DE545103C - Telegraphensystem mit umlaufenden Verteilern - Google Patents

Telegraphensystem mit umlaufenden Verteilern

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DE545103C
DE545103C DEE35911D DEE0035911D DE545103C DE 545103 C DE545103 C DE 545103C DE E35911 D DEE35911 D DE E35911D DE E0035911 D DEE0035911 D DE E0035911D DE 545103 C DE545103 C DE 545103C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L5/00Arrangements affording multiple use of the transmission path
    • H04L5/14Two-way operation using the same type of signal, i.e. duplex
    • H04L5/18Automatic changing of the traffic direction

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Mehrfachsignalsysteme, bei denen in den Endstationen umlaufende Verteiler angeordnet sind, von denen jeder mit einem segmentierten Sendering, einem segmentierten Empfangsring und einem segmentierten Berichtigungsring versehen ist, welche sämtlich von Bürsten bestrichen werden, und bei denen die Übertragungsrichtung intermittierend umgekehrt wird. Es ist notwendig, daß die Empfangsbürste in der Endstation, die in einem bestimmten Augenblick empfängt, auf dem Empfangsring mit einem bestimmten Punkt eines Segmentes Kontakt hat, welches einem bestimmten Segment des Senderinges der in diesem Augenblick sendenden Station entspricht. Die Empfangsbürste in der empfangenden Station muß zu jeder Zeit synchron mit und in einem im voraus festgelegten Phasenverhältnis zu der Sendebürste in der sendenden Station betätigt werden. Eine derartige Betätigung wird mit Hilfe des Berichtigungsringes und der Berichtigungsbürste in der Station, welche in dem gegebe- nen Augenblick empfängt, herbeigeführt. Wenn die Empfangsbürste um einen geringen Betrag ihrer normalen Phasenstellung mit Bezug auf die Sendebürste der zu dem gegebenen Zeitpunkt sendenden Station abweicht, wird das ankommende Signal über den Berichtigungsring und die zugehörige Bürste in der Empfangsstation sämtliche Bürsten in der Empfangsstation derart beeinflussen, daß diese eine Berichtigungsbewegung ausführen.
Wird die Senderichtung umgekehrt, so daß die bisher empfangende Station sendet und die bisher sendende Station empfängt, so müssen die Bürsten in der ursprünglich sendenden, jetzt empfangenden Station in Synchronismus und richtiger Phasenbeziehung zu der Sendebürste der bisher empfangenden, jetzt sendenden Station gehalten werden. Die Phasenstellung ist von der Übertragungszeit der Signale abhängig. Die Regelung des Synchronismus erfolgt immer von derjenigen Station, die als Sender arbeitet. Synchronismus und richtige relative Phasenstellungen der Bürsten zu den entsprechenden Segmenten des Senderinges, des Berichtigungsringes und des Empfangsringes des Verteilers in jeder Station werden von der Übertragungszeit bestimmt, die die Signale benötigen, um von der einen Station über den Verkehrsweg an die andere Station zu gelangen. Wenn nach mehreren Umkehrungen der Übertragungsrichtung ein ganz geringer Fehler in der Einstellung der erwähnten Phasenstellungen entstanden ist, kann dieser Fehler bei weiteren
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Umkehrungen zunehmen, so daß die Verteiler in den beiden Stationen um ein oder mehrere ganze Segmente außer Phase miteinander gebracht -werden.
Der Hauptzweck der Erfindung ist, ein Mehrfachtelegraphensystem der erwähnten Art zu schaffen, bei welchem die Übertragungsrichtung, vorzugsweise selbsttätig und mit bestimmten Zwischenräumen, sehr oft ίο umgekehrt werden kann, ohne daß die Verteiler in den beiden Endstationen und in Übertragerstationen oder anderen in dem System vorhandenen Stationen in ein unrichtiges Phasenverhältnis gebracht werden. Gemäß vorliegender Erfindung wird in einem Mehrfachtelegraphensystem der erwähnten Art die Phasenbeziehung des Berichtigungsringes und der Berichtigungsbürste des Verteilers mindestens einer der Stationen im Verhältnis zur Phasenbeziehung des Senderinges und der Sendebürste desselben Verteilers äußerst genau einstellbar gestaltet. Hierdurch wird die richtige Phasenbeziehung zwischen den drei Verteilern, unter Berücksichtigung der Übertragungszeit für die Signale über den die Stationen verbindenden Weg, erzielt und die Gefahr, daß die Verteiler nach Umkehr der Übertragungsrichtung außer Phase gelangen, verringert. Die richtigen Phaseneinstellungen werden bei Beginn des Betriebes vorgenommen. Spätere Abänderungen oder Einstellungen werden nur erforderlich, wenn die Übertragungszeit für die Signale sich aus irgendeinem Grunde ändert. Da die Erfindung sich hauptsächlich auf ein Verfahren und auf Mittel zur Synchronisierung der Verteiler in den verschiedenen Stationen bezieht, sind die geschwindigkeitsberichtigenden oder synchronisierenden Einrichtungen in den Endstationen genau dargestellt, während Teile, die mit der Erfindung nicht direkt in Verbindung stehen, nur angedeutet sind.
