DE540993C - Elektrischer Ofen - Google Patents

Elektrischer Ofen

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DE540993C
DE540993C DES94183D DES0094183D DE540993C DE 540993 C DE540993 C DE 540993C DE S94183 D DES94183 D DE S94183D DE S0094183 D DES0094183 D DE S0094183D DE 540993 C DE540993 C DE 540993C
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heating
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masonry
electric oven
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DES94183D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces
    • H05B3/64Heating elements specially adapted for furnaces using ribbon, rod, or wire heater

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  • Furnace Details (AREA)

Description

Zum elektrischen Beheizen von Öfen werden an den Innenwänden des Glühraumes vielfach mäanderförmig geführte Heizbänder verwendet. Die Heizbänder sind hierbei derart aufgehängt, daß sie dem Glühraum ihre Schmalseite zukehren. Dabei besteht die Gefahr, daß sich die einzelnen Stränge des Heizbandes berühren und einen Kurzschluß herbeiführen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein ίο elektrischer Ofen mit bandförmigem Heizwiderstand, der in eine Anzahl von parallel verlaufenden Ringen unterteilt ist. Die einzelnen Heizringe sind mit ihrer breiten Seite dem Glühraum zugekehrt und in Aussparungen des Mauerwerks angeordnet.
Erfindungsgemäß werden die einzelnen Ringe in sich geschlossen ausgebildet und miteinander durch gegeneinander versetzt angeordnete Querbänder verbunden. Diese Anordnung bietet erhebliche Vorteile.
Bei den bisher bekannten elektrischen Öfen ■ werden die bandförmigen Heizwiderstände vielfach in eine Anzahl offener Ringe unterteilt, die in den Aussparungen des Mauerwerks eingesetzt .sind. Durch die verhältnismäßig schnelle Erwärmung der Heizbänder bei Inbetriebnahme des Ofens und durch die darauffolgende Abkühlung treten innerhalb der offenen Ringe starke pannungen auf, die ein Werfen des Heizwiderstandes verursachen. Diese Erscheinung macht sich dadurch besonders unangenehm bemerkbar, daß die Heizringe an ihren offenen Enden aus den Aussparungen des Mauerwerks heraustreten.
Bei geschlossenen Ringen gemäß der Erfindung verteilt sich dagegen die Spannung über den ganzen Ring gleichmäßig. Unter dem Einfluß der Spannungskräfte, die in radialer Richtung nach außen hin auf das Heizband wirken, sucht sich der ganze Ring gleichmäßig gegen das Mauerwerk hin zu bewegen, so daß ein Werfen der einzelnen Teile des Ringes vermieden wird. c Gleichzeitig treten Reibungskräfte auf, die der Bewegung des Ringes entgegenwirken, so daß praktisch kaum eine Verschiebung eintritt. Die geschlossenen Heizringe bieten infolgedessen eine größere Stabilität als die bisher bekannten offenen Ringe.
Während der Erwärmung und Abkühlung des Ofens dehnen sich bekanntlich auch die Schamottewände aus, namentlich in axialer Richtung des Ofens. Dadurch werden die einzelnen Heizringe ungleichmäßig nach oben oder unten bewegt. Diese ungleichmäßige Verschiebung der einzelnen Ringe wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Ringe durch gegeneinander versetzt angeordnete Querbänder miteinander verbunden sind. Zweckmäßig werden die Querverbinder elastisch (federnd) ausgebildet, um eine größere Nachgiebigkeit der Querverbinder zu erzielen. Erfolgt nunmehr infolge der Ausdehnung der Schamottewand eine axiale Verschiebung irgendeines Ringes, so wird diese Bewegung zum Teil von den elastischen Querverbindern übernommen und durch diese auf die übrigen Ringe übertragen. Durch die Querverbinder wird infolgedessen die Stabilität der geschlossenen Heizringe noch vergrößert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen elektrisch beheizten Schachtofen im Längsschnitt, dessen Wände aus einem Mauerwerk ι bestehen, das mit hitzebeständigen, die Ofenkammer bildenden Steinen 2 ausgekleidet ist. Die Steine 2 sind mit Aussparungen und Vorsprüngen 3 zum Tragen bzw. Halten des Heizbandes 4 versehen. Um das Heizband in die Aussparungen der Steine einlegen zu können, werden in gewissen Abständen voneinander Backsteine ohne Vorsprünge verwendet, so daß das Heizband in die Aussparungen der Steine 2 gewissermaßen eingefädelt werden kann.
In Fig. 2 ist die Anordnung des Heizbandes schematisch dargestellt. Das Heizband 4 ist derart unterteilt, daß die einzelnen Windungen durch Schweißen, Nieten o. dgl. zu parallel verlaufenden Ringen 5 geschlossen sind. Die Ringe 5 sind miteinander durch gegeneinander versetzt angeordnete Querbänder 6 verbunden. Jeder Ring bildet dadurch eine Doppelleitung für den Heizstrom. Die Querbänder 6 werden zweckmäßig elastisch ausgebildet, indem sie mit einer Schlaufe o. dgl. versehen sind. Durch die elastische Ausbildung der Querverbinder 6 wird ein Ausgleich der bei der Wärmeausdehnung auftretenden Spannungen ermöglicht.
Zum Erzielen einer größeren Steifigkeit der Heizringe kann ein Heizband von T-förmigem Querschnitt verwendet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Ofen mit in Aussparungen des Mauerwerks angeordneten, in eine Anzahl parallel verlaufender Ringe unterteilten bandförmigen Heizwiderständen, die mit ihrer breiten Seite dem Glühraum zugekehrt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ringe in sich geschlossen sind und miteinander durch gegeneinander versetzt angeordnete Querbänder so verbunden sind, daß jeder Ring eine Doppelleitung für den Heizstrom bildet.
2. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverbinder elastisch ausgebildet sind.
3. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizband zur größeren Versteifung T-förmigen Querschnitt hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES94183D 1929-10-03 1929-10-03 Elektrischer Ofen Expired DE540993C (de)

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