DE53698C - Säule für Lazareth- und Schlafwagen - Google Patents
Säule für Lazareth- und SchlafwagenInfo
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- DE53698C DE53698C DENDAT53698D DE53698DA DE53698C DE 53698 C DE53698 C DE 53698C DE NDAT53698 D DENDAT53698 D DE NDAT53698D DE 53698D A DE53698D A DE 53698DA DE 53698 C DE53698 C DE 53698C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D31/00—Sleeping accommodation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Lagerstätten werden an je vier aus LJ -Eisen bestehenden Säulen A aufgehängt,
welche 37 mm breit und 1,98 m hoch sind. In diesen Säulen A sind Federn angebracht
und an letzteren Querträger aufgehängt, über welche Tragbahren, Matratzen, Bänke u. s. w.
gelegt werden können.
Jede Säule ist mit ihrem unteren Ende in eine viereckige Fufsplatte α eingelassen, welche
an jeder Seite und besonders an der vorderen (offenen) Seite der Säule erheblich über die
letztere vorsteht. An ihrer Unterseite trägt die Platte α in jeder Ecke einen Dorn b.
Am oberen Ende ist jede Säule A mit einer Regulirschraube c versehen, welche in Fig. 6 und 7
in gröfserem Mafsstabe gezeichnet ist, und zwar zeigt Fig. 6 die Schraube in ihrer tiefsten
Stellung und Fig. 7 gehoben. Diese bewegliche Schraube c, welche 18 mm stark und 23 cm
lang ist, trägt ein kleines Handrad d, welches ihr als Mutter dient. Durch Drehen dieser
Schraube wird die Säule in· den verschiedenen Wagen befestigt. Am oberen Ende trägt die
Schraube c einen Bügel e, dessen einer Arm mit einer Stellschraube f versehen ist. Dieser
Bügel dient dazu, um, wenn die Säule in senkrechter Lage auf den Fufsboden eines Wagens
gestellt ist, einen der Balken g, Fig. 1 und. 2,
des. Wagendaches zu umfassen. Mittelst der Mutter d wird der Bügel e fest gegen den
Balken angeprefst und sodann die Stellschraube f angezogen, wodurch die Säule an
dem Dach zuverlässig befestigt ist.
Die Regulirschraube e führt sich in einem Rohr h und wird durch eine Feder i in letzterem
zurückgehalten, so dafs sie nicht vollständig aus dem Rohr herausgleiten kann.
Bei den zum Tragen von drei Personenlagern bestimmten Säulen, Fig. 3 und 4, ragt
die Schraube c, damit sie die erforderliche Länge hat, mit ihrem Rohr h bis in die Mitte
der obersten Aufhängungsfeder B und ist dort von einem zweiten Rohr j umgeben, welches
zum Halten der Feder B dient und den Haken C trägt, an welchen eines der Enden des Querträgers
D angehängt ist.
Unterhalb der Schraube c ist die Säule in zwei oder drei gleiche Abtheilungen eingetheilt,
je nachdem sie für einen Apparat zum Tragen von zwei oder drei Personenlagern dienen soll.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine für drei Personen, Fig. 5 dagegen eine für zwei Personen bestimmte
Säule. Fig. 8 und 9 zeigen in gröfserem Mafsstabe im Vertical- und Horizontalschnitt
die Verbindung eines Querträgers mit einer Säule.
Jede Abtheilung der Säule enthält drei Federn, welche auf das eine Ende eines Querträgers D
^einwirken. Jede Abtheilung ist in sechs Kammern eingetheilt. Die oberste Kammer E dient
zur Aufnahme der das Ende des Querträgers D tragenden Feder B. Durch die zweite Kammer
F geht von oben nach unten ein 5 mm starkes Metallseil G hindurch, welches über
eine in der Kammer F befestigte Rolle k läuft und an der Kopfseite des betreffenden Endes
des Querträgers D endigt. Die dritte Kammer H enthält eine kürzere und schwächere Feder K,
welche dazu bestimmt ist, den seitlichen Schwankungen entgegenzuwirken. Von dieser Feder
führt ein 3 mm starkes Metallseil /, welches
über eine in der vierten Kammer 1 angebrachte Rolle k J und dann nach der Seite des Endes
des Trägers D läuft. Die fünfte Kammer M ist von der vierten Kammer / durch eine Scheidewand
I getrennt, welche in ihrer Mitte eine Rolle trägt. An der Aufsenwand der Säule
ist in gleicher Höhe mit der Scheidewand I eine breite Gabel P befestigt, welche an ihrem
vorderen Ende eine Rolle ρ trägt. Ueber die Rollen m und ρ läuft ein 3 mm starkes Metallseil
N, welches von einer in der sechsten Kammer untergebrachten Feder O nach der
Unterseite des Endes der Trägers D führt und dazu bestimmt ist, die Längsbewegungen oder
Stöfse zu verhindern.
Die Querträger D bestehen aus zwei winkelförmigen, dicken, eisernen Endstücken n, welche
mit den zur Befestigung der Seile erforderlichen Haken versehen sind, und einer dieselben
verbindenden, hochkantig liegenden Eisenstange 0, welche beweglich ist, wie Fig. 3 zeigt.
Solche Tragapparate können nicht nur zur Beförderung von kranken oder verwundeten
Militairpersorien in Güterwagen Verwendung finden, sondern können auch mit einigen Abänderungen
der Säulen in Personenwagen, Schlafwagen, Schiffen angebracht werden und
zum Tragen von Bänken, Tragbahren Matratzen u. s. w. dienen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine hohle, durch Verlängerung feststellbare Säule für Lazareth- und Schlafwagen, welche für die über einander liegenden Stützpunkte jeder Lagerstätten drei Schraubenfedern (B K O) enthält, wobei letztere durch über Rollen (k k1 m p) geführte Schnüre einzeln sowohl die senkrechten als auch die waagrechten in der Längenrichtung und in der Querrichtung ■ der Lagerstätten auftretenden Stöfse abschwächen sollen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53698C true DE53698C (de) |
Family
ID=328335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53698D Expired - Lifetime DE53698C (de) | Säule für Lazareth- und Schlafwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53698C (de) |
-
0
- DE DENDAT53698D patent/DE53698C/de not_active Expired - Lifetime
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