DE544109C - Einrichtung zum Erzeugen neutraler Atmosphaeren in elektrischen Apparaten mit OElfuellung, bei der die Atmosphaere zur Desoxydation mit elektrisch erhitztem, kohlenstoffhaltigem Material in Beruehrung gebracht wird - Google Patents

Einrichtung zum Erzeugen neutraler Atmosphaeren in elektrischen Apparaten mit OElfuellung, bei der die Atmosphaere zur Desoxydation mit elektrisch erhitztem, kohlenstoffhaltigem Material in Beruehrung gebracht wird

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DE544109C
DE544109C DES90769D DES0090769D DE544109C DE 544109 C DE544109 C DE 544109C DE S90769 D DES90769 D DE S90769D DE S0090769 D DES0090769 D DE S0090769D DE 544109 C DE544109 C DE 544109C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • H01F27/12Oil cooling
    • H01F27/14Expansion chambers; Oil conservators; Gas cushions; Arrangements for purifying, drying, or filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Erzeugen neutraler Atmosphären in elektrischen Apparaten mit Ölfüllung, bei der die Atmosphäre zur Desoxydation mit elektrisch erhitztem, kohlenstoffhaltigem 1Vlaterial in Berührung gebracht wird Bei Transformatoren, Ölschaltern u. dgl. befindet sich über dem Ölspiegel meist ein mit Luft gefüllter Raum. Wegen der schädlichen Wirkung des in der Luft enthaltenen Sauerstoffes auf das Ö1 und wegen der Gefahr der Bildung explosiver Gasgemische ist es wünschenswert, den Sauerstoff zu entfernen und seinen Gutritt zu dem 'Raum zu verhindern. C'm dies zu erreichen, hat man Einrichtungen getroffen, um die zu beeinflussende Atmosphäre durch elektrisch erhitztes; kohlenstoffhaltiges Material hindurchzuführen, wobei der Sauerstoff mit dem kohlenstoffhaltigen Material eine Verbindung eingeht. Die .bisher bekannt gewordenen Einrichtungen bestehen darin, daß man feinkörniges, kohlenstoffhaltiges Material auf einem Drahtgewebe lagert und durch Heizelemente, die über dem Drahtgewebe von dem Material umgeben sind, erhitzt. Von einem Vorratsraum, der Tiber dem Drahtgewebe angeordnet ist, fließt ständig neues Material zu. Bei dieser Anordnung ergibt sich der Nachteil, daß das feinkörnige Material im Vorratsraum zusammenhaften und Brücken bilden kann, so daß das Drahtgewebe' nicht mehr beschickt wird und damit der Luft, die mit dem 01 in Berührung kommt, der Sauerstoff nicht mehr entzogen wird. Nach der Erfindung wird zur Desoxy dierung der Luft ein fester Block aus kohlenstoffhaltigem Material verwendet, der auf einem elektrisch beheizten Gitter oder Rost ruht. Die Einrichtung gemäß der Erfindung hat gegenüber der Verwendung von kohlenstoffhaltigem, feinkörnigem Material den Vorteil, daß die ständige Berührung des festen Blockes mit dem Heizgitter oder Heizrost durch das Schwergewicht des Blockes während seines Abbrennens gewahrt bleibt, so daß keine Unterbrechung der Erhitzung des kohlenstoffhaltigen Materials eintritt. Die Einrichtung nach der Erfindung bedarf infolgedessen keiner besonderen Wartung.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Anordnung der Einrichtung an einem Transformatorkessel. In Fig.2 und 3 ist die Einrichtung im Längs- und Querschnitt dargestellt. Fig. d. zeigt die Heizvorrichtung des kohlenstoffhaltigen Blockes in perspektivischer Darstellung.
  • Die Einrichtung befindet sich in einem besonderen Gehäuse 2, das von außen an den ölkessel3, beispielsweise eines Transformators .I, so angeflanscht ist, daß die Leitungsrohre 5 und 6 über dem ülspiegel in den Kessel 3 münden (Fig. i). Die zu beeinflussende Atmosphäre wird im Kreislauf durch das Gehäuse 2 hindurchgeführt.
  • Der Kohleblock io (Fig. 4) ist an seiner unteren Fläche zweiseitig abgeschrägt und ruht auf einem elektrisch beheizten Rost. Der Rost oder das Heizgitter besteht aus parallel gespannten Drähten i i, die an zwei Klemmleisten 12 und 13 befestigt sind. Jeder Draht bildet einen Winkel, der der Abschräggung des Kohleblockes entspricht, d. h. die Heizdrähte berühren auf einem Teil ihrer Länge die Schrägflächen des Blockes. Um die Drähte i i in ihrer Winkelform zu halten, sind Haken 1. in sie eingehängt, die an einer Stange 15 endigen. Diese Stange wird an einem Ende in einer länglichen Aussparung 16 der Gehäusewand geführt und durch eine Blattfeder 17 nach unten gedrückt, so daß die Drähte straff gespannt sind.
  • An die Klemmleisten 12, 13 ist die Sekundärwicklung eines Transformators 18 angeschlossen, dessen Primärwicklung an irgendeiner Wechselspannung liegt. Man kann in den Stromkreis der Primärwicklung einen Temperaturregler bekannter Art einschalten, der dafür sorgt, daß die Erhitzung des Kohleblockes nicht zu stark wird. Um die Heizwicklung der Drähte i i zu unterstützen, sind den schrägen Flächen des Kohleblockes io gegenüber wärmereflektierende Körper 2o mit schrägen Flächen angeordnet.
