DE545581C - Korrosionsfeste Gefaesse - Google Patents

Korrosionsfeste Gefaesse

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DE545581C
DE545581C DE1930545581D DE545581DD DE545581C DE 545581 C DE545581 C DE 545581C DE 1930545581 D DE1930545581 D DE 1930545581D DE 545581D D DE545581D D DE 545581DD DE 545581 C DE545581 C DE 545581C
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DE
Germany
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corrosion
vessel
container
vessels
plates
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Expired
Application number
DE1930545581D
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English (en)
Inventor
Paul Tschammer
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Ton & Steinzeug Werke AG
Original Assignee
Ton & Steinzeug Werke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/84Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for for corrosive chemicals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Korrosionsfeste Gefäße Gewisse Schwierigkeiten bereitet immer noch die Herstellung großer Gefäße, wie sie für zahlreiche Zwecke in der chemischen Industrie, Färberei usw. benutzt werden, sobald diese Gefäße Korrosionsbeanspruchungen ausgesetzt sind. Die für die Herstellung solcher Gefäße in Frage kommenden Werkstoffe, insbesondere von den, keramischen Werkstoffen das Steinzeug, erlauben mit Rücksicht auf die Eigenart keramischer Formgebungs- und Brennmethoden es nicht, über eine gewisse Größe hinauszugehen; es sind zwar bereits solche Gefäße bis zu Abmessungen von a 75o X 15 oo X 8oo mm hergestellt worden, jedoch ist bei Behältern solcher Abmessungen bereits das Bruchrisiko recht hoch; außerdem ist es vielfach auch wünschenswert, die Größe der Gefäße noch über diese Abmessungen zu steigern.
  • Man hat sich daher bisher bei der Herstellung solcher größeren Gefäße immer damit geholfen, daß man aus Zement, Eisen o. dgl. hergestellte größere Behälter beispielsweise mit Steinzeugplatten auskleidete; es ist auch zur Erzielung einer möglichst weitgehenden Korrosionsbeständigkeit bereits vorgeschlagen worden, diese Auskleidung mit Steinzeugplatten doppelt zu machen. Man befestigte hierbei die Platten in den in Frage kommenden Eisen- oder Zementbehältern mit Hilfe eines säurefesten Kittes.
  • Die bekannten Ausführungen von Behältern dieser Art besaßen jedoch eine Reihe von Nachteilen; insbesondere waren sie niemals vollkommen dicht zu halten, schwer zu reinigen und an den Fugen bzw. Stoßstellen Korrosionsbeanspruchungen ausgesetzt. Ferner war vor allen Dingen auch ihre Außenfläche nicht korrosionsbeständig, also den Beanspruchungen durch die die Arbeitsräume erfüllenden korrodierenden Gase usw. auf die Dauer nicht gewachsen.
  • Man hat daher auch schon versucht, solche Behälter aus Einzelsteinzeugtellen herzustellen und aus diesen zusammenzusetzen, wobei die einzelnen Teile durch Nuten miteinander verbunden und durch um das fertige Gefäß gezogene Eisenbänder zusammengespanntwurden. Auch diese Ausführungsform bietet jedoch keine volle Betriebssicherheit, weil die Abdichtung zwischen den einzelnen Teilen bei den bekannten Herstellungsmethoden niemals vollkommen genug erfolgen kann und deshalb eine allmähliche Zerstörung der Dichtungen bzw. Undichtigkeit des ganzen Behälters eintreten muß. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neuartige.Ausbildungsform von Gefäßen, insbesondere aus Steinzeug oder anderem korrosionsbeständigen keramischen Material, bei der alle diese Schwierigkeiten in überraschend einfacher Weise vermieden sind und die es ermöglicht, in jeder Hinsicht betriebssichere und vollkommen korrosionsbeständige Gefäße bis zu den größten Abmessungen aus Einzelteilen zusammenzubauen.
  • Bei der neuartigen Konstruktion nach der vorliegenden Erfindung werden die Gefäße ohne äußere Umhüllung, also vollständig aus korrosionsbeständigem keramischen Material, aus einzelnen Doppelplatten hergestellt. Diese Doppelplatten bestehen aus zwei Einzelplatten, die miteinander durch Stege verbunden sind und als Ganzes unmittelbar mittels maschineller Formgebungsmethoden hergestellt werden.
