AT123563B - Laryngologische Pinzette u. dgl. - Google Patents

Laryngologische Pinzette u. dgl.

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AT123563B
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laryngological
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Richard Dr Waldapfel
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Richard Dr Waldapfel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Laryngologische Pinzette u. dgl. 



   Es sind chirurgische Pinzetten bekannt, deren Schenkel durch   Zurückziehen   in ein umgebendes Rohr geschlossen werden. Diese Instrumente weisen den Übelstand auf, dass gleichzeitig mit der Schliessbewegung der Pinzettenschenkel auch eine Bewegung derselben von der behandelten Stelle weg erfolgt. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine laryngologische Pinzette u. dgl., welche diesen Nachteil dadurch vermeidet, dass das die   Pinzettenschenkel umschliessende   Rohr am Handgriff verschiebbar angeordnet ist, so dass die   Pinzettenschenkel   in der in bezug auf das behandelte Organ eingestellten Lage geschlossen und geöffnet werden können. 



   Hiebei kann das Rohr an einer am Handgriff verschiebbar vorgesehenen Kulisse od. dgl. befestigt sein, welche durch Zurückziehen eines Schiebers od. dgl. bewegt werden kann. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, u. zw. veranschaulicht Fig. 1 eine Seitenansicht bei geöffneter Pinzette, Fig. 2 eine Ansicht von der andern Seite bei geschlossener Pinzette und Fig. 3 eine Vorderansicht bei abgenommenem Rohr. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, werden die beiden Pinzettenschenkel a, b von einem Draht c gehalten, welcher vermittels einer Schraube   q   fest am Handgriff   9   eingespannt ist. Der Handgriff   9   hat die Gestalt eines Griffes für eine Browningpistole ; er ist derart gefertigt, dass irgendwelche schwer zu vereinigende Winkel vollkommen vermieden werden. Das Rohr d, welches über die Pinzettenschenkel geführt wird, ist vermittels einer Schraube p an einer Kulisse e befestigt, die die Bohrungen m,   n   aufweist, vermittels welcher sie auf Schienen o geführt wird. Die Verschiebung der Kulisse e samt dem Rohr d erfolgt vermittels eines zweiarmigen Hebels h, der am Handgriff g drehbar gelagert ist.

   Das untere abgerundete Ende dieses Hebels greift in eine Kerbe   I   einer   Angriffsschiene/ein,   während das obere Ende dieses Hebels mit einem Schlitz an einen Stift s geführt wird. Die   Angriffsschiene t trägt   an dem vorderen Ende einen Ring zur Führung eines Fingers behufs Betätigung des Instruments. Wird die   Angriffsschiene t zurückgeschoben,   so schwingt das untere Ende des Hebels   h   nach   rückwärts   und das vordere Ende nach vorwärts, nimmt die Kulisse e mit dem Rohr d mit und schliesst die beiden Schenkel a, b der Pinzette. Bei dem Zurückschieben der   Angriffschiene t wird   eine Feder r gespannt.

   Bei Freigeben der   Angriffschiene/entspannt   sich die Feder, der Hebel und damit die Kulisse samt dem Rohr geht in die Anfangsstellung unter Öffnung der Pinzettenschenkel zurück. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Laryngologische Pinzette u. dgl., bei welcher der die Pinzettenschenkel tragende Draht (Mandrin) von einem diese bei Relativverstellung schliessenden Rohr umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (d) am Handgriff (g) verschiebbar angeordnet ist, so dass die Pinzettenschenkel (a, b) in der in bezug auf das behandelte Organ eingestellten Lage geschlossen und geöffnet werden können. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der laryngologischen Pinzette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (d) an einer am Handgriff (g) verschiebbar vorgesehenen Kulisse (e) od. dgl. befestigt ist, welche durch Zurückziehen eines Schiebers (i) od. dgl. bewegt werden kann.
    3. Ausführungsform der laryngologischen Pinzette nach Anspruch 1 bzw. 1 und 2, gekennzeichnet durch einen am Handgriff (g) drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel (h), dessen eines Ende mit der Angriffsschiene (f) und dessen anderes Ende mit der Kulisse (e) in Eingriff steht. <Desc/Clms Page number 2>
    4. Ausführungsform der laryngologischen Pinzette nach Anspruch 1 bzw. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die über einen oder mehrere Stifte (i, k) am Handgriff (g) gerade geführte Angriffsschiene (f) am oberen Rand eine Kerbe (l) aufweist, in welche-das eine abgerundete Ende des Hebels (h) verschwenkbar eingreift.
    5. Ausführungsform der laryngologischen Pinzette nach Anspruch 1 bzw. 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (e) einige Bohrungen (m, n) aufweist, vermittels welcher sie auf Schienen (o) am Handgriff geführt wird, und einen Stift (s) trägt, welcher in einen Schlitz am freien Ende des Hebels (it) eingreift.
    6. Ausführungsform der laryngologisehen Pinzette nach Anspruch 1 bzw. 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (e) eine Schraube (p) trägt, vermittels welcher das rückwärtige Ende des über die Pinzettenschenkel geführten Rohres (d) in einer Bohrung der Kulisse eingespannt wird, während der die Pinzettenschenkel tragende Draht (e) (Mandrin) vermittels einer Schraube (q) am Handgriff selbst festgehalten wird. EMI2.1
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3938527A (en) * 1973-07-04 1976-02-17 Centre De Recherche Industrielle De Quebec Instrument for laparoscopic tubal cauterization
US4467802A (en) * 1980-03-31 1984-08-28 Harald Maslanka Surgical gripping instrument
DE4103943C1 (en) * 1991-02-06 1992-08-20 Holger Ermes Surgical clip forceps with pistol-like butt - has stop as locking lever, fitted to release lever diametrally opposed side

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3938527A (en) * 1973-07-04 1976-02-17 Centre De Recherche Industrielle De Quebec Instrument for laparoscopic tubal cauterization
US4467802A (en) * 1980-03-31 1984-08-28 Harald Maslanka Surgical gripping instrument
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