Die Abb. 1, 2 und 3 sollen in der in Abb. 5 dargestellten Weise aneinandergereiht werden. In der Endstation yi ist ein Sendeverteiler ι mit seinem Stromstoßsendeapparat 2 verbunden, und ein Empfangsverteiler 3 steht mit seinem Drucker 4 in Verbindung. Diese Teile sind mit Kontakten verbunden, die von der Daumenscheibe 5 betätigt werden, welche von einer die Richtung steuernden Einrichtung (nicht gezeigt) beeinflußt wird und abwechselnd einen der Verteiler mit einer Landleitung 6 verbindet. Zu den Verteilerringen 8 der Station A gehören eine Bürste 9, ein Berichtigungsleitungsrelais 10, welches über Leitung 12 betätigt wird, und ein Hilfs-Berichtigungsrelais 14, welches von den Berichtigungsringen 8 beeinflußt wird. Der Berichtigungsmechanismus 20 dient dazu, die Bürsten zu verschieben, die über die Flächen der Sende- und Empfangsringe gleiten. Der Berichtigungsmechanismus ist zwischen dem Triebmotor (nicht gezeigt) der Verteiler und 6g den Verteilern selbst angeordnet. Die Welle
22 wird vom Motor getrieben, und die Welle
23 treibt die Arme, auf welchen die Bürsten, beispielsweise 9, angebracht sind. Die Arme bewegen die Bürsten über die Verteilerflächen in bekannter Weise. Der Berichtigungsmechanismus 20 besteht aus einem Differentialgetriebe 25, welches zwischen der Motorwelle und der Bürstenwelle angeordnet ist, und diejenigen Zahnräder, welche die beiden Wellen miteinander verbinden, werden von einem Tragrahmen 2J getragen, der in einem Schneckenrad 28 gelagert ist, welches mit einer Schnecke 29 in Eingriff steht. Wenn die Schnecke bzw. das Schneckenrad gedreht wird, ändert sich die Winkelstellung der Verbindungszahnräder, wodurch wieder die Winkelstellung der Bürstenwelle 23 zur Motorwelle 22 geändert wird. Die Schnecke 29 kann mittels der Berichtigungs.magnete 31 8g bzw. 32 in beide Richtungen gedreht werden, um eine kleine Änderung der Winkelstellung des Schneckenrades herbeizuführen. Die Sperrad- und Sperrklinkenmechanismen 35 bzw. 36 stehen unter dem Einfluß dieser Magnete, so daß eine Winkelverschiebung der Verteilerbürsten in die eine oder die andere Richtung stattfindet, wenn diese Magnete betätigt werden. Ein besonderes Sperrad 37 mit Klinke 38 ist vorgesehen, um die Schnecke 29 festzuhalten, solange die Magnete 31 und 32 nicht arbeiten. Dieses Sperrad bzw. diese Sperrklinke begrenzt ebenfalls die Bewegung der Schnecke 29 derart, daß diese immer einen Schritt ausführt, wenn ein Berichtigungsmagnet anspricht. Der selbsttätige Berichtigungsmechanismus 20 verschiebt somit die Bürsten des Verteilers vorwärts und rückwärts, und zwar wird die Vorwärtsbewegung mittels des Magneten 31 und 10g die Rückwärtsbewegung mittels des Magneten 32 bewerkstelligt. Unter Vorwärtsbewegung ist hier eine Verschiebung in der Umdrehungsrichtung der Bürsten zu verstehen, mit Rückwärtsbewegung wird die Verschiebung entgegen der Umdrehungsrichtung gemeint. Mittels der beschriebenen Einrichtung ist es möglich, Synchronisierungswirkungenin sämtlichen Stationen hervorzurufen, wie dies in der folgenden Beschreibung genauer dargestellt werden soll. Eine Berichtigungsklinke ist vorgesehen, um den einen oder den anderen Berichtigungsmagneten mit dem von dem Hilfs-Berichtigungsrelais 14 gesteuerten Stromkreis zu verbinden, welches seinerseits unter dem Einfluß der Berichtigungsringe 8 und der Bürste 9 steht.
