DE538244C - Klemmgesperre - Google Patents
KlemmgesperreInfo
- Publication number
- DE538244C DE538244C DEA58892D DEA0058892D DE538244C DE 538244 C DE538244 C DE 538244C DE A58892 D DEA58892 D DE A58892D DE A0058892 D DEA0058892 D DE A0058892D DE 538244 C DE538244 C DE 538244C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- friction
- locking mechanism
- oil
- shoes
- grooved
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
- F16D41/06—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
- F16D41/063—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by moving along the inner and the outer surface without pivoting or rolling, e.g. sliding wedges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. NOVEMBER 1931
RFICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 h GRUPPE
Dr. Willi Aretz in Berlin-Lichterfelde
Klemmgesperre Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1929 ab
Zur Übertragung von Kräften mittels Freilaufgetriebe sind Klemmgesperre bekannt,
bei denen zwischen einem Mitnehmer und einem Reibglied Reibschuhe und Gleitsteine
so angebracht sind, daß zwischen Reibschuh und Reibglied Flächenberührung entsteht.
Für einwandfreies Arbeiten solcher Getriebe ist eine gute Schmierung aller gleitenden
Teile notwendig, wobei die Schwierigkeit
ίο darin besteht, daß bei Mitnahme die Berührungsflächen
zwischen Reibkranz und Reibschuh frei von Öl sein müssen, während sich
bei Leerlauf zwischen ihnen eine Öl schicht bilden muß. Bei den üblichen Ausführungsformen
der Klemmgesperre wirkt sich die Schmierung nachteilig aus, da bei Mitnahme eine gewisse Zeit nötig ist, bis das zwischen
die glatten, verhältnismäßig großen Reibflächen gelangte öl herausgepreßt wird, wo-
ao durch Rutschen des Reibkranzes: eintritt und
diese Getriebe somit bei kurz aufeinanderfolgenden Kraftstößen zu langsam wirken
werden.
Die Erfindung schafft ein verbessertes Klemmgesperre mit einem kreisbogenförmigen
Reibglied, an das Reibschuhe eines Mitnehmergliedes durch Gleitsteine mit Flächenberührung
angedrückt sind, und zwar besteht das Wesentliche darin, daß die Reibflächen der
Reibschuhe oder des Reibgliedes oder beider zum Zwecke der Ölab- und -zuleitung gerillt
oder mit sonstigen Vertiefungen versehen sind.
Durch diese Ausbildung der Berührungsflächen ist das Klemmgesperre einmal mit
Schmierung versehen und zum andern auch bei kurz aufeinanderfolgenden Kraftstößen
schnell wirksam, indem das beim Leergang zwischen den Reibflächen befindliche Schmieröl durch den hohen Druck bei Mitnähme
während der Kraftübertragung in die Vertiefungen gedrückt wird und die erforderliche
hohe Reibung zustande kommen läßt, um dann beim nächsten Leergang sofort wieder die Reibflächen zu überziehen und mit geringster
Reibung aufeinandergleiten zu lassen, so daß dieses Klemmgesperre zur Übertragung
großer Drehmomente und beispielsweise zum Antrieb von Taumelgetrieben besonders geeignet ist.
Weiterhin sieht die Erfindung verschiedenartige Rillen in den zusammenwirkenden
Reibflächen vor, beispielsweise rautenförmig gekreuzte Rillen in einer und Längsrillen
oder sonstige Vertiefungen in der anderen Fläche, wodurch neben einer für die Reibung
günstigen. Flächenausbildung dem öl beim Anpressen eine weitere Rückflußmöglichkeit
geschaffen wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfrndung an mehreren Ausführungsbeispielen in
vereinfachter Darstellung, und zwar sind
Abb. ι ein Gesperre mit gegenüber dem Mitnehmer bogenflächigen Gleitsteinen nebst
Einzelflachansicht eines Reibschuhes,
Abb. 2, 3 und 4 Gesperre anderer Ausgestaltungen.
