DE538026C - Verfahren zur Herstellung eines endlosen Kunstfaserstranges - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines endlosen KunstfaserstrangesInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D10/00—Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines endlosen Kunstfaserstranges Im Patent 5oo ooä ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines endlosen Kunstfaserstranges z. B. aus Viskose gesponnener Fasern in von der Spinndüse an bis zur Fertigtrocknung fortlaufendem, ununterbrochenem Arbeitsgang beschrieben. Der Strang wird hierbei unter einer kleinen, zur Verhütung von Schlupf hinreichenden Spannung über Trommelpaare geleitet, indem die bei der Nachbehandlung mittels neutraler, alkalischer und saurer Flüssigkeiten auftretenden Längungs- und Schrumpfungsvorgänge durch entsprechende Vergrößerung oder Verkleinerung der Trommelrillendurchmesser berücksichtigt werden.
- Bei der weiteren praktischen Ausgestaltung des Verfahrens hat sich nun gezeigt, daß es vorteilhaft ist, den Weitertransport des Stranges über Rollen oder Trommeln ohne Rücksichtnahme auf die Längenänderungen des Stranges unter erhöhter Spannung vorzunehmen.
- Es ist allgemein bekannt, daß eine frisch gefällte Viskosefaser in hohem Maße das Bestreben zeigt, sich nachträglich zusammenzuziehen. Gleichfalls wirken die bei der Nachbehandlung der Fasern üblichen Chemikalien sowie der Trocknungsvorgang im Sinne einer Verkürzung auf das Fasergut ein.
- Die vorliegende Erfindung macht nun von der Erkenntnis Gebrauch, daß durch eine auf gequollene Kunstfasern wirkende Spannung deren mechanische Eigenschaften weitgehend zu verbessern sind. Zu diesem Zweck wird die bei den Wasch- und Behandlungsvorgängen wiederholt eintretende Schrumpfung nicht oder nicht in vollem Maße zugelassen, sondern der endlose Strang wird über die Trommeln mit einer durch die Neigung der Fasern zum Schrumpfen erzeugten Spannung hinweggeführt. Dieses wird dadurch erreicht, daß die Durchmesser der kreisförmigen Rillen R, R auf den Trommeln mit dem Fortschreiten des Stranges nicht, wie im Hauptpatent, der Schrumpfung entsprechend sich verringern, sondern gleich groß bleiben. In diesem Falle hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, glatte zylindrische Trommeln ohne Rillen zu verwenden, wobei die Führung des Stranges allein durch die Waschklauen I( besorgt wird. Weiterhin wurde gefunden, daß man Fasern mit noch besseren Eigenschaften erhält, wenn man über den oben beschriebenen Vorang hinaus die Durcht> messer der Rillen einer jeden Trommel fortschreitend größer werden läßt (konische Trommeln) oder auch bei zylindrischer Form der einzelnen Trommeln die letzteren in der Reihenfolge, wie sie von dem Strang durchlaufen werden, paarweise vergrößert. Dabei wird dem Strange eine weitere zusätzliche Streckung zuteil.
- Die auf diese Weise hervorgerufene Spannung wirkt gerade im gequollenen Zustand der Faser im Sinne einer Gleichrichtung der Mizellen und dadurch einer Erhöhung der Reißfestigkeit auf die Fasern ein. Im selben Sinne kann bei der nun folgenden Trocknung, die ebenfalls auf laufenden Trommeln erfolgt, in geeigneter Weise eine Spannung der trocknenden Faser erzeugt werden, welche ein gewisses zulässiges Höchstmaß nicht überschreiten darf. Diese Grenze ist je nach den Spinnbedingungen, die Einzeltiter usw. verschieden und ist von Fall zu Fall festzulegen. Es hat sich aus der Praxis ergeben, daß eine solche Spannung während der fortschreitenden Bewegung die physikalischen Eigenschaften der Faser günstig beeinflußt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines endlosen Kunstfaserstranges nach Patent §oo oo8, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang auf seinem Wege über Paare von Trommeln unter größerer Spannung steht, als zwecks Vermeidung von Schlupf des Stranges auf den Trommeln nötig ist. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang über die Trommeln mit _ einer aus der Neigung zum Schrumpfen sich ergebenden Spannung hinweggeführt wird, indem der Durchmesser sämtlicher Trommeln konstant und gleich groß gewählt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Strang wirkende Spannung durch zunehmende Vergrößerung der Durchmesser jeder. einzelnen Trommel, also durch Anwendung konischer Trommeln, oder bei zylindrischer Form der einzelnen Trommeln durch deren paarweise Vergrößerung in der Reihenfolge, wie sie von dem Strang durchlaufen werden, künstlich erhöht wird.
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746930C (de) * | 1936-10-26 | 1944-08-30 | Ind Rayon Corp | Vorrichtung zum Trocknen von laufenden Kunstseidefaeden |
Families Citing this family (2)
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- 1929-01-23 GB GB234429A patent/GB304667A/en not_active Expired
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Also Published As
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| FR36413E (fr) | 1930-06-17 |
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