DE538195C - Verfahren zur Herstellung von Drahtnetzen mit in Doppelfalten der Kettendraehte ligenden Schussdraehten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Drahtnetzen mit in Doppelfalten der Kettendraehte ligenden Schussdraehten

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DE538195C
DE538195C DEJ32063D DEJ0032063D DE538195C DE 538195 C DE538195 C DE 538195C DE J32063 D DEJ32063 D DE J32063D DE J0032063 D DEJ0032063 D DE J0032063D DE 538195 C DE538195 C DE 538195C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/02Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Drahtnetzen mit in Doppelfalten der Kettendrähte liegenden Schußdrähten Die Erfindung betrifft die Herstellung eines Drahtgewebes mit in Doppelfalten der Kette liegenden Schußdrähten. Es sind Drahtgewebe bekannt, bei denen abwechselnd auf verschiedenen Seiten der Schußdrähte liegende Kettendrähte durch doppelte Kröpfung der Schußdrähte, die in verschiedener Ebene liegen, gehalten werden. Der Erfindung gemäß wird ein Drahtgewebe dadurch hergestellt, daß an den Kettendrähten Kröpfungen in Form schräg zu ihrer Längsausdehnung und nach derselben Seite gerichteter Zacken gebildet, dann In bekannter Weise die Schußdrähte in die offene Seite der Kröpfungen eingelegt sowie die Schenkel der Kröpfungen zusammengedrückt und an die geraden Teile der Kettendrähte angedrückt werden.
  • Abb. i bis 5 der Zeichnung stellen das zu erzeugende Gewebe sowie das Verfahren zu seiner Herstellung m einem Ausführungsbeispiel dar, und zwar zeigt Abb. r einen Längsschnitt durch die Kette und einen Teil des Gewebes, Abb. z einen Grundriß zu Abb, i, während Abb.3 und q. in bedeutender Vergrößerung eine Verbindungsstelle zwischen Kette und Schuß in zwei Ansichten wiedergeben und Abb. 5 in derselben Vergrößerung den Vorgang der Befestigung der Schußdrähte an der Kette zeigt.
  • Die Kette des Gewebes wird durch Flachdrähte oder Blechstreifen i, der Schuß durch Runddrähte 2 gebildet. Die Verbindung des Schußdrahts mit der Kette wird durch eine Falte 3 (Abb. 3) vermittelt, über der der Kettendraht in einer zweiten Falte q. liegt.
  • Der Erfindung gemäß werden bei Herstellung des Gewebes an der Kette Kröpfungen 5 gebildet, und nachdem die Kette von der Kröpfungsstelle um ein gewisses Stück verschoben worden ist, wird in die spitzen Winkel einer Querreihe von Kröpfungen ein Schußdraht z Leingelegt (Abb. 5). Hierauf werden mittels eines Stempels 6 (Abb. 5) die Kröpfungen über dem eingelegten Schußdraht zusammengedrückt und an die geraden Teile der Kettendrähte angepreßt. Nachdem die Verbindungen um ein gewisses Stück verschoben worden sind, werden durch einen besonderen Stempel an den Schleifen des Kettendrahts oben und unten Einkerbungen erzeugt, die den Schußdraht besonders gegen Verschiebung in seiner Längsrichtung sichern sollen.
  • Abb.6 bis 8 stellen schematisch eine Maschine zur Ausführung des die Erfindung bildenden Verfahrens mit einer Kröpfvorrichtung, einer Vorrichtung zum Einlegen des Schußdrahts, einer Vorrichtung zum Andrücken der Kröpfungen an die geraden Teile der Kette und einer Vorschubvorrichtung für die Kette dar, und zwar zeigt Abb. 6 einen Schnitt nach LinieA-B in Abb. 7, Abb. 7 einen Grundriß zu Abb. 6, Abb. 8 einen Schnitt nach Linie C-D in Abb. 6. Abb. 9 und io zeigen die Kröpfvorrichtung, Abb. i i bis 13 die Vorrichtung zum Einlegen des Schußdrahts, Abb.14 und 15 die Vorrichtung zum Einführen des Schußdrahts in die Einlegevorrichtung, Abb.16 und 17 die Vorrichtung zum Andrücken der Kröpfungen und zum Einkerben der Kreuzungsstellen von Kette und Schuß.
