DE544316C - Zahnzange - Google Patents
ZahnzangeInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C3/00—Dental tools or instruments
- A61C3/14—Dentists' forceps or the like for extracting teeth
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Description
- Zahnzange Die Erfindung betrifft eine Zahnstange für zahnärztliche Zwecke, bei welcher der einen der beiden Greifbacken eine dem Ziehen des erfaßten Zahnes dienende Sonderbewegung gegeben ist, und zwar unterscheidet sich die neue Zange von den bisher bekannt gewordenen Zangen dieser Art dadurch, daß jene Sonderbewegung nicht ein Zurseitedrücken des Zahnes mit der Gefahr einer Verletzung der Kiefernhöhle bewirkt, sondern eine Bewegung in der Längsrichtung des erfaßten Zahnes.
- Zu diesem Zweck ist die eine der beiden Greifbacken einerseits an einem hülsenartig ausgebildeten Ende des Zangengriffes mittels Kugelgelenkes angelenkt und andererseits mittels einer Kulisse auf einem Kopfstück des Zangengriffes geführt, derart, daß beim Schließen der Zangengriffe zunächst die Greifbacken an dem Zahn angepreßt und dann der Zahn mittels der Greifbacken angehoben wird.
- Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
- Fig. i zeigt eine schaubildliche Ansicht der an einem Zahn angesetzten Zange, schräg von oben und vorn gesehen.
- Fig. 2 zeigt in derselben Ansicht die Zange während des Heraushebens des Zahnes.
- Fig. 3 ist ein Grundriß zu Fig. i und Fig. 4 ein Grundriß zu Fig. 2: Die beiden Griffschenkel der Zange sind mit a und b, der Zangengelenkbolzen mit c bezeichnet. Der Griffschenkel b geht nicht bis zum Gelenkbolzen c durch, sondern ist mit diesem durch einen Doppelhebel d verbunden, dessen äußeres Ende als Greifbacke e ausgebildet ist. Die andere Greifbacke f sitzt mittels eines Kurvenschlitzes g auf dem Bolzen la des Kopfstückes i, welches mit dem Griffschenkel a der Zange starr verbunden ist bzw. aus einem Stück besteht, und liegt mit einer Gelenkkugel h in dem hülsenartig ausgebildeten Ende m des Zangenschenkels b. Dieses hülsenartige Ende m liegt in der Gebrauchsstellung der Zange etwa über dem Kopfstück i des Zangenschenkels a. In diesem Kopfstück i befindet sich eine längliche Nut, in welche ein Sperrstift o des doppelarmigen Sperrhebels p eingreifen kann, der um den Gelenkzapfen q am Zangenschenkel b schwingbar ist und an seinem Griffende bei r in eine entsprechende Ausnehmung des Zangenschenkels b eingelegt werden kann.
- Fig. i und 3 zeigen den Sperrstift o in die Nut 7a eingelegt. Hierbei sind die Kopfstücke i und in derart miteinander gekuppelt, daß sie nur die durch die längliche Gestalt der Nut n zugelassene Relativbewegung gegeneinander machen können, bei welcher der zur Greifbacke f gehörige Kugelkopf k sich im wesentlichen nur in der Längsrichtung der Hülse m verschieben, also keine Schwingbewegung auf die bewegliche Greifbacke f ausüben kann.
- Der Sperrhebel p liegt dann mit dem die Rastennase r tragenden Ende oberhalb des Griffschenkels b.
- In diesem Zustand wird die Zange, wie Fig. i zeigt, an den Zahn angesetzt. Ist unter Zusammendrückung der Griffschenkel a und b der Zahn erfaßt, so wird der Sperrhebel p durch Druck auf das rückwärtige Ende veranlaßt, sich bei r in die Ausnehmung am Griffschenkel b einzulegen, und dadurch der Sperrstift o aus der Nut n herausgehoben. Nun bewirkt das weitere Zusammendrücken der Schenkel a und b einen Übergang der Stellung der Teile gemäß Fig. i und 3 in die Stellung gemäß Fig. 2 und q.. Dabei schwingt der Hülsenteil m des Zangenschenkels b die bewegliche Greifbacke f um den Zapfers lz, so daß die Backe f unter scharfem Anfassen an dem Zahn diesen entlang der glatten Greiffläche der Backe e anhebt, während sie in dem Kurvenschlitz g selbst nach oben gleiten kann, wie ein Vergleich der Fig. i und 2 erkennen läßt. Zweckmäßig ist die Greiffläche der Backe f gezahnt oder geriffelt, um den Zahn sicher mitzunehmen, während die Anlagefläche der Backe e glatt ist, um ein Gleiten des Zahnes entlang dieser Fläche möglich zu machen.
- Diese besondere Ausbildung der Zange macht es unnötig, daß durch Hinundherbewegung der Zangenschenkel der Zahn im Kiefer gelockert und dadurch der Kiefer selbst gefährdet wird, und daß die Zange auf einen benachbarten Zahn aufgesetzt, als Hebel verwendet werden muB.
- Der Sperrhebel p ist, wie gezeichnet, so angeordnet, daß er niedergedrückt und der Sperrstifto herausgehoben werdenkann, ohne daß dabei die Zange losgelassen werden muß. Das Griffende des Hebels p liegt nämlich im Bereich des Daumens der die Zange haltenden Hand.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zahnzange, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifbacke (f) einerseits an einem hülsenartig ausgebildeten Ende (na) des Zangengriffes (b) mittels Kugelgelenkes (k) angelenkt und andererseits mittels einer Kulisse (g, h) auf einem Kopfstück (i) des Zangengriffes (a) geführt ist, so daß beim Schließen der Zangengriffe (a, b) ein gleichzeitiger Anhub des Zahnes seitens der Greifbacken ermöglicht wird.
- 2. Zahnzange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (da) der Kulisse (g, h) mit dem in starrer Verbindung mit dem Zangengriff (a) stehenden Kopfstück (i) fest verbunden ist.
- 3. Zahnzange nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die andere um das Zangengelenk (c) schwingende Greifbacke (e) mit dem Zangengriff (b) durch ein dem Zangengelenk paralleles Gelenk verbunden ist. q.. Zahnzange nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das hülsenartig ausgebildete Ende (m) des Zangengriffes (b) mit dem Kopfstück (i) des Zangengriffes (a) durch einen die Bewegung der Greifbacke (f) sperrenden Stift (o) o. dgl. kuppelbar ist. Zahnzange nach Anspruch i bis .4., dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppel-Stift (o) auf einem in eine Ausbauchung (r) des ihn tragenden Zangengriffes (b) einlegbaren Hebel (p) sitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544316T | 1930-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544316C true DE544316C (de) | 1932-02-17 |
Family
ID=6560371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544316D Expired DE544316C (de) | 1930-04-03 | 1930-04-03 | Zahnzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544316C (de) |
-
1930
- 1930-04-03 DE DE1930544316D patent/DE544316C/de not_active Expired
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