DE545832C - Anordnung der Vielfachverbindungen fuer Waehlerkontaktbaenke - Google Patents

Anordnung der Vielfachverbindungen fuer Waehlerkontaktbaenke

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DE545832C
DE545832C DED53208D DED0053208D DE545832C DE 545832 C DE545832 C DE 545832C DE D53208 D DED53208 D DE D53208D DE D0053208 D DED0053208 D DE D0053208D DE 545832 C DE545832 C DE 545832C
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Germany
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contact
soldering
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solder
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DED53208D
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H63/00Details of electrically-operated selector switches
    • H01H63/02Contacts; Wipers; Connections thereto

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

Um die Kontaktbänke von'nebeneinanderliegenden Drehwählern in vorteilhafter Art herzustellen, ist bereits vorgeschlagen worden, dieselben in der Weise aus übereinanderliegenden nach einer Kreislinie begrenzten Kontaktreihen aufzubauen, daß die in gleicher Höhe liegenden Kontaktreihen der nebeneinanderstehenden Kontaktbänke durch hinter ihnen horizontal verlaufende Verbindungsdrähte, sogenannte Vielfachverbinder, leitend verbunden werden, und zwar in der Weise, daß jeder Verbindungsdraht an eine Kontaktzunge der betreffenden Kontaktreihen anschließt. Die Verbindung der Drähte mit den Kontaktzungen erfolgte mittels Verlötung in der Weise, daß jeder der oberhalb einer Isolierschicht verlegten Drähte mit der betreffenden, quer zu ihm unter der erwähnten Isolierschicht liegenden Kontaktzunge durch eine Öffnung der Isolierschicht hindurch verlötet wurde.
Bei Anwendung dieses Verfahrens hat sich gezeigt, daß die Lötstellen leicht durch die Spannungen, die beim Aufbau der Kontaktbänke auftreten, zerstört werden, so daß die betreffende Zunge ihren Kontakt mit der Leitung verliert. Dies wird dadurch verursacht, daß die Lötstelle versteckt zwischen zwei Isolierschichten liegt und daher nicht zugänglich genug ist, um die zu verlötenden Drähte genügend zu erwärmen. Gemäß der Erfindung werden daher die Lötenden der Kontaktzungen einer Kontaktreihe mit Abbiegungen versehen, die in die Ebene der parallel zu diesen Kontaktzungen angeordneten Vielfachleitungen greifen und so gut zugängliche Lötstellen bilden. Die Kontaktzungen sind dabei verschieden lang, entsprechend der Lage der Leitung, zu der sie gehören. Um eine anderweite Berührung der sich kreuzenden Vielfachleitungen und Zungen zu verhindern, wird zweckmäßig nach bekannter Art eine Isolierschicht zwischen beide Schichten gelegt, die mit Löchern für das Durchstecken der Lötösen versehen ist. Um eine besondere Sicherheit zu erzielen, ist es vorteilhaft, die Lötöse nach Einlegen des Verbindungsdrahtes um diesen herumzubiegen und zusammenzudrükken und hiernach erst die Verlötung vorzunehmen. Auf diese Weise wird eine völlig sichere Verbindung zwischen Kontaktzunge und Verbindungsdraht geschaffen. Für das Zusammendrücken der Lötöse eignet sich am besten eine zweizinkige Ausbildung derselben, so daß der Verbindungsdraht zwischen die Zinken eingelegt werden kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung näher veranschaulicht. Abb. 1 stellt in Aufsicht die Kontaktzungenlagen B1, B2 von zwei nebeneinanderliegenden Kontaktbänken dar, deren Zungen 3 vorn nach einer Kreislinie begrenzt
sind und in der bekannten Art von einem um eine Welle rotierenden Kontaktarm befahren werden. Die Kontaktzungen besitzen verschieden lange rückwärtige Verlängerungen S1, die an ihrem Ende mit je einer Lötöse d versehen sind. Abb. 2 zeigt eine einzelne Zunge mit der senkrecht von ihr abgebogenen Lötöse d, die aus einem Lappen mit Bohrung besteht. Abb. 3 zeigt eine andere Form der Lötöse, die aus einer um den Draht herumzubiegenden schmalen Lasche besteht. Bei Abb. 4 ist aus dem Ende der Zunge ein Streifen derart herausgestanzt, daß der Draht z/ unter dem ausgebogenen Streifen hindurchgesteckt werden kann. Nach Abb. 5 besteht die Lötöse aus zwei senkrecht von der Zunge abgebogenen Zinken ds, zwischen die der Draht ν eingelegt wird.