545lüä
Die Übertragerstation B enthält einen Empfangsverteiler mit zugehörigen Speicherrelais ιοί, von welchem die Signale durch den Sendeverteiler 102 gesandt und dem Unterseekabel 103 aufgedrückt werden, welches mit der Endstation C verbunden ist. Von den richtungssteuernden Einrichtungen in dieser Station sind nur die Daumenscheiben 104 gezeigt, die die Kontakte steuern, mittels weleher von Empfang auf Sendung und umgekehrt geschaltet werden kann. In dieser Station werden über die Leitung 6 eingehende Signale über den Empfangsverteiler 100, die Speicherrelais 101 und den Sendeverteiler 102 auf das Kabel 103 übertragen, während die vom Unterseekabel 103 eingehenden Signale in der Verstärkereinrichtung 105 verstärkt werden und darauf das Leitungsrelais 106 betätigen, welches die Übertragung von Signalen an die Landleitung 6 (über die von den Daumenscheiben 104 betätigten Kontakte) steuert. In Reihe mit dem Leitungsrelais 106 ist ein zweites Relais 109 angeordnet, welches als Berichtigungssteuerrelais bezeichnet werden kann, weil es benutzt wird, um die über das Kabel 103 empfangenen Berichtigungssignale auf die Landleitung 12 zu übertragen zwecks Betätigung des Berichtigungsleitungsrelais 10 in A. Die Verteiler der Station B laufen in Synchronismus mit den Verteilern der Station A, und zwar mittels einer Verteileranordnung 18 in der Station A, die über eine Sonderleitung ιό zwischen den Stationen Stromstöße an den Triebmotor 110 der Station B sendet.
Das Unterseekabel 103 endet in der Station C, in welcher die Einrichtung für den Signalempfang aus dem Verstärkerapparat 300, dem Leitungsrelais 301, dem Empfangsverteiler 302 und dem Drucker 303 besteht. Das Berichtigungssteuerrelais 304 ist in Reihe mit dem Leitungsrelais 301 geschaltet und steuert das Berichtigungsleitungsrelais 306, welches seinerseits das Aufdrücken von Berichtigungsstromstößen auf die Berichtigungsringe 310 steuert. Wenn die Ringe 310 Berichtigungsstromstöße erhalten, wird der Berichtigungsmechanismus 313 betätigt, und dieser bewirkt eine Verstellung der Verteiler (nach vorwärts) während des Empfanges von Signalen in dieser Station. Der Mechanismus 313 ist identisch mit dem entsprechenden Mechanismus 20 in der Station A. Der Magnet 314 dient zur Vorwärtsberichtigung, während der Magnet 315 die Rückwärtsberichtigung bewirkt. Die Richtungsberichtigungsklinke ist mit 316 bezeichnet. Die Übertragung von der Station C wird von den stromstoßabgebendenEinrichtungen32o durch den Sendeverteiler 321 dem Unterseekabel 103 aufgedrückt, und die richtungsteuernde Daumenscheibe 322 bewirkt das Umschalten des Kabels 103 vom Empfang auf Aussendung und umgekehrt.
Während des Betriebes wird der Verteiler in Station B zu jeder Zeit in Synchronismus mit dem Verteiler in Station A gehalten, indem Synchronisierungsstromstöße ununterbrochen von den Verteilersegmenten 18 (Abb. 1) über die Synchronisierungsleitung 16 dem Verteilermotor no in B zugeführt werden. Die Stationen A und B können deshalb als eine und die Station C als eine andere Einheit betrachtet werden, und zwischen diesen Einheiten muß der Synchronismus mittels der Signale aufrechterhalten werden, die über das Kabel 103 gesandt werden.
Der Kordelgriff 350 an der Welle 341 dient dazu, um das System in einen synchronen Zustand zu bringen.
Angenommen, daß der synchrone Zustand hergestellt ist, und daß die Übertragung in der Richtung von A und B nach C erfolgt, so werden die über das Kabel 103 in C empfangenen Signalstromstöße in dem Verstärker 300 verstärkt und einem Empfangsrelais 301 sowie dem Berichtigungssteuerrelais 304 zugeführt. Das Relais 304 spricht auf jede Umkehr des Signalstromes an und wechselt die Stellung seines Ankers, wodurch der Strom in dem Berichtigungssteuerleitungsrelais 306 umgekehrt wird. Das Relais 306 wechselt ebenfalls die Stellung seines Ankers bei jeder Stromumkehrung in seiner Wicklung und bewirkt nacheinander die Aufladung des Kondensators 336 von einer positiven Potentialquelle und die Entladung desselben über den Hauptring 346 des Verteilers 310, die Bürste 337 und die Segmente 335 und 345. Solange der Verteiler in Station C sich in dem richtigen Phasenverhältnis zu den empfangenen Signalen und die Bürste 337 sich auf einem der Segmente 335 befindet, so wird, wenn das Relais 306 seine Ankerstellung ändert, der Kondensator 336 sich über die negative Seite der mit den Segmenten 335 verbundenen Batterie entladen. In diesem Fall findet keine Berichtigung statt. Der Verteiler in der Station C ist aber derart eingestellt, daß er mit einer Geschwindigkeit läuft, die etwas geringer ist als diejenige, mit welcher der Verteiler in der Station^ sich bewegt. Die Bürste 337 wird deshalb dauernd nach rückwärts verschoben und ruht eventuell auf einem der Segmente 345 in dem Augenblick, in welchem das Relais 306 die Stellung seines Ankers ändert. Als Folge hiervon wird die Ladung des Kondensators 336 durch die Bürste 337 und ein Segment 345 der rechten Wicklung des Relais 339 zugeführt und ferner durch den untersten Kontakt und
