DE54071C - Vorschub an Werkzeugmaschinen mittelst erweiterter Kurbelschleife - Google Patents
Vorschub an Werkzeugmaschinen mittelst erweiterter KurbelschleifeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/22—Feeding members carrying tools or work
- B23Q5/34—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16H25/00—Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Arbeitsmaschinen, die das allmälige Verschieben eines sich drehenden arbeitenden Theiles
(Werkzeuges) erfordern, ist in der Regel dieser Theil derart gelagert, .dafs er sich mit anderen
umlaufenden Theilen zusammen dreht, aber unabhängig von ihnen in der Längsrichtung
verschoben werden kann. Diese Verschiebung geschieht durch Gewinde und Mutter, indem
letztere drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist. Gegenstand des vorliegenden Patentes
ist eine Einrichtung zum selbsttätigen Drehen dieser Mutter mit gröfserer oder kleinerer Geschwindigkeit,
als sie die Spindel selbst besitzt, so dafs durch die relative Bewegung eine Schraubung stattfindet, wobei das Mafs dieser
Bewegung während des Ganges beliebig verändert werden kann.
Zur Erreichung dieses Zweckes ist zunächst die in Rede stehende Mutter M, Fig. 1, mit
einem Schaltrad verbunden, in dessen Zähne man eine Sperrklinke K (oder deren mehrere)
fassen läfst. Diese Sperrklinke hat ihren Drehpunkt auf einer neben dem Schaltrad lose auf
die Achse gesteckten Scheibe L. Es kommt nun darauf an, dieser Scheibe eine der gewünschten
Wirkung der Sperrklinke entsprechende, relativ zur Spindel S vor- und zurückeilende
Bewegung zu ertheilen.
Die vorliegende Erfindung verwendet hierzu eine Erweiterung der rotirenden Kurbelschleife
(C3" Ρ')—Γ· Dreht sich bei diesem Mechanismus
das Glied b mit gleichförmiger Winkelgeschwindigkeitj so dreht sich d, Fig. 2, in der
Stellung, wo b auf α fällt, mit einer gröfseren,
in der Stellung, wo d auf α fällt, mit einer kleineren Winkelgeschwindigkeit um 2. Die
Differenz dieser Winkelgeschwindigkeit läfst sich nun noch erhöhen, wenn man die gleiche Uebersetzung
noch einmal anwendet.
Verlängert man nämlich das Glied d starr über 2 hinaus ψ' in Fig. 3) und bringt in 1
noch ein Glied d' an, das durch ein Glied c' mit b' verbunden ist, so entsteht eine zweite
Kette (C'' P') 4~> und es findet von b' auf d'
\ i /fr!
in dem Augenblicke eine Uebersetzung ins Schnelle statt, wo die Uebertragung von b
auf d ebenfalls ins Schnelle geht; man hat also eine doppelte Uebersetzung, deren Grenzwerth,
vorausgesetzt, dafs die Länge von b numerisch · gleich der von b' ist, sich ausdrückt durch:
Dasselbe gilt für die um i8o° entgegengesetzte Lage von der Uebersetzung ins Langsame, deren
Grenzwerth ist:
b+a Y
Von den beiden um Punkt 1 drehenden Gliedern b und d' bewegt sich ersteres also
gleichförmig, letzteres abwechselnd schneller und abwechselnd langsamer. Wird d' daher
als Scheibe ausgebildet, so ist derselben durch die beschriebene. Anordnung die gewünschte
Bewegung verliehen.
Hiernach erläutert sich die in Fig. 1 dargestellte
Anordnung folgendermafsen:
Die Achse der Bohrspindel entspricht dem Drehpunkt i, die Mitte des Führungsexcenters E
dem Drehpunkt 2.
Die Scheibe F, die mit der Spindel 5 umläuft,
spielt die Rolle des Gliedes b. Das Glied c ist dadurch weggemindert, dafs die
Prismen- und die Cylinderpaarung durch Stift und Schlitz T ersetzt sind. Glied d und b'
werden durch die excentrisch umlaufende Ringscheibe R ersetzt, die an der Stelle c den
Schlitz T, an der Stelle c' den Stift Z" trägt. Dieser fafst in einen Schlitz der Scheibe L, die
dem Gliede d' entspricht, und verleiht ihr die gewünschte Bewegung.
Die Excentricitat dieses Ringes kann durch Verschiebung des mittelst Hebels H verstellbaren,
sonst aber ruhenden Führungsexcenters E verändert werden, wodurch die Gröfse der
Uebersetzung, also auch das Mafs der Drehung der Mutter M, verstellt werden kann.
Claims (1)
- Pa te nt- Anspruch:Eine Vorrichtung, mittelst welcher von einem mit gleichförmiger Winkelgeschwindigkeit umlaufenden Körper (F) auf einem um die nämliche Achse drehbaren Körper (L) eine abwechselnd beschleunigte und verzögerte Bewegung übertragen oder die Bewegungsänderung in entgegengesetzter Reihenfolge vermittelt wird, bestehend in einer Erweiterung der rotirenden Kurbelschleife, (Fig. 2 und 3) durch Verlängerung des Gliedes d oder des Gliedes b und Wiederholung derselben kinematischen Kette, wobei die Verlängerung d—b' gemacht wird und die Punkte 1 und 2 Drehpunkte bleiben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54071C true DE54071C (de) |
Family
ID=328684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54071D Active DE54071C (de) | Vorschub an Werkzeugmaschinen mittelst erweiterter Kurbelschleife |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54071C (de) |
-
0
- DE DENDAT54071D patent/DE54071C/de active Active
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