DE544049C - Verfahren zur Herstellung von poroesen Baustoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von poroesen BaustoffenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B28/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
- C04B28/02—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
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Description
- Verfahren zur Herstellung von porösen Baustoffen Die Herstellung von porösen Baustoffen mit geringem Gewicht durch Gasentwicklung, vorzugsweise durch Entwicklung von Wasserstoff durch Zersetzung von Wasser, das zum Anmachen eines Bindemittels oder einer abbindenden Masse, wie Zement, Beton o. dgl., verwendet wird, ist bekannt. Auf diese Weise wird das Gemisch von Bindemittel und Wasser aufgeblasen, und man erhält ein mit Hohlräumen durchsetztes Enderzeugnis, das ein geringes Gewicht hat und sich vorzüglich zur Isolierung gegen Wärme, Schall, Feuchtigkeit u. dgl. eignet.
- Zur Zersetzung des zum Anmachen des livdraulischen Bindemittels verwendeten Wassers hat man bereits eine Reihe von Metallen verwendet, die sich jedoch in den meisten Fällen nicht bewährt haben, weil sie entweder nur bei sehr hoher Temperatur eine Zersetzung des Wassers herbeiführen oder weil zur Zersetzung des Wassers noch zusätzliche Stoffe erforderlich sind, die die Eigenschaften des hydraulischen Bindemittels nachteilig beeinflussen.
- Von den zur Zersetzung des Wassers unter Bildung von Wasserstoff geeigneten Metallen scheint besonders das Aluminium geeignet, weil dieses schon unter verhältnismäßig einfachen Reaktionsbedingungen große Mengen von Wasser unter Bildung von Wasserstoffzersetzt. Das Aluminium hat aber den Nachteil,. daß es durch anwesende Verunreinigungen des Zementes sehr leicht oxydiert wird und einen Überzug von Tonerde erhält, der die Berührung zwischen dem Metall und dem Wasser verhindert oder erschwert.
- Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, bei dem die Verwendung von Aluminium in der oben angegebenen Art und Weise zur Herstellung von porösen. Baustoffen ermöglicht ist, indem die Oxydation und das Um wirksamwerden des Aluminiums verhindert wird und wobei Zusatzstoffe verwendet werden, die infolge ihrer Eigenart und @Virkung nicht zur Bildung von Stoffen führen, die die Eigenschaften des hydraulischen Bindemittels, insbesondere von Zement, beeinträchtigen.
- Erfindungsgemäß dient Kaliumpermanganat dazu, die Oxydation des Aluminiums zu verhindern, weil das Kaliumpermanganat durch das Aluminiumpulver stark reduziert wird. Gleichzeitig wird die Reaktion des Wassers mit dem Aluminium weitgehend ausgenutzt, weshalb man im Gegensatz zu den älteren Verfahren reines Aluminiumpulver zusetzen kann, während man früher Pulver von Legierungen nehmen mußte, die bei ihrer Anwendung häufig gefährlich waren.
- Wenn man einer Lösung von Permanganat eine zu große Menge vonAluminitimpulver zusetzt,sowird dieReaktion außerordentlich heftig und unter Umständen auch gefährlich. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn diese Reaktion beim Anmachen von Zement vor sich geht, den man in trockenem Zustande innigst mit dem Aluminiumpulver vermischt hat, bevor die Permanganatlösung zugesetzt wird. Das Ouellen des Zementes setzt dann nach einigen Minuten ein und dauert ungefähr eine Stunde lang, was wesentlich ist für ein gutes Abbinden des Betons.
- In der oben beschriebenen Weise erhält man beispielsweise einen Baustoff von einer scheinbaren Dichte 0,48, der außerordentlich porös ist, wenn man wie folgt arbeitet:
Durch Änderung der Mengen von Aluminiumpulver und von. Permanganat erhält man Baustoffe mit verschiedensten scheinbaren Dichten von 0,25 bis 0,90.Portlandzement........... r kg Aluminiumpulver . . . . . . . . . q- g Kaliumpermanganat- lösung, 2 : rooo ....... 500 ccin. - Die Erfindung ist nicht auf die zahlenmäßigen Beispiele beschränkt, da man das Mischungsverhältnis verändern kann. Außer Aluminiummetall lassen sich dessen Legierungen verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von porösen Baustoffen, bei dem das zum Anmachen des verwendeten hydraulischen Bindemittels, insbesondere von Zement, dienende Wasser teilweise unter Bildung von Wasserstoff durch Zusatz von Aluminium oder Aluminiumlegierungen in Pulverform iersetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Kaliumpermanganatlösung zugesetzt oder zum Anmachen des Bindemittels verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544049T | 1930-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544049C true DE544049C (de) | 1932-02-12 |
Family
ID=6560271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544049D Expired DE544049C (de) | 1930-06-07 | 1930-06-07 | Verfahren zur Herstellung von poroesen Baustoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544049C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757545C (de) * | 1939-03-26 | 1952-01-31 | Berliner Kalksandsteinwerke Ro | Verfahren zur Herstellung von Gasbeton |
-
1930
- 1930-06-07 DE DE1930544049D patent/DE544049C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757545C (de) * | 1939-03-26 | 1952-01-31 | Berliner Kalksandsteinwerke Ro | Verfahren zur Herstellung von Gasbeton |
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