Anker des Magneten 314 an den Minuspol der Batterie an der Klinke 316 gelegt. Hierdurch wird bewirkt, daß der Anker des Relais 339 in die entgegengesetzte Stellung gebracht wird, wodurch der positive Pol der einen Batterie über den Anker des Relais 339 und die Wicklung des Magneten 314 mit dem Minuspol der Batterie an der Klinke 316 verbunden wird. Der Magnet 314 tritt jetzt in to Tätigkeit und verschiebt die Verteilerbürsten nach vorwärts. Diese Bewegung wird durch ein Differentialgetriebe vermittelt, welches aus dem Klinkenrad 340, der Schnecke 341 und dem Schneckenrad 342 besteht. Eine Berichtigung findet jedesmal statt, wenn die Bürste 337 so weit nach rückwärts gelangt, daß sie ein Segment 345 berührt in dem Augenblick, in welchem eine Signalumkehr stattfindet, und der \rerteiler in Station C ao wird deshalb zu jeder Zeit in Phase mit den von den Stationen- A und B empfangenen Signalen gehalten. Wenn die im voraus festgelegte Periode für die Signalgebung in der Richtung von A und B zu C abgelaufen ist, wird die Übertragungsrichtung umgekehrt.
Um die Verbindungen derart umzuschalten, daß die Übertragung in der Richtung von der Station C nach A erfolgen kann, müssen die Richtungssteuerscheiben 5, 104 und 322 durch eine Zeitauslösevorrichtung (nicht dargestellt) betätigt werden. Diese Vorrichtung bildet nur ein Mittel, um die Steuerscheiben mit bestimmten Zwischenräumen derart zu betätigen, daß sie zu vorher festgelegten Zeitpunkten die erwünschten Schaltoperationen ausführen. Der Steuermechanismus für die erwähnten Scheiben bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung und ist deshalb nicht dargestellt. Es genügt, zu erwähnen, daß die Steuerscheiben in den drei Stationen derart gesteuert sind, daß sie unter Berücksichtigung der Verzögerung bei der Übertragung ihre Schaltoperationen im wesentlichen gleichzeitig ausführen. Die Steuerscheibe 5 bewirkt, daß die Kontakte die Verbindung zwischen dem Sendeverteiler 1 und der Leitung 6 öffnen und eine Verbindung zwischen dem Empfangsverteiler 3 und der Leitung 6 herstellen.
In ähnlicher Weise öffnet die Steuerscheibe 104 die Verbindung zwischen dem Empfangsverteiler 100 und der Leitung 6, schließt aber gleichzeitig einen Stromkreis, der die Leitung 6 mit dem Leitungsrelais 106 in Verbindung bringt. Eine der Steuerscheiben 104 schließt ebenfalls einen Stromkreis, der über das Relais 112 verläuft. Dadurch wird dieses Relais betätigt und unterbricht die Verbindung zwischen dem Unterseekabel 103 und dem Sendeverteiler 102. Gleichzeitig bildet aber das Relais eine Verbindung zwischen dem Kabel und der Verstärkereinrichtung 105. Signale, die jetzt über das Kabel 103 ankommen, werden deshalb durch die Verstärkereinrichtung 105, das Leitungsrelais 106 und das Berichtigungssteuerrelais 109 weitergeleitet. Wenn die Steuerscheibe 322 in Tätigkeit tritt, wird ein Arbeitsstromkreis für das Relais 348 geschlossen, und dieses zieht seinen Anker an, so daß dieser in eine Stellung gelangt, die entgegengesetzt zu der in der Abbildung gezeigten ist. Hierdurch wird die Verbindung zwischen dem Kabel und der Verstärkereinrichtung 300 unterbrochen, während eine Verbindung zwischen dem Kabel und dem Sendeverteiler 23 sowie der Sendeeinrichtung 320 geschlossen wird.
Wenn die Tätigkeit der erwähnten Steuerscheiben beendet ist, werden Signale von dem Sendeverteiler 321 in Station C über das Kabel 103 durch den Empfangsverstärker 105 in B und durch das Signalempfangsrelais 106 dem Berichtigungssteuerrelais 109 aufgedrückt. Das Relais 109 wiederholt darauf Stromumkehrungen durch die rückwärtigen Kontakte und Anker des Relais 113, über die Leiter 12, die Anker und rückwärtigen Kontakte des Relais 42 in A, bis zum Relais 10, welches in derselben Weise wirkt wie das Relais 306 in C und Synchronisierungsstromstoße von einem Kondensator einem Synchronisierungsverteiler 8 aufdrückt. Da der Verteiler in A normalerweise mit etwas höherer Geschwindigkeit läuft als der Verteiler in C, müssen die Bürsten in A etwas nach rückwärts verstellt werden, d. h. entgegengesetzt dem Arbeitsgang in C, weshalb der Schalter 40 derart eingestellt wird, daß er den nach rückwärts berichtigenden Magneten betätigt.
