DE545995C - Schablonendruckvorrichtung fuer Stapeldruck - Google Patents

Schablonendruckvorrichtung fuer Stapeldruck

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DE545995C
DE545995C DEW79419D DEW0079419D DE545995C DE 545995 C DE545995 C DE 545995C DE W79419 D DEW79419 D DE W79419D DE W0079419 D DEW0079419 D DE W0079419D DE 545995 C DE545995 C DE 545995C
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DEW79419D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L13/00Stencilling apparatus for office or other commercial use
    • B41L13/02Stencilling apparatus for office or other commercial use with flat stencil carriers

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  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Schablonendruckvorrichtung für Stapeldruck Die Erfindung bezieht sich auf Schablonendruckvorrichtungen für Stapeldruck, besonders zur Ausführung des mimeographischen Verfahrens mit 'Wachs- oder Dauerschablonen, bei denen die Schablone auf einen umklappbaren Rahmen aufgespannt, der Rahmen mit der Schablone auf einen Stapel zu bedruckender Blätter geklappt und die Schablone mit Druckfarbe eingefärbt wird.
  • Um bei solchen Schablonenstapeldruckern saubere Abzüge zu erzielen, ist es notwendig, daß die Unterseite des Schwenkrahmens in der Arbeitsstellung auf der Oberseite des zu bedruckenden Papierstapels flach aufliegt, d. h. der Schablonenrahmen muß nicht nur schwenkbar, sondern auch in senkrechter Richtung verschiebbar sein, um seine Lage der abnehmenden Höhe des Papierstapels anpassen zu können.
  • Es ist vorgeschlagen worden, diese Anpassung dadurch selbsttätig hervorzubringen, daß eine waagerecht angeordnete und senkrecht verschiebbar geführte Schiene vorgesehen wird, die auf einem der Ränder des Papierstapels aufruht und unmittelbar oder mittelbar als Anschlag für die senkrechte Verschiebung des Schablonenrahmens dient. Wird dieser in die Arbeitsstellung geschwenkt, so verschiebt er sich zunächst senkrecht so weit nach abwärts, als dies die jeweilige Stellung der Anschlagschiene erlaubt, und hebt sich beim Zurückschwenken von dieser wieder ab. Der auf die Anschlagschiene. ausgeübte Druck wechselt demnach dauernd zwischen einer vollen Belastung und einer vollen Entlastung, was als Nachteil empfunden wird, da sich der Papierstapel hierbei leicht verschiebt. Um beim Wegnehmen des bedruckten obersten Bogens ein Verschieben des Stapels zu verhindern, sind zwar bei einer Ausführungsform Zähne oder Haltebleche an einem schwenkbaren U-förmigen Bügel angeordnet, welcher als Tragrahmen für den eigentlichen Schablonenrahmen dient. Diese Maßnahme hat sich jedoch als unzureichend erwiesen, um eine Verschiebung des Stapels gegenüber seiner Unterlagsplatte, die schichtweise Verschiebung von Stapelteilen gegeneinander (besonders bei kleineren Papierbogen, Postkarten usw.) oder Verschiebungen der oberen Blätter beim Abziehen des obersten bedruckten Blattes zu verhindern. Auch die bei solchen Apparaten vorgesehene rauhe Auflagefläche ändert hieran fast gar nichts. Die Anbringung von Anschlägen o. dgl. an der Rückseite des Papierstapels schließt das Verschieben beim Herausziehen des obersten Bogens nach vorn ebenfalls nicht aus, wodurch der Druck auf die falsche Stelle kommt.
  • Es sind auch weitere Schablonendruckvorrichtungen bekannt geworden, bei welchen der Schablonenrahmen an der in senkrechter Richtung verschiebbaren Anschlagschiene für die Oberseite des Stapels angelenkt ist, so daß er diese dauernd mit seinem Gewicht belastet. Hierbei zeigte sich aber, daß Schiene und Schablonenrahmen zum Abziehen des obersten Blattes abgehoben werden mußten. Da die Belastung des Stapels also andauernd schwankt, ist eine schichtweise Verschiebung von Stapelteilen gegeneinander sehr naheliegend.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Schablonendruckvorrichtung mit dauernd auf dem Stapel aufliegender und dauernd mit dem Gewicht des Schablonenrahmens und des damit fest verbundenen, verschiebbaren Trägers belasteter Halteschiene, bei der zum dauernden Festhalten des Stapels während des Ver-. vielfältigungsvorganges bei senkrechter Führung des Schablonenrahmens die diesen in der Höhe festlegende Halteschiene mit Nadelhaltern zum Eingriff der Nadeln in den Rand der obersten Blätter und. die untere Auflageplatte für den Stapel ebenfalls mit von unten angreifenden Haltenadeln ausgerüstet ist. Vorzugsweise sind dabei die I"Tadelhalter auswechselbar und verstellbar an den Stützschienen befestigt. Außer der einfachen Bauart bringt die Vorrichtung gemäß der Erfindung ferner noch den besonderen Vorteil der sehr einfachen Bedienung mit sich, da besondere Einstellungen nicht mehr nötig sind. Durch die gleichzeitige Anordnung der nach oben und nach unten gerichteten Nadeln wird ein dauerndes und durchaus sicheres Festhalten des Stapels während des Druckens gesichert, ohne daß eine Verletzung des jeweils abzuziehenden obersten Blattes durch die obere Haltenadel sich störend bemerkbar machen kann, da die Nadel ganz am äußersten Rande angreift.
