DE538360C - Senkschaltung fuer Gleichstromreihenschlussmaschinen - Google Patents
Senkschaltung fuer GleichstromreihenschlussmaschinenInfo
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- DE538360C DE538360C DES89125D DES0089125D DE538360C DE 538360 C DE538360 C DE 538360C DE S89125 D DES89125 D DE S89125D DE S0089125 D DES0089125 D DE S0089125D DE 538360 C DE538360 C DE 538360C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/22—Control systems or devices for electric drives
- B66C13/23—Circuits for controlling the lowering of the load
- B66C13/24—Circuits for controlling the lowering of the load by DC motors
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Description
Zur Erzielung eines günstigen Senkbetriebes mit Gleichstromreihenschlußmaschinen
sind Senkschaltungen bekannt,.bei denen der mit einem Widerstand parallel geschaltete
Läufer der Maschine mit der Feldwicklung in Reihe am Netz liegt.
Durch die Nebenschlußerregung des Feldes gibt man bei diesen Schaltungen der Maschine
ein von der reinen Seriencharakteristik abweichendes,' für den Senkbetrieb günstiges
Verhalten, indem sich bei einer bestimmten, für jede Regelstufe festliegenden kritischen
Drehzahl der Strom im Anker der Maschine umkehrt, so daß sie bei niedriger Drehzahl
(entsprechend den kleineren Lasten) als Motor im Senksinn (Kraftsenken) und bei höheren
Drehzahlen (entsprechend den größeren Lasten) als Generator (Senkbremse) läuft.
Die bekannt gewordenen Schaltungen haben jedoch teils den Nachteil, daß die Maschine beim Betrieb als Generator bei einer gewissen Drehzahl ihr Feld verliert und also keine Bremsmomente mehr liefert, teils, daß die Maschine beim Betrieb als Motor keine brauchbaren Drehmomente hergibt.
Die bekannt gewordenen Schaltungen haben jedoch teils den Nachteil, daß die Maschine beim Betrieb als Generator bei einer gewissen Drehzahl ihr Feld verliert und also keine Bremsmomente mehr liefert, teils, daß die Maschine beim Betrieb als Motor keine brauchbaren Drehmomente hergibt.
Durch. die Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Gegenstand der Erfindung
ist eine Senkschaltung der oben gekennzeichneten Art, bei der zwei Widerstände in bezug
auf die Feldwicklung in Reihe bzw. zwischen sie und den Läufer geschaltet und so abgeglichen
sind, daß dem Ankerstrom zwei Stromkreise von im wesentlichen gleichem Widerstand zur Verfügung stehen, von denen'
der eine über die ganze Feldwicklung führt. Bei dieser Schaltung" fließt beim Senkbremsbetrieb
ein beträchtlicher Teil des Bremsstromes über die Feldwicklung, so daß das Feld der Maschine auch bei den höheren
Drehzahlen, bei welchen die elektromotorische Gegenkraft der Maschine über die Netzspannung
hinaussteigt, nicht verschwindet. Andererseits ist beim Senkkraftbetrieb eine
kräftige Felderregung vorhanden, da ein beträchtlicher Teil des Ankerstromes mit zur
Felderregung herangezogen wird. Es werden also gut brauchbare bremsende und treibende
Momente in einem weiten Drehzahlbereich entwickelt. Die Schaltung stellt gewissermaßen
ein Kompromiß dar zwischen einer Nebenschluß- und einer Serienschaltung.
Die Abbildung zeigt das Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
10 ist die positive, 11 die negative Leitung
des Gleichstromnetzes. Mit 12 ist der Anker der Gleichstromreihenschlußmaschine, mit 13
ihre Magnetwicklung bezeichnet. 14 ist ein regelbarer Vorschaltwiderstand, der zum
Einstellen der verschiedenen Regelstufen im Senkbetrieb dient und gleichzeitig wohl meist
auch in der Hubschaltung als Anlaß- und Regelwiderstand benutzt wird. 15 ist ein beweglicher
Schleifkontakt, der beim Regeln aus der gezeichneten Anlaßstellung nach links verschoben wird. 16 ist ein Widerstand, der
den Zweck hat, eine entsprechende Verteilung des Gesamtstromes / auf Feld und Anker der
Maschine in der gezeichneten Anlaßstellung
herbeizuführen. 17 und 18 sind Widerstände,
die so bemessen sind, daß ein entsprechender Teil Iai des Ankerstromes /a über den Widerstand
17 durch die Magnetwicklung 13, der andere Teil J02 über den Widerstand 18 zur
negativen Leitung 11 fließt.