  • In Abb. 6 bis 8 sind 8 und 9 zwei Wellen mit Messern io bzw. ii, die das Kröpfen der Kettendrähte bewirken. 12 bezeichnet die Vorrichtung zum Einlegen des Schußdrahts in die spitzen Winkel zwischen den Kröpfungen und dem geraden Teil der Kette, 13 die Vorrichtung zur Einführung des Schußdrahts in die Einlegevorrichtung, 14 einen Stempel zum Zusammendrücken der Kröpfungen, 15 einen Stempel zum Einkerben der Kreuzungsstellen von Kette und Schuß, 16 zwei Walzen, durch welche der Vorschub des Gewebes bewirkt wird.
  • Die Wellen 8 und 9 der Kröpfvorrichtung tragen Hebet 17 und 18 (Abb. 9 und i o), welche durch Schubstangen ig und 2o mit Hebelarrnenai und 22 verbunden sind. Die Hebelarme 2 i und 22 sind auf der Welle 23 gelagert und fest mit Hebelarmen 24 und 25 verbunden, die mit Rollen 26 und 27 an Daumenscheiben 28 bzw. 29 auf der Hauptwelle 3o der Maschine anliegen. Durch Federn 31 werden die Hebelarme z4 und 25 an die Daumenscheiben angedrückt.
  • Die Daumenscheiben 28 und 29 sind so angeordnet, daß durch Vermittlung der Hebelarme 24 und 21 sowie der Zugstange 19 und des Hebelarmes 17 zuerst die Welle 8 in die in Abb. 9 wiedergegebene Lage gedreht wird. In dieser Lage liegt das Kröpfmesser io oberhalb des Kettendrahts i und bildet eine Stütze für den Kettendraht, so daß der Draht, wemi ,er boi der nunmehr folgenden Drehung der Welle 9 durch das Kröpfmesser i i erfaßt wird, gebogen wird, wobei er um ein entsprechendes Stück von der Vorratsspule abgezogen wird. Bei weiterer Drehung der Welle 9 wird der gebogene Kettendraht durch das Messer i i an das Messer io angepreßt, wobei, letzteres ein Formstück für die Erzeugung:der in Abb. i und 5 wiedergegebenen Kröpfung bildet.
  • Die durch die Messer io und i i gebildeten Kröpfungen gelangen durch den Vorschub des Gewebes mittels der Walzen 16 unter die Vorrichtung 12 zum Einlegen des Schußdrahts. Diese Vorrichtung (Abb. 11 bis 13) wird in der Hauptsache durch einen Schieber 32 gebildet, der auf einer gegen die Vorschubrichtung des Gewebes geneigten Unterlage 33 beweglich ist und seine Bewegung durch die Schubstange 34 und den Hebel 35 von der auf der Hauptwelle 3o sitzenden Daumenscheibe 36 aus erhält. Der Schieber 32 trägt eine Rinne 37, deren offene Seite der Gleitbahn 33 des Schiebers zugekehrt ist. In der Rinne 37 wird der Schußdraht 2 vor dem Einlegen in die Kröpfungen der Kette gelagert. Sein Einschieben in die Rinne 37 wird durch die in Abb. 14 und 15 wiedergegebene Vorrichtung bewirkt, die durch die beiden Walzen 13 und eine mit ihnen verbundene Schaltvorrichtung gebildet wird. Die eine der beiden durch Zahnräder miteinander verbundenen Walzen 13 ist fest mit dem Schaltrad 39 verbunden, in das die Schaltklinke 40 an dem Winkelhebel 41 und die Sperrklinke 42 eingreifen. Der Winkelhebel41 ist durch die Gelenkstange 43 mit einem um einen festen Punkt schwingenden Schlitzhebe144 verbunden. In den Schlitz 45 des Hebels 44 greift ein Zapfen 46 an der auf der Hauptwelle 31 sitzenden Kurbelscheibe 47 ein. Die Schaltvorrichtung ist so angeordnet, daß von der Zeitdauer eines vollen Schaltvorgangs 2/3 auf das Weiterschatten des Rades 39 und 1/3 auf den Rückgang des Klinkhebels 41 entfällt.
  • Durch Führungsröhrchen 48 wird ein Verbiegen des Schußdrahts beim Einschieben in die Rinne 37 verhindert.
  • Nach Einschieben des Schußdrahts i21 die Rinne 37 wird das in das Gewebe überzuführende Drahtstück von dem übrigen Teile des Drahts durch eine -in der Zeichnung nicht wiedergegebene Schere abgeschnitten.
