DE54690C - Verfahren und Apparat zum Entsilbern von Werkblei - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Entsilbern von Werkblei

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DE54690C
DE54690C DENDAT54690D DE54690DA DE54690C DE 54690 C DE54690 C DE 54690C DE NDAT54690 D DENDAT54690 D DE NDAT54690D DE 54690D A DE54690D A DE 54690DA DE 54690 C DE54690 C DE 54690C
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Germany
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lead
zinc
funnel
desilvering
box
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Application number
DENDAT54690D
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E. honold in Stolberg, Rheinland
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B13/00Obtaining lead
    • C22B13/06Refining
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B13/00Obtaining lead
    • C22B13/06Refining
    • C22B13/08Separating metals from lead by precipitating, e.g. Parkes process

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 4O: Hüttenwesen.
In dem Haupt-Patent wird mittelst eines oder einer Anzahl von Trichterkesseln das Blei durch Zink entsilbert, während bei dem gegenwärtigen Verfahren das zu entsilbernde Blei zuerst in einem Kessel eingeschmolzen, dann in einen Trichterkessel gehoben wird, welcher, mit Zink beschickt und geheizt, im continuirlichen Betriebe das Blei in einen Kasten ablaufen lä'fst, aus welchem es in einen zweiten Kasten, dann wieder in einen mit Zink beschickten Trichterkessel, dann in einen dritten Kasten und aus diesem in einen Kessel zum Abdampfen läuft.
Es ist auf der Zeichnung:
Fig. ι der Grundrifs der Anlage,
Fig. 2 der Schnitt nach X-X in Fig. 1,
Fig. 3 der Schnitt nach Y- Y in Fig. i',
Fig. 4 der Schnitt nach Z-Z in Fig. 1.
Zum Entsilbern des Werkbleies im continuirlichen Betriebe wird dasselbe in den Kessel A eingeschmolzen, gleichzeitig wird auch Zink in die Trichterkessel B und C eingeschmolzen und ein Siebboden D auf den Trichterkessel B aufgesetzt, welcher mit einem durch eine Kurbel E zu drehenden Flügel F versehen ist.
Das im Kessel A befindliche geschmolzene Blei wird mit einer Bleipumpe oder einem Bleiheber oder dergleichen auf den Siebboden D gebracht, welcher dasselbe in feine Strahlen zerlegt (und durch den Flügel F noch herumgeworfen werden kann), ehe es mit dem Zink zusammentritt, durch welches es vermöge seiner specifischen Schwere durchfliefst und entsprechend der in dem Trichterkessel B vorhandenen Hitze Zink aufnimmt, dann durch die seitlich an den Trichter B angegossene communicirende Röhre B1 in den Kasten G abfliefst, in welchem sich das Blei etwas abkühlt, da derselbe durch die unterhalb befindliche, für den Trichterkessel B bestimmte Feuerung H nicht direct erhitzt, sondern nur warm gehalten wird.
Durch die Abkühlung scheidet sich ein zinksilberhaltiges Blei als Zinkschaum aus, welcher durch die im Kasten G angebrachte Wand / zurückgehalten wird, während das Blei in den direct durch die Feuerung K geheizten Kasten L abläuft, darin erwärmt wird und in den durch dieselbe Feuerung K geheizten, mit Zink beschickten Trichterkessel C fliefst, in welchem es wieder so viel Zink aufnehmen kann, als es in dem Kasten G als Zinkschaum zurückgelassen hatte. Aus diesem mit einem angegossenen communicirenden Seitenrohr C1 versehenen Kessel C läuft das Blei in den ungeheizten Kasten M, in welchem es durch die Abkühlung wieder zinksilberhaltiges Blei als Zinkschaum ausscheidet, welcher weggeschafft wird, und gelangt endlich entsilbert in den mit dem Kessel A in einer Ebene liegenden Kessel N, in welchem es gedämpft wird, um es auch vollständig von Zink zu befreien.

Claims (1)

  1. Hierzu i Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER TtElCH SD RUCKEREII-
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