Nach Abb. 1 sitzt auf der einen der beiden zu verbindenden Wellen . ein glatter Reibkranz
ι und auf der anderen Welle ein Mit-
. nehmer 2, der kreisbogenförmige Mitnehmerflächen 3 nach Art von Zähnen hinterdrehter
Fräser aufweist. Zwischen diesen Flächen und geradlinigen Sekantenflächen 4 im Reibkranz
eingelegter Reibschuhes liegen Gleitsteine 6, die den Bogenflächen 3 und den geradlinigen
Sekantenflächen 4 angepaßt sind. Blattfedern 7 sind am Mitnehmer 2 so befestigt,
daß sie in einer Richtung gegen die to Reibschuhe 5 drücken; wird der Mitnehmer 2
entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben, so bewegen sich sämtliche Teile ohne Klemmung,
und der Reibkranz 1 wird nicht mitgenommen, sondern ist für Stillstand oder
t5 beliebige Drehung frei. Erfolgt entgegengesetzter
Antrieb des Mitnehmers 2, so nimmt er die Gleitsteine 6 in seinem Drehsinne mit und preßt sie radial gegen die Gleitschuhe S,
so daß diese die Mitnahme des Reibkranzes 1 bewirken.
An dem einen herausgezeichneten Reibschuh 5 ist gezeigt, wie seine Reibfläche mit
rautenförmigen ölrillen 8 überzogen ist. Statt dessen kann die eine Fläche des Reibkranzes
1 mit solchen Ölrillen überzogen sein, und nötigenfalls kann einer der beiden Teile
zur noch weiter gehenden Ölverteilung gleichfalls mit Einzelvertiefungen oder Rillen von
beispielsweise ringsum laufender oder quer laufender Richtung überzogen sein. Die von
diesen Rillen gebotenen Räume bieten Platz für das im Arbeitsgang zwischen den Reibflächen
herauszuquetschende öl, so daß die Reibflächen sich trocken berühren und gute
Mitnahme ergeben, während bei Druckentlastung sogleich wieder das öl auf kürzestem
Wege die Reibflächen benetzt und leichten Leergang ermöglicht. Dies erfolgt auch in
gleicher Weise, wenn die Anpressung der Gleitsteine abweichend erfolgt. Solche Abweichungen
werden an Hand der Abb. 2 bis 4 beschrieben. Sie bilden jedoch nur Beispiele
und sind nicht Gegenstand der Erfindung. Nach Abb. 2 weist der Mitnehmer geradlinige
Sekantenflächen 3« und der Reibschuh 5
auch innen eine Bogenfläche 4° auf, so daß
der Gleitstein 6 die Form eines Kreisabschnitts besitzt. Bei dieser symmetrischen
Ausgestaltung können die Einrückfedern 7 sowohl an der einen wie an der anderen Seite
der Reibschuhe 5 angebracht sein, je nach der gewünschten Mitnahmerichtung, oder es
können auch beide Sätze von Einrückfedern angebracht und abwechselnd etwa durch Axialverschiebung mittels einer Umsteuermuffe
einrückbar, sein. Die ölrillen 8 der Reibschuhe arbeiten in beiden Richtungen
gleich einwandfrei.
Nach Abb. 3 weisen die Reibschuhe 5 wieder innere Bogenflächen 4* und die Gleitsteine
6 die Form sphärischer Zweiecke mit inneren Bogenflächen 3* auf. Auch hier besteht
die Möglichkeit beliebiger Mitnahmerichtung und gegebenenfalls Umsteuerbarkeit.
Nach Abb. 4 liegen die Krümmungen der Gleitsteinkreisbogenflächen 3C und 4° innerhalb
der ellipsenähnlichen Gleitsteine 6. Hier ist je nach der Einsetzung der Gleitsteine
Klemmwirkung und Mitnahme in jeder der beiden Richtungen erreichbar, aber nicht eine
Umsteuerung.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Klemmgesperre mit einem glatten kreisförmigen Reibglied, an das Reibschuhe eines Mitnehmergliedes durch Gleitsteine mit Flächenberührung angedrückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibflächen der Reibschuhe oder des Reibgliedes oder beider zum Zwecke der Ölab- und -zuleitung gerillt oder mit sonstigen Vertiefungen versehen sind.
- 2. Klemmgesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide zusammenwirkenden Reibflächen verschiedenartig gerillt sind, beispielsweise der Reibschuh rautenförmig und das glatte Reib-• glied längsgerillt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA58892D DE538244C (de) | 1929-08-30 | 1929-08-30 | Klemmgesperre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA58892D DE538244C (de) | 1929-08-30 | 1929-08-30 | Klemmgesperre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538244C true DE538244C (de) | 1931-11-12 |
Family
ID=6941785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA58892D Expired DE538244C (de) | 1929-08-30 | 1929-08-30 | Klemmgesperre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538244C (de) |
-
1929
- 1929-08-30 DE DEA58892D patent/DE538244C/de not_active Expired
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