DE544863C - Vorrichtung zum Anfeuchten und Abtrennen von Klebstreifen - Google Patents
Vorrichtung zum Anfeuchten und Abtrennen von KlebstreifenInfo
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H35/0006—Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
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Description
- Vorrichtung zum Anfeuchten und Abtrennen von Klebstreifen nie Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Anfeuchten und Abtrennen von einer Rolle entnommenen Klebstreifen mit in Vorschubrichtung hinter dem Befeuchter angeordnetem Trennmesser und betrifft eine Einrichtung an diesen, die ein Anfeuchten der beim Abziehen des Streifens von der Hand erfaßten Stelle verhindert.
- Von den bekannten Geräten unterscheidet sich die neue Vorrichtung durch die Anordnung einer beim Förderbeginn zwischen den Klebstreifen und den Befeuchter vorübergehend einschiebbaren Zunge aus feuchtigkeitsundurchlässigem und gegen Feuchtigkeit unempfindlichem Stoff. Die Zunge ist vorzugsweise elastisch. Die Zunge kann gegen Federwirkung in Vorschubrichtung des Klebstreifens durch Kupplung mit einem bei der Streifenförderung bewegten Teil der Vorrichtung vorbewegbar sein; sie schneidet in Ruhestellung mit der Kante der Führungsplatte ab und wird spätestens mit Beginn der Vorschubbewegung des Klebstreifens zwischen diesen und den Feuchtigkeitsträger vorgeschoben, so daß bis zum Erfassen des Strefenendes eine Anfeuchtung des Streifens nicht eintritt. Vorteilhaft ist die Zunge mit der unter der Wirkung einer Rückholfeder drehbaren Vorschubwalze für den Klebstreifen gekuppelt. Durch diese Anordnung, insbesondere bei unmittelbar an der Vorschubwalze befestigter Zunge, erfolgt der Vorschub der Zunge zwangsläufig mit dem Klebstreifen. Nach Erreichung der Stellung der Walze, bei welcher ein zum Anfassen mit den Fingern genügend langes Streifenende unter dem Trennmesser hervorgetreten ist, wird der Streifen zum weiteren Herausziehen an dem Ende erfaßt; die Walze und mit ihr die Zunge gehen dann selbsttätig in die Ausgangslage zurück. Die Zunge kann sowohl die ganze Breite des Klebstreifens wie auch nur einen Teil, vorzugsweise den mittleren Teil, abdecken. Die letztgenannte Ausführungsform hat den Vorteil, daß auch der die trockene Stelle aufweisende Anfang des Streifens ohne weitere Behandlung zum Verkleben gebraacht werden kann.
- Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Teillängsschnitt mit der Zunge schematisch in Ruhelage und Abb.2 eine Draufsicht auf die Vorschubwalze und die an ihr befestigte Zunge. Die an sich bekannte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Rahmen i für eine Klebstreifenrollea, die auf einem Bodenblech k aufruht. Am vorderen Ende trägt der Rahmen! einen abnehmbaren Flüssigkeitstrog l mit einem Befeuchter, im dargestellten Beispiel ein Pinsel b. Eine Führungsplattem deckt den nach der Vorrichtung hin liegenden Teil des Troges L ab. Ein Trennmesser/ ist über der Führungsplattem angeordnet und ist in bekannter Weise an dem Trog l befestigt. Zwischen der Klebstreifenrollea und der Führungsplattem ist auf einer Achse n eine Vorschubwalze d drehbar in dem Rahmen i gelagert. Die Walze d dient zur Einleitung der Vorschubbewegung des Klebstreifens a, der zwischen dem Trennmesser f und der Führungsplattem hindurchgeführt ist und 'dessen Anfang beim Förderbeginn mit dem Trennmesser abschneidet. Erfindungsgemäß ist an der Vorschubrolle d eine vorzugsweise elastische Zunge c aus feuchtigkeitsundurchlässigem und gegen Feuchtigkeit unempfindlichem Stoff befestigt, deren freies Ende in Ruhelage nicht über das Trennmesser l hervorsteht. Die Zunge c, die in dem Ausführungsbeispiel nur einen Teil der Breite des Klebstreifens a abdeckt, ist in einer Eindrehung g im mittleren Teil der Vorschubwalze d angeordnet und deckt somit nur den mittleren Teil der Breite des Klebstreifensa ab. Eine Wickelfedere zwischen dem Rahmen! und einem Befestigungsbolzen h für die Zunge c an der Vorschubwalze d hält diese und somit die Zunge c in Ruhelage (Abt. i).
- Zum Vorschieben des Klebstreifens a wird dieser durch Fingerdruck gegen die Walze d gepreßt und diese nach dem Pinsel b hin gedreht. Durch diese Drehung der Walzed wickelt sich die Zunge c, die in Ruhelage der Walze - diese zum Teil umgreift, von der Walze ab und wird gleichzeitig mit dem Klebstreifen a über die Führungsplatte gegen den Pinsel hin vorgeschoben. Hierbei legt sich die Zunge zwischen den Pinsel & und den Klebstreifen a und verhindert das Anfeuchten des von ihr abgedeckten mittleren Teiles desselben. Der Streifen a wird auf diese Weise um ein solches Stück vorgeschoben, das genügt, um den Fingern am Streifenanfang genügend Angriffsfläche zu geben. Er wird nunmehr an der durch die vorgeschobene Zunge trocken gehaltenen Stelle ohne em Beschmutzen der Finger erfaßt und weiter abgezogen. Da zu diesem Zweck die Hand. von der Walze d abgehoben werden muß, geht die Walze d und mit ihr die Zunge o unter Wirkung der Rückholfedere in die Ausgangslage (Abt. i) zurück. Der Klebstreifen a wird danach auf seiner ganzen Breite beim Hinweggleiten über den Pinsel b angefeuchtet.
- Die neue Einrichtung kann in gleicher Weise bei Vorrichtungen mit Anfeuchtrollen verwendet und auch an vorhandenen Vorrichtungen angebracht werden.
Claims (5)
- PA TLN TANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anfeuchten und Abtrennen von einer Rolle entnommenen Klebstreifen mit in der Vorschubrichtung hinter dem Befeuchter angeordnetem Trennmesser, gekennzeichnet durch eine beim Förderbeginn zwischen den Klebstreifen (a) und den Befeuchter (b) vorübergehend einschiebbare Zunge (c) aus feuchtigkeitsundurchlässigem und gegen Feuchtigkeit unempfindlichere Stoff.
- 2. Voxrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (c) elastisch ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (c,) durch Kupplung mit einem bei der Streifenförderung bewegten Teil der Vorrichtung selbsttätig gegen Wirkung einer Rückholfeder vorbewegbar ist. ¢.
- Voxrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (c) mit einer unter Wirkung einer Rückholfedex (,e) drehbaren; Vorschubwalze (d) für den Klebstreifen (a) gekuppelt ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis q, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (c) nur einen Teil der Breite des Klebstreifens (a), vorzugsweise den mittleren Teil, abdeckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544863T | 1930-09-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544863C true DE544863C (de) | 1932-02-24 |
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|---|---|---|---|
| DE1930544863D Expired DE544863C (de) | 1930-09-13 | 1930-09-13 | Vorrichtung zum Anfeuchten und Abtrennen von Klebstreifen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE544863C (de) |
-
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- 1930-09-13 DE DE1930544863D patent/DE544863C/de not_active Expired
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