DE538343C - Vorrichtung zur Erzeugung von UEber- oder Unterdrucken in einem Fluessigkeitssystem zr Betaetigung von Bremsen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von UEber- oder Unterdrucken in einem Fluessigkeitssystem zr Betaetigung von Bremsen

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DE538343C
DE538343C DEI41695D DEI0041695D DE538343C DE 538343 C DE538343 C DE 538343C DE I41695 D DEI41695 D DE I41695D DE I0041695 D DEI0041695 D DE I0041695D DE 538343 C DE538343 C DE 538343C
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Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Über- oder Unterdrucken in einem Flüssigkeitssystem zur Betätigung von Bremsen Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Vorrichtungen zur Erzeugung von Über- oder Unterdrucken in einem Flüssigkeitssystem zur Betätigung einer oder mehrerer Bremsen, beispielsweise von Landungsrädern bei Flugzeugen.
  • Derartige Vorrichtungen bestehen aus einer Flüssigkeitskammer und Hilfsmitteln, um das wirksame Kammervolumen dadurch zu erhöhen oder zu verringern, daß Flüssigkeit durch einen Auslaß eingesaugt oder ausgepreßt wird, und zwar durch die relative Bewegung zwischen zwei Apparateteilen (z. B. einem Zylinder und einem Kolben), wobei die Bewegung durch einen Antriebshebel bewirkt wird, welcher sich gegen einen der beiden Apparateteile längs einer Kurve anlegt. Eine derartige Anordnung ist in der nachstehenden Beschreibung und in den Ansprüchen als bekannt vorausgesetzt.
  • Gemäß der Erfindung ist der Antriebshebel derart gelagert, daß er in bezug auf einen der beiden Atiparateteile um eine Achse beweglich ist, welche parallel zu jener Richtung verläuft, in welcher die Relativbewegung zwischen den Teilen erforderlich ist, ohne daß der Hebel relativ zu jenem Teil in der Längsrichtung jener Achse bewegt werden kann.
  • Vorzugsweise bildet einer der Apparateteile einen Zylinder und der andere einen in diesem beweglichen Kolben, und der Antriebshebel ist um die Zylinderachse beweglich (oder um eine Verlängerung dieser Achse), jedoch nicht in der Längsrichtung derselben.
  • Der Antriebshebel besitzt, vorzugsweise auf jeder Seite der Achse, um welche er schwingt, einen Kurveneingriff mit dem Kolben oder auf diesem gelagerten Teilen.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausbildungsformen gemäß der Erfindung zwecks Erzeugung von Überdruck zur Betätigung einer oder mehrerer Bremsen veranschaulicht.
  • Fig. z ist ein Längsschnitt durch eine Ausbildungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung, wobei der Apparat in diesem Fall doppelt ausgebildet ist.
  • Fig. 2 ist ein Teilschnitt nach der Linie 2-2 von Fig. r.
  • Fig. 3 ist ein Aufriß des in der Vorrichtung von Fig. r und 2 benutzen Kurvengliedes. Fig. 4 ist ein Grundriß des Kurvengliedes nach Fig. 3.
  • Fig. 5 ist ein Teilschnitt des Kurvengliedes nach Linie 5-5 von Fig. 3.
  • Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch eine andere Ausbildungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 7 ist ein Teilschnitt nach Linie 7-7 von Fig. 6 Fig. 8 ist die äußere Ansicht des Kolbens, wie er in den Vorrichtungen gemäß Fig.6 und 7 benutzt wird, und zwar von oben gesehen in Fig.6.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. i bis 5 wird bemerkt, daß die Vorrichtung hier doppelt angeordnet ist, d. h. daß zwei Kammern vorgesehen sind, deren Volumina durch die Bewegung eines einzigen Hebels gleichzeitig verrringert werden, um Flüssigkeit aus den Kammern in ein oder mehrere Flüssigkeitssysteme auszupressen. In Fig. i ist nur die eine Seite und der mittlere Teil der Vorrichtung dargestellt.
