192D DE 548174 C DE548174 C DE 548174C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material
    • C23G3/04Apparatus for cleaning or pickling metallic material for cleaning pipes

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Beizen, insbesondere von Rohren oder Stangen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beizen, insbesondere von Rohren oder Stangen, welche sich von den bekannten Einrichtungen dieser Art dadurch unterscheidet, daß sie aus zwei ineinanderstehenden, kommunizierenden Behältern besteht, von denen der äußere Behälter erfindungsgemäß oberhalb des Spiegels der Beizflüssigkeit liegende Öffnungen zum Durchgang der Rohre oder Stangen aufweist, während im inneren Behälter die Beizflüssigkeit durch Nachförderung oberhalb der an entsprechenden Stellen durch die Wandung des inneren Behälters geführten Rohre oder Stangen gehalten wird. Die Durchgangsöffnungen für die Rohre oder Stangen im inneren Behälter können erfindungsgemäß auch von Randausschnitten der Behälterwandung gebildet werden, durch welche die Stangen oder Rohre ohne jede Dichtung geführt werden. Die Erstreckung des inneren Behälters in Längsrichtung der Rohre oder Stangen ist vorzugsweise derart bemessen, daß die Rohre oder Stangen trotz der Nachförderung der Beizflüssigkeit im inneren Behälter nicht -auf der Beizflüssigkeit schwimmen, sondern auf den unteren Enden der Randausschnitte aufliegen.
  • Die Nachförderung der Beizflüssigkeit im inneren Behälter wird erfindungsgemäß derart eingestellt, daß auch bei Anordnung von Randausschnitten in der Wandung des inneren Behälters die Rohre oder Stangen trotz des ständigen Ausfließens bzw. Überfließens der Beizflüssigkeit in den äußeren Behälter allseitig umspült werden. Die Nachförderung der Beizflüssigkeit kann erfindungsgemäß z. B. mittels einer Pumpe oder auch durch Einleiten von Preßluft o. dgl. in den inneren Behälter bewirkt werden.
  • Die neue Beizvorrichtung ist erfindungsgemäß durch eine den äußeren Behälter überdeckende, mit Anschluß für die Entlüftungsleitung und Schauglas zur Überwachung des Beizvorganges versehene Haube abgeschlossen.
  • Gegebenenfalls werden erfindungsgemäß zwei oder mehr der beschriebenen Beizvorrichtungen hintereinander angeordnet, so daß die Rohre oder Stangen in einem Arbeitsgang z. B. mit verschiedenen Beizflüssigkeiten nacheinander behandelt bzw. nach dem Beizen gewaschen werden können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
  • Abb. i zeigt die neue Beizvorrichtung in zum Teil geschnittener Seitenansicht.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht auf die Beizvorrichtung bzw. ein Schnitt gemäß der Linie A-B in Abb. i.
  • Die Beizvorrichtung besteht gemäß der Erfindung aus zwei ineinanderstehenden, kommunizierenden Behältern i und 2, von denen der äußere Behälter i oberhalb des Spiegels 12 der Beizflüssigkeit liegende Öffnungen 3 zum Durchgang der Rohre oder Stangen q. aufweist, während in der Wandung des inneren Behälters :2 bei dem gezeichneten AusfÜhrungsbeispiel Randausschnitte 5 zum Durchgang der Rohre oder Stangen q. vorgesehen sind. Die Beinflüssigkeit wird erfindungsgemäß im inneren Behälter 2 durch Nachförderung oberhalb der durch die Öffnungen bzw. Randausschnitte 5 geführten Rohre oder Stangen q: gehalten, so daß die Beinflüssigkeit letztere allseitig umspült und sodann in den äußeren Behälter i abfließt. Die Länge des inneren Behälters :2 ist derart bemessen, daß die Rohre oder Stangen auf der Geizflüssigkeit nicht schwimmen, sondern den unteren Enden der Randausschnitte 5 anliegen. Zur Nachförderung der Beinflüssigkeit, welche bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel im Kreislauf durch den inneren und äußeren Behälter fließt, dient im vorliegenden Falle eine Pumpe 6, welche mittels Welle 7 und Riemenscheibe 8 bzw. direkt durch einen Motor angetrieben. wird und die Beinflüssigkeit aus dem äußeren in den inneren Behälter drückt, so daß die Rohre oder Stangen q. von der Beinflüssigkeit allseitig umspült werden. Die Nachförderung der Beinflüssigkeit im inneren Behälter 2 kann naturgemäß auch auf andere Weise, z. B. durch Einleiten von Preßlüft o. dgl., bewirkt werden. Der äußere Behälter i ist durch eine Haube 9 abgeschlossen, welche mit Anschluß für eine Entlüftungsleitung io und einem Schauglas i i zur überwachung des Beinvorganges versehen ist. Bei Anordnung von zwei oder mehr Beinvorrichtungen, von denen die jeweils letzte an Stelle einer Beinflüssigkeit mit Waschflüssigkeit gefüllt ist, können die Rohre oder Stangen q. in einem Arbeitsgang sowohl gebeizt als auch gewaschen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:, i. Vorrichtung zum Beizen, insbesondere von Rohren oder Stangen, gekennzeichnet durch zwei ineinanderstehende, kommunizierende Behälter, von denen der äußere Behälter oberhalb des Spiegels der Beinflüssigkeit liegende Öffnungen zum Durchgang der Rohre oder Stangen aufweist, während im inneren Behälter der Spiegel der Beinflüssigkeit durch Nachförderung oberhalb der an entsprechenden Stellen durch die Wandung des inneren Behälters geführten Rohre oder Stangen gehalten wird. z. Beinvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnungen für die Rohre oder Stangen im inneren Behälter von Randausschnitten der Behälterwandung gebildet werden. 3. Beinvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung des inneren Behälters in Längsrichtung der Rohre derart- bemessen ist, daß diese auf der Beinflüssigkeit nicht schwimmen. Beinvorrichtung nach Anspruch i bis 3., dadurch gekennzeichnet, daß die Nachförderung der Beinflüssigkeit im inneren Behälter mittels einer Pumpe oder durch Einleiten von Preßluft o. dgl. bewirkt wird. 5. Beinvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Beinvorrichtung durch eine den äußeren Behälter überdeckende, mit Schauglas und Anschluß für die Entlüftungsleitung versehene Haube abgeschlossen ist. 6. Beinvorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch mehrere hintereinander angeordnete Vorrichtungen, welche die Rohre oder Stangen in einem Arbeitsgang, gegebenenfalls mit verschiedenartigen Beinflüssigkeiten, zu behandeln bzw. nach dem Beizen zu waschen gestatten.
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