DE545273C - Expansions-Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager - Google Patents

Expansions-Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager

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DE545273C
DE545273C DEG73887D DEG0073887D DE545273C DE 545273 C DE545273 C DE 545273C DE G73887 D DEG73887 D DE G73887D DE G0073887 D DEG0073887 D DE G0073887D DE 545273 C DE545273 C DE 545273C
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DE
Germany
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expansion
rotary
abutment
piston machine
work
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Expired
Application number
DEG73887D
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English (en)
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Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C11/00Combinations of two or more machines or engines, each being of rotary-piston or oscillating-piston type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Expansions-Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager Bei Drehkolbenmaschinen ist es bekannt, mehrere Arbeitsräume durch auf der Arbeitswalze angeordnete Seitenwände zu bilden und durch Kolben in kleinere Kammern zu unterteilen. Bei axial benachbarten Kammern sind die sie begrenzenden Kolben zueinander versetzt angeordnet. Nach der Arbeitsleistung in der ersten Kammer wird das Treibmittel mittels besonderer Steuerorgane zwecks Ausnutzung der Expansion in eine benachbarte Kammer geleitet, von welcher das Treibmittel, falls die Expansion nicht weitergetrieben werden soll, in den Auspuffkanal strömt. Zur Erzielung der Expansion muß also ein Ausschiebeverlust und ein überströmverlust mit in Kauf genommen werden.
  • Ferner ist es bekannt, nebeneinanderliegende Arbeitsräume durch Querkanäle zu verbinden. Die ringförmigen Arbeitsräume erstrecken sich dabei auch in axialer Richtung, und zwar zur Erzielung einer Expansion in zunehmender Breite nach den Enden der Walze. Hierbei ist die Widerlagerwalze zum Eingriff in die Arbeitswalze dieser entsprechend ausgebildet. Indem beide Walzen gleiche Durchmesser erfordern, treten an den axialen Wandflächen unerwünschte Reibungen auf. Es ergeben sich nicht nur Dichtungsverluste zwischen den beiden Walzen, sondern auch zwischen diesen und der inneren Längs- sowie Stirnfläche an dem Gehäuse. Ein besonderer Nachteil ist jedoch der Mangel der Umsteuerbarkeit.
  • Bei der Erfindung sind die geschilderten Nachteile vermieden, indem die Arbeits- und Expansionsräume durch Ausschnitte in den sie voneinander trennenden Wänden miteinander in Verbindung stehen. Dementsprechend liegen die Arbeitsräume sowie Expansionsräume um die Größe ihrer Verbindungsöffnungen versetzt zueinander. Zur Steuerung der Verbindungsöffnungen dient eine Drehwiderlagerwalze. Diese greift nicht etwa in die Verbindungsöffnungen, sondern steuert diese mit den Seitenflächen - also in axialer Richtung - ihrer in die Arbeitsräume eingreifenden Kämme. Auf diese Weise ist erreicht, daß selbst bei voller Füllung der ersten Arbeitsräume die Überleitung des Treibmittels in die Expansionsräume ohne besondere Steuermittel vor sich gehen kann. Von der ersten Kammer expandiert das Treibmittel unmittelbar nach Freigabe der Verbindungsöffnung unter Arbeitsleistunz in die benachbarte Kammer. Der sonst durch das Überströmen von der einen Kammer zur anderen bedingte Verlust und der Verlust durch das Ausschieben aus der ersten Kammer sind vermieden.
  • Die die Arbeits- und Expansionsräume miteinander verbindenden Öffnungen sind zwischen den in bekannter Weise der Kammerbegrenzung dienenden Kolben vorgesehen, welche nach der Erfindung jedoch so versetzt angeordnet sind, daß die eine Kammer die aus der Ebene der anderen Kammer versetzte Fortsetzung letzterer bildet. Diese Kammerverbindung gewährleistet die größtmögliche Füllung und Expansion unter Vermeidung der vorerwähnten Verluste. Die Maschine wird auch baulich durch den Fortfall von Überströmkanälen vereinfacht. Da die Seitenwände der Arbeitsräume eine durchgehende Stirnfläche erhalten können, so ist hier eine weitgehendste Dichtung an der Innenwand des Gehäuses zu erreichen. Daß die erläuterte Ausbildung ohne weiteres gestattet, die Maschine je nach der Notwendigkeit umzusteuern, ist ein weiterer Vorteil.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel- ist in Abb. i im Schnitt nach A-B der Abb. 2 mit Stirnansicht auf die Arbeits- und Widerlagerwalze dargestellt.
  • Abb. 2 veranschaulicht einen Schnitt nach C-D der Abb. i.
  • Abb. 3 stellt eine Abwicklung der Arbeitswalze mit den Arbeitskammern dar.
  • Abb. q. sind verschiedene Dichtungen der Kammerwände im Schnitt.
  • In dem Gehäuse a ist von der Arbeitswalze b und der Widerlagerwalze c getrennt der Steuerschieber g gelagert. Die Durchmesser der Walzen b und c sind im Verhältnis a : i gezeichnet. Es bezeichnet b' die Seitenwände der Arbeitskammern, b" die Ringnuten oder Arbeitsräume, d die Kolben, s die Steuerschieberbüchse, i die Zuströmleitung für das Treibmittel, i' die Zuleitungskanäle in der Gehäusewand für Vorwärtsfahrt, i." die für Rückwärtsfahrt und l den Hilfsauslaßkanal.
