DE538227C - Werkzeug zur Herstellung von Holzschindeln - Google Patents

Werkzeug zur Herstellung von Holzschindeln

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DE538227C
DE538227C DEM109235D DEM0109235D DE538227C DE 538227 C DE538227 C DE 538227C DE M109235 D DEM109235 D DE M109235D DE M0109235 D DEM0109235 D DE M0109235D DE 538227 C DE538227 C DE 538227C
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Germany
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blade
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splitting blade
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splitting
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DEM109235D
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OTTMAR MAIER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/02Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of roofing elements, e.g. shingles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Werkzeug zur Herstellung von Holzschindeln Es ist bekannt, bei Werkzeugen zur Herstellung von Holzschindeln die Spaltklinge beiderends federnd zu lagern, so daß die Klinge sich parallel zu der Lage, in welcher sie am Holz anschneidet, verschieben und so von Ende zu Ende des zu Schindeln zu verarbeitenden Holzblocks gleichmäßig gekrümmt verlaufenden Faserungen folgen kann; es ist auch bekannt, die Klinge um eine parallel zu ihrer Schneide verlaufende Achse schwingbar anzuordnen. Es ist endlich in Verbindung mit letzterer Anordnung bekannt, die Klinge auch um eine zu ihrer Schneide senkrechte, parallel zur Werkzeugbewegungsrichtung liegende Achse schwingbar anzuordnen, so daß sie sich bei von Blockende zu Blockende unregelmäßiger Verwerfung der Fasern des zu verarbeitenden Holzes auch schräg zu der beim Anschneiden eingenommenen Lage stellen kann. Diese sämtlichen Einrichtungen dienen dazu, ein Abspalten der Schindeln ohne Verletzung der Holzfaserung zu ermöglichen. Von diesen bekannten Werkzeugen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen dadurch, daß das Spaltmesser mit Spiel frei verschiebbar in der Schneidenrichtung beiderends auf den bekannten federnden Bolzen aufgehängt ist, so daß mit einfachen Mitteln- eine weitgehende Einstellung der Spaltklinge ermöglicht ist. Die Klinge kann dabei so lang und dünn sein, daß eine noch bessere Anpassung an einen unregelmäßigen Faserverlauf im Holz, z. B. bei spiralig gewundener Faserung, durch Biegung und Verwindung erreicht wird. Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Art der Lagerung der Federbolzen in Metallbüchsen eines hölzernen Hobelkörpers und auf ihre Ausgestaltung, derart, daß sie leicht von Hand gefaßt und bewegt werden können, um eine stete, leichte Gängigkeit zu erzielen. Durch Hinzufügen passender Handgriffe und Führungseinrichtungen am Hobelkörper ist das Werkzeug zu einem technisch und quantitativ vollkommen arbeitenden und dabei billigen, auch für jeden Heimarbeiter erschwinglichen, von Hand zu bewegenden Werkzeug ausgebildet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Werkzeuges nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i das Werkzeug von der Seite, Abb. 2 das Werkzeug im Grundriß urid Abb-. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • Bei der Abb. i ist der Block, der zu Schindeln verarbeitet werden soll, strichpunktiert mit eingezeichnet.
  • Das dargestellte Werkzeug besteht aus dem zweckmäßig aus Holz hergestellten Körper mit Handgriffen b, mittels deren er beim Arbeiten in der Pfeilrichtung nach der Abb. i wie ein Hobel gehandhabt werden kann, der Klinge c und der Einrichtung zur Erzielung ihrer Einstellung. Diese besteht darin, daß das Messer c mit Spiel an den Bolzen d hängt, die, wie bekannt, mittels der Federn e ständig gegen den Körper a hingezogen werden. Die Federn e sind derart bemessen, daß sie ausreichen, die Klinge c beim Ansetzen an den zu Schindeln zu verarbeitenden Block f mit Sicherheit in ihrer Ausgangslage zu halten, daß sie ihr aber ein leichtes und weitgehendes Ausweichen auf jeder Seite des Werkzeugs gestatten, wenn die Längsfasern g, da, wie in Abb. r dargestellt, windschief zueinander verlaufen und, um ihr Durchschneiden zu verhindern, ein Ausweichen der Klinge erfordern. Federn von einer Drahtstärke von rund i mm mit etwa acht bis zehn Windungen, einem Windungsradius von rund 8 mm und einer Vorspannung bei dem in der Abb. 3 gezeichneten Zustand von etwa 15 mm haben sich gut bewährt. Die Klinge c wird vorteilhaft dünn und mit großer freier Länge ausgeführt, um auch ihrerseits einer unregelmäßigen Faserung der Quere nach sich durch Biegen und Verwinden anpassen zu können.
