DE439285C - Maschine zum Einpacken von stueckigen Gegenstaenden, beispielsweise Seifenstuecken, in schachtelfoermige Umhuellungen - Google Patents

Maschine zum Einpacken von stueckigen Gegenstaenden, beispielsweise Seifenstuecken, in schachtelfoermige Umhuellungen

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DE439285C
DE439285C DEH96654D DEH0096654D DE439285C DE 439285 C DE439285 C DE 439285C DE H96654 D DEH96654 D DE H96654D DE H0096654 D DEH0096654 D DE H0096654D DE 439285 C DE439285 C DE 439285C
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conveyor
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packing
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DEH96654D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/06Packaging groups of articles, the groups being treated as single articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Maschine zum Einpacken von stückigen Gegenständen, beispielsweise Seifenstücken, in schachtelförmige Umhüllungen. Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Einpacken von stückigen Gegenständen, beispielsweise Seifenstücken, in schachtelförmige Umhüllungen vermittels je einer mit Mitnehmern für Stücke und Umhüllungen versehenen umlaufenden Fördervorrichrung und bezweckt gegenüber den bekannten Maschinen dieser Art bei einfacher Bauart die Erzielung einer zuverlässigen Arbeitsweise und hohen Leistungsfähigkeit dadurch, daß die einzupackenden Stücke un(l die Umhüllungen durch endlose Fördervorrichtungen bis zu unter je einer von zwei gleichachsig im gleichen Sinne umlaufenden und mit einander gegenüberliegenden Mitnehmern versehenen Fördervorrichtungen angeordneten Anschlägen vorgeschoben und alsdann durch Stößer in die Mitnehmer der zugehörigen Umlauffördervorrichtungen befördert werden, worauf in an sich bekannter Weise die einzupackenden Stücke aus ihrer Fördervorrichtung in die gegenüberliegenden Umhüllungen in der anderen Fördervorrichtung eingeschoben werden, in letzterer Fördervorrichtung das Schließen der Unihiillung und hierauf das Entfernen der fertigen Verpackung aus dieser Fördervorrichtung erfolgt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. i ist eine Aufsicht auf die Maschine: Abb.2 ist gleichfalls eine Aufsicht, wobei die oberen Teile zwecks Freilegung der unteren Gestänge fortgelassen sind.
  • Abb. 3 stellt die Maschine in Seitenansicht dar.
  • Abb. 4. ist eine Stirnansicht der Maschine von links auf Abb. i gesehen.
  • Abb.5 veranschaulicht in Aufsicht schematisch die Zuführung der Seifenstücke bei einer Doppelanlage. .
  • Abb. 6 ist in größerem Maßstabe eine Seitenansicht einer Einzelheit der Maschine. Die zur' Darstellung gebrachte Ausführungsform dient dazu, zwei Seifenstücke S hintereinanderliegend in einer Schachtel zu verpacken, welche als Faltschachtel zugeführt wird.
  • Die beiden Seifenstücke S, S können z. B. unmittelbar von der nicht dargestellten Seifenpresse durch einen bei i (Abb.3) angedeuteten ständig gedrehten Transportgurt über treppenförmig und drehbar gelagerte Walzen 2 auf zwei nebeneinanderlaufende Fördergurte 3' und 3" geleitet werden. Diese sind um zwei Riemenscheiben -r und 4." gelegt, von welchen die Scheibe 4' vermittels Welle 5 in Lagern 6' und 6" einer Brücke ; lose drehbar gelagert ist, die von dem säulenförmigen Ständer 8 getragen wird. Die Scheibe 4" ist auf einer Welle io befestigt, die in Lagern der seitlichen Gcstellrahmen 1i' und ii" drehbar ist und durch das auf der Antriebswelle 13 befestigte Stirnrad ioo, (las am Rahmengestell i i" lose drehbar gelagerte Zwischenrad ioi - und das auf der Welle io befestigte Zahnrad io2 ständig gedreht wird. Der 1-laschinenantriel) besteht aus einer Riemenscheibe 12, die mit ihrer Welle 13 in einem Lager des Gestellrahinens i i" gelagert ist und von einer geeigneten Kraftquelle mittels Riemens ständig gedreht wird.
