DE538573C - Handflachstrickmaschine - Google Patents
HandflachstrickmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
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Description
- Handflachstrickmaschine Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Handflachstrickmaschine zur Herstellung von Jacquard- oder Buntmustern ohne Jacquardharte unter Verwendung von Gelenkstößern, darin bestehend, daß die Gelenkstößer an dem Ende ihres Gelenkteiles senkrecht zur Nadelbettebene T-förmig angeordnete Doppelfüße aufweisen, die von selbsttätig oder von Hand ein- und ausrückbaren Schlössern bewegt werden.
- Bei den auf dem Markt befindlichen Handflachstrickmaschinen mit Hilfsjacquardschloß, die ohne Jacquardkarte arbeiten, besteht bekanntlich der Nachteil, daß man nach jeder Reihe die Nadeln bzw. die Stößer je nach dein verlangten Muster einstellen muß. Die Umstellung der Stößer ist immer sehr zeitraubend. Durch den Erfindungsgegenstand wird der besagte Übelstand dadurch behoben, daß die Stößer abwechselnd, dem verlangten Faden entsprechend, von den Hilfsschlössern betätigt werden, daß man also zwei Reihen stricken kann, bevor man die Stößer wieder von neuem von Hand einstellt.
- Auf der Zeichnung ist derErfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dargestellt, Es zeigt Abb. i und 2 das -Nadelbett in Seitenansicht im Schnitt, Abb. 3 das Nadelbett in Draufsicht. In den Nadelkanälen g des Nadelbettes c sind die gelenkigen Stößer a gelagert. Der Stößer a trägt einen beweglichen Gelenkteil a-, der an seinem Ende senkrecht zur -Nadelbettebene T-förmig als Doppelfuß ausgebildet ist. Der Gelenkteil des Stößers zeigt eine ausgestanzte Nut b zur Aufnahme einer Flachfeder, die den Stößer gegen unbeabsichtigtes Verschieben im Nadelkanal sichern soll. Die Nadeln f werden vermittels der Stößer a von den Hilfsschlössern d und e betätigt. Das Schloß d ist oberhalb des Nadelbettes angeordnet, während das Schloß e sich unterhalb desselben befindet, in der gleichen Lage wie Schloß d, so daß im Grundriß das Schloß e von dem Schlosse d überdeckt wird. Die Hilfsschlösser d und e sind selbstätig oder von Hand ein-und ausrückbar. Auf dem Nadelbett sind ferner die Schloßteile h und i vorgesehen, welche die Nadeln wie beim bekannten Strickschloß betätigen, zusätzlich zur Bewegungserteilung durch die Stößen dem verlangten Muster entsprechend. Demnach werden die Nadeln durch die Stößer in Bereitschaftsstellung gebracht und dann durch das Schloß h, -i abgestrickt.
- DieZVirkungsweise ist folgende: DieStößer oder Platinen a werden dem Muster entsprechend teils mit nach obengerichteten (Abb. i), teil mit nach unten gerichteten (Abb. a) Stöfierteilen a' von Hand eingestellt. Durch die in die Tut b des Gelenkteils a' eingelegte Feder sind die Teile ä in ihrer nach oben oder unten gerichteten Lage gesichert. Die hochgestellten Stößerteile ä -werden von dein Schlosse d (Abb. i) betätigt, und es greifen die von ihnen beeinflußten Nadeln den Faden der gewünschten Farbe. Die nach abwärts gerichteten Stößerteile a' werden von dem Schlosse e betätigt, und es fassen die von diesen gesteuerten Nadeln den benötigten Faden einer anderen Farbe. Bei diesem Vorgang ist aber immer nur ein Schloß d oder e eingestellt, d. h. bei jedem Schlittenzug wird einmal nur eine Farbe verstrickt. Da der Winkel, den der hochgestellte oder nach unten gerichtete Gelenkteil ä mit der Nadelbettebene einschließt, kaum j° beträgt, ist es ziemlich ausgeschlossen, daß die Teile a' durch die Schlösser d oder e um ihren Gelenkpunkt bewegt werden; die Stößer werden vielmehr in ihren Kanälen durch die Schlösser hochgeschoben. Die Schlösser d und e sind in ihrer Stellung ein- und ausrückbar, so daß bald das eine Schloß d, bald das andere Schloß e in Arbeitsstellung gelangt und bald die Platinen mit hochgestellten, bald die mit nach unten gestellten Füßen auf die Nadeln wirken. Das unbeabsichtigte Verschieben der Stößerwird durch die in den Stanzschlitzen b eingelegten Blattfedern, die gegen die Seitenwände der Nadelkanäle drücken, verhindert.
- Durch den Erfindungsgegenstand ist es also nicht nötig, bei Handflachstrickmaschinen ohne Karte bei jeder Reihe die Stößer von Hand umzustellen, was ein großer Vorteil ist. Das Umstellen geschieht im vorliegenden Falle nur in jeder zweiten Reihe.
Claims (1)
- PAT1:NTANSPRÜC131:: i. Handflachstrickmaschine zur Herstellung von Jacquard- oder Buntmustern ohne Jacquardkarte unter Verwendung von Gelenkstößern, dadurch gekennzeichnet, daß diese an dem Ende ihres Gelenkteiles (a') senkrecht zur Nadelbettebene mit T-förmig angeordneten Doppelfüßen versehen sind, die von selbsttätig oder von Hand ein- und ausrückbaren Hilfsschlössern bewegt werden. Handflachstrickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstößer an ihrem Gelenkteil (ci) mit einem Schlitz (b) versehen sind, in welchen eine Flachfeder, die gegen die Kanalwände drückt, lose eingelegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538573T | 1930-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538573C true DE538573C (de) | 1931-11-14 |
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ID=6558205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538573D Expired DE538573C (de) | 1930-07-10 | 1930-07-10 | Handflachstrickmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538573C (de) |
-
1930
- 1930-07-10 DE DE1930538573D patent/DE538573C/de not_active Expired
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