DE538174C - Einwickelmaschine fuer Karamellen - Google Patents

Einwickelmaschine fuer Karamellen

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DE538174C
DE538174C DER76694D DER0076694D DE538174C DE 538174 C DE538174 C DE 538174C DE R76694 D DER76694 D DE R76694D DE R0076694 D DER0076694 D DE R0076694D DE 538174 C DE538174 C DE 538174C
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caramels
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caramel
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DER76694D
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Rose Brothers Gainsborough Ltd
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Rose Brothers Gainsborough Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/38Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a combination of straight and curved paths
    • B65B11/40Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a combination of straight and curved paths to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/44Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a combination of straight and curved paths to fold the wrappers in tubular form about contents the ends of the tube being subsequently twisted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Einwickelmaschine für Karamellen Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Einwickelmaschinen für Karamellen und ähnliche Gegenstände, bei welchen eine Fördervorrichtung (z. B. ein Förderband, eine endlose Kette, ein Schwingarm o. dgl.) mit einer oder mehreren Aufnahmetaschen oder Haltern versehen ist, wobei die Fördervorrichtung ihre Taschen schrittweise in eine Stellung bringt, welche gegenüber einem hin und her gehenden Stößer liegt, der in gleichen Zeitspannen die Karamellen oder anderen Gegenstände einzeln aus der Fördervorrichtung ausstößt. Bei dieser Art von Einwickelmaschinen wird eine Hülle, die von einem fortlaufenden Band abgeschnitten und entsprechend dem Vorschub der Gegenstände absatzweise quer zur Stößerbahn befördert wird, vor die Vorderseite der Aufnahmetasche des Faltrades gebracht, derart, daß beim Vorwärtsgang des Stößers die Hülle zusammen mit der Karamelle aus der Tasche der Fördervorrichtung in diese Tasche des Faltrades befördert und dabei U-förmig um dieselbe gefaltet wird, während die Vervollständigung der Umhüllung während der nächstfolgenden Schaltbewegungen des Faltrades bewirkt wird. Die Erfindung betrifft im besonderen eine Einwickelmaschine; bei welcher ein fortlaufender Strang aus Karamel- oder ähnlicher Masse zur Fördervorrichtung vorgeschoben und durch ein Messer aufeinanderfolgend in Teile zerschnitten wird, so daß Einzelkaramellen o. dgl. Stücke entstehen, die sodann von dem Stößer aus der Tasche der Fördervorrichtung in das Faltrad befördert werden.
  • Bei Maschinen mit Faltrad war es bisher üblich, das Vorderende des Karamelstranges unmittelbar vor den Stößer zu führen, gegenüber dem Umfange des Faltrades, und dort das Zerschneiden des Stranges in Einzelkaramellen vorzunehmen. Bei einer solchen Anordnung sind die Strangförderwalzen, welche das Vorderende führen, unmittelbar oberhalb der Stößerbahn angeordnet und dicht am Umfange des Faltrades, so daß es schwierig ist, das Vorrücken des Stranges und die Bildung der Einzelkaramellen zu überwachen. Wegen der Anhäufung von Vorrichtungen (Förderwalzen und Messer für den Strang, Stößer, Förderwalzen und Messer für die Hülle und zugehörigen Teile) in der Beschickungszone des Faltrades müssen gewisse Vorrichtungen notwendigerweise an verhältnismäßig unzugänglichen Stellen angeordnet werden. Es ergab sich die weitere Schwierigkeit, das Hüllenmesser genügend nahe am Faltrad anzuordnen, um die Bildung unerwünschter Enden zu vermeiden.