  • Die Vorrichtung umfaßt ein Paar Zylinder 25 und 26, deren beide ein geschlossenes Ende besitzen und miteinander an ihren offenen Enden verbunden sind. An ihren offenen Enden tragen die Zylinder Radialflanschen 27, 28, welche sich gegen die Ringe 29 oder 30 anlegen, zwischen welchen Ringen ein Zwischenstück 31 von im allgemeinen -gekrümmter Form angeordnet ist. Das letztere erstreckt sich halbwegs rings um den Umfang der Ringe 29 und 30 und läßt zwischen diesen Ringen einen Umfangsschlitz 32. Die Schrauben 33 sind durch die Flanschen 27 und 28 sowie die Ringe 29 und 3o bis in das Zwischenstück 3 a hindurchgeführt und dienen zur Verbindung der Zylinder miteinander. Auf beiden Seiten des Schlitzes 32 erstrecken sich die Schrauben 34 durch die Flanschen 27 und 28 bis in die Ringe 29 oder 30.
  • Innerhalb eines jeden Zylinders befindet sich ein Kolben 35 mit aufgeschraubter Kappe 36 zur Lagerung einer flüssigkeitsdichten Manschette 38. Diametral quer zum rückwärtigen Ende eines jeden Kolbens erstreckt sich ein Bolzen 39, dessen Enden durch die Wandungen des Kolbens hindurchragen sowie durch Schlitze 40, welche in den Zylinderwänden parallel zu den Zylinderachsen verlaufen. Zwischen den äußeren Enden der Bolzen 51 und den Zylinderwänden befinden sich Buchsen 41, welche von Splinten 42 gehalten werden. Auf jedem Ende eines 'jeden Bolzens innerhalb des zugehörigen Kolbens ist eine frei drehbare Rolle 43 gelagert, welche in ihrer Lage mittels einer Unterlagscheibe 44 und eines Splintes 45 gehalten wird. Die Innenfläche der Kolbenwandungen nahe den Seiten einer jeden Rolle ist in geeigneter Weise verdickt unter Bildung von flachen Widerlagern für die Stirnflächen der Rollen.
  • Die Ringe 29 und 3o besitzen zwei diametral gegenüberliegende Radialspeichen 46, welche zur zentralen Lagerung von Spindelbuchsen 47 dienen, die konaxial zu den Zylindern. durchbohrt sind zur Aufnahme einer drehbaren Hohlspindel 48 zwischen den Ringen. Zentral auf der Spindel 48 zwischen den Buchsen 47 ist eine rechteckige Platte 49 gelagert, welche aus einem Stück mit einem Hebel 5o besteht, der sich nach aufwärts durch den Schlitz 32 hindurch erstreckt. Auf beiden Seiten der Platte 49 sind zwei gekrümmte Kurvenglieder 51 befestigt, welche Kurvenflächen 52 aufweisen, gegen die sich die Rollen 53 des Ouerbolzens 39 anlegen. Die Kurvenglieder 5i, welche auf jener Seite der Platte 4o befestigt sind, die gegen den Zylinder 26 gerichtet ist, sind im einzelnen in den Fig. 3 bis 5 dargestellt, während die auf der anderen Seite der Platte befestigten Kurvenglieder sich nur insofern von den erstgenannten "unterscheiden, als ihre Kurvenflächen in entgegengesetzter Richtung geneigt sind.. Die Speichen 46 sind so angeordnet, daß die Kurvenglieder 51 durch die Zwischenräume zwischen jenen hindurchragen (s. Fig.2).
  • Es ist ersichtlich, d:aß eine Winkelbewegung des Hebels 5o in Richtung des Pfeiles (Fig. 2) die Kolben 35 voneinander entfernt, d. h. in den Zylindern vorschiebt. Die Gestalt der Kurvenfläche 52 ist derart, daß das Hebelverhältnis auf dem Kolben mit zunehmendem Hub in den Zylinder hinein zunimmt.