Die Drähte ν laufen, wie Abb. 1 zeigt, von einer Kontaktreihe zur gleichliegenden Kontaktreihe der nächsten Kontaktbank und verbinden je eine Kontaktzunge der ersteren Reihe mit der entsprechenden Kontaktzunge der anderen Reihe.
Die Kontaktbänke bestehen aus aufeinandergeschichteten und in der beschriebenen Art durch die Drähte ν verbundenen Kontaktreihen, die sich in der Aufsicht decken. Zwischen den einzelnen Lagen werden dabei Isolierschichten angeordnet, die abwechselnd mit den Kontaktreihen auf Bolzen / aufgereiht werden. Jede Lage'wird vor dem Aufreihen auf die Bolzen f für sich hergestellt, indem die Kontaktzungen mit den sie tragenden Isolierplatten g- in eine Lehre eingelegt werden. Die Kontaktzungen sind in die Platteng" entweder eingelassen (eingezogen oder eingepreßt) oder durch Vernietung mit ihnen in bekannter Art verbunden. Nach Einlegen der einzelnen Kontaktzungenreihen in die Lehre werden zunächst die rückwärtigen Enden ^1 der Zungen mit einem Isolierstreif enp (Abb. 6) überdeckt und die Lötösen d durch Öffnungen h des Streifens p hindurchgesteckt. Hiernach werden die Verbindungsdrähte v, die parallel in einer Ziehbank ausgespannt sind, in die Lötösen d eingelegt, die Lötösen zusammengebogen und die Lötstellen fertiggemacht. Die Drähte ν werden hiernach von der Ziehbank gelöst, worauf der aus den Kontaktreihen, den Drähten?/ und den zwischenliegenden Isolierschichten/) bestehende Satz aus der Lehre herausgehoben und auf die Bolzen f aufgesteckt wird, nachdem auf die oberste der schon aufgereihten Lagen eine durchgehende (undurchbrochene) Isolierzwischenschicht gelegt ist.
Abb. 7 stellt eine Ausführungsform dar, bei welcher die Verbindungsdrähte ν innerhalb des Bolzenvierecks i liegen, welches zum Aufreihen der Kontaktschichten dient. Die Abbildung zeigt zugleich, in welcher Weise am Ende der ganzen Kontaktbank die Außenleitungen an die Verbindungsleitungen ν angeschlossen werden. Zu diesem Zwecke sind in der letzten Kontaktbank in gleichen Ebenen mit den Kontaktzungenlagen doppelseitige Lötösenleistenw angeordnet, deren äußere Lötösen α sämtlich in einer senkrechten Ebene liegen und zum Anschluß der Außenleitungen dienen, während die inneren Lötösen e derart gegenüber den Kontaktzungen S1 liegen, daß die Verbindungsdrähte ν durch Abbiegen von den Lötösen d der Kontaktzungen an die Lötösen e der Leisten m gelangen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung der Vielfachverbindungen für Wählerkontaktbänke, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötenden der Kontaktzungen einer Kontaktsatzreihe mit Abbiegungen (d) versehen sind, die in die Ebene der parallel zu den Zungen angeordneten Vielfachleitungen (v), zweckmäßig durch Öffnungen einer in bekannter Art zwischengelegten Isolierschicht (p) hindurch, greifen und so weit an oder über die Vielfachleitungen hinaus geführt sind, · daß gut zugängliche Lötstellen entstehen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötösen der Kontaktzungen derart ausgebildet sind, daß sie nach Einlegen der Verbindungsdrähte um diese herumgebogen werden, worauf die Verlötung erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötöse aus einem zweizinkigen Lappen besteht, zwischen dessen Zinken der Verbindungsdraht eingelegt wird, worauf er durch Zusammendrücken der Zinken in seiner Lage gesichert wird.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der das Ende der Kontaktbankreihe bildenden Kontaktbank in gleichen Ebenen mit den Kontaktzungenlagen doppelseitige Lötösenleisten angeordnet sind, deren äußere Lötösen in einer senkrechten Ebene zwecks Anschluß der Außenleitungen liegen und deren innere Lötösen derart gegenüber den Kontaktzungen liegen, daß die Verbindungs drähte durch Abbiegen von den Lötösen der Kontaktzungen an die Lötösen der Leisten gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED53208D 1927-06-05 1927-06-05 Anordnung der Vielfachverbindungen fuer Waehlerkontaktbaenke Expired DE545832C (de)

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DE545832C true DE545832C (de) 1932-03-05

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