  • Die Doppelplatten sind so gestaltet, daß die eine der sie bildenden Einzelplatten etwas kürzer ist als die andere bzw. gegen, die andere versetzt ist, so. daß beim Aneinandersetzen der Platten die gegebenenfalls außerdem noch vernuteten Stöße nicht in einer Linie liegen. Man setzt die Platten so aneinander, daß sie unter Vermittlung geeigneter Eckplatten und Bodenplatten das Gefäß ergeben, und spannt sie mit Hilfe eines in den Raum zwischen den die Doppelplatten bildenden Einzelplatten eingebrachten Metallbandes oder -ringes zusammen. Hierauf wird der Zwischenraum zwischen den Wänden der Platten mit einem säurefesten Kitt, Goudron, Asphalt o. dgl. ausgefüllt, und @es ergibt sich: ein vollkommen dichtes Gefäß, das sowohl innen als auch außen allen Korrosionsbeanr spruchungen gewachsen ist.
  • Wenn besonders große Abmessungen in Frage kommen, kann man das Gefäß auch noch mit Metallringen oder Eisenbändern panzern.
  • Das Gefäß besteht dann aus einer inneren Steinzeugschicht, einer Schicht von säurefestem Kitt usw., die ununterbrochen ist, rund einer weiteren äußeren Steinzeugschicht, durch die -der bitt von außen zusammengehalten wird, wobei an keiner Stelle die Fugen der inneren Platte sich mit denen der äußeren decken.
  • Bei der neuartigen Ausführungsform ist es vollkommen unmöglich, daß sich einzelne Platten aus dem Verbande lösen, wie das bisher häufig der Fall war, denn die innere Platte wird durch die äußere in festem Verband gehalten.
  • Solche Gefäße können für alle möglichen Zwecke Verwendung finden, wobei es lediglich erforderlich ist, bei der Wahl des Ausgußmittels auf die Eigenart des Verwendungszweckes Rücksicht zu nehmen. Beispielsweise muß, wenn das Gefäß für Flußsäure Verwendung finden soll, als Ausgußmittel zweckmäßig Paraffin benutzt werden.
  • Nach dem gleichen Prinzip kann man nicht nur viereckige Gefäße, sondern auch runde, wie auch Kondensationstürme u. dgl., herstellen, immer in der Weise, daß Doppelplatten mit einer Zwischenschicht von korrosionsbeständigem Kitt o. dgl. aneinandergefügt werden.
  • Einige grundsätzliche Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt; hierbei zeigt Abb. i den Querschnitt eines Gefäßes nach der Erfindung, bei dem deutlich die besondere Ausbildungsform der einzelnen Doppelplatten sowohl für den Boden des Gefäßes als auch für die Wandungen zu erkennen ist; Abb. z zeigt einen Grundriß des in Abb. i im Schnitt dargestellten Gefäßes, bei dem auch die Ausbildung des Bodens ersichtlich ist. In Abb.3 ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung auf die Herstellung eines runden Behälters im Schnitt und in Abb. q. im Grundriß gegeben.
  • Selbstverständlich braucht man, wie auch in den Abbildungen gezeigt ist, die Gefäße nicht lediglich aus .einer Schicht von Doppelplatten herzustellen, sondern man kann auch mehrere Plattenreihen übereinandersetzen, wobei ebenfalls darauf zu achten ist, daß an den Verbindungsstellen die Fugen auf der Innenseite in anderer Höhe liegen als auf der Außenseite, also die Doppelplatten entsprechend auszuführen sind. In diesem Falle wird man zweckmäßig die zum Zusammenspannen der einzelnen übereinander angeordneten Schichten dienenden Metallbänder oder Ringe noch miteinander durch Metallhaken o. dgl. verbinden, um auch nach oben, hin dem Gefäß bzw. Behälter einen noch besseren Halt zu geben.
  • Mit Rücksicht darauf, daß es die neue Ausführungsform ermöglicht, Behälter aller Art für Zwecke, bei denen Korrosionsgefahr besteht, .in sehr einfacher und betriebssicherer Weise bis zu den größten Abmessungen ohne jede Beschränkung in den Abmessungen herzustellen, bedeutet die vorliegende Erfindung einen erheblichen technischen und wirtschaftlichen Fortschritt für die in Frage kommenden Industriezweige.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vollständig aus korrosionsbeständigem Werkstoff, ohne äußere Ummantelung bestehendes Gefäß oder Behälter, insbesondere für die chemische Industrie, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einzelnen doppelwandigen Platten so zusam- mengesetzt ist, daß die Fugen auf der Innenseite des Behälters in anderer prei- ten- bzw. Hölienlal;c liegen als die auf der Außenseite des Behälters, und (LG, der Zwischenraum zwischen den I'latteu mit cinein kori-oiotisliestäiiidigen litt, Asphalt o- dgl. ausgegossen wird.
    2. Isorrosionstiestäiticliges Gefäß oder Be- hälter nach Anspruch. r, dadurch gel:(2tin- zeichnet, dal:) die rinzulnen i'tattenscüi@_h- ten durch zteischen die Platten eingü- brachte und in den ritt usw. mit ver#go»- scne Metallbänder o. c10. zusannnrn--u- spannt «-erden.
DE1930545581D 1930-06-29 1930-06-29 Korrosionsfeste Gefaesse Expired DE545581C (de)

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