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Fördereinrichtung (z. B. Walzen) das Ende des Stranges von oben einer Stelle zuführt, die seitlich von der Bahn des waagerecht arbeitenden Stößers liegt und an welcher die Schneidvorrichtung (z. B. ein -waagerecht umlaufendes :Messer) die Karamellen einzeln vom Stranabschneidet, die dann einzeln in dieTaschen.der auf bogenförmiger -waagerechter Bahn arbeitenden Fördervorrichtung längs eines Quadranten von der Schneidstelle in die Stößerbahn und vom Stößer sodann in Taschen eines Faltrades befördert -werden. Vorzugsweise ist die Strangfördervorrichtung (Walzenpaar) so angeordnet, daß der Karamelstrang der Schneidstelle in einer Ebene zugeführt wird, welche rechtwinklig zur Ebene des Faltrades verläuft, wobei der Mittelpunkt der Ouadrantenbahn in der Schnittlinie der beiden Ebenen liegt. Zweckmäßig weist die Fördervorrichtung mindestens eine rinnenförinige Haltetasche auf, die in der Bogenbahn bewegt werden kann und die Grundfläche sowie die Vorder- und Hinterseite der Karamelle erfaßt, während zwei die Quadrantenbalin begrenzende Führungen als Abschluß für die offenen Seitenflächen der rinnenförinigen Haltetasche während ihrer Bewegung von der Schneidstelle bis in die Stößerbahn dienen. Gewöhnlich sind mehrere (beispielsweise vier) Karamelhaltetaschen in gleichen Winkelabständen in der Fördervorrichtung vorgesehen, deren bekannte schrittweise Drehung beispielsweise mittels eines Genfer-Getriebes (Malteserrad) in gleichbleibender Richtung längs eines Kreises erfolgt, dessen einer Quadrant von der Bogenbahn gebildet wird, so daß, wenn die eine Haltetasche der Fördereinrichtung sich in der Schneidstelle befindet, eine andere vor dem Stößer liegt und bei jedem Schaltschritt eine Tasche von der Schneidstelle zur Stößerbahn bewegt wird.
  • In den Abbildungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Grundriß der gesamten Anordnung, Abb. 2 eine Vorderansicht eines Teiles der Maschine, insbesondere der Karamelfördereinrichtung, Abb.3 eine Seitenansicht der Maschine nach Abb. 2, teilweise im Schnitt, und Abb. q. einen Grundriß des drehbaren Fördergliedes. Die Maschine besteht aus einem Falt- und Förderband io, das um eine horizontale Achse geschaltet werden kann. Das Rad ist an seinem Umfang mit Aufnahmetaschen für die Karamellen versehen, deren jede aus einer feststehenden Backe i i (Abb. 3) und einer beweglichen Backe 12 besteht. Bei der dargestellten Maschine sind sechs solcher Taschen in gleichen Winkelabständen vorgesehen, und das Faltrad io wird so angetrieben, daß es bei jeder Schaltung eine Sechstelumdrehung vollführt. Der Karamelvorrat wird in Form eines fortlaufenden Stranges 13 (Abb. 2) längs einer waagerechten Führung 14. mit Hilfe von Förderwalzen 15, 16, die übereinander gelagert sind, gefördert und von da über eine gewölbte Brücke 17 und zwischen nebeneinander gelagerten Walzen 15 und ig hindurch nach abwärts durch ein senkrechtes Führungsrohr 2o. Die Förderwalzen 15, 16, 18 und icg sind sämtlich mit ihren Achsen senkrecht zur Achse des Faltrades 1o gelagert. Unterhalb des Ffilirungsrohres zo -wird der Strang in Einzelkaramellen mit Hilfe eines Messers 2i zerschnitten, das ständig in einer -waagerechten Ebene umläuft. Die Stelle, nach -welcher das Vorderende des Stranges gefördert wird und wo das Messer in Tätigkeit tritt, wurde oben als Schneidstelle bezeichnet, die, wie aus Abb. i ersichtlich ist, seitlich zur Umlaufebene des Faltrades io verschoben ist.
  • Um die Karamellen einzeln von der Schneidstelle nach dem Falt- und Förderrad io zu bringen, ist folgende Fördervorrichtung vorgesehen: Die Fördervorrichtung (Abb. 3 und d.) besteht aus einem Ring 22, der auf einer Hülse 23 gelagert ist, welche drehbar auf einer feststehenden senkrechten Säule 24 ruht. Dieser Ring 22 hat vier in gleichen Abständen angeordnete Haltetaschen 25 und erhält eine Schaltbewegung, so daß bei jedem Schritt der Ring eine Viertelumdrehung vollführt. Er -wird von einem Genfer-Getriebe angetrieben, das aus dem üblichen Sternrad 26 und dem umlaufenden Antriebszapfen 27 besteht, welcher zwischen jeder Weiterdrehung des Ringes gegen eine Rückwärts- oder Vorwärtsdrehung gesichert ist.