  • In der Darstellung ist die Zuströmleitung i mit den Kanälen i für Vorwärtsfahrt verbunden. Der Hilfsauslaßkanal l hat mit .den Kanälen i" Verbindung. Bei Rückwärtsfahrt ist die Zuströmleitung i mit den . Kanälen % ' verbunden, wobei dann der Auslaß L mit den Kanälen i.' zugeschaltet ist. k ist der Hauptauslaßschieber. je nach der Stellung dieses Drehschiebers h tritt die eine oder andere Reihe Arbeitsräume b" der Gruppen I und II unmittelbar über die Kanäle hä mit dem Ausla.1ä in Verbindung (Abt. 2).
  • Zum besseren Verständnis sind in Abb. 3 die nebeneinanderliegenden und durch bffnungen in in den Seitenwänden b' in Verbindung stehenden Arbeitsräume b" gestrichelt angedeutet.
  • Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Für den Vorwärtsgang wird die T'reibmittelzuströmung i durch den Schieber g zu den Kanälen i.'' freigegeben. In der in Aibb. i angegebenen Stellung der Arbeitswalze b wirkt das Treibmittel auf den unteren der links ersichtlichen Kolben d' in der rechten Arbeitsraumreihe der Gruppe II (Abt. hach rückwärts ist der Arbeitsraum b" abgeschlossen durch die zugehörige Scheibe der Widerlagerwalze c. Die Öffnung ni, durch die die nebeneinanderliegenden Arbeitsräume b" in Verbindung treten, befindet sich noch hinter der Widerlagerwalze c. Vorerst ist also nur der Raum zwischen dem genannten Kolben d' und der Widerlagerwalze c mit dem Treibmittel aufgefüllt. Kommt bei weiterer Drehung der Walze b der Ausschnitt in auf die vordere Seite der Widerlagerwalze c zu stehen, so wird hierdurch die Verbindung mit dem angrenzenden Raum b" hergestellt. Das Treibmittel wirkt nun auf den unteren der rechts ersichtlichen Kolben d". Der Abschluß des Arbeitsraumes hinter diesem Kolben erfolgt rückwärts ebenfalls durch die zu dem genannten Kolben gehörige Widerlagerwalzenscheibe. Der Zutritt des Treibmittels zu diesen Arbeitsräumen dauert so lange, bis der folgende Kolben d"' den Arbeitsraum b" vom Kanal i abschließt. Mit dem Durchtreten des dritten Kolbens durch das Widerlager c heben sich die auf die Kolben d' und ci"' wirkenden Kräfte als -treibende Kräfte auf. Wirksam ist jetzt nur noch der mittlere Kolben _d". Beim Abschluß des Kanals i' ist der hintere Raum b" ganz und der vordere Raum b" nur zum Teil aufgefüllt. Der restliche Teil ist noch durch das Widerlager abgeschlossen. Bei der weiteren Drehung expandiert die Füllung. Tritt der Kolben d"" durch die Widerlagerwalze c durch, so ist die Expansion beendet. Kurz vorher ist durch den Kolben d" der Auslaßkanal hä freigelegt, und die Ausströmung beginnt. Hat der Kolben d ` den Einströmkanal i überlaufen, so beginnt sofort die Einströmung in den entsprechenden Arbeitsraum der Gruppe II. In der Arbeitsraumgruppe I, in der die rechte Raumreihe mit dem Treibmitteleinlaßkanal in Verbindung steht, hat sich der erläuterte Vorgang in gleicher Weise abgespielt. Indem hier die Raumgruppe gegenüber der Gruppe II versetzt ist, so wird ein guter Gleichförmigkeitsgrad, also eine Verbesserung des Drehkraftdiagrammes, erzielt.
  • Die Anzahl der Arbeitsräume kann beliebig sein. Die Größe der Expansion, also der Expansionsgrad., ist abhängig von der Lage der Kanäle i von der Widerlagerwalze c. Je weiter die Kanäle von letzterer abliegen, desto größer wird die Füllung, desto kleiner die Expansion. Durch besondere Ausbildung der Steuerkanäle kann die Expansion leicht geändert werden.
  • Die Maschine kann in der gleichen Ausbildung auch zum Verdichten von Luft, Gasen o. dgl. Verwendung finden. Die Erfindung soll auch dieses Verwendungsgebiet einschließen.
  • Um eine gute Dichtung der Seitenwände b' und der Kolben zu erreichen, werden diese finit Labyrinthdichtung ausgeführt. In Abb. q. sind einige Beispiele solcher Dichtungen veranschaulicht. Für die verschiedenen Verdichtungsgrade wird zweckmäßig die Anzahl der zusammenarbeitenden Kammern vermehrt oder die Größenverhältnisse der einzelnen Kammern entsprechend gewählt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Expansions-Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlagerwalze und mehreren axial nebeneinanderliegenden, aus Ringnuten bestehenden Arbeitsräumen, die durch Ausschnitte in den N utenseitenwänden miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (d' bis d"") eines jeden Arbeitsraumes (b") zum nächsten daneben befindlichen Arbeitsraum um die Größe einer die Räume miteinander verbindenden Öffnung (m) versetzt sind und die Drehwiderlagerwalze (c) mit ihren in die Arbeitsräume eingreifenden Kämmen die Schieber für die Steuerung der Verbindungsöffnungen (»t) bildet.
DEG73887D 1928-07-22 1928-07-22 Expansions-Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager Expired DE545273C (de)

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DEG73887D DE545273C (de) 1928-07-22 1928-07-22 Expansions-Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager

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DEG73887D DE545273C (de) 1928-07-22 1928-07-22 Expansions-Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager

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DE545273C true DE545273C (de) 1932-02-27

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