DE536944C - Musiklehrmittel - Google Patents

Musiklehrmittel

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DE536944C
DE536944C DE1930536944D DE536944DD DE536944C DE 536944 C DE536944 C DE 536944C DE 1930536944 D DE1930536944 D DE 1930536944D DE 536944D D DE536944D D DE 536944DD DE 536944 C DE536944 C DE 536944C
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music teaching
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RIFKA LIBA RACHOWITZKY
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/02Boards or like means for providing an indication of notes
    • G09B15/023Electrically operated

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Description

  • Musiklehrmittel Die Erfindung betrifft ein Musiklehrmittel mit Einrichtungen zum Geben zeitlich optischer Signale, wie ein- und ' ausschaltbaren Glühlampen.
  • Im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen dieser Art sind im vorliegenden Fall die die Noten versinnbildlichenden Glühlampen mit einem hinter dem musikalischen Liniensystem angeordneten Metallschirm oder mit elektrischen Leitern, welche die Notenlinien darstellen, verbunden, so daß erfindungsgemäß an jeder erforderlichen Stelle des musikalischen Liniensystems die Glühlampen zum Aufleuchten gebracht werden können.
  • Um die Mannigfaltigkeit der Zeichengebung erhöhen zu können, haben die optischen Zeichen im Sinne des vorigen Absatzes Einrichtungen zur Farbänderung, wie farbige Blenden, so daß z. B. mit Hilfe einer Leuchte verschiedenfarbige Signale gegeben werden können.
  • Die Darstellungen i bis 7 zeigen eine Einrichtung, die beim Musikunterricht, insbesondere zum Lernen der Notenschrift, also der graphischen Musikdarstellung, dienen soll.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt in Ebene C-C, Abb. 2 ein Querschnitt in der gebrochenen Schnittlinie A-A und B-B, Abb. 3 schließlich ein Pfeilschnitt in der Ebene D-D.
  • Auf einer Grundplatte i sind zwei parallele Ständer 2 und 3 aufgebaut, die auf ihrer Vorderseite in Form blanker, runder Metallstäbe die den fünf Notenlinien entsprechenden Linien tragen. Die den einzelnen Noten entsprechenden optischen Signale werden durch kleine elektrische Leuchten 6 gebildet, die hinter oder in den Zwischenräumen zwischen den Notenlinien 4 bewegt werden können. Es geschieht dies dadurch, daß diese kleinen Leuchten 6, die zweckmäßig vorn, den Notenköpfen entsprechende runde Fenster 7 haben, zwischen den Führungsstäben 8 und 9 derart befestigt sind, daß sie zwischen den beiden Trägern 2 und 3 in der Horizontalen beliebig verschoben werden können oder hinter der Blendleiste i o vor dem rechten Träger a dem Beschauer entzogen werden können.
  • Die beiden Träger a und 3 tragen an ihrer Rückseite einen über die ganze Breite des Apparates reichenden, zweckmäßig blanken, ebenen Metallschirm i i ; die Führungsstäbe 8 sind rund und aus Isoliermaterial hergestellt und tragen an ihrem rechten Ende die Drehgriffe 12. Die Führungsstäbe 8 sind weiter durch rohrförmige, runde Lager in dem Seitenträger 2 drehbar und längsverschiebbar hindurchgeführt; die Führungsstäbe 9 dagegen sind drei- oder mehrkantig aus leitendem Material, also Metall, ausgeführt und durch ihrem Querschnitt entsprechende Bohrungen in dem linken Träger 3 nur verschiebbar, nicht drehbar hindurchgeführt. Diese Führungen 13 für die Stäbe 9 sind ebenfalls aus dem Strom leitendem Material, zweckmäßig Blech, hergestellt und miteinander verbunden. Sie stehen alle durch die Leitung 14 mit dem einen Pol einer Stromquelle 15 in V erbindung, während die die Notenlinien bildenden Kupferstäbe 4 sowie der Metallschirm i i zu dem anderen Pol der Stromquelle 15 führen.
  • Um mit den Leuchten 6 unter Verwendung je einer einzigen Glühbirne ,5 verschiedenfarbige Signale geben zu können, ist eine Einrichtung getroffen, die in den Abb. 4 bis 6 genauer dargestellt ist. Die Glühlampe 5 ist in einem zylindrischen Sockel 18 aus nicht leitendem Material quer zu seiner Längsachse eingesetzt. Dieser Sockel ist mit dem mehrkantigen Führungsstab 9 fest verschraubt und mit diesem in dem Apparat querverschiebbar, jedoch nicht drehbar, so daß die Glühbirne immer nach vorn, in der Richtung der Notenlinien 4 liegt. Der zylindrische Lampensokkel18 steckt in dem gläsernen Hohlzylinder i g, der entsprechend der gewünschten Farbenzahl in seiner Längsrichtung bunte transparente Farbstreifen aufweist. Für die meisten Zwecke genügt es, wenn diese Farbblende i9 die drei Farben Weiß, Rot und Grün aufweist. Diese zylindrische Farbblende i 9 ist in. dem Blechgehäuse 2o, das an seiner Oberfläche für jede Farbe ein Fenster 7 trägt, fest eingesetzt und mittels der Lappen 2i mit einem runden Führungsstab 8 fest verbunden. Ferner ist das Gehäuse 2o mittels der Kopfschraube 22 derart mit dem Lampensockel 18 verschraubt, daß es wohl in der Sockelachse fest verbunden ist, jedoch gegen den Sockel verdreht werden kann, falls der runde Führungsstab 8 mittels des Handgriffes 12 gedreht wird.
  • Die Stromzuführung zum Schraubsockel der Lampe erfolgt von der Stromquelle 15 entweder durch die Leitung 16, eine Notenschiene 4, durch einen dieser anliegenden Schleifkontakt 23, durch die Kopfschraube 22 (Abb. 2 und 4) oder durch die Leitung 17, den Metallschirm i i und einen auf diesem schleifenden Kontakt 24, ebenfalls durch die bis an den Gewindesockel der Lampe 5 reichende Schraube 22 (Abb. 2 und 6). Die Rückleitung des Stromes vom Bodenkontakt der Lampe 5 geschieht durch den Metallstreifen 25, der ebenfalls zugleich mit dem Lampensockel 18, mit dem kantigen Führungsstab 9 und damit über die Stabführungen 13 und den Leiter 14 zur Stromquelle 15 führt.
  • Über die Arbeitsweise des Apparates ist das Folgende zu sagen: Außer Tätigkeit sind alle Drehgriffe 12 ganz nach rechts herausgezogen, wodurch die Leuchten 6 hinter der Blende i o verschwinden. Außerdem werden die Leuchten dadurch stromlos gemacht, daß ihre Schleifkontakte 23 und 24 auf die schiefen Ebenen 2a aus Isoliermaterial, die an dem rechten Ständer-- befestigt sind, auflaufen.
  • In der einfachsten Ausführungsform der Vorrichtung ist für jede Notenschiene 4, für jedes Intervall zwischen zwei Notenschienen sowie für den Raum oberhalb und unterhalb der Notenlinien je eine Leuchte 6 vorgesehen, insgesamt also i i Lampen. Für Ober- und Untertöne können noch weitere Lampen angebracht werden. Die verschiedenen Farben der Zylinderblende i 9 können für verschiedene Zwecke der Notendarstellung auf der Vorrichtung verwendet werden. Man kann entweder verschiedene Zeitwerte darstellen, z. B. Viertelnoten weiß, halbe Noten rot, ganze Noten grün, oder man kann durch verschiedene Farbgebung Änderungen der Tonlage entsprechend den Vorzeichen Be oder Kreuz durch Änderungen der Notenfarbe charakterisieren. Die Einstellung der gewünschten Farbe an den Leuchten erfolgt durch Drehung der Zylinderblende mittels der Führungsstäbe 8 und der Drehgriffe 12 um den Lampensockel, wobei dieser selbst infolge seiner starren Verbindung mit dem kantigen Führungsstab 9 die Drehung nicht mitmacht.
  • Die verschiedenen leuchtenden Notensymbole können über die ganze Breite der Vorrichtung beliebig horizontal verschoben werden, so daß auch verschiedene Notenkombinationen öder selbst Themen - wie z. B. die Abb. 7 zeigt - dargestellt werden.
  • Es ist möglich, eine derartige Vorrichtung so auszugestalten, daß zu jedem optischen; Signal der dazugehörige akustische Wert auf geeigneten Instrumenten ertönt.
  • Statt der Verwendung . einzelner Lampen innerhalb von Buntblendensystemen lassen sich auch für jedes Symbol mehrere .entsprechend gefärbte Glühlampen verwenden, zu deren Steuerung entsprechende Schalter vorgesehen werden müssen.