  • Um den Schußdraht an die zu seiner Aufnahme bestimmten Stellen der Kettendrähte zu bringen, wird der Schieber 32 so weit nach abwärts verschoben, daß der Schußdraht aus der Rinne 37 herausfällt und über den unteren Teil der Scbiebergleitbahn 33 hinweggleitet. Bei dieser Bewegung wird er durch Drahtbügel 49 geführt, die an -einem Schieber 5o befestigt sind, der auf der Oberseite des Schiebers 32 beweglich ist. Die unteren Teile des Schiebers 32 und der Schiebergleitbahn 33 haben Schlitze 51, in welche die Drahtbügel 49 eingreifen. Der Schieber 5o wird mittels einer Schubstange 38 von einer auf der Welle 5o sitzenden Daumenschraube aus verstellt.
  • Nach dem Einlegen des Schußdrahts in die Winkel zwischen einer Reihe von Kröpfungen der Kettendrähte und den benachbarten geraden Teilen der Kettendrähte erfolgt das Zusammendrücken der Kröpfungen und ihr Andrücken an die geraden Teile der Kettendrähte durch die in Abb. 16 und 17 wiedergegebene Vorrichtung. Diese besteht aus einem durch Federn 52 aufwärts gezogenen Hebe153, der eine Reihe von Stempeln 14 trägt. Das Niederdrücken des Hebels 53 wird durch den auf der Welle 3o der Maschine sitzenden Hebelarm 54 bewirkt, der mit einer Rolle 55 die an dem Hebel 53 verstellbare Nase berührt. An dem Hebel 53 sind zugleich die Stempel 15 befestigt, die im Zusammenarbeiten mit den fest angeordneten Stempeln 57 die Einkerbungen 7 an den Kettendrähten (Abb. 3 und a,.) erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Verfahren zur Herstellung von Drahtnetzen mit in Doppelfalten der Kettendrähte liegenden Schußdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kettendrähten (i) Kröpfungen (5) in Form schräg zu ihrer Längsausdehnung und nach derselben Seite gerichteter Zacken gebildet, dann in bekannter 'Weise die Schußdrähte (a) in die offene Seite der Kröpfungen eingelegt sowie die Schenkel der Kröpfungen zusammengedrückt und an die geraden Teile der Kettendrähte angedrückt werden. . Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in der Vorschubrichtung der Kette um ein gewisses Stück von der Andrückvorrichtung (14) entfernte Vorrichtung (15) zur Erzeugung von Einkerbungen an den einen Schußdraht haltenden Kettenteilen. 3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Kröpfen der Kettendrähte durch zwei parallele Wellen (8,9) mit Messern (io, i i) mit umgebogener Spitze gebildet wird, die durch Drehung ihrer Wellen gegeneinandergedrückt werden. . Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zuerst gedrehte Welle (8) der beiden Kröpfwellen (8,9) in einer Lage zum Stillstande kommt, in der ihr Messer (io) eine das Biegen des bei Drehung der anderen Welle (9) von deren Messer (i i) erfaßten Kettendrahts bewirkenden Stütze und ein Formstück für die durch Anpressen des zweiten Messers (i i) an das erste zu erzeugende Kröpfung (5) bildet. 5. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -eine seitlich oberhalb der mit dem Schußdraht zu verbindenden Kröpfungen (5) der Kettendrähte (i) angeordnete Rinne (37) den von der Seite eingeschobenen Schußdraht (z) aufnimmt und ihn nach Verstellung eines ihn sperrenden Steuerorgans (3a) über eine gegen die Vorschubrichtung der Kettendrähte geneigte Bahn (33) in den NVinkel zwischen den Kröpfungen und den geraden Teilen der Kettendrähte hinabgleiten läßt. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Einschieben des Schußdrahts (2) in. die Rinne (37) des Schiebers (3z) aus zwei Walzen (13) besteht, die durch eine Schaltvorrichtung (40, 41, 43, 44, 46, 47) in Drehung versetzt werden, deren Schaltbewegung länger dauert als die Rückbewegung der Schalterklinke (40). 7. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch den Schußdraht (a) vorschiebende Druckkörper (49), die in Schlitzen (51) des die Rinne (37) zur Lagerung des Schußdrahts enthaltenden Schiebers (32) und dessen Unterlage (33) beweglich sind. B. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Reihe von Kröpfungen (5) der Kettendrähte (i) andrückender Stempel (14) und ein Einkerbungen (7) an einer Reihe zusammengedrückter Kröpfun,gen (5) erzeugender Stempel (a5) an einem gemeinsamen Druckhebel (53) angebracht sind. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch ;gekennzeichnet, daß der Druckhebel (53) durch Drehung eines Daumenhebels (54) verstellt wird, dessen Angriffspunkt (56) einstellbar ist.
DEJ32063D 1927-08-30 1927-08-30 Verfahren zur Herstellung von Drahtnetzen mit in Doppelfalten der Kettendraehte ligenden Schussdraehten Expired DE538195C (de)

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