Der Gesamtstrom/ teilt sich also beim Schleifkontakt 15 in die beiden Ströme Jf
und Ja. Jf durchfließt die Magnetwicklung
13 mit dem in Reihe geschalteten Vorschaltwiderstand 16, Ja durchfließt den Anker 12,
und die beiden parallelen Leitungszweige, die einerseits durch den Widerstand 17 und die
Wicklung 13, andererseits durch den Widerstand 18 gebildet werden. Der Ankerstrom Ja
verteilt sich auf diese beiden parallelen Zweige umgekehrt dem Verhältnis der Widerstände
17 + 13 : 18. Der Zweigstrom In
liefert eine zusätzliche Hauptstromerregung, die zur Ausbildung eines kräftigen Drehmomentes
dient.
Wird der Schleifkontakt 15 aus der gezeichneten Stellung nach links verschoben,
dann nimmt die Drehzahl der Maschine unter der Voraussetzung eines gleichbleibenden
Drehmomentes sowohl beim Kraftsenken als auch beim Betrieb als Generator zu.
Die Senkschaltung nach der Erfindung hat gegenüber ähnlichen bekannt gewordenen
Schaltungen einige Vorzüge.
• Das Anfahrdrehmoment ist groß, da ein Teil des Ankerstromes zur Erregung der
Magnetwicklung dient. Bei den meisten bekannt gewordenen Schaltungen werden dagegen
mit verhältnismäßig großem Anfahrstrom nur kleine Drehmomente erzielt. Das Drehmoment nimmt, von der Drehzahl Null
angefangen, allmählich zu, so daß kleinen Drehmomentänderungen auch nur kleine Drehzahländerungen entsprechen. Der Betrieb
ist also stabil. Hierzu kommt der besondere Vorteil, daß die Schaltung sehr einfach
ist und keine zusätzlichen Schleifleitungen erforderlich macht.
Die Schaltung kann in analoger Weise auch als Bremsschaltung für Fahrwerke verwendet
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch;Senkschaltung für eine Gleichstromreihenschlußmaschine, bei welcher der mit einem Widerstand parallel geschaltete Läufer der Maschine mit der Feldwicklung in Reihe am Netz liegt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Widerstände in bezug auf die Feldwicklung teils parallel zu dieser, teils zwischen sie und den Läufer geschaltet und so abgeglichen sind, daß dem Ankerstrom zwei Stromkreise von im wesentlichen gleichem Widerstand zur Verfügung stehen, von denen der eine über die ganze Feldwicklung führt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBeruh, gedrückt itj film
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89125D DE538360C (de) | 1928-12-29 | 1928-12-29 | Senkschaltung fuer Gleichstromreihenschlussmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89125D DE538360C (de) | 1928-12-29 | 1928-12-29 | Senkschaltung fuer Gleichstromreihenschlussmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538360C true DE538360C (de) | 1931-11-13 |
Family
ID=7514908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES89125D Expired DE538360C (de) | 1928-12-29 | 1928-12-29 | Senkschaltung fuer Gleichstromreihenschlussmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538360C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937491C (de) * | 1952-10-08 | 1956-01-05 | Siemens Ag | Gleichstromsenksteuerung fuer Kranhubwerke u. dgl. |
-
1928
- 1928-12-29 DE DES89125D patent/DE538360C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937491C (de) * | 1952-10-08 | 1956-01-05 | Siemens Ag | Gleichstromsenksteuerung fuer Kranhubwerke u. dgl. |
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