  • Der Förderring 22 ist so gelagert, <laß während jeder Pause eine der Taschen 25 sich unmittelbar unter dem Führungsrohr 2o befindet, während eine benachbarte Tasche 25 sich gegenüber dem Falt- und Förderrad io in der Beschickungsstelle befindet. Die Anordnung ist mithin derart, daß ein Quadrant der Kreisbahn, längs welcher die Taschen 25 des Ringes 22 bewegt werden, jene Bogenbahn bildet, längs welcher jede Karamelle von der Schneidstelle zur Beschickungsstelle des Faltrades io wandert. Das Vorderende des Karainelstranges 13 wird in eine der Taschen 25 eingeführt und durch das Messer 21 vom Strang abgeschnitten, so daß eineEinzelkaramelle entsteht. Eine jede Rinne oder Tasche25 bildet einen Karamelhalter, welcher sich gegen die untere und die Vorder- und Hinterflächen der Karamelle anlegt. Während der Bewegung einer jeden Tasche25 zwischen der Schneidstelle und der Beschickungsstelle für das Faltrad io ist die Tasche auch seitlich geschlossen, und zwar auf der Außenseite des Ringes 22 durch eine 28 und auf der Innenseite durch eine Kreisscheibe 59 (Abb. .a.), die auf der feststehenden Spindel -24. ruht, um welche sich der Ring22 dreht. Diese Einschließung der Karamelle ist wichtig, weil die völlige Einschließung des Strangvorderendes während des Schneidens eine Verformung der haramele verhindert, welche bei den bisherigen Maschinen unvermeidlich war.
  • Jede Karamelle wird nach ihrer Ankunft in der Füllstelle des Faltrades aus der Haltetasche im Förderring 25 in eine Aufnahmetasche des Faltrades io mittels eines Stößers -2g geschoben. Letzterer ist an dem inneren Ende eines Armes 30 gelagert, dessen äußeres Ende mit einem kurzen Lenker 31 verbunden ist, der an einer Hülse 32 sitzt. Diese ist ihrerseits auf einem ortsfesten Arm 33 um eine senkrechte Achse 34 drehbar gelagert. Der Stößer 29 wird von einem zweiarmigen Hebel 35, 36 bewegt, der zur Ausführung .einer Schwingbewegung auf einer senkrechten Achse 37 gelagert ist. Der Arm 36 des Hebels ist an seinem äußeren Ende durch eine Spindel 38 an dem Stößerarm 3o angelenkt, während der Hebelarm 35 Kurvenrollen 39 trägt, die mit einer nicht dargestellten Kurve zusammenwirken, so daß eine hin und her gehende Bewegung des Hebels und mithin auch des Stößers 30 erfolgt. Die mit dem Stößer 30 verbundenen verschiedenen Teile sind so angeordnet, daß die Bewegung des letzteren im wesentlichen auf eine geradlinige Bahn beschränkt ist. Das wirksame Ende des Stößers 29 ragt in eine Nut 4.o hinein, welche sich quer durch die Kreisscheibe 5g erstreckt und gegenüber jener Stelle liegt, welche jede Karamelförderringtasche 25 einninnnt, wenn sie sich in derBeschickungsstelle des Faltrades io befindet.
  • Während eines jeden Förderhubes des Stößers 2c) ergreift dessen Vorderende eine Isaramei_# e#e in der Beschickungsstelle und zwängt sie aus der Tasche -25 heraus durch ein MundstÜck 41 in eine Aufnahmetasche des Faltrades io. Die Walzen 5o dienen zum Zuführen eines fortlaufenden Hüllenstreitens 51 nach einer' Stelle zwischen dem Umfang des Faltrades io und der Mündung der Führung _.i. An dieser Stelle wird das Vorderende des Hüllenstreifens von zwei Greifern 52 und 53 festgehalten und vom Band mit Hilfe eines Messers 54. abgeschnitten, so daß eine Einzelhülle für eine Karamelle gebildet wird. Die Greifer 52 und 53 können sich während der erforderlichen Zeiten öffnen und schließen und zusammen mit dem Stößer 29 während seines Hubes wandern.
