DE544196C - Verfahren zur Herstellung luftbestaendiger Bleischwammplatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung luftbestaendiger Bleischwammplatten

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DE544196C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/14Electrodes for lead-acid accumulators
    • H01M4/16Processes of manufacture
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Description

  • Verfahren zur Herstellung luftbeständiger Bleischwammplatten Es ist bekannt, die Platten elektrischer Bleisammler nach ihrer vollständigen Rufladung unter Vermeidung des Zutritts von Sauerstoff zu trocknen, wodurch sie während langer Zeit einen Teil ihrer Ladung behalten und diesen sp=iter nach Einsetzen in den Elektrolyten ohne vorherige Rufladung abgeben können. Zur Ausführung der genannten Trocknung wurde bisher den Platten durch Auswässerung der Ladungselektrolyt entzogen und wurden sie dann in einer inerten Atmosphäre getrocknet. Ferner wurde vorgeschlagen, die Platten nach dem Laden und Auswässern mit einem Absorptionsinittel, wie Silikagel, zusammenzubringen, wodurch die Feuchtigkeit aus den Platten absorbiert und der Luftgutritt zu den Platten zum größten Teil verhindert wird.
  • Nach der Erfindung geschieht die Trocknung der geladenen Bleischwammplatten in wirtschaftlicherer Weise, indem man die elektrolythaltigen Platten parallel zueinander in Abständen von etwa i bis 5 mm in einem beliebigen Raum senkrecht aufhängt und sie sich selbst überläßt. Hierbei erwärmen sich die Platten anfänglich stark, und es bilden sich an ihren Oberflächen verhältnismäßi, (lichte Schichten von Bleisulfat, welche sowohl während des späteren Trocknens als auch während des Aufbewahrens den Zutritt der Luft praktisch vollständig verhindern, ohne jedoch dem Eindringen des Elektrolyten bei der Benutzung der Platten einen nennenswerten Widerstand zu bieten. Eine noch stärkere Erwärmung und damit raschere Trocknung tritt ein, wenn man die wie beschrieben aufgehängten Plattenstapel an ihren offenen senkrechten Seiten durch angelegte Bleche o. dgl. abdeckt und den Stapel oben und unten so verschließt, daß nur wenig Luft aus- bzw. einströmen kann. Endlich kann die Trocknung noch beschleunigt werden, indem man den beschriebenen Vorgang in einem künstlich erwärmten Raum vornimmt. Wenn die Ladung in schwacher Säure vorgenommen war, empfiehlt es sich, die Platten vor der Stapelung in eine stärkere Schwefelsäure zu tauchen. Ebenfalls hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Platten nach der Herausnahme aus dem Ladungselektrolyten in die Lösung eines dem Sammler unschädlichen Salzes, z. B. der Sulfate des Zinks, Magnesiums oder Aluminiums zu tauchen. Endlich kann den Platten in an sich bekannter Weise nach ihrer vollständigen Ladung und vor dem Trocknen ein kleiner Teil ihrer Ladung durch eine kurze Entladung finit starkem Strom entzogen werden.
  • Versuche haben ergeben, daß die in der beschriebenen Weise getrockneten Platten beim Einsetzen in den Elektrolvten ohne vorherige Ladung einen beträchtlichen Teil der für sie garantierten Kapazität abgeben können.
  • Es ist zwar bekannt, Sammlerplatten bei erhöhter Temperatur zwischen Abdeckplatten zu trocknen, doch wurde dieses Verfahren bei unformierten und ungeladenen Platten ange-,vendet,. um denselben außergewöhnliche Porosität zu verleihen, und es wurden hierbei die Abdeckplatten dicht- an die Sammlerplatten angepreßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung luftbeständiger Bleischwammplatten durch Trocknen der geladenen elektrolythaltigen Platten an der Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten parallel zueinander mit Zwischenräumen von z bis 5 mm senkrecht aufgehängt werden. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenstapel- an den offenen senkrechten Seiten abgedeckt werden und an den waagerechten Seiten ganz oder teilweise offen bleiben. 3. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknung durch künstliche Erwärmung des Raumes beschleunigt wird, in welchem sich die Platten befinden. q.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten vor der Stapelung in Säure getaucht werden, welche dichter ist als die, in welcher sie geladen wurden. 5. Verfahren nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten vor der Stapelung in eine Lösung der Salze der dem Sammler unschädlichen Metalle getaucht werden. 6. Verfahren nach Anspruch x bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Platten nach vollständiger Aufladung vor dem Trocknen in an sich bekannter Weise ein kleiner Teil ihrer Ladung durch eine kurze Entladung mit starkem Strom entzogen wird.
DE1930544196D 1930-03-15 1930-03-15 Verfahren zur Herstellung luftbestaendiger Bleischwammplatten Expired DE544196C (de)

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