Wenn das Relais 10 in Wirksamkeit tritt, wird ein Stromkreis für die Betätigung des Hilfs-Berichtigungsrelais 14 über die Bürste 9 geschlossen, vorausgesetzt, daß die Bürste außer Synchronismus mit den Bürsten des Sendeverteilers 321 gekommen ist. Ist dies der Fall, so bilden sich Stromkreise, die von der einen Seite des Kondensators 44 durch die negative Batterie zur Erde gehen und von der anderen Seite des Kondensators durch den Anker und den linken Kontakt des Relais 10, den oberen Ring des Ringsatzes 8, die Bürste 9 und ein Segment eines der unteren Ringe 45, die rechte Wicklung des Hilfs-Berichtigungsrelais 14, die rechten geschlossenen Kontakte der Richtungsklinke 40, den Anker und den rückwärtigen Kontakt des Magneten 32 und durch die positive Batterie zur Erde. Dieser letzte Stromkreis betätigt das Hilfs-Berichtigungsrelais 14, welches seinen Anker in eine Stellung entgegengesetzt zu der in der Abbildung gezeigten bringt. Dadurch entsteht der folgende Stromkreis:
Batterie, Wicklung des Magneten 32, die linken geschlossenen Kontakte der Richtungsklinke 40, Anker und linker Kontakt des Relais 14, Erde. Wenn der Magnet 32 in Wirksamkeit tritt, wird der Sperrmechanismus 36 beeinflußt und verstellt mittels des Berichtigungsmechanismus 20 die Welle 23 um einen geringen Winkelbetrag nach rückwärts, d. h. entgegen der Rotationsrichtung der Wellen 22 und 23. Ferner wird der Stromkreis durch die rechte Wicklung des Hilfs-Berichtigungsrelais 14 am Anker des rückwärtigen .Kontaktes dieses Relais unterbrochen und ein Stromkreis hergestellt, der von der Batterie über den Anker und Vorderkontakt des Magneten 32 durch die linke Wicklung des Relais 14 zur Erde verläuft. Dieser Strom bringt den Hilfs-Berichtigungsmagneten 14 in seine Normalstellung zurück, wodurch der Stromkreis für den Schaltmagneten 32 unterbrochen wird, so daß ebenfalls der Anker dieses Magneten in seine Xormalstellung zurückkehrt. Berichtigungen dieser Art finden statt, bis die Bürsten des Empfangsverteilers 3 in vollständigen Synchronismus mit den Bürsten des Sendeverteilers 321 gebracht worden sind. Die oben beschriebene Anordnung ist charakteristisch für die Systemart, zu welcher die Erfindung gehört.
Obgleich der Apparat, dessen Wirkungsweise oben beschrieben wurde, imstande ist, Synchronismus zwischen den Stationen A und C bei Übertragung in einer Richtung aufrechtzuerhalten, so hat es sich doch gezeigt, daß die Stationen während der Umkehrung der Übertragungsrichtung außer Synchronismus kommen können. Um die Ursache hierfür zu erklären, wird auf Abb. 4 hingewiesen, die schematisch verschiedene Verteilersegmente und Stromstoßkurven sowie die Verbindungen zwischen diesen zeigt und zur Klarlegung der Wirkung der Phasenregelungs- und Verstelloperationen bei der endlichen Einstellung dienen sollen.
Es soll angenommen werden, daß die Motoren in den Stationen A und C mit gleicher Geschwindigkeit laufen. Sobald Synchronismus hergestellt ist, ist es deshalb nicht notwendig, irgendwelche Berichtigung der Motorgeschwindigkeit vorzunehmen. In Wirklichkeit laufen die Motoren nie mit genau gleicher Geschwindigkeit. Gemäß Abb. 4 bewegen sich die Bürsten in der Richtung des Pfeiles von links nach rechts. Eine Berichtigung kann nur dann stattfinden, wenn ein neuer Stromstoß bzw. ein neues Signal ein Berichtigungssteuerrelais, z. B. 304 oder 109, betätigt und dieser Stromstoß zu einem Zeitpunkt eintritt, in welchem eine Bürste gegen ein Berichtigungssegment, z. B. 345, anliegt.
Ferner muß der neue Stromstoß ein negativer sein, der einem positiven folgt. Die Berichtigungssegmente in Abb. 4 werden in der weiteren Beschreibung die schwarzen Segmente genannt.
