DE537832C - Atmungsgeraet mit einem Entlueftungs- oder Spuelventil und einem Atmungsbehaelter - Google Patents

Atmungsgeraet mit einem Entlueftungs- oder Spuelventil und einem Atmungsbehaelter

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DE537832C
DE537832C DED46630D DED0046630D DE537832C DE 537832 C DE537832 C DE 537832C DE D46630 D DED46630 D DE D46630D DE D0046630 D DED0046630 D DE D0046630D DE 537832 C DE537832 C DE 537832C
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DE
Germany
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breathing
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vent
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DED46630D
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/10Respiratory apparatus with filter elements

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Atmungsgerät mit einem Entlüftungs- oder Spülventil und einem Atmungsbehälter Die Erfindung beiieht sich auf ein Atmungsgerät mit einem Entlüftungs- oder Spülventil und einem Atmungsbehälter. Derartige Atmungsgeräte sind bekannt. Das der Entlüftung oder Spülung dienende Ventil ist bei den bekannten Geräten am Atmungsbehälter selbst angeordnet und derart ausgebildet, daß es sich bei einem unzulässigen inneren Überdruck im Gerät in Richtung dieses Überdruckes öffnet. Diese Anordnung und Ausbildung des Entlüftungsventils hat erhebliche Nachteile.
  • Da mit Rücksicht auf das Erfordernis des leichten Anspringens des Ventils die Schließfeder nur schwach gewählt werden kann, so besteht bei den bekannten Ventilen die Gefahr, daß sie undicht werden. Die Anordnung derartiger Ventile am eigentlichen Atmungssack erschwert die Zugänglichkeit und Nachprüfung Die Erfindung hilft diesen Nachteilen dadurch ab, daß zur Beseitigung eines zu großen Überdruckes des im Gerät vorhandeneli Luftvorrates ein Ventil verwendet wird, das -sich -gegen den inneren Überdruck sowohl selbsttätig öffnet als auch von "Hand geöffnet werden kann. Ein derartiges Ventil wird nach der Erfindung an einem in offener Verbindung mit dem Atmungsbehälter stehenden Hilfssack angebracht.
  • Die Anordnung eines vom inneren Überdruck auf seinen Dichtungssitz gedrückten Ventils an diesem Hilfssack bietet besondere Vorteile. Zunächst gewährleistet die besondere Bauart des Ventils eine größere Sicherheit gegen ein unerwünschtes Entweichen der Atmungsluft. Das Entlüftungsventil selbst ist leicht zugänglich und läßt sich sehr einfach ausbauen. Es kann zusammen mit dem Hilfssack außerhalb des Gerätes auf seine richtige Wirkungsweise nachgeprüft werden. Ergeben sich Beanstandungen, so braucht nur ein neuer, billig herzustellender Hilfssack mit einem neuen Ventil in das Gerät eingesetzt zu werden.
  • Infolge der Wegverlegung des Ventils vorn Hauptatmungssack wird bei der - Ausführung des - Gerätes mit einem unstarren Atmungsbehälter der Atmungsbeutel von den Beanspruchungen, die die Betätigung eines an ihm selbst sitzenden Entlüftungsventils mit sich bringt, entlastet. Bei Geräten mit einem starren Atmungsbehälter gibt die Erfindung die Möglichkeit, ein Entlüftungsventil überhaupt anzuwenden, jedenfalls' dies-.zu tun, ohne zu umständlichen und betriebsunsicheren Anordnungen greifen zu müssen.
  • Zweckmäßig ist es, den Hilfssack an der Außenwandung des Atmungsbehälters anzuordnen und ihn in einer Einsenkung dieses Behälters unterzubringen. Dadurch ergibt sich eine gedrängte Bauart des Gerätes. Gleichzeitig wird der Hilfssack gut gegen Beschädigungen, geschützt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, Abb. 1 ist die Ansicht eines mit einem starren Atmungsbehälter ausgerüsteten Atmungsgerätes von hinten.
  • Abb. 2 >ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i und Abb. 3 ein in größerem Maßstäbe gezeichneter senkrechter_Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Die Einrichtung des Atmungsgerätes wird am besten aus seiner Wirkungsweise verständlich. Die Atmungsluft nimmt ihren Kreislauf in der durch eingezeichnete Pfeile angedeuteten Richtung durch den Ausatmungsschlauch t, den. Atmungsventiikasten v, den Verbindungsschlauch g, die Luftreinigungspatrone p, den Schlauch h, den starren Atmungsbehälter (Blechkasten) cs, in dem sich ein durch Öffnungen c mit der Außenluft in Verbindung stehender Ausgleicherbeutel b befindet, den Atmungsventilkasten v und schließlich den Einatmungsschlauch i. Die Auffrischung der Atmungsluft erfolgt durch Sauerstoff, der aus der Flasche m durch ein Druckminderventil k zugeführt wird.
  • Der Oberschußluftsack n ist zweckmäßig an der Hinterwand des starren Atmungsbehälters a angebracht. Er besteht aus einem Beutel aus schmiegsamem Stoff, der mit einer in eine Öffnung in der Hinterwand des Behälters a eingeschraubten Anschlußtülle o o. dgl. und mit einem auf seiner äußeren Seite oder Wand angebrachten, zum Ablassen von Überschußluft dienenden, unter Federdruck stehenden Entlüftungsventil q versehen ist. Das Ventil q ist von einer ringscheibenartigen Fassung r umgeben, die ihm einen besseren Halt in der Wandung des Überschußluftsackes gibt und diesen gleichzeitig gegen äußere Einflüsse abdeckt und schützt. Das öffnen des Ventils q kann von Hand bewirkt werden oder selbsttätig erfolgen, indem bei Erreichen oder Überschreiten einer gewissen Aufblähung des Überschußsackes ein Druckknopf q1 des Ventils gegen einen am Atmungsgerät angebrachten starren Anschlag s (Abb. 3) stößt, wodurch der Ventilkegel einwärts gedrückt und das Ventil geöffnet wird. Beim Zusammenfallen des Überschußluftsackes-wird das Entlüftungsventil q von dem Anschlag s fortbewegt, und es schließt sich wieder.
  • Zur besserenUnterbringung desÜberschußluftsackes kann die Hinterwand des starren Atmungsbehälters a eine zweckmäßig geformte Einsenkung a1 haben (Abb. 3). In solcher Einsenkung liegt der Überschußluftsack besser geschützt, und er steht weniger weit nach hinten vor.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Atmungsgerät mit einem Entlüftungs- oder Spülventil und einem Atmungsbehälter (Atmungssack), gekennzeichnet durch einen in offener Verbindung mit dem Atmungsbehälter stehenden Hilfssack (n) mit einem daran angebrachten, gegen den inneren Überdruck öffnenden Ventil (q), das sowohl selbsttätig beim Aufblähen. des Hilfssackes durch Anschlagen an einen Anschlag (s) sich öffnet als auch von Hand geöffnet werden kann.
  2. 2. Atmungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Außenwandung des Atmungsbehälters angeordnete Hilfssack (n) in einer Einsenkung (a1) des Atmungsbehälters (a) liegt.
DED46630D 1924-11-25 1924-11-25 Atmungsgeraet mit einem Entlueftungs- oder Spuelventil und einem Atmungsbehaelter Expired DE537832C (de)

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