  • Der Stapelanschlag besteht zweckmäßig aus einem winkelförmigen Teil, dessen senkrechter Schenkel als Stoßfläche für die Seitenfläche des Stapels dient, während der waagerechte Schenkel auf der Oberseite des Stapels aufruht und in bekannter Weise als Nadelschiene ausgebildet werden kann.
  • Eine Ausführungsform der zur Erläuterung der Erfindung erforderlichen Teile der Schablonendruckvorrichtung ist beispielsweise auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar ist in Abb. i ein Längsschnitt durch die Kastenwand mit freigelegtem Stapel nebst Schablonenrahmenhalter gezeigt. Abb.2 stellt einen Querschnitt durch den Kasten mit teilweise freigelegtem Stapel dar. - Abb.. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch das an dem Stapelanschlag anliegende Ende des Stapels nebst angrenzenden- Teilen. Abb. q. läßt die Anordnung der Nadeln in den Nadelhaltern deutlicher erkennen.
  • Bei der auf der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform besteht die Schablonendruckvorrichtung aus einem Kasten i, in dem eine Auflageplatte 2 gelagert ist. Die Auflageplatte trägt eine Nadelschiene io, deren Nadeln in die untersten Bogen eines auf der Auflageplatte ruhenden Stäpels 3 eingreifen. Eine als seitliche Stoßfläche für den zu bedruckenden Stapel dienende Brücke 15 trägt oben eine den Stapel überragende Halteschiene B. Diese Halteschiene ruht mit ihrer Unterseite auf der Oberfläche des Stapels 3 und weist dort nach unten gerichtete Nadeln 9 mit ihren Nadelhaltern auf; erstere greifen in die oberen Blätter des Papierstapels ganz am Rande ein und halten so den Stapel fest. Der- durch die Brücke und die obere Halteschiene gebildete winkelförmige Stapelanschlag trägt an seinen beiden Seiten je einen Schlitten 6, der mittels zweier Schlittenlager i i entlang einem Führungsbolzen verschiebbar angeordnet ist und an seinem oberen, frei ragenden Ende einen Schablonenrahmen q. trägt.
  • Dieser mit Seidengaze bespannte Rahmen 4. ist an seinem dem Schlitten zugewandten Ende durch Klemmschrauben 16 mit einem U-förmigen, die Ober- und Unterseite des Rahmens umfassenden Bügel 5 verbunden, der mittels nach hinten abgebogener, mit einem Führungsloch versehener Lappen i9 um einen in den oberen Schlittenenden gelagerten Schwenkbolzen 1ß drehbar ist. Um ein zu weites Herumschwenken des Schablonenrahmens zu verhüten, ist am oberen Schlittenende ein Anschlag 12 vorgesehen, gegen den sich ein Gegenanschlag 13 des Gelenkstückes 5 bei hochgeklapptem Schablonenrahmen stützt. Der Führungsbolzen 7 ist an seinem oberen und unteren Ende in einer U-förmig gebogenen Winkelschiene i¢ gelagert, die mit ihren Schenkeln an einem im Kasten festgelegten Klotz 17 befestigt ist. _ Der Schablonenrahmen wird mit Hilfe des Schlittens 6, der an dem Stapelanschlag 8, 15 befestigt ist, in der für das Bedrucken des obersten Blattes erforderlichen Höhe gehalten, so daß ein sauberer Druck erzielt werden kann. Sobald ein Bogen abgezogen wird, legt sich die Halteschiene 8 auf den nächsten Bogen, sinkt also ein wenig nach unten, wobei sich gleichzeitig der Schlitten 6 entlang dem Führungsbolzen 7 um ein gleich großes Stück nach unten verschiebt. Ein Verschieben des Stapels wird durch den mittels der -Halteschiene 8 auf den Stapel ausgeübten Druck verhütet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schablonendruckvorridhtung für Stapeldruck mit dauernd auf dein Stapel aufliegender und dauernd mit dem Gewicht des Schabtonenrahmens und des damit fest verbundenen Schlittens belasteter Halteschiene, dadurch gekennzeichnet, daß zum dauernden Festhalten des Stapels während des Vervielfältigungsvorganges bei senkrechter Führung des Schablonenrahmens. die den Schablonenrahmen in seiner Höhe festlegende Halteschiene (8) mit Nadelhaltern zum Eingriff der Nadeln (9) in den Rand der obersten Blätter und die untere Auflageplatte (2) für den Stapel mit einer Nadelschiene (io) und daran mit von unten angreifenden Haltenadeln ausgerüstet ist.
  2. 2. Schablonendruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Nadelhalter für die Nadeln (9) auswechselbar befestigt sind.
DEW79419D 1928-05-22 1928-05-22 Schablonendruckvorrichtung fuer Stapeldruck Expired DE545995C (de)

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