Unter der Voraussetzung, daß die Station^ sendet, sollen nun die bei 400 gezeigten Sendeelemente des Sendeverteilers 1 betrachtet werden: Die Sendebürste 401 gleitet von links nach rechts über die Sendesegmente 400 mit der Folge, daß die Station C Stromstöße erhält, die beispielsweise die bei 402 angedeutete Form haben. Es wurde der Einfachheit halber angenommen, daß die Stromstöße abwechselnd von verschiedener Polarität sind. Es geht aus der zeichnerischen Darstellung hervor, daß ein Stromstoßintervall einen gewissen Raum bzw. eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, d. h. die Bürste 401 benötigt eine gewisse Zeit, um von der einen Seite eines Segmentes bis zur anderen zu gleiten.
Auf Grund der Verzögerung während der Übertragung kommen die Stromstöße 405 mit Verspätung in der Station C an. Diese Verzögerung rührt von den Übertragungskennzeichen der Leitung 6, des Kabels 103, des Verstärkers 300, des Relais 301 und der übrigen Stromkreiselemente her. Es wird angenommen, daß das System derart eingestellt go ist, daß diese Verzögerung ausgeglichen ist. Wenn deshalb am Empfang des ersten Stromstoßes die Bürste 401 die in Abb. 4 gezeigte Stellung verläßt, so nehmen die Bürste 406 der Empfangssegmente 407 des Verteilers 302 und die Bürste 408 der Berichtigungsringe oder Segmente 409 die in der Abbildung gezeigten Stellungen ein.
Die Empfangssegmente407 sind derart eingestellt, daß sie ungefähr dieMitte derSignal-Stromstöße 405 empfangen, und die Berichtigungsringe 409 stehen derart im Verhältnis zu dem Anfangspunkt der Stöße 405, daß beim Einsetzen der Stromstöße keine Berichtigungen stattfinden, wenn die Berichtigungsbürste 408 gegen das linke Ende eines nichtberichtigenden Segmentes der Gruppe 409 anliegt. Die nichtberichtigenden Segmente werden in der weiteren Beschreibung die weißen Segmente genannt werden.
Wenn die Übertragungsrichtung umgekehrt wird, so daß die Übertragung in der Richtung C-A stattfindet, so treten die Senderinge 410 des Verteilers 321 in Wirksamkeit. Wenn die Sendebürste 411 über den Sende-Segmenten 410 gleitet, so werden Stromstöße der mit 412 bezeichneten Art an die Station^ gesandt.
Die empfangenen Stromstöße kommen in Station A mit einer angenommenen Leitungsverzögerung an, die gleich dem halben Abstand zwischen den Anfangspunkten zweier
aufeinanderfolgender Stromstöße von der Station C ist. Da angenommen wurde, daß das System schon für den Empfang von Stromstößen aus dieser Richtung in Phase gebracht ist, so folgt hieraus, daß, wenn die Bürste 411, wie in der Abbildung gezeigt, sich vom Anfang eines Segmentes des Ringes 410 bewegt, so erreicht die Empfangsbürste 414 die in der Abbildung angedeuteten Stellungen, wenn der zweite Stromstoß 413 ankommt. Die Empfangssegmente 415 sind also derart eingestellt, daß sie den Mittelteil der Stromstöße empfangen. Die Berichtigungsbürste 416 (Bürste 9 in Abb. 1) und die Berichtigungsringe 417 (Ringe 8 in Abb. 1) stehen, wenn sie im Verhältnis zu dem Sendering 400 und der Sendebürste 401 richtig eingestellt sind, in solchem Verhältnis zu den Anfangspunkten der Stromstöße 413, daß keine Berichtigung stattfindet, wenn die Stromstöße einsetzen und die Bürste 416 sich am rechten Ende der weißen Segmente befindet.
Findet jetzt eine weitere Umkehrung statt, so daß die Übertragung in der- Richtung A-C erfolgt, so wird das Verhältnis zwischen dem Berichtigungselement 417 und den Sendesegmenten 400 wichtig. Wenn, wie angenommen, die Berichtigungssegmente 417 richtig eingestellt sind, fand bei der ersten Umkehrung der Übertragungsrichtung keine Berichtigung in Station A statt. Die Verteiler in beiden Stationen befinden sich deshalb in der ursprünglichen Lage im Verhältnis zueinander, und wenn die Übertragungsrichtung das nächste Mal umgekehrt wird und A wieder nach C sendet, befinden sich die Verteiler in beiden Stationen noch in demselben Phasenverhältnis.
