DE54070C - Drehbank zur Herstellung hinterdrehter Schneidwerkzeuge - Google Patents

Drehbank zur Herstellung hinterdrehter Schneidwerkzeuge

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DE54070C
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DE
Germany
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lathe
production
cutting tools
turned
work piece
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54070D
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J. E. REINECKER in Chemnitz
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1890 ab.
Alle bisher bekannten Drehbänke zur Herstellung hinterdrehter Schneidwerkzeuge gestatten ein Hinterdrehen nur in senkrechter Richtung zur Rotationsachse des Arbeitsstückes und daher auch nur die Herstellung von senkrecht hinterdrehten Schneidwerkzeugen, nicht aber von häufig benöthigten, schräg hinterdrehten Werkzeugen.
Vorliegende Erfindung erstreckt sich auf eine zur Herstellung unter beliebigem Winkel hinterdrehter Werkzeuge geeignete Drehbank.
Mittelst Wechselräder wird vom Spindelstock aus die Welle a, Fig. 1 , angetrieben; diese wirkt durch die konischen Rä'der b c auf die die Curvenscheibe e tragende Welled ein; der Support f, welcher sich in der Supportführung g bewegt, trägt den Anlaufzapfen h und wird mittelst der Federn i stets so verschoben, dafs der Anlaufzapfen h an der Curvenscheibe e anliegt. Durch Rotation der Curvenscheibe e wird der Support f in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt. Die Führung g ist um die Achse der Welle d drehbar angeordnet; man kann also durch Vordrehen dieser Führung g die Bewegungsrichtung des Supports/beliebig ändern, d. h. man kann in jedem beliebigen Winkel hinterdrehen.
An Hinterdrehbänken, bei denen die Bewegung des Supports anstatt durch Curvenscheibe durch Curvenrinne erzeugt wird,, ist ähnlich wie in Fig. 1 und 2 eine verticale Zwischenwelle k einzuschalten, um welche die Supportführung gedreht wird (Fig. 3).
Eine weitere Neuerung besteht in der Führung des beim Hinterdrehen rotirenden Arbeitsstückes. Bisher geschah die Führung allgemein nur zwischen den Drehbankspitzen. Da die zu hinterdrehenden Werkzeuge oder Arbeitsstücke schon vor dem Hinterdrehen genuthet sein müssen, ist der Schnitt beim Hinterdrehen ein abwechselnd unterbrochener. Es lastet daher auf den Spitzen und in den Spitzenlagern des Drehbolzens abwechselnd ein starker Druck, der bei dem Passiren des· Drehstahles durch die Zahnlücke plötzlich wieder verschwindet. Durch diesen abwechselnd auftretenden Druck aber wird das ohnehin in den Spitzen nicht gut geführte Arbeitsstück in pendelartige Schwingungen versetzt, und die Folge davon ist, dafs das Arbeitsstück eine unsaubere, wellige Oberfläche und dadurch bedingte schlechte Schneide erhält, und dafs man aufserdem gezwungen ist, nur kleine Späne zu nehmen, damit der Druck und die Schwingungen nicht zu grofs werden. Um diesem Uebelstand abzuhelfen, ist bei vorliegender Drehbank die Anordnung so getroffen, dafs der Drehbolzen / fest mit der Spindel m verkuppelt wird durch Verschrauben mit derselben, Einstecken in ein konisches Loch derselben, oder dergl., und dafs eventuell auch noch das andere Ende des Drehbolzens, anstatt auf der Reitstockspitze, in einem Reitstocklager« läuft, wodurch die pendelartigen Schwingungen auf ein Minimum beschränkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Drehbank zur Herstellung hinterdrehter Schneidwerkzeuge, bei welcher der Support f nicht nur in senkrechter Richtung zur Drehachse des Arbeitsstückes, sondern in jeder beliebigen schrägen Richtung zu derselben beim Arbeiten selbstthätig hin- und herbewegt wird, und bei welcher der das Arbeitsstück aufnehmende Bolzen / mit der Drehbankspindel m lösbar oder unlösbar verbunden und auch im Reitstock η sicher gelagert ist.
DENDAT54070D Drehbank zur Herstellung hinterdrehter Schneidwerkzeuge Expired - Lifetime DE54070C (de)

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