DE538985C - Quecksilberschalter, bei dem das Schliessen und OEffnen der Kontakte allein durch die Vereinigung und Unterbrechung der Quecksilbersaeule erfolgt - Google Patents

Quecksilberschalter, bei dem das Schliessen und OEffnen der Kontakte allein durch die Vereinigung und Unterbrechung der Quecksilbersaeule erfolgt

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DE538985C
DE538985C DE1929F0069570 DEF0069570D DE538985C DE 538985 C DE538985 C DE 538985C DE 1929F0069570 DE1929F0069570 DE 1929F0069570 DE F0069570 D DEF0069570 D DE F0069570D DE 538985 C DE538985 C DE 538985C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/20Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container
    • H01H29/24Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container wherein contact is made and broken between liquid and liquid

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  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

Das Hauptpatent hat einen Quecksilberschalter zum Gegenstand, der sich dadurch kennzeichnet, daß der die Elektrodenkammern bildende Isolierraum mit Quecksilber in solcher Menge angefüllt ist, daß die Flüssigkeit die Elektroden miteinander verbindet, sobald sie eine einzige Säule oder Masse bildet. Da dieser Bedingung Rechnung getragen ist, ganz gleichgültig, welche Lage der Schalter im Räume einnimmt, erfolgt die Unterbrechung des Stromes stets zwischen der Quecksilbermasse, ganz gleichgültig, welches die dem Schalter zuerteilten Bewegungen sind. In dem Hauptpatent ist beispielsweise eine Ausführungsform beschrieben, gemäß welcher der Schalter von einem V-förmigen Rohr gebildet wird, dessen Schenkel je eine Elektrode enthalten.
Ist die obenerwähnte Bedingung erfüllt, so ergibt dieser Schalter richtige Unterbrechungen zwischen der Quecksilbermasse, ganz gleichgültig, welches die Achse ist, um welche man den Schalter sich drehen läßt. Was die Stromschließungen anbelangt, so erfolgen diese stets richtig zwischen der Quecksilbermasse, wenn der V-förmige Schalter um eine Achse schwingt, die in der Ebene seiner Schenkel liegt.
Erfolgt diese Schwingung um eine Achse senkrecht zur Ebene der Schalterschenkel, so kann, wenn die Schwingung eine gewisse Weite überschreitet und wenn sie zu heftig auftritt, es sich ergeben, daß das sich von einem Schenkel in den andern, ergießende Quecksilber mit der Elektrode in Berührung kommt, zu welcher hin sich das Quecksilber ergießt, bevor es die Berührung mit dem Rest des Quecksilbers verloren hat. Es erfolgt alsdann ein Stromschluß zwischen dem Quecksilber und der genannten Elektrode. Obgleich der genannte Vorgang nur gelegentlich leintreten wird und weniger unangenehm ist als eine Stromunterbrechung zwischen Elektrode und Quecksilber, ist es doch zweckmäßig, einen solchen Vorgang unmöglich zu machen. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist demgemäß, ein einfaches .Mittel anzugeben, durch welches das genannte Resultat erzielt werden kann.
Dieses Mittel besteht darin, daß man den Schalter bis zu einem solchen Grade anfüllt, daß die Quecksilbermasse, die sich im
Augenblicke der Stromunterbrechung loslöst, die Elektrode, welche sich, in dem Schenkel befindet, in den die Quecksilbermasse sich ergießt, vollständig überschwemmt, so daß der Rest des Quecksilbers, wenn dasselbe sich im Augenblicke des Stromschlusses "in den betreffenden Schenkel >ergießt, nicht mit der entsprechenden Elektrode in Berührung kommen kann. Mit anderen Worten: Die ίο Quecksilbermenge muß so bemessen sein, daß die Elektroden v.ollständig ■ überschwemmt sind, wenn das Quecksilber in zwei Massen geteilt wird, ganz gleichgültig, welches die Lage des Schalters im Räume ist. Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar veranschaulichen die