  • Jeder Kolben wird für gewöhnlich nach rückwärts durch eine Druckfeder 53 bewegt, welche sich vom geschlossenen Ende des Zylindiers gegen den Kolben erstreckt. Jede Kolbenkappe besitzt eine ringförmige Vertiefung 54 zur Aufnahme des einen Endes der Feder 53, während die zentrale Buchse 55, um welche die Feder herumgelegt ist, hohl ist zur Aufnahme des Endes der Stange 56 eines Flüssigkeitsventils 57, das innerhalb einer Aussparung 58 im Zylinderende gelagert ist. Das Flüssigkeitsventil 57 ist derart angeordnet, däß es von seinem Sitz abgehoben wird und eine Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsvorrat und dem Zylinder herstellt, sobald der Kolben sich in seine äußerste rückwärtige Lage im Zylinder begibt oder sich dieser nähert. Um die Vorrichtung in dem Rahmen eines Fahrzeuges oder sonstwie zu lagern, ist sie mit Füßen 59 an den entfernten Enden der Zylinder und mit Füßen 6o in der Mitte versehen. Letztere bestehen aus Winkelstükken, die zu beiden Seiten von Teilen befestigt sind, welche mit dem Zwischenstück 31 aus einem Stück bestehen und nach außen vorragen.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 8 besteht die hier veranschaulichte zweite Ausbildungsform aus einem Zylinder. 61 mit darin beweglichem Kolben 62, welcher eine aufgeschraubte Kappe 63 trägt zur Befestigung einer Flüssigkeitsmanschette 6.I. Der Zylinder 61 wird von einem drehbaren Ring 65 umgeben. Zwischen dem Ring 65 und einer Umfangsschulter 66, die aus einem Stück mit dem Zylinder 61 auf dessen Außenseite, jedoch hinter dem Ring 65 vorgesehen ist, relativ zur Kolbenbewegung befindet sich ein Kugellager 67.
  • Diametral quer zum Ring 65 und zum Zylinder 61 erstreckt sich eine Stange 68, welche durch Umfangsschlitze 69 und 7o der Zylinderwandungen und durch Öffnungen 71 und 72 der Kolbenwandung hindurchragt. An den Stellen, wo die Stange 68 durch die genannten Schlitze und Öffnungen hindurchtritt, trägt sie frei drehbare Buchsen ; 3 und 74, Zentral zum Zylinder ist die Stange verbreitert und kona:-,ial zum Zylinder durchbohrt zwecks Aufnahme einer hohlen geschlossenen Verlängerung 75, welche sich nach rückwärts von der 'litte der Kolbenkappe 63 aus erstreckt. Die Verlängerung 75 dient zur Aufnahme der Spindel 76 des federbelasteten Flüssigkeitseinlaßventils 77, "wenn der Kolben sich nach vorwärts im Zvlinder bewegt. Das Flüssigkeitseinlaßv entil ist hinsichtlich der Anordnung und Funktion jenem der -\'orrichtungen gemäß Fig. i bis 5 ähnlich. Die Zugfedern 78 und 79 ziehen normalerweise den Kolben in seine äußerste Rechtslage im Zylinder und erstrecken sich zwischen Ösen im rückwärtigen Teil der Kolbenkappen 63 und einer Deckelplatte So, welche das hintere Zylinderende verschließt.
  • Die Öffnungen 71 und 72 in der Kolbenwandung sind entsprechend Fig.8 gestaltet, wobei die Seiten 81 und 82 jener Öffnungen Kurvenflächen bilden, gegen welche sich die Stange 68 anlegt. Letztere ist am einen Ende durch den Ring 65 hindurch verlängert zur Bildung eines Handhebels 83, vermittels welches dem Ring 65 eine Rotationsbewegung erteilt werden kann. Es ist ersichtlich, daß eine derartige Bewegung in der Pfeilrichtung gemäß Fig.7 den Vorwärtshub des Kolbens zufolge der Anlage der Stange 68 gegen die Kurvenflächen 81 und 82 bewirkt.
  • Die Seiten 81 und 82 der Öffnungen 71 und 72 sind so geformt, daß das auf den Kolben wirkende Hebelverhältnis mit zunehmendem Vorwärtshub in dem Zylinder zunimmt.
