DE545207C - Anordnung bei Asynchronmotoren, die ueber einen frequenzherabsetzenden Frequenzwandler vom Netz gespeist werden - Google Patents
Anordnung bei Asynchronmotoren, die ueber einen frequenzherabsetzenden Frequenzwandler vom Netz gespeist werdenInfo
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- DE545207C DE545207C DES96307D DES0096307D DE545207C DE 545207 C DE545207 C DE 545207C DE S96307 D DES96307 D DE S96307D DE S0096307 D DES0096307 D DE S0096307D DE 545207 C DE545207 C DE 545207C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/30—Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE
vom Netz gespeist werden
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1931 ab
Bei Asynchronmotoren kommt es manchmal vor, daß die Motoren mit einer sehr geringen
Drehzahl laufen sollen; beispielsweise sollen die Antriebsmotoren von Papierkalandem
beim Einziehen des Papiers mit einer Geschwindigkeit laufen, die nur etwa 10 bis
20 o/o der normalen Drehzahl beträgt. Um
dies zu erreichen, kann man den Asynchronmotor vom Netz über einen die Frequenz entsprechend
herabsetzenden Frequenzwandler speisen; insbesondere eignet sich dazu ein Kommutatorfrequenzwandler. Diese Herabsetzung
der Drehzahl durch Verminderung der den Motor speisenden Frequenz hat gegenüber einer Regelung mit Widerständen neben
dem Wegfall der Verluste in den Widerständen noch den Vorteil, daß die Drehzahl von
der Belastung praktisch unabhängig ist. Es ist nun häufig erwünscht, beim Anfahren mit
ao der kleinen Frequenz hohe Anfahrdrehmomente zu erzielen. Man kann dazu den
Frequenzwandler von vornherein für eine genügend hohe Spannung bemessen, die auf
alle Fälle das gewünschte Anfahrmoment sichert. Nach dem Anfahren geht aber gewöhnlich
der Strom wesentlich zurück und damit auch die Ohmschen und induktiven Spannungsabfälle des Motors. Vor allem die
Ohmschen Spannungsabfälle spielen bei kleinen Frequenzen eine wesentliche Rolle
und verzehren einen beträchtlichen Teil der angelegten Spannung, so daß die Restspannung
zur Bildung des Feldes wesentlich vermindert wird. Fallen nun diese Spannungsabfälle bei Entlastung des Motors weg, so
muß die ganze angelegte Spannung durch die vom Motorfeld erzeugte Gegenspannung kompensiert
werden, so daß der Motor infolge zu starken Feldes magnetisch überbeansprucht wird. Es wäre gerade umgekehrt ein Steigen
des Motorfeldes proportional mit der Belastung erwünscht.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung, durch die eine derartige Charakteristik des
Motorfeldes ganz oder teilweise erreicht werden kann. Erfindungsgemäß sind in die Zuleitungen
zwischen dem Frequenzwandler und dem Netz Kondensatoren eingeschaltet. Da
die .Spannung an den Kondensatoren das entgegengesetzte
Vorzeichen hat wie die induktiven Spannungen und da die · Kondensatorspannung um so größer ist, je größer die
Belastung des Asynchronmotors ist, so erreicht man, daß dem Frequenzwandler und damit auch dem Asynchronmotor eine Spannung
zugeführt wird, die mit steigender Belastung ebenfalls ansteigt. Dadurch kann der
Einfluß des Ohmschen Spannungsabfalls auf
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hermann Har\ in Berlin-Siemensstadt.
das Feld im Asynchronmotor trotz der niedrigen Frequenz auskompensiert werden, so daß
das Feld bei allen Belastungen konstant bleibt oder sogar noch mit steigender Belastung ansteigt
und dementsprechend das Drehmoment des Motors steigert. Die Einschaltung der Kondensatoren zwischen dem Frequenzwandler
und dem Netz hat den Vorteil, daß sie mit relativ hoher Frequenz gespeist werden so
ίο daß sie nicht allzu groß ausfallen. Schaltet
man sie außerdem noch über einen Transformator in die Verbindungsleitung ein, so kann
man eine weitere Verkleinerung durch. Erhöhung der Spannung an den Kondensatoren
erreichen.
Ein Anwendungsbeispiel soll das Wesen der Erfindung näher erläutern. In der Zeichnung
bezeichnet 1 einen Asynchronmotor, der mittels eines Umschalters 2 wahlweise an ein
normales Netz 3 von 50 Hertz und an ein durch den Frequenzwandler 4 geschaffenes
Hilfsnetz 5 gelegt werden kann. Der Frequenzwandler 4 besitzt Selbstantrieb mittels
der Hilfswicklung 6, die einen Strom führt, der dem durch die Reibungsverluste verlangten
Drehmoment entspricht. Die Regelung der Drehzahl und damit der Kommutatorfrequenz
ist durch Anschluß der Ständerwicklung an den Kommutator und durch regelbare Widerstände 7 möglich. In Reihe
zu den Schleifringen und dem Netz sind über einen Transformator 8 die Kondensatoren 9
geschaltet, die bei Belastung des Motors 1 die Spannung an den Schleifringen gegenüber
der Netzspannung erhöhen und damit Vergrößerung des erreichbaren Anfahrmoments bewirken.
Claims (1)
- Patentanspruch :Anordnung bei Asynchronmotoren, die über einen frequenzherabsetzenden Frequenzwandler (insbesondere einen, Kommutatorfrequenzwandler) vom Netz gespeist werden, dadurch, gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitungen zwischen dem Frequenzwandler und dem Netz Kondensatoren (zweckmäßig über einen Transformator) eingeschaltet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES96307D DE545207C (de) | 1931-01-23 | 1931-01-23 | Anordnung bei Asynchronmotoren, die ueber einen frequenzherabsetzenden Frequenzwandler vom Netz gespeist werden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES96307D DE545207C (de) | 1931-01-23 | 1931-01-23 | Anordnung bei Asynchronmotoren, die ueber einen frequenzherabsetzenden Frequenzwandler vom Netz gespeist werden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545207C true DE545207C (de) | 1932-02-27 |
Family
ID=7519957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES96307D Expired DE545207C (de) | 1931-01-23 | 1931-01-23 | Anordnung bei Asynchronmotoren, die ueber einen frequenzherabsetzenden Frequenzwandler vom Netz gespeist werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE545207C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029461B (de) * | 1954-09-24 | 1958-05-08 | Westinghouse Electric Corp | Regelsystem fuer die Erregung eines Mehrphasen-Wechselstrom-verbrauchers, z. B. eines Motors, mit Drehstrom von verhaeltnismaessig niedriger Frequenz |
| DE1076254B (de) * | 1952-01-22 | 1960-02-25 | Siemens Ag | Antrieb- und Bremsschaltung fuer Drehstrommotoren, insbesondere in Antrieben von Hebezeugen |
-
1931
- 1931-01-23 DE DES96307D patent/DE545207C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1076254B (de) * | 1952-01-22 | 1960-02-25 | Siemens Ag | Antrieb- und Bremsschaltung fuer Drehstrommotoren, insbesondere in Antrieben von Hebezeugen |
| DE1029461B (de) * | 1954-09-24 | 1958-05-08 | Westinghouse Electric Corp | Regelsystem fuer die Erregung eines Mehrphasen-Wechselstrom-verbrauchers, z. B. eines Motors, mit Drehstrom von verhaeltnismaessig niedriger Frequenz |
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