Abb. ι bis 4 den Schalter in den verschiedenen Phasen seiner Arbeitsweise. Der Isolierraum des Schalters wird von einem Glasrohr α gebildet, welches die Form eines V besitzt. Jeder der beiden Schenkel des Glasrohres wird an seinem Ende in der Mitte von einer der Elektroden, b durchdrangen. Diese Elektroden sind fadenförmig und erstrecken sich in der Achsrichtung der beiden Schenkel.
Das Rohr <z ist bis auf mehr als 3/4 seineis Inhalts mit Quecksilber c angefüllt. Die Länge der Elektroden b ist natürlich auf ein Mindestmaß beschränkt, welches praktisch mit der Erfüllung der in dem Hauptpatent angegebenen Bedingung vereinbar ist, welche darin besteht, daß das Quecksilber die Elektroden miteinander verbindet, wenn es eine einzige Säule oder Masse bildet (Abb. 1). Befindet sich der Schalter in der Lage gemäß Abb. i, so verbindet das Quecksilber c die beiden Elektroden δ. Schwingt man den Apparat um eine horizontale Achse senkrecht zur Ebene der Schenkel des Rohres a, so löst sich, wenn der Apparat die Lage gemäß Abb. 2 überschreitet und die Lage gemäß Abb. 3 erreicht, ein Teil c des Quecksilbers von der Quecksilbermas.se und ergießt sich in den ünken Schenkel, wo er die entsprechende Elektrode vollständig bedeckt. Ergießt sich nun bei fortgesetzter Schwingung (Abb. 4) leine neue Quecksilbermenge zur selben Elektrode hin, so wird diese Quecksilbermenge nur mit der Quecksilbermenge in Berührung kommen können, die sich bereits in dem betreffenden Rohrschenkel befindet, nicht aber mit der entsprechenden Elektrode.
Ganz gleichgültig, ob diese neue Quecksilbermenge mit der anderen Elektrode in Berührung bleibt oder nicht, ist man sicher, daß nie ein Stromschluß zwischen dem Quecksilber und den Elektroden auftreten wird.
Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die im obigen und in dem Hauptpatent beschriebenen und in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsformen. So kann beispielsweise der Winkel, den die Schenkel des V einschließen, verändert werden, um auf die Größe des Schwingungswinkels einzuwirken, währenddessen die Stromunterbrechung besteht. Dieser Winkel nimmt ab, wenn, der Winkel der Rohrs chenkel wächst und umgekehrt. Er erreicht sein Höchstmaß bei sonst gleichen Bedingungen, wenn die Schenkel des V gegeneinandergeführt werden. Im übrigen kann das Mittel, welches den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, bei allen Schaltern Verwendung finden, in welchen sich das Quecksilber von einer Kammer in eine andere ergießt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Quecksilberschalter;, bei dem das Schließen und Öffnen der Kontakte allein durch die Viereinigung und Unterbrechung der Quecksilbersäule erfolgt, und bei dem die Elektroden in jeder beliebigen Lage des Schalters im Raum miteinander verbunden sind, wenn das Quecksilber eine zusammenhängende Masse bildet, nach Patent 484852, dadurch gekennzeichnet, daß in das Schaltergefaß Quecksilber in solcher go Menge eingefüllt ist, daß es in jeder beliebigen Lage des Schalters im Raum die Elektroden vollständig umhüllt, wenn es in zwei Massen geteilt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1929F0069570 1928-02-25 1929-11-03 Quecksilberschalter, bei dem das Schliessen und OEffnen der Kontakte allein durch die Vereinigung und Unterbrechung der Quecksilbersaeule erfolgt Expired DE538985C (de)

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DEF65464D DE484852C (de) 1928-02-04 1928-02-25 Quecksilberschalter, bei dem der Kontaktschluss und die Kontaktoeffnung allein durchdie Vereingung und Unterbrechung der Quecksilbersaeule erfolgt
FR36144T 1928-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE538985C true DE538985C (de) 1931-11-20

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ID=25977753

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DE1929F0069570 Expired DE538985C (de) 1928-02-25 1929-11-03 Quecksilberschalter, bei dem das Schliessen und OEffnen der Kontakte allein durch die Vereinigung und Unterbrechung der Quecksilbersaeule erfolgt

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