DE542980C - Verbindung der Enden von Trockenfilzen in Papiermaschinen - Google Patents

Verbindung der Enden von Trockenfilzen in Papiermaschinen

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DE542980C
DE542980C DE1930542980D DE542980DD DE542980C DE 542980 C DE542980 C DE 542980C DE 1930542980 D DE1930542980 D DE 1930542980D DE 542980D D DE542980D D DE 542980DD DE 542980 C DE542980 C DE 542980C
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felt
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felts
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DE1930542980D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/08Felts
    • D21F7/10Seams thereof

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  • Paper (AREA)

Description

  • Verbindung der Enden von Trockenfilzen in Papiermaschinen Die Erfindung bezieht sich auf die Naht von Trockenfilzen für Papiermaschinen. Die Erfindung besteht darin, .daß die Naht mittels einzelner schmaler Gurtlaschen hergestellt wird, die in entsprechender Anzahl zweckmäßig mit kleinen Zwischenräumen nebeneinander an den zu verbindenden Filzenden oder wenigstens an einem Filzende befestigt sind. Hierbei bilden die Gurtlaschen die Träger beliebiger Arten von Verbindungsmitteln für die Filzenden.
  • Eine solche unter Vermittlung einzelner Laschen bzw. Gurtstücke hergestellte Naht hat für die Trockenfilze von Papiermaschinen besondere Vorteile. Wenn nämlich ein solcher Filz bei seinem Gebrauch eine genau bestimmte Breite haben soll, muß er etwas breiter hergestellt werden, weil er durch die beim Gebrauch unvermeidlich auftretenden Kraftwirkungen (Zugwirkungen u. dgl.) etwas gedehnt -und dadurch in der Breite etwas verschmälert wird. Überdies wird der Filz beim Annähen der Gurte an den beiden Enden noch etwas breiter, .so daß aus diesen Gründen die Gurte gleichfalls eine größere Länge aufweisen müssen. Der Filz hat daher an der Verbindungsstelle eine größere Breite als an den übrigen Stellen und wird an der Verbindungsstelle durch die starken Gurte versteift. Wird der Filz nun in die Maschine eingezogen, so geht er infolge der auftretenden Zugkräfte in der Breite um ein entsprechendes Maß ein; der ganze Filz wird gleichmäßig schmäler werden bis auf die Nahtstelle mit -den Gurten. Die Gurte an den Nahtstellen können infolge ihrer Festigkeit nicht eingehen und können daher auch die Schmälerung des Filzes durch das Eingehen nicht mitmachen. Dazu kommt noch, daß der Filz während des Gebrauches in der Mitte stärker vorläuft bzw. stärker gedehnt wird als nach den Rändern zu, so daß die Bildung von Wulsten an den Verbindungsstellen der Gurte unvermeidlich ist. Durch solche Wulste wird der Filz an den Leitwalzen leicht beschädigt, abgesehen davon, daß er auch zur Faltenbildung neigt (s.Abb. r). Dadurch wird -die Lebensdauer solcher Filze stark beeinträchtigt.
  • Wenn nun, wie es Gegenstand der Erfindung ist, die Naht unter Vermittlung einzelner schmaler Gurtl.aschen hergestellt wird, so können diese Übelstände vollständig vermieden werden.
  • Zweckmäßig ist es jedoch, trotz der Unterteilung der üblichen Gurtbänder in einzelne Laschen für die Schließung der Naht ein über die anze Breite ununterbrochen durch-Z5 laufendes Glied zu verwenden, das durch auf den Lachen angebrachte Ösen, Schlaufen o. dgl. durchgeführt ist.
  • In der Zeichnung ist in Abb. z eine Filzverbindung bekannter Art mit durchgehenden Gurten, in Abb.2 ein Ausführungsbeispiel einer Naht gemäß der Erfindung und in Abb.3 ein Schnürverschluß zur Schließung der Naht gezeigt.
  • An den Enden eines Trockenfilzes F, z. B. eines Asbestfilzes, sind schmale Laschen A aus einem geeigneten Stoff in entsprechender Zahl über die .ganze Filzbreite nebeneinander mit kleinem Zwischenraum befestigt, z. B. angenäht.
  • In jeder Lasche sind die Verbindungsmittel zur Schließung der Naht angebracht. Bei dem Ausführungsbeiispiel der Abb. 3 sind in die Laschen eine Anzahl Ösen a eingepreßt, und die Ösen der an der Nahtstelle einander gegenüberstehenden Laschen sind durch ein zweckmäßig durch alle Ösen endlos .durchlaufendes Glied b (Metalldraht. eine Litze o. dgl.) vereinigt.
  • An Stelle solcher in die Laschen eingepreßter Ösen können natürlich auch Ösen in Schlaufenform zur Bildung der Naht benutzt werden, welche durch ein über die ganze Filzbreite ununterbrochen durchlaufendes Glied (Bolzen o. @dgl.) verbunden sind. Derartige Verbindungen sind zum Vereinigen der Enden von Papiermaschinen bereits benutzt worden.
  • Die Ausbildung ist so getroffen, daß die F -ilzenden an der Naht zusammenstoßen und den V erschluß unten abdecken.
  • Zweckmäßig ist für den Verschluß die Verwendung eines nicht rostenden Metalldrahtes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbindung der Enden von Trockenfilzen in Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, .daß an einem oder beiden zu verbindenden Filzenden über <die ganze Filzbreite einzelne schmale Gur tlaschen (A) nebeneinander, zweckmäßig mit kleinem gegenseitigen Abstand, befestigt sind, an denen die Verbindungsglieder (b) angreifen.
DE1930542980D 1930-11-25 1930-12-06 Verbindung der Enden von Trockenfilzen in Papiermaschinen Expired DE542980C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT542980X 1930-11-25

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DE542980C true DE542980C (de) 1932-01-30

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ID=3676342

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DE1930542980D Expired DE542980C (de) 1930-11-25 1930-12-06 Verbindung der Enden von Trockenfilzen in Papiermaschinen

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