  • Die Zuführung der zusammengelegten Faltschachteln F erfolgt aus einem rahmenförmigen Behälter 14, welcher an dem bockartigen Fortsatz 103 des Lagers 6' befestigt ist und in welchem die Faltschachteln übereinandergestapelt sind, durch zwei eine Doppelkette bildende ständig umlaufende Ketten 15' und 15". Auf diesen sind gegenüberliegend Mitnehmer 16 befestigt, von denen jedes zusammengehörige Paar, wenn es unter dem Behälter 14 vorbeibewegt wird, die jeweils unterste Faltschachtel F mitnimmt. Die Ketten i-5', 15" sind an jedem Ende der Bahn um ein paar Kettenräder herumgelegt. Von diesen ist. das Kettenräderpaar 16' und 16" auf der Welle 5 befestigt. Das Kettenräderpaar 17 (Abb. 3) am anderen Bahnende ist auf der Welle io befestigt, so daß letzteres Kettenradpaar durch die bereits beschriebene Drehung der -Welle io zusammen mit der Riemenscheibe :4" ständig gedreht wird.
  • Vor dem inneren Ende der Gurte 3',- 3" und Ketten 15', 1-5" ist oberhalb jeder dieser Fördervorrichtungen ein Förderrad 18 und 1g drehbar angeordnet. Die beiden Räder sind auf einer gemeinsamen Welle 2o befestigt, die in Lagern 21 und 22 der Gestellrahmen i i' und i i" drehbar gelagert ist und von der Welle der Antriebscheibe 12 ständig gedreht wird. Zu diesem Zweck ist auf der Antriebwelle 13 ein Stirnrad 220 (Abb. 4.) befestigt, das mit einem Stirnrad 23 kämmt. Letzteres ist auf einem am Gestellrahmen i i" befestigten Wellenzapfen 24 drehbar gelagert und überträgt seine Drehung vermittels eines seitlich an ihm befestigten Stirnrades 26 auf ein Stirnrad 27, welches auf der Welle 20 befestigt ist. Das Förderrad i9 ist mit durch Bolzen 28 auf seinem Umfang radial befestigten winkelförmigen Mitnehmern 29 versehen (Abb. 3). Das Förderrad 18 ist in gleicher Weise, wie in Abb. 3 für das Förderrad i9 dargestellt, mit einer entsprechenden Anzahl von Mitnehmern 6o versehen, welche auf dein Umfang des Rades 18 ebenso wie die Mitnehiner 29, diesen gegenüber, befestigt sind.
  • Der Vorschub der Stücke S und der Faltschachteln F erfolgt bis in eine solche Stellung, daß sich dieselben unter den jeweils vorbeigehenden untersten Mitnehmern -der För(lerräder befinden, wie in Abb. 3 für (las Förderrad i9 dargestellt. In dieser Stellung wird der Vorschub von Stücken S und Faltschachteln F durch Anschlagwinkel 30" und 3 i angehalten, welche, wie in Abb. 3 für Anschlag 31 veranschaulicht, durch Bolzen 104 bzw. 105 auf einer zwischen den Gestellrahmen i i', i i" sich erstreckenden Brücke tob des 'Maschinengestells befestibt sind. Unterhalb dieser Lndstellung der Stücke S und Faltschachteln F bciindet sich je ein Hochstößer 33 bzw. 3.1. Der flochstößer 3.1 für die Faltschachteln F ist mittels der Stange i o7 in einer an der Brücke io6 sitzenden Hülse tob senkrecht verschiebbar geführt. An dein unteren Ende der Stange 107 greift mittels Lenker ioo ein Doppelhebel iio an, der auf der \'erbinclunrsstange i i i der beiden Gestellrahmen i i', 1 I" drehbar gelagert ist. An dein freien Ende des Hebels iio greift eine an der Verbindungsstange 112 der beiden Gestellrahmen i i', i i" befestigte Feder 113 an, die also bestrebt ist, mittels des beschriebenen Gestänges den Hochstößer 34 nach oben zu verschieben. Die Abwärtsbewegung des Hochstößers entgegen der Feder 113 erfolgt durch eine Exzenterstange 11.1, die am Hebel 1 io angreift und durch ein Exzenter der Welle io bewegt wird. In ganz gleicher Weise erfolgt die Bewegung des Hochstößers 33 für die Seifenstücke vermittels der in Hülse io8' senkrecht geführten Stange 1o7', Lenker io9', Doppelhebel i iö , Feder 113' und Exzenterstange 114'.
