DE538989C - Maschine zum Schleifen von Zylindern - Google Patents
Maschine zum Schleifen von ZylindernInfo
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- DE538989C DE538989C DESCH92102D DESC092102D DE538989C DE 538989 C DE538989 C DE 538989C DE SCH92102 D DESCH92102 D DE SCH92102D DE SC092102 D DESC092102 D DE SC092102D DE 538989 C DE538989 C DE 538989C
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- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
- B24B5/02—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
- B24B5/04—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding cylindrical surfaces externally
- B24B5/045—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding cylindrical surfaces externally with the grinding wheel axis perpendicular to the workpiece axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
Tiefdruck- oder sonstige Druckformen, seien sie in Platten- oder Walzenform, deren
Druckbild unter der Oberfläche eingearbeitet ist, werden, um sie wieder für die Aufnahme
eines neuen Druckbildes herzurichten, abgeschliffen. Dieses Abschleifen fand bisher so
statt, daß, wenn ein Zylinder die Druckform trug, dieser durch einen umlaufenden Schleifstein
abgeschliffen wurde, bis alle Vertiefungen verschwunden waren. Dieses Abschleifen
dauert jedoch sehr lange, und so hat man schon versucht, die Schleifzeit herabzudrücken. Bis
jetzt jedoch ohne Erfolg. Zum Schleifen anderer Gegenstände hat man bereits vorgeschlagen,
zwei Schleifsteine zu verwenden. Die Erfindung bedient sich dieser Mittel.
Erfindungsgemäß werden zur Verminderung der Schleif zeit zwei gegenläufige Schleifsteine
angewendet, die auf einem Support angeordnet sind, und beide Schleifsteine einzeln
gegenüber dem zu schleifenden Formzylinder einstellbar sind. Hierdurch wird es möglich
gemacht, ganz beliebig den einen oder anderen Stein mehr oder weniger arbeiten zu lassen,
je nachdem es die Beschaffenheit des Steines oder das Abschleifen selbst bedingt oder als
besser erscheinen läßt, oder auch nach Erfordernis beide Steine gleichzeitig ab- oder anstellen
zu können. Durch diese Maßnahme lassen die vorhandenen Mittel sich in weitestem Maße ausnutzen.
An Hand der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise an einer Maschine
erläutert, bei der die Schleifsteine mit der planen Fläche arbeiten. Es stellen dar:
Abb. ι eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 eine Seitenansicht, lediglich die Stellung
der Lage des Steines zum Formzylinder zeigend.
Der abzuschleifende Formzylinder 1 liegt links in dem Lager 2 und rechts in dem
Lager 3, die beide waagerecht und senkrecht verstellbar sind. Auf der Seite des Lagers 3
sind Auflageflächen 6 für eine Brücke 7 vorgesehen,
die das Lager 3 aufnimmt, wenn kürzere Formzylinder geschliffen werden sollen. Die Verlängerungen der Unterlagen 4
und 5 der Lager 2 und 3 bilden gewöhnlich die seitlichen Wände eines Troges 9, in dem
sich Schleifflüssigkeit befindet, die entweder nur Wasser oder sonst zubereitet sein kann,
z. B. eine Flüssigkeit, die das Metall des Zylinders angreift. Je nach der Größe der
Formzylinder werden in diesen Trog nochmals Wannen eingesetzt. Auf einer Führung
12 läuft ein Schlitten 13, der durch eine rechts und links umlaufende Gewindespindel 14 hin
und her bewegt wird. Die Umschaltung der Drehrichtung wird durch einen auf die Spindel
14 gehenden geraden Riementrieb 15 und gekreuzten Riementrieb 16 bewirkt, indem die
von der Scheibe 18 angetriebenen Riemen 15, 16 bei der Umkehr des Schlittens 13 nach
rechts oder links verschoben werden, in der Weise, daß wechselweise der Riemen 15 oder 6S
ιό auf die Festscheibe 19 zu liegen kommt.