  • In dem Gehäuse 2 befinden sich zwei Räume 21, 22, in deren einem (21) die durch das Rohr 5 zugeführte von Sauerstoff zu befreiende Atmosphäre entsprechend der Pfeilrichtung abwärts bewegt wird. In diesem Raum 21 ist eine Entwässerungsvorrichtung 23 bekannter Art angeordnet. Neben ihm befindet sich, durch eine Wand 24 aus wärmebeständigem Material getrennt, der Raum 22, der den Kohleblock io und seine Erhitzungsvorrichtung enthält. Der Block ist zwischen zwei Wänden 26 geführt, die unten die Führungsstücke 27 tragen. An die Wandungen 24 und 25 schließen sich unten die Körper 2o mit schrägen Flächen an,, welche die von den Heizdrähten auf sie gestrahlte Wärme nach dem Kohleblock zurückstrahlen.
  • Die zu den Räumen 21 und 22 führenden Öffnungen 31 und 32 können als Ventile ausgebildet sein, die sich selbsttätig schließen, wenn die Vorderwand 3o des Gehäuses 2 abgenommen oder geöffnet wird, um einen verbrauchten Kohleblock durch einen neuen zu ersetzen. In dem Raum i9 ist ein Heiztransformator 18 untergebracht.
  • Das sich an den Raum 22 anschließende Rohr 6 ist, um Platz zu sparen, innerhalb des Rohres 5 angeordnet, das zu dem Raum 21 führt. Natürlich könnten diese Rohre auch zebeneinanderliegen. Unterhalb des Kohleblockes io und seiner Erhitzungsvorrichtung befindet sich ein Raum 33, in welchem sich die beim Erhitzen des Kohleblockes bildende Asche ansammeln kann.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn der Deckel des Ölkessels 3 aufgesetzt und abgedichtet ist, wird der Transformator 18 eingeschaltet und die Heizdrähte i i werden mit Strom beschickt. Dadurch wird der Kohleblock io erhitzt. Die in dem Raum 33 enthaltene Atmosphäre strömt an den Schrägflächen des Blockes und durch die seitlich der Wandungen 26 gebildeten Kanäle des Raumes 22 nach oben und tritt durch das Rohr 6 in den Ölkessel ein. Beim Vorübergehen an dem erhitzten Block wird die Atmosphäre von Sauerstoff befreit, die im Ölkessel enthaltene kühle Atmosphäre dringt durch das Rohr 5 in den Raum 21 nach unten, wird durch die Vorrichtung 23 entfeuchtet und gelangt in den Raum 33, wo sie erwärmt wird und nach oben steigt. Auf diese Weise wird ein gleichmäßiger Kreislauf der Atmosphäre erzeugt.
  • Wichtig ist für eine günstige und gleichmäßige Wirkung der Einrichtung, daß durch die beschriebene Ausbildung des Rostes die bei der Erhitzung des Kohleblockes gebildete Asche abfallen kann, ohne die Erhitzung zu hindern. Der Block drückt mit seinem Gewicht auf die Heizdrähte und brennt ganz allmählich nach Maßgabe des Sauerstoffgehaltes der Atmosphäre ab. Begünstigt wird das Abbrennen des Blockes dadurch, daß die Schrägflächen der die Wärme schlecht leitenden Körper 2o eine Glasur erhalten, welche die Wärme gut reflektiert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Erzeugen neutraler Atmosphären in elektrischen Apparaten mit Ölfüllung, bei der die Atmosphäre zur Desoxydation mit elektrisch erhitztem, kohlenstoffhaltigem Material in Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das kohlenstoffhaltige Material die Form eines festen Blockes besitzt, der auf einem elektrisch beheizten Gitter ruht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der kohlenstoffhaltige Block unten abgeschrägt ist und auf einem Heizgitter ruht, dessen Drähte einen der Abschrägung des Blockes entsprechenden Winkel bilden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Raum unterhalb des Heizgitters, der die beim Erhitzen des Blockes entstehende Asche aufnimmt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Kohleblock von solcher Größe, daß er durch sein Eigengewicht in der zur Verbrennung nötigen Berührung mit dem Heizgitter gehalten wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Kanäle seitlich des Blockes, in denen die erhitzte Atmosphäre nach oben geleitet wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle seitlich des Blockes zur Unterstützung der Wirkung des Heizgitters hitzereflektierende Flächen besitzen.
DES90769D 1928-04-05 1929-03-28 Einrichtung zum Erzeugen neutraler Atmosphaeren in elektrischen Apparaten mit OElfuellung, bei der die Atmosphaere zur Desoxydation mit elektrisch erhitztem, kohlenstoffhaltigem Material in Beruehrung gebracht wird Expired DE544109C (de)

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