Es soll aber jetzt angenommen werden, daß die Berichtigungssegmente 417 von Anfang an im Verhältnis zu den Sendesegmenten 400 nicht richtig eingestellt waren. Es soll beispielsweise davon ausgegangen werden, daß nach der ersten Umkehrung die Berichtigungsbürste 416 sich auf dem rechten Ende eines schwarzen Segmentes befand und nicht auf dem rechten Ende eines weißen Segmentes, wo sie sich eigentlich befinden sollte. Der Berichtigungsmechanismus in A würde darauf betätigt worden sein, um sämtliche Bürsten in A um die Breite eines Berichtigungssegmentes (welches eine halbe Breite eines Sendesegmentes besitzt) nach rückwärts zu berichtigen. Hierdurch würde die Sendebürste 401 in die Stellung 401x gebracht worden sein (wenn sie sich ursprünglich in der Stellung4012 befand). Bei der nächsten Aussendung von Station A würde deshalb der erste Stromstoß zu einem entsprechend früheren Zeitpunkt als bei dem j letzten Sendevorgang von A ausgesandt und in C empfangen worden sein.
Die Stellung der Stromstöße von der Station A im Verhältnis (mit Bezug auf die Zeit) zu den Stromstößen 402 würde deshalb durch die gestrichelte Stromstoßkurve 420 gezeigt und der Eingang der Stromstöße 405 durch die gestrichelte Kurve 421 angedeutet worden sein. Unter den neuen Verhältnissen würden sowohl der erste als der zweite Stromstoß von dem ersten Empfangssegment des Ringes 407 empfangen werden, und das System würde außer Phase sein. Das System würde auch außer Phase bleiben, da die Stromstöße während der Bewegung der Berichtigungsbürste 408 über den schwarzen Segmenten des Ringes 409 einsetzen würden. Dies läßt sich mittels der gestrichelten senkrechten Linie feststellen, die von dem Anfang eines Stromstoßes 421 in einem weißen Segment des Ringes 409 ausgeht.
Oben wurden die Wirkungen betrachtet, die sich zeigen, wenn die Berichtigungsbürste 416 um die Breite des Berichtigungssegmentes in einer Richtung bei der ersten Umkehrung der Übertragungsrichtung verschoben wird. Es ist einleuchtend, daß, wenn die Verschiebung mehr als ein Segment in derselben Richtung oder weniger als ein Segment in der umgekehrten Richtung beträgt, bei der ersten Umkehrung der Übertragungsrichtung die Bürste 416 auf ein weißes Segment fallen und keine Berichtigung stattfinden wird. Dies würde in dem theoretischen Fall, in welchem die Verteiler in A und B mit derselben Geschwindigkeit laufen, keine Nachteile hervorrufen. In der Praxis aber, wo die Verteiler mit verschiedenen Geschwindigkeiten laufen, wurden Störungen sich rasch bemerkbar machen.
Aus den obigen Ausführungen ist zu ersehen, daß das System außer Synchronismus kommen kann, selbst wenn die Motoren in beiden Stationen mit genau gleicher Geschwindigkeit arbeiten. Bei der vorliegenden Berichtigungsanlage läuft der Motor in A mit größerer Geschwindigkeit als der Motor in C, weshalb zwecks Aufrechterhaltung des Synchronismus eine Vorwärtsberichtigung der Bürsten in C (in der beschriebenen Weise) vorgenommen werden muß, wenn A sendet. Umgekehrt muß eine Rückwärtsberichtigung der Bürsten in A vorgenommen werden, wenn C als Sendestation arbeitet. Während der Umschaltung der Übertragungsrichtung, wenn keine Nachrichtenstromstöße durch das Kabel gehen und folglich keine Berichtigung stattfinden kann, nimmt deshalb die Geschwindigkeit der Bürsten in A zu, und die Geschwindigkeit der Bürsten in C nimmt ab, so daß normalerweise eine Berichtigung vor-
genommen werden muß, um das System zu synchronisieren, wenn die Übertragung wieder anfängt.
In der Praxis kann die richtige Einstellung der Bürste 417 dadurch kontrolliert werden, daß man die Anzahl der Berichtigungen beobachtet, die nach einer Umkehrung stattfinden, um am Empfangsende des Systems den Synchronismus herzustellen. Ist die xA.nzahl der Berichtigungsschritte gleich der Anzahl, die notwendig ist, um für die Beschleunigung oder Verzögerung der Bürste 417 Ausgleich zu schaffen, die während eines Umwechselungszwischenraumes stattfindet, so ist die Einstellung der Ringsegmente 417 richtig. Ist die Anzahl eine andere, so kann die vorzunehmende Einstellungsänderung durch die Größe des Unterschiedes ermittelt werden. Die Bestimmung der Einstellungsänderung kann ferner dadurch ausgeführt werden, daß man untersucht, ob die Anzahl der Berichtigungen größer oder kleiner ist, als sie sein sollte. Zur Bestimmung der Änderung kann ferner beobachtet werden, inwieweit während aufeinanderfolgender Übertragungen in derselben Richtung die Verteiler außer Phase gelangen oder nicht. Es dürfte einleuchtend sein, daß der Synchronismus der Bürsten in beiden Stationen abhängig ist von der Einstellung der Berichtigungsringe 417 (unter Berücksichtigung des Unterschiedes zwischen den Motorgeschwindigkeiten in beiden Stationen), von dem Verhältnis zwischen dem Sendering 410 und dem Berichtigungsring4i7 sowie davon, daß während der Umschaltung der Übertragungsrichtung keine Übertragung stattfindet.