  • Seitlich von entgegengesetzten Seiten der Kolbenwandung 62 erstrecken sich nahe dem hinteren Ende Vorsprünge 8.4, welche in Führungsschlitze 85 der Zylinderwand eingreifen, die parallel zur Zylinderachse verlaufen. Diese Vorsprünge verhindern eine Drehung des Kolbens im Zylinder.
  • _Um das hintere Ende des Zylinders ist ein Ring 86 befestigt mit Füßen 87, vermittels welcher die Vorrichtung auf dem Rahmen des Fahrzeuges oder sonstwie befestigtwerdenkann.
  • Wenn die Vorrichtung einen Handhebel sowie einen Flüssigkeitsvorrat aufweist, der selbsttätig irgendwelche Flüssigkeitsverluste in der Kammer ergänzt, wie es bei den dargestellten Vorrichtungen der Fall ist, ist es nicht wünschenswert, daß die Bewegung des Handhebels in entgegengesetzter Richtung zu jener, welche einen Vorwärtshub des Kolbens bewirkt, positiv eine Rückziehung des Kolbens hervorruft, da sonst bei rascher Bewegung von Hand in jener Richtung leicht ein Überschuß an Flüssigkeit in die Kammer und das damit verbundene System gezogen würde, was eine dauernde Anziehung der Bremsen zur Folge hätte. Zu diesem Zwecke ist der Kurveneingriff zwischen Handhebel und Kolben in den Vorrichtungen gemäß Fig. i bis 5 und 6 bis 8 lediglich in der einen Bewegungsrichtung des Hebels wirksam, d. h. in der Richtung des Vorwärtshubes des Kolbens im Zylinder.
  • Im Falle der Vorrichtung gemäß Fig.6 bis 8 wird durch die dreieckige Form der Öffnungen im Kolben der Kurveneingriff nur in der einen Bewegungsrichtung des Hebels wirksam gemacht. In jedem Falle gestattet die Bewegung des Hebels in der entgegengesetzten Richtung zum Vorwärtshub die Rückziehung des oder der Kolben durch die Federn und den Flüssigkeitsdruck.
  • Die Vorrichtung könnte an Stelle des Handhebels einen Fußhebel aufweisen, in welchem Falle es nicht erforderlich. wäre, den Kurveneingriff nur in der einen Richtung wirksam zu machen, da bei der Fußbetätigung der Hebel nur in der einen Richtung beeinflußbar ist.
  • Bei der Ausbildungsform gemäß den Fig. i bis 5 und 6 bis 8 kann der Handhebel in jedem Falle durch einen geeigneten Fußhebel ersetzt werden. In beiden Fällen kann es notwendig sein, d'aß 'Federn zwischen Fußhebel und Zylinder vorgesehen sind, um die Umkehrbewegung des Hebels zu bewirken oder zu unterstützen. Wenn, die Vorrichtung gemäß Fig. 6 bis 8 mit einem Fußhebel versehen ist, der nur in der einen Richtung angetrieben werden kann, können Schlitze an Stelle der Öffnungen 71 und 7a vorgesehen sein, die in beiden Bewegungsrichtungen des Hebels wirksam sind. .
  • Mit den beschriebenen Vorrichtungen kann ein verhältnismäßig hoher Flüssigkeitsdruck in einem Flüssigkeitssystem zur Betätigung einer oder mehrerer Bremsen durch eine verhältnismäßig kleine Bewegung des Hebels erzielt werden und ohne daß auf diesen ein übermäßiger Druck ausgeübt zu werden braucht. Dies ist besonders dem Umstande zuzuschreiben, daß das Hebelverhältnis in bezug auf die Kolbenbewegung mit fortschreitendem Kolbenhub in, den Zylinder hinein zunimmt.