  • Ferner wirkt in der Endstellung- der Faltschachteln mit dem Anschlagwinkel 31 ein Hebel 44 zusammen, um die Faltschachteln in die rechteckige Form aufzurichten. Der Hebel 44, welcher zwischen den beiden Ketten 15', 15" hindurchtritt, ist auf einem Bolzen 115 befestigt, der in einem an der Brücke i o6 sitzenden- Lagerbock 117 drehbar ist. Auf dem Bolzen i 15 ist ein Hebel i 16 befestigt, der unter der Einwirkung einer an der Verbindungsstange 118 der beiden Gestellrahmen i i', i i" befestigten Feder i 2o steht, die bestrebt ist, den Hebel 4-4 aus der strichpunktierten Stellung in die ausgezogene Stellung (Abb.3) zu bewegen. Die entgegengesetzte Bewegung wird dem Hebel.. vermittels einer Exzenterstange 121 erteilt, die von einem Exzenter der Welle io bewegt wird und ihre Bewegung durch einen Hebelarm 122 auf den Bolzen 115 überträgt.
  • Für jeden der llitnelimer 6o des Förderrades 18 ist eine Einrichtung vorgesehen, vermittels welcher die Seifenstücke aus dem betreffenden Mitnehmer in die in dem ihni gegenüberliegenden Mitnehmer des Förderrades i 9 befindliche PackL_ig hineingeschoben werden. Diese Einrichtung besteht im vorliegenden Fall aus Stangen 35, die in mittels Armen 36 am Rad 18 befestigten Führungen 37 hin und her verschiebbar geführt sind. Die Hinundherbewegung der Stangen 35 in -den Führungen 37 wird durch am äußeren Ende der Stangen 35 befestigte Leitrollen 39 bewirkt, welche in einer entsprech::@d gestalteten \ut laufen, die auf der Innenseite eines nicht dargestellten und am Gestell I i' befestigten Ringes angebracht ist.
  • l,'eriier ist für jeden Mitnehmer 6o zwischea diesem und dem gegenüberliegenden \litnehmer 29 ein Mundstück vorgesehen, welches dazu dient, beim Ausschieben der Stücke S diese sicher in die gegenüberliegende Schachtel des Förderrades i9 zu führen.
  • Jedes dieser Mundstücke (Abb. 6) wird aus vier Zungen 130 beispielsweise aus Stahl gebildet, die an einem Rahmenstück -131 mit einer Durchtrittsöffnung 132 für die Seifenstücke befestigt sind. Die Zungen 130 erstrecken sich, -ein wenig zusammenlaufend, federnd nach dein gegenüberliegenden Mitnehmer 29 des Förderrades i9. Während des Einschiebevorganges wird das Mundstück in Richtung des Mitnehniers 29 in die Lappen f der Schachtel F eingeschoben. Zu diesem Zweck ist das Rahmenstück -131 mit einer Hülse 133 auf einer Verbindungsstange 134 der beiden Förderräder i8 und i9 längsverschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet und steht unter der Einwirkung einer Schraubenfeder 136, die die Hülse 133 gegen einen auf der Stange 13:1 befestigten Anschlagring 135 drückt und damit das Mundstück für gewöhnlich in der aus Abb. 6 ersichtlichen Stellung erhält. An der Überführungsstelle der Seifenstücke befindet sich jedoch ein ortsfest angeordneter Nocken 137 (Abb. 6), welcher im geeigneten Zeitpunkt vermittels des Armes 138 die Verschiebung des Mundstückes 131 entgegen dem Druck der Feder 136 bewirkt.