Claims (4)

  1. # PATENTANSPRÜCHE: i. Musiklehrmittel mit Einrichtungen zum Geben zeitlich begrenzter optischer Signale, wie ein- und ausschaltbare Glühlampen, welche die Noten versinnbildlichen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Führungen (9) verschiebbaren Glühlampen (6) mit einem hinter den Führungen angeordneten Metallschirm (i i ) oder finit vor den Führungen waagerecht sich erstreckenden stabförmigen Leitern (4), welche die Notenlinien versinnbildlichen, leitend verbunden sind, so daß an jeder Stelle des dadurch veranschaulichten Notenliniensystems die Lampen (6) zum Aufleuchten gebracht werden können.
  2. 2. Musiklehrmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Zeichen mit Einrichtungen zur Farbänderung, wie farbige Blenden, versehen sind.
  3. 3. Musiklehrmittel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rahmen (2, 3) auf der Vorderseite stabförmige elektrische Leiter (4) trägt, welche die Notenlinien versinnbildlichen und die die: Noten versinnbildlichendenrelektrischen Leuchten (6) an Führungsstäben (8) befestigt sind, die in der Horizontalen beliebig zwischen dem Liniensystem verschiebbar sind und dabei den Strom schließen.
  4. 4. Lehrmittel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstäbe (8) an dem einen Ende Drehgriffe (i2) tragen, deren Drehung die Bewegung von Farbblenden an der Leuchte (6) bewirkt.
DE1930536944D 1930-02-15 1930-02-15 Musiklehrmittel Expired DE536944C (de)

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