  • Ferner kann die Abmessung des Zylinders und der damit verbundenen Teile vergleichsweise klein sein, so daß die Vorrichtung besonders zur Betätigung von Bremsen an Laufrädern von Flugzeugen geeignet ist. An Stelle der aus einem Zylinder mit hin und her gehendem Kolben bestehenden Kammer kann ein Balgen mit geschlossenen Enden verwendet werden, dessen eines Ende feststeht und dessen anderes Ende sich zu und von jenem bewegt.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung von Über- oder Unterdrucken in einem Flüssigkeitssystem zur Betätigung einer oder mehrerer Bremsen, bestehend aus zwei gegeneinander beweglichen Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (5o bzw. 83) derart beweglich zu einem jener Glieder (35, 25 bzw. 63, 61) um eine zu deren Bewegungsrichtung parallele Achse gelagert ist, daß keine Bewegung des Hebels in Richtung dieser Achse stattfindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der Glieder ein Zylinder und das andere ein in diesem verschiebbarer Kolben ist, während der Antriebshebel drehbar um die Achse des Zylinders bewegt werden kann, ohne sich in der Längsrichtung dieser Achse zu verschieben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel auf beiden Seiten der Zylinderachse in Kurveneingriff mit dem Kolben oder damit verbundenen Teilen steht (Kurven 52 und 81; 82). q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel auf beiden Seiten der Zylinderachse Kurvenflächen aufweist, welche sich gegen einen Querbolzen (39) des Kolbens oder gegen auf dem Querbolzen gelagerte Rollen (q.3) anlegen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel sich gegen Kurvenflächen (8i, 82) anlegt, welche in oder an der Kolbenwandung gebildet sind (Fig. 8).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kurvenfläche von der Seite eines Schlitzes oder einer öffnung (7i und 72) in der Kolbenwandung gebildet wird, wobei der Antriebshebel oder ein Teil desselben in jenen Schlitz eingreift.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit Vorsprüngen (84) versehen ist (z. B. an den Enden eines Querbolzens 39), welche in oder durch Führungsschlitze (85) in der Zylinderwandung hindurchragen, die parallel zur Zylinderachse verlaufen (Fig.7). B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel beispielsweise am einen Ende einen Ring umfaßt, der konaxial und drehbar um den Zylinder gelagert ist und ein oder mehrere Widerlager (z. B. eine quer diametral durch Schlitze der Zylinderwandung verlaufende Stange) aufweist, welche einen Kurveneingriff mit dem Kolben oder damit verbundenen Teilen besitzt, wodurch die Drehbewegung des Ringes zufolge einer Bewegung des Antriebshebels eine gegen die Enden gerichtete Kolbenbewegung im Zylinder hervorruft.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager durch Umfangsschlitze in den Zylinderwandungen hindurchtreten. i o.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei diametral gegenüberliegende Widerlager von den Teilen einer einzigen Stange gebildet werden, während Kurvenflächen durch diametral gegenüberliegende Schlitze oder Öffnungen in der Kolbenwandung gebildet werden und jene Stange durch beide Schlitze oder Öffnungen des Kolbens hindurchtritt. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Flächen, zwischen welchen der Kurveneingriff stattfindet, Antifriktionshilfsmittel für den Eingriff der anderen Fläche aufweist (z. B. Kugeldrucklager).
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zylinder mit ihren Öffnungen in axialer Verlängerung aneinander gelagert sind; wobei in jedem Zylinder ein Kolben vorgesehen ist, während der Antriebshebel um eine zur gemeinsamen Zylinderachse parallele Achse drehbar gelagert ist und mit beiden Kolben oder damit beweglichen Teilen in Kurveneingriff steht. 13. Vorrichtung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel als Fußhebel ausgebildet und der Kurveneingriff in beiden Bewegungsrichtungen des Hebels zwangsläufig ist. 1d..
  13. Vorrichtung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel von Hand bedient wird und der Kurveneingriff nur in der einen Bewegungsrichtung des Handhebels zwangsläufig erfolgt.
DEI41695D 1930-05-30 1931-05-30 Vorrichtung zur Erzeugung von UEber- oder Unterdrucken in einem Fluessigkeitssystem zr Betaetigung von Bremsen Expired DE538343C (de)

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