  • Urii das Förderrad i 9 sind entsprechend der von den Mitnehmern dieses Förderrades beschriebenen Bahn gekrümmte Schienen 4o', 4.o" angeordnet, welche an dein Maschinengestell befestigt sind und sich von der mit I (Abb. 3) bezeichneten EinführungssteIle bis zur Ausstoßstelle VII der fertigen Packung erstrecken.
  • Zum Ausstoßen der fertigen Packung dienen zwei Hebel i4o, 14.0', die auf der in den Gestellrahmen i i', i i" drehbar gelagerten Welle 111 befestigt sind und sich zu beiden Seiten des Förderrades i9 erstrecken. Auf der Welle 1.11 ist ein Arm 142 befestigt, an dessen. Ende eine Zugfeder 1.13 angreift, die an der Verbindungsstange 112 befestigt und bestrebt ist, die Hebel 140, 40' aus der in Abb.3 strichpunktierten in die ausgezogen dargestellte Stellung zu drehen. Außerdem ist auf der Welle 1.11 noch ein Hebel 1.15 befestigt, der durch Feder 1.13 mit einer Leitrolle 146 in Eingriff mit einem Exzenter 1..17 der Welle io gehalten wird, unter dessen Einfluß die Hebel i4o, i4o' für gewöhnlich die in Abb. 3 strichpunktiert gezeigte unwirksame Innenstellung einnehmen. Die Fortbeförderung der fertigen Packungen erfolgt in einer Rinne, welche aus der Bodenschiene 41, die an dem am Gestellrahmen ii" befestigten Bock 42 befestigt ist, und den seitlichen Leisten q.2', 421' besteht. Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Vermittels der ständig gedrehten Fördergurte 3', 3" werden je zwei in gleicher Flucht nebeneinanderliegende Seifenstücke S, S in Richtung auf das Förderrad 18 und durch die Ketten 15, 15" wird j e eine Faltschachtel F in Richtung auf das Förderrad i9 vorgeschoben. Sobald die Faltschachtel F gegen den Anschlag 31 trifft, wird der Hebel .+.a. durch seine beschriebene Bewegungsvorrichtung aus der unwirksamen (strichpunktierten) Stellung in die aus Abb.3 ersichtliche senkrechte Stellung nach oben gedreht, und hierdurch wird die Faltschachtel F, wie ebenfalls aus Abb.3 ersichtlich ist, in eine Schachtel mit rechteckigem Querschnitt aufgerichtet. Die in dieser Schachtel zu verpackenden Seifenstücke liegen gegen den Anschlag 30 (Abb. i) an. Es werden nun gleichzeitig die Hochstößer 33 und 34 durch ihre beschriebenen Bewegungsvorrichtungen nach oben verschoben, und hierdurch "wird die Schachtel F in den vorbeigehenden Mitnehmer 29 des Förderrades i 9 und es werden die beiden Seifenstücke in den vorbeigehenden Mit nehmer 6o des Förderrades 18 eingestoßen. Die Räder 18 und i9 drehen sich, wie bereits erwähnt, ständig weiter. Nach erfolgtem Einstoß von Schachtel und Seifenstücken wird die zu dem eben gefüllten Mitnehmer des Förderrades 18 zugehörige Schiebestange 35 vermittels der Leitrolle 3g und der nicht dargestellten Kurvennut in die in dem gegenüberliegenden Mitnehmer 29 befindliche Faltschachtel hinein verschoben. Hierbei wird das Mundstück 13o dieses Mitnehmers in Richtung auf das Förderrad i9 verschoben, wobei die Spreizzungen des Mundstückes in die zugekehrte Öffnung der gegenüberliegenden Umhüllung eintreten, so daß die beiden Seifenstücke sicher in die zugehörige Schachtel des Förderrades i9 hineingeschoben werten, worauf der Rückgang der Stange 35 erfolgt. Bei der weiteren