  • Die Maschine arbeitet in folgender Weise: In der in Abb. i dargestellten Lage der Teile haben die Förderwalzen 15 bis ig das Ende des Karamelstranges in eine Karamelhaltetasche @5 unterhalb des Führungsrohres 2o gefördert. Das Ende des Stranges wird nunmehr durch das Messer 21 abgeschnitten und die so gebildete Karamelle der Beschikkungsstelle des Faltrades io durch eine Viertelumdrehung .des Förderringes 22 zugeführt. Während dieser Zeit ist das Vorderende des Hüllenstreifens 51 vor das Faltrad io geschoben und eine Hülle durch das Messer 54 abgeschnitten worden. Eine der Faltradtaschen befindet sich in der Stößerbahn, während das Faltrad io stillsteht. Der Stößer wird nunmehr nach vorwärts bewegt, um die Karamelle aus der Tasche 25 in die Faltradtasche zu zwängen. Hierbei wird die Hülle in bekannter Weise U-förmig um die Vorder-, Ober- und Unterseite der Karamelle gefaltet. Während der darauffolgenden Schaltung des Faltrades wird die Hülle um die vierte Seite der Karamelle tierumgelegt, so daß sie eine beiderseits offene Röhre bildet, deren Enden durch um ihre Längsachse drehbare Zungen 6o erfaßt und verdrillt werden, worauf die eingewickelte Karamelle aus der Maschine ausgeworfen wird. Während die eine Karamelhaltetasche 25 im Ring 22 sich an der Faltradbeschickungsstelle befindet und der Stößer 29 seinen Hub ausführt, ist ein anderer Halter 25 des Ringes 22 in der Schneidstellung und empfängt eine andere Karamelle.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einwickelmaschine für Karamellen, die von einem fortlaufenden Strang einzeln abgeschnitten werden, bevor sie durch einen Stößer mit dem quer zu dessen Bewegungsbahn herangebrachten Umhüllungsstreifen waagerecht in eine Tasche des in der Richtung der Stößerbahn liegenden, senkrecht angeordneten Faltrades eingestoßen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fördervorrichtung (22) das Ende des Stranges (13) an einer Stelle aufnimmt, welche seitlich von der Bahn des Stößers liegt und wo die Schneidvorrichtung (21) die Karamellen vom Strang abschneidet, wonach diese in Haltetaschen (25) der Fördervcirrichtung (22) in die Stößerbahn-vor- die Aufnahmetaschen des Faltrades (io) längs einer waagerechten, einen Quadranten umfassenden Bogenbahn befördert werden, deren Mittelpunkt in der senkrechten Schnittlinie der Faltradmittelebene mit der dazu senkrechten, die Aufnahmestelle der Fördervorrichtung (22) und den senkrechten Teil des Karamelstranges enthaltenden Ebene liegt.
  2. 2. Einwickelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rinnenförmigen Haltetaschen (25) der Fördervorrichtung (22) die Karamellen an ihrer Vorder-, Unter- und Rückseite umfassen, während als Abschluß für die offenen Seitenflächen der Haltetaschen (25) ortsfeste, sich von der Schneidstelle bis zur Ausstoßstelle erstreckende bogenförmige Führungen (2ä, 59) dienen.
  3. 3. Einwickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Fördervorrichtung (22) die Haltetaschen (25) in gleichen Winkelabständen (z. B. 9o°) trägt und beispielsweise vermittels eines Genfer-Getriebes bekannter Art schrittweise gedreht wird, wobei jedesmal eine Haltetasche (25) in die Aufnahme- und Schneidstellung, eine andere vor den Stößer gelangt.
DER76694D 1928-01-04 1928-12-25 Einwickelmaschine fuer Karamellen Expired DE538174C (de)

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