Die beiden anderen Scheiben 20 und 21 sind Losscheiben. Die Scheibe 18 sitzt auf einer
Welle 22 mit einer weiteren Scheibe 23, die von einem Motor oder sonstiger Kraftquelle
angetrieben wird. Vor der Welle 22 wird auch durch den Riementrieb 25 der Formzylinder
ι in Umdrehung versetzt. Auf dem längsverschieblichen Schlitten 13 befindet sich
ein senkrecht verschiebbarer Schlitten 30, der z.B. zwei Schleifsteine, den Schleifstein 31
und den Schleifstein 32, trägt. Der Schleifstein 31 ist z.B. durch Klauen 35 auf
einer Scheibe 34 befestigt, die abnehmbar auf einer Spindel 36 aufgebracht ist, die in Drucklagen
längsunverschieblich gehalten wird. Zum Aufundabbewegen des Steines 31 dient
ein Handrad yj, durch dessen Drehung
in bekannter Weise, z. B. vermittels eines Schneckengetriebes und Gewindemutter, die
Spindel 36 und somit der Stein 31 verstellt wird. Der Stein 32 ist auf einer Scheibe 40
befestigt, die auf einer Spindel 41 sitzt. Die Spindeln 36 und 41 werden vorteilhaft etwas
schräg gestellt, so daß nur die eine Hälfte des Steindurchmessers arbeitet, wie auch zweckmäßig
die Mitte der Schleifspindeln 36, 41 nicht mit der Mitte des Formzylinders 1 zusammenfällt
(Abb. 2). Die Verschiebung des Steines 32 geschieht in derselben Weise wie bei dem Stein 31, die Spindel 36 trägt oben
ein Schneckenrad 43, das mit einer Schnecke 44 in Eingriff steht, und auf der Spindel 41
befindet sich ein Schneckenrad 45, das in eine Schnecke 46 eingreift. Beide Schnecken 44
und 46 sind auf einer in Lagern 47, 48 laufenden Welle 49 befestigt und werden durch
einen Riementrieb 50 von einem Motor oder sonstigen bekannten Mitteln angetrieben.
Durch diese Anordnung ist leicht möglich gemacht, den Schleifspindeln 36,41 eine ganz
beliebige Drehrichtung zu geben, also auch die Gegenläufigkeit sicherzustellen. Es /ann
die Kreuzung der Schleifstriche durch Änderung der Umlaufrichtung des Steines oder
des Formzylinders oder auch durch Änderung des Vorschubes des Steines geändert werden.
Die jeweilige Änderung wird zweckmäßig in der Umkehrstellung der Steine vorgenommen.
Zum gleichzeitigen Heben und Senken beider Steine 31, 32 dient ein Handrad 53, das über
Vermittlung eines Zahnrades 54 in eine am längsverschieblichen Schlitten 13 angebrachte
Zahnstange 55 eingreift. Die Stellvorrichtung der Steine 31, 32 und des Schlittens
30 können mit einer weiteren Einrichtung versehen sein, die durch eine möglichst große
Bewegung des Handrades einen kleinen Verstellweg ergeben, z. B. Planetengetriebe usw.
Vorteilhaft werden bei Anwendung von Zahnrädern und Zahnstangen Dichtstellvorrichtungen
vorgesehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Maschine zum Schleifen von Zylindern unter Benutzung zweier gegenläufiger Schleifringe mit kegelstumpfförmiger Schleiffläche auf konvergierenden Schleifspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich möglicher Verschiedenheiten des Materials der Schleifringe beim . Abschleifen der Ätzbilder von Druckwalzen, insonderheit Kupferdruckwalzen, unter möglichster' Ausnutzung der vorhandenen Mittel auf dem die Schleifspindein (36, 41) gemeinsam tragenden Beistellsupport (30) gleichgerichtete Sonderschleifschlitten oder den gleichen Zweck erfüllende Vorrichtungen für die Spindeln vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH92102D DE538989C (de) | 1929-11-09 | 1929-11-09 | Maschine zum Schleifen von Zylindern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH92102D DE538989C (de) | 1929-11-09 | 1929-11-09 | Maschine zum Schleifen von Zylindern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538989C true DE538989C (de) | 1931-11-23 |
Family
ID=7444827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH92102D Expired DE538989C (de) | 1929-11-09 | 1929-11-09 | Maschine zum Schleifen von Zylindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538989C (de) |
-
1929
- 1929-11-09 DE DESCH92102D patent/DE538989C/de not_active Expired
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