Da die Segmente der Berichtigungsringe abwechselnd gleich sind und, wie bei 8 in Abb. ι und bei 310 in Abb. 3, miteinander verbunden sind, ist nur notwendig, den Berichtigungsring über einen Abstand einstellbar zu machen, der gleich dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Berichtigungssegmenten ist.
Wenn die Anlage in Betrieb genommen wird, sendet die Station A die ersten Synchronisierstromstöße, die die Verteilerbürsten in Station C in die richtige Phasenstellung bringen. Diese Stromstöße erstrecken sich über ein Intervall von etwa 10 Minuten oder mehr, und die Station C wird dadurch für den Empfang von der Station A eingestellt, daß die Verteilerarme in C im Verhältnis zu ihren Segmenten bewegt werden. Durch diese Einstellung der Verteilerbürsten wird die Zeitverzögerung zwischen A und C vollständig ausgeglichen. Die Senderinge in der Station C stehen in einem zweckmäßigen Verhältnis zu den Empfangsringen, und die Empfangsringe in der Station A müssen darauf mit den Senderingen in der Station C in Phase gebracht werden. Die Station C übermittelt darauf Synchronisierstromstöße. Diese Stromstöße können aus mehreren gleichen Signalen bestehen, auf denen eine ähnliche Anzahl Signale von entgegengesetztem Vorzeichen folgt. Durch diese Operation werden die Verteilerarme in der Station A nicht bewegt, da die Sendesegmente bzw. die Empfangssegmente von A und C durch ihre Ver-, teiler in der richtigen Phasenbeziehung zueinander gehalten werden, weil die Verteiler fortwährend umlaufen. Der Berichtigungsring in A wird von dem Beamten bewegt, bis er in das richtige Phasenverhältnis zum Sendering in Station C gekommen ist. Hierdurch wird Ausgleich geschaffen für die Zeitverzögerung zwischen C und A. Wenn eine genaue Einstellung erzielt ist, was sich durch den richtigen Empfang der Gruppen von Synchronisierstromstößen bemerkbar macht, wird der Empfangsring im Verhältnis zum Sendering und zum Berichtigungsring bewegt, um die Segmente des Empfangsringes in die riehtige Lage zu den entsprechenden Segmenten des Berichtigungsringes und in Stellung für Mehrfachempfang zu bringen. Die Übertragung von Mitteilungssignalen zwischen den selbsttätigen Umkehrungen der Übertragungsrichtung kann darauf stattfinden, ohne daß eine weitere Phasenberichtigung der Verteilerringe in Station A erforderlich ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Telegraphensystem, bei dem die Signalübertragungsrichtung von Zeit zu Zeit selbsttätig umgekehrt wird, mit in den Endstationen vorgesehenen, umlaufenden Verteilern, die je einen Sendering, einen Empfangsring und einen Berichtigungsring aufweisen und mittels der Stromumkehrung der ankommenden Signale durch Verschiebung der die Ringe bestreichenden Bürsten synchronisiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß Berichtigungsring und Sendering oder die Berichtigungsbürste und die Sendebürste des Verteilers mindestens einer der Stationen gegeneinander verdrehbar sind, um eine phasenrichtige Betätigung der drei Ringe der Verteiler unter Berücksichtigung der Übertragungszeit für die Signale im Bedarfsfalle einzustellen bzw. wiederherzustellen.
2. Telegraphensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Berichtigungsring mit Bezug auf den Sendering des Verteilers um einen Betrag eingestellt werden kann, der mindestens gleich der 1.20 Länge eines Segmentes des Senderinges ist.
3· Telegraphensystem nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem der Verteiler für jedes Segment im Sendering mehrere Segmente im Berichtigungsring vorhanden sind.
4. Telegraphensystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler in einer Endstation derart angeordnet ist, daß er normalerweise mit größerer Geschwindigkeit angetrieben wird als der Verteiler in der anderen Endstation.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEE35911D 1926-07-19 1927-07-06 Telegraphensystem mit umlaufenden Verteilern Expired DE545103C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US123328A US1670461A (en) 1926-07-19 1926-07-19 Signaling system
GB16357/27A GB297696A (en) 1927-06-20 1927-06-20 Improvements in synchronising means for printing and like telegraphs

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE545103C true DE545103C (de) 1932-03-02

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ID=10075829

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DEE35911D Expired DE545103C (de) 1926-07-19 1927-07-06 Telegraphensystem mit umlaufenden Verteilern

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US (1) US1670461A (de)
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GB (1) GB297696A (de)

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FR637456A (fr) 1928-05-01
US1670461A (en) 1928-05-22
GB297696A (en) 1928-09-20

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