DE759552C - Anordnung zur Regelung von Gleichstrommotoren - Google Patents

Anordnung zur Regelung von Gleichstrommotoren

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DE759552C
DE759552C DEL101732D DEL0101732D DE759552C DE 759552 C DE759552 C DE 759552C DE L101732 D DEL101732 D DE L101732D DE L0101732 D DEL0101732 D DE L0101732D DE 759552 C DE759552 C DE 759552C
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DE
Germany
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voltage
motors
current
auxiliary rectifier
arrangement
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Expired
Application number
DEL101732D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Dr-Ing Reinhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/50Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing electrical values representing the speeds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Regelung von Gleichstrommotoren Stromrichter werden häufig dazu verwendet, bei motorischen Antrieben mit Hilfe der Gittersteuerung eine selbsttätige Regelung auf konstante Drehzahl durchzuführen. Wenn bei derartigen Antrieben die primäre Drehspannung starken Schwankungen unterworfen ist, ergibt sich für die Gittersteuerung ein großer Regelbereich, der aus verschiedenen Gründen, besonders mit Rücksicht auf den Leistungsfaktor, nicht wünschenswert ist. Es gibt nun Fälle, bei denen es nur darauf ankommt, daß unabhängig von allen anderen Einflüssen mehrere Motoren auf eine untereinander gleiche Drehzahl oder gleiches Drehzahlverhältnis geregelt werden sollen, ohne daß es dabei wichtig ist, daß die Drehzahl vollkommen konstant gehalten wird. Es ist dann möglich, die Motordrehzahl jeweils auf denjenigen Wert einzuregeln, bei dem sich der geringste Regelbereich für die Gittersteuerung ergibt. Hierzu ist vorgeschlagen «-orden, die Größe, die dem Soldwert der Drehzahl entspricht, entsprechend der Höhe der Drehspannung zu verändern. Nun werden als Regelspannungen im allgemeinen Gleichspannungen verwendet, und es ist deshalb auch die der Drehspannung entsprechende Größe eine Gleichspannung. Der Hilfsgleichrichter, der dann die Drehspannung in eine Gleichspannung umformt, liefert nun eine verschieden hohe Gleichspannung, selbst bei konstantem Effektivwert der Drehspannung, je nach der Phasenlage der im Drehstromnetz enthaltenen Oberwellen. Diese Oberwellen können durch andere Verbraucher oder auf irgendeinem anderen Wege in der Netzspannung hervorgerufen werden, können aber auch als Rückwirkungen des oberwellenhaltigen Stroms der die Motoren speisenden Stromrichter auftreten. Im letzteren Fall ist die Änderung ihrer Phasenlage durch die Verschiebung des Zündeinsatzes mit der Gittersteuerung bedingt.
  • Erfindungsgemäß läßt sich der Einfluß der Oberwellen der Netzspannung auf die Höhe der Hilfsgleichspannung in der Weise beseitigen, daß dem Hilfsgleichrichter über eine Glättungseinrichtung nur die Grundwelle der Netzspannung zugeführt wird. Diese Hilfsspannung ändert sich dann entsprechend der schwankenden Netzspannung unabhängig da; von, ob die Schwankung nun durch die Grundwelle der Gleichrichterbelastung oder das übrige Netz bewirkt wird, ohne durch die Spannungsöberwellen gefälscht zu werden. Der zusätzliche Spannungsabfall', der in der Spannung der die Motoren speisenden Stromrichter durch die vom Gleichstrom selbst erzeugten Oberwellen in der Netzspannung auftritt, wird auf diese Weise noch nicht berücksichtigt. Man kann aber annehmen, daß dieser Spannungsabfall, wenn die Netzverhältnisse sich nicht allzusehr ändern, etwa dem Strom proportional ist. Unter dieser Voraussetzung ist es dann möglich, diesen zusätzlichen Spannungsabfall in der Weise in die Sollwertsbestimmung einzuführen, daß in die dem Regler zugeführte Spannung zusätzlich eine dein Hauptstrom proportionale Gleichspannung eingeführt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung gezeigt. An das Drehstromnetz sind zwei über Gleichrichter gespeiste Motoren angeschlossen; es könnte hier natürlich eine beliebige Zahl von Motoren oder Motorgruppen, die über getrennte Gleichrichter gespeist «-erden, vorhanden sein. Jeder Motor ist mit einem Drehzahld'yna.mo@ verbunden, der eine der Drehzahl proportionale Spannung als Istwert für den Regler liefert. Der Sollwert wird durch zwei Größen gebildet, und zwar i. durch einen über eine Glättungseinrichtung an das Netz angeschlossenen Gleichrichter, der die der Grundwelle der Netzspannung proportionale Gleichspannung liefert und 2. durch einen Gleichrichter, der eine dem Hauptstrom proportionale Spannung liefert. Beide Spannungen werden addiert und als Sollwert dem Istwert des Tourendynamos, wie obenerwähnt, entgegengeschaltet. Die Differenz wird in bekannter Weise dem Regler zugeführt. Es ist natürlich auch möglich, irgendeine andere Größe noch zusätzlich zur Sollwertsbestimmung zu benutzen; das kann beispielsweise ein konstanter Wert, also eine konstante Gleichspannung sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Regelung von Gleichstrommotoren, insbesondere zur Gleichlaufregelung solcher Motoren, die aus einem Wechselstromnetz mit schwankender Spannung über gittergesteuerte Dampf-oder Gasentladungsstrecken in Gleichri,chterschaltung gespeis-t@ «-erden, wobei den Gitterkreisen eine aus dem `Vechs,elstromnetz mittels Hilfsgleichrichter abgeleitete Gleichspannung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet. daß zwischen Wechselstromnetz und Hilfsgleichrichter eine Glättun@gseinrichtung geschaltet ist, die nur die Grundwelle der Wechselspannung dem Hilfsgleichrichter zuführt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gitterkreis der Stromrichter mittels Stromwandler und Hilfsgleichrichter eine Gleichspannung zusätzlich eingefügt ist, die dein Netzstrom proportional und so bemessen ist, daß der durch die Stromoberwell@en hervorgerufene Spannungsabfall der die Motoren speisenden Stromrichter annähernd berücksichtigt ist. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschrift N r. 655 o53.
DEL101732D 1940-09-04 1940-09-04 Anordnung zur Regelung von Gleichstrommotoren Expired DE759552C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087237B (de) * 1953-08-25 1960-08-18 Siemens Ag Regeleinrichtung, bei der der Sollwert fuer mehrere nachgeordnete, fuer sich selbstaendige Regelkreise gemeinsam von einem uebergeordneten Regler vorgegeben wird

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE655053C (de) * 1934-05-16 1938-01-07 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur Steuerung von Lichtbogen- oder Glimmentladungsstrecken

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1087237B (de) * 1953-08-25 1960-08-18 Siemens Ag Regeleinrichtung, bei der der Sollwert fuer mehrere nachgeordnete, fuer sich selbstaendige Regelkreise gemeinsam von einem uebergeordneten Regler vorgegeben wird

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