Drehung der beiden Räder 18 und i9 erfolgt der Auftrag von Klebstoff auf die an beiden Enden der Faltschachtel nach außen liegenden Verschlußlappen der Umhüllung, und zwar durch Vorbeistreifen an den beiden Klcbstoffscheiben :16' und q.6". Diese sind vermittels ihrer Welle .17 drehbar gelagert und laufen auf den Klebstoffrollen q.8', .1.8", die mittels ihrer Achse i So an den Seitenwänden des Klebstoffbehälters .1 .9 bekannter Art drehbar gelagert sind und durch einen nicht dargestellten Antrieb in gleichfalls bekannter Weise ständig gedreht werden. Der Klebstoffbehälter 49 ist auf einem bockartig ausgebildeten Arm 5o des Gestellrahmens i i" befestigt. Während der Weiterdrehung der beiden Förderräder erfolgt nun durch beiderseits des Förderrades i9 angeordnete, nicht weiter dargestellte Falzvorrichtungen geeigneter Art zunächst das Umlegen der beiden in der Drehrichtung des Rades vorn und hinten befindlichen Kopflappen beider Verschlußseiten, hierauf das Umlegen der beiden mit Klebstoff versehenen Kopflappen und schließlich das Umlegen der beiden innenliegenden Kopflappen. Dieses Schließen der beiderseitigen Kopfenden der Schachtel ist beendet, wenn der Mitnehmer die mit V bezeichnete Stellung erreicht hat. Alsdann tritt die Schachtel mit ihren beiden Kopfseiten zwischen beiderseits der Kreisbahn befestigte seitliche Leisten 5i, wodurch die Kopflappen aufeinandergepreBt und an einem Aufspringen verhindert werden. Wenn der Mitnehmer die mit VII bezeichnete Stelle erreicht hat, so wird die fertige Schachtel durch Drehung der Hebel iqo, r4o' aus der inneren in die äußere Stellung auf die Schiene 41 und, zwischen die seitlichen Leisten 42' und 42" ausgestoßen, durch welch letztere ein weiteres Pressen der beiden Kopfverschlüsse bewirkt wird.
  • Statt zum gleichzeitigen Einpacken von Stücken eignet sich die Maschine naturgemäß auch zum entsprechenden Einpacken von -einem Stück oder von mehr als zwei Stücken. Auch können als Umhüllung an Stelle von Faltschachteln fertige. Kartons oder ähnliche Verpackungen zugeführt werden, die dann an einem Kopfende schon geschlossen sein können, so daß in der Einpackmaschine nur noch der andere Kopfverschluß hergestellt zu werden braucht. Das Schließen der Umhüllungen kann auch in anderer Weise erfolzen. Als Fördervorrichtungen 18 und i9 können statt der Räder auch andere umlaufende Ausführungen verwendet werden, beispielsweise umlaufende Ketten, an welchen die Mitnehmer befestigt sind.
  • Ein besonderer Vorteil der Ausbildung vorliegender Maschine besteht darin, daß die Förderräder oder sonstigen Fördervorrichtungen ständig; also ohne Unterbrechung, umlaufen können, weil hierdurch eine hohe Leistung der Maschine erzielt wird. Die Maschine kann jedoch auch in solcher Weise ausgeführt werden, daß die Drehung der Förderräder oder ähnlich wirkender Fördervorrichtungen schrittweise erfolgt. Alsdann genügt es gegebenenfalls, statt jeden der Mitnehnier des Fiirderrades 18 finit einer Ausschiebe- und lltindstiickeinrichtung zu versehen, an der Cbergangsstelle nur eine einzige ortsfeste Ausschiebe- oder Mundstückeinrichtung anzuordnen, welche für sämtliche Mitnehmer wirksam ist.