  • Die Federn c werden zweckmäßig in Metallbüchsen i gelagert, die in den Körper a eingelassen sind und ihn an der Unterseite so weit überragen, daß durch Anschlag an 'hnen das Messer den für die gewünschte kleinste Schindelstärke richtigen Abstand vom Körper a' hat. Diese Büchsen dienen gleichzeitig zur Führung der Bolzen d an zwei weit v oneinanderliegenden Stellen.
  • In ihrer Lagen gegen den Körper a werden die Büchsen i zweckmäßig durch Schrauben k gesichert.
  • Größere Schindelstärken können dadurch eingestellt werden, daß an den Stellen Z Zwischenlegscheiben angebracht werden.
  • Um stets eine leichte Gängigkeit der Federungseinrichtung zu behalten, werden die mit Führungsbunden zza versehenen Bolzen d zweckmäßig bei iz über die Oberkante der Büchsen herausgeführt, so daß sie bei evtl. Verschmutzung leicht gefaßt und durch Hinundherbewegen wieder frei gemacht werden können.
  • Zur leichten Führung an dem zu Schindeln zu verarbeitenden Block f erhält der Hobelkörper a zweckmäßig eine Längsnut zwischen sich lassende Ansätze o vor und hinter der über die ganze Werkzeugbreite sich erstreckenden Klinge c.
  • Die Klinge c wird erfindungsgemäß gegenüber den Büchsen i nicht festgeklemmt, sondern lediglich durch Bunde bildende Muttern p, die sich gegen den verstärkten glatten Teil der Bolzen d legen, gesichert, so daß bei entsprechend großen Durchbrechungen der Klinge c für die Bolzen d die Klinge sich auch schräg gegen die Körpersohle q einstellen kann.
  • Der Block f wird beim Arbeiten von Hand am besten in eine Hobelbank eingespannt. Das Werkzeug kann aber auch als Teil einer von Hand oder durch Maschinenkraft getriebenen Schindelherstellungsmaschine verwendet werden.
  • Beim Arbeiten liegt in bekannter Weise die vordere Kante des Blocks f an der Sohle q des Werkzeugs an, so daß stets Schindeln von genau gleicher Stärke geschnitten werden. Weichen die Längsfasern, wie z. B. die Faser lt, die auf der Rückseite des Blocks f gedacht ist, von der Sohlenrichtung ab, so kann die betreffende Klingenseite, wie bekannt, federnd nachgeben und, statt die Längsfasern zu durchschneiden, die Schindeln mit unverletzten Längsfasern abspalten, wozu auch die durch die Dünne und Länge der Klinge erzielte Biegsamkeit beiträgt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeug zur Herstellung von Holzschindeln mit an einem Tragkörper an beiden Enden federnd gelagerter Spaltklinge, die sich beim Spalten dem Faserverlauf des Holzes selbsttätig anpaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltklinge (c) frei verschiebbar mit Spiel von den Federbolzen (a# so durchsetzt ist, daß sich die Spaltklinge in der Bolzenebene dem Faserverlauf entsprechend geneigt einstellen kann.
  2. 2. Werkzeug nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise dünn ausgeführte Spaltklinge (c) schmal und mit großer freiliegender Länge so- ausgeführt ist, daß sie auch durch Biegung und Verwindung spiraligen Verwerfungen der Holzfaserung folgen kann.
  3. 3. Werkzeug nach den Ansprüchen i und 2 mit Hobelkörper aus Holz, dessen Sohle beim Arbeiten auf dem zu spaltenden Block gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spaltklinge (c) tragenden Federbolzen (d) in Metallbüchsen (z@ geführt sind, die in den Holzkörper (a) eingesetzt sind und durch einen Überstand über dessen Sohle (q) gleichzeitig die Spaltklinge (c) in einem der kleinsten gewünschten Schindelstärke entsprechenden Abstand von der Sohle (q) halten. q..
  4. Werkzeug nach dem Anspruch 3 mit den Hobelkörper vollständig durchsetzenden Federbolzenführungsbüchsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbolzen (d) den Oberrand der Führungsbüchsen (i) mit einem das Bewegen der Federbolzen von Hand erlaubenden Ansatz (n) überragen.
  5. 5. Werkzeug nach den Ansprüchen 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß es durch vor und hinter der Spaltklinge (c) angeordnete, zwischen sich annähernd die Blockbreite frei lassende Führungsansätze (o) an der Sohle (g) und an sich bekannte Handgriffe (b) zur Handhabung in Art eines Hobels eingerichtet ist.
DEM109235D 1929-03-21 1929-03-21 Werkzeug zur Herstellung von Holzschindeln Expired DE538227C (de)

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