AT162734B - Elektrischer Ofen zum Glühen von ringförmig gestapeltem Gut - Google Patents

Elektrischer Ofen zum Glühen von ringförmig gestapeltem Gut

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AT162734B
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Inventor
Ludwig Ing Frankl
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Elektrischer Ofen zum Glühen von ringförmig gestapeltem Gut 
Bei elektrischen Öfen zum Glühen von ring- förmig gestapeltem Gut, z. B. von zu Ringen gewickelten Drähten oder Bändern, wird häufig auch ein Heizkörper zur Beheizung des Stapelinnern angewendet, um das Durchheizen zu beschleunigen bzw. gleichmässig zu gestalten. 



  Dabei wurde bisher der in das Stapelinnere ragende elektrische Heizkörper, der sogenannte Heizdorn, so ausgebildet, dass eine gleichmässige Wärmeabstrahlung an allen Stellen erfolgt. 



   Es wurde nun aber gefunden, dass dadurch nicht die angestrebte gleichmässige Erwärmung des Glühgutes erzielt wird, da an bestimmten Stellen des Ofens ein grösserer Wärmebedarf auftreten kann als an dessen übrigem Teil. 



  Ein solcher grösserer Wärmebedarf kann sich je nach der Bauart des Ofens oder der Art des zu behandelnden Gutes an den verschiedensten Stellen des Ofens ergeben, z. B. an den Abschlussoder Dichtungsteilen oder bei Stapeln aus Ringen ungleicher Stärke an den stärkeren Stapelteilen. 



   Durch die Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Heizleistung des Heizdornes in Richtung der Stellen grösseren Wärmebedarfs des Ofens, z. B. gegen den Ofenabschluss zu, wächst. 



   Die Erfindung ist im nachstehenden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   In der Zeichnung ist 1 der Mantel eines Haubenofens, 2 dessen Sockel, 3 sind die an der Innenwandung der Ofenhaube angeordneten Heizwiderstände, durch die das aufgestapelte Glühgut 4 von aussen beheizt wird. Zur Innenbeheizung des Glühgutstapels ist ein Heizdorn 5 vorgesehen, der aus einem keramischen Tragkörper 6 mit schraubenförmigen Rillen 9 zur Aufnahme des Heizwiderstandes 8 besteht. 



   Beim unteren Abschluss des Ofens, an der Dichtungsstelle 7, treten nun grössere Wärmeverluste auf als im übrigen Teil des Ofens. Auch ist der Sockel 2 aufzuheizen, so dass hier eine Stelle grösseren Wärmebedarfes gegeben ist, die beim Aufheizen des Stapels mit gleichmässiger Heizleistung am Heizdorn, wie bei den bekannten Ausführungen, ein Nachhinken der Temperatur des unteren Teiles des Stapels bedingt. Diese Erscheinung wird noch durch die
Konvektion begünstigt. 



   Gemäss der Erfindung wird nun zur Erzielung einer praktisch gleichmässigen Erwärmung bzw. zu der für diese erforderlichen Deckung des grösseren Wärmebedarfes im Unterteil des Ofens der Heizwiderstand 8 der Länge nach aus Drahtstücken mit verschiedenem Querschnitt zusammengesetzt, u. zw. so, dass der Querschnitt des Heizwiderstandes sich nach unten zu verringert, so dass die Heizleistung in diesem Teil des Ofens am höchsten ist. Dabei besitzen die Rillen am Heizdorn zur Aufnahme des Heizwiderstandes gleiche Ganghöhe. Die Querschnitte der einzelnen Teilstücke, aus denen erfindungsgemäss der Heiz-   widerstand zusammengesetzt ist, werden entsprechend den gewünschten Änderungen der   Heizleistung gewählt. Die Teilstücke verschiedenen Querschnittes sind in irgendeiner geeigneten Weise, z. B. durch Schweissung, untereinander verbunden. 



   Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Änderung der Heizleistung des Heizdomes bei Anwendung eines Heizwiderstandes von durchwegs gleichem Querschnitt in der Weise erzielt wird, dass die schraubenförmigen Rillen zur Aufnahme des Heizwiderstandes am Dom verschiedene Ganghöhe erhalten, diese also gegen die Stelle des grösseren Wärmebedarfes zu sich verringert. 



   Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen Ofen mit einem durchlaufenden Widerstand zur Beheizung mit Einphasenstrom. Mit dem gleichen Vorteil können auch Öfen für Drehstromspeisung nach der Erfindung ausgebildet werden. Bei diesen Öfen sind auf dem Heizdom drei an je eine Phase angeschlossene Heizwiderstände vorgesehen. Diese Heizwiderstände können nun z. B. schraubenförmig mit gleicher Ganghöhe auf dem Heizdorn angeordnet sein, wobei jeder für sich der Länge nach aus Drahtstücken von den verschiedenen Heizzonen entsprechenden verschiedenen Querschnitten zusammengesetzt ist.

   Die den einzelnen Phasen zugeordneten Heizwiderstände können auch jeder für sich durchwegs gleichen Querschnitt besitzen, wobei dann die Querschnitte 

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 der einzelnen Widerstände entsprechend der gewünschten Änderung der Heizleistung voneinander verschieden zu wählen sind. Ferner ist es möglich, die Änderung der Heizleistung bei Anwendung von   Heizwiderständen   durchwegs gleichen Querschnittes dadurch zu erzielen, dass jeder Widerstand mit verschiedenen Ganghöhen schraubenförmig auf dem   Heizdom   angeordnet wird oder dass jeder Widerstand an sich gleiche Ganghöhe besitzt, die jedoch von der der anderen verschieden ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrischer Ofen zum Glühen von ringförmig gestapeltem Gut mit zusätzlicher Beheizung durch einen in das Innere des Stapels ragenden Heizdorn, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizleistung des Heizdornes in Richtung der Stellen grösseren Wärmebedarfes des Ofens, z. B. gegen den Ofenabschluss zu, wächst.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schraubenförmig auf dem Heizdorn, z. B. in Rillen desselben, angeordnete Heizwiderstand der Länge nach aus Drahtstücken mit verschiedenen Querschnitten zusammengesetzt ist.
    3. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Heizwiderstand von durchwegs gleichem Querschnitt in schraubenförmigen Führungen, insbesondere in Rillen, mit den gewünschten Änderungen der Heiz- leistung angepassten, verschiedenen Ganghöhen auf dem Heizdorn angeordnet ist.
    4. Elektrischer Ofen nach den Ansprüchen 1 und 2 für Drehstromspeisung, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der auf dem Heizdom in Führungen, insbesondere in Rillen, mit gleicher Ganghöhe schraubenförmig angeordneten, von je einer Phase gespeisten Heizwiderstände für sich der Länge nach aus Drahtstücken von verschiedenen Querschnitten zusammengesetzt ist.
    5. Elektrischer Ofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der den einzelnen Phasen zugeordneten Heizwiderstände für sich durchwegs gleichen Querschnitt aufweist, die Querschnitte der einzelnen Widerstände jedoch entsprechend der gewünschten Verteilung der Heizleistung voneinander verschieden sind.
    6. Elektrischer Ofen nach den Ansprüchen 1 und 3 für Drehstromspeisung, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Phasen zugeordneten Widerstände bei gleichem Querschnitt in schraubenförmigen Führungen, insbesondere in Rillen, mit verschiedenen Ganghöhen auf dem Heizdorn angeordnet sind.
    7. Elektrischer Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Phasen zugeordneten Widerstände bei gleichem Querschnitt in schraubenförmigen Führungen, insbesondere in Rillen, mit je verschiedenen, innerhalb jedes Phasenwiderstandes aber gleichen Ganghöhen auf dem Heizdorn angeordnet sind.
AT162734D 1945-10-26 1945-10-26 Elektrischer Ofen zum Glühen von ringförmig gestapeltem Gut AT162734B (de)

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