  • Maschinen vorliegender Art können zur Erhöhung der Leistung auch paarweise von einer einzigen Presse arbeiten, welche gleichzeitig die erforderliche Anzahl von Seifenstücken für zwei Packungen erzeugt. Eine solche Anordunng ist durch Abb. 5 im Grundriß schematisch veranschaulicht, und zwar gleichfalls für denjenigen Fall, daß zwei Seifenstücke mit ihren Stirnflächen hintereinanderliegend in einer Umhüllung verpackt werden sollen. Die Seifenpresse stellt in diesem Falle gleichzeitig vier Seifenstücke her, von welchen die Seifenstücke S1, S1 durch einen Fördergurt G1 der bei Ml angedeuteten Maschine und die -beiden Stücke S2, S= durch den Fördergurt G2 der Maschine M2 zugeführt werden. Die beiden Fördergurte G1, G2 gehen von der Seifenpresse nach den beiden Maschinen 1'1'f 1, 1112 gabelförmig auseinander. Die Überführung der Seifenstücke einerseits von der Seifenpresse auf die beiden Fördergurte und andererseits _ von den Fördergurten in die Maschinen wird durch Rollen Rl, R2, R', R' ermöglicht, welche in der an den Überführungsstellen erforderlichen gegenseitigen Winkelstellung drehbar gelagert sind. Die seitliche Führung der Seifenstücke erfolgt durch beiderseits der Förderbahn angeordnete Schienen 6i, 6i' 62, 62', welche sich in den seitlichen Führungsschienen 63', 63" und 6¢', 6q." fortsetzen, die beiderseits der Fördergurte 3', 3" angeordnet sind. Die Maschinen M1 und 11= entsprechen in ihrer Ausbildung der mit Bezug auf Abb. i bis 4 beschriebenen Ausführung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einpacken von stükkigen Gegenständen, beispielsweise Seifenstücken, in schachtelförmigeUmhüllungen vermittels je einer mit Mitnehmern für Stücke und Umhüllungen versehenen umlaufenden Fördervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die einzupackenden Stücke und die Umhüllungen durch endlose Fördervorrichtungen (3, 15) bis zu unter je einer von zwei gleichachsig im gleichen Sinne umlaufenden und mit einander gegenüberliegenden Mitnehniern (6o, 29) versehenen Fördervorrichtungen (1R, i9) angeordneten Anschlägen (30, 30 vorgeschoben uni alsdann durch Stößer (33, 34) in die Mitnehmer der zugehörigen Umlauffördervorrichtungen befördert werden, worauf in an sich bekannter Weise die einzupackenden Stücke aus ihrer Fördervorrichtung in die gegenüberliegenden Umhüllungen der anderen Fördervorrichtung eingeschoben werden, in letzterer Fördervorrichtung das Schließen der Umhüllung und hierauf das Entfernen der fertigen Verpackung aus dieser Fördervorrichtung erfolgt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i zum Einpacken der Stücke in Faltschachteln, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Anschlag (3i) ein Hebel (44) zusammenwirkt, welcher beim Eintreffen der Faltschachtel unterhalb der Fördervorrichtung derart in Richtung des Anschlages (3i) bewegt wird, daß die Faltschachtel zwischen Hebel und Anschlag in die prismatische Form aufgerichtet wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mitnehrner der Fördervorrichtung (1S) für die Stücke mit einem zwischen diesem 1Iitnehiner und dem entsprechenden Mitnehmer der anderen Fördervorrichtung (i9) angeordneten Mundstück (3i) versehen ist, welches mit gegen die Umhüllung gerichteten Zungen (130) versehen sowie in Richtung der Umhüllung verschiebbar ist derart, daß die Zungen während des Einschiebev organges in den zugekehrten Rand der betreffenden Umhüllung eingeführt werden. 4.. Maschine zum Einpacken nach Anspruch i in Zwillingsanordnung für eine gemeinsame Presse, dadurch gekennzeichnet, daß die Stücke von der Presse zu den beiden nebeneinander angeordneten Maschinen (1I1, 112) durch zwei gabelförmig auseinanderlaufende -Gurte (G1, G=) befördert werden, wobei der gewinkelte Gbergang zwischen Presse und Gurten einerseits und Gurten und Maschinen andererseits durch drehbar angeordnete Rollen oder Walzen (R1. R-, R', R1) vermittelt wird.
DEH96654D 1924-03-29 1924-03-29 Maschine zum Einpacken von stueckigen Gegenstaenden, beispielsweise Seifenstuecken, in schachtelfoermige Umhuellungen Expired DE439285C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222845B (de) * 1962-11-23 1974-05-22

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1222845B (de) * 1962-11-23 1974-05-22

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