DE536692C - Hammermuehle - Google Patents
HammermuehleInfo
- Publication number
- DE536692C DE536692C DE1930536692D DE536692DD DE536692C DE 536692 C DE536692 C DE 536692C DE 1930536692 D DE1930536692 D DE 1930536692D DE 536692D D DE536692D D DE 536692DD DE 536692 C DE536692 C DE 536692C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crushing
- arm
- hammer mill
- rocker
- support beam
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/31—Safety devices or measures
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hammermühle mit Bruchsicherung.
Bekannt sind Hammermühlen mit Brechschwinge, die nach außen ausschwenkbar ist,
wenn gegen ihre Innenwand ein in die Mühle geratener, nicht zertrümmerbarer Gegenstand,
Eisen o. dgl., geschleudert wird, wobei ein die Brechschwinge haltender Bolzen zerbrochen
oder zerrissen wird. Durch den dadurch, gebildeten Spalt kann das unzerschlagbare Gut
aus der Mühle entfernt werden. Es gibt solche Einrichtungen, bei welchen die Brechschwinge
gewissermaßen nur als Halt für den Mahlrost dient, so daß bei Bruch des Bolzens die Brechschwinge nur ganz wenig,
eben nur so viel ausweicht, um den Mahlrost selbst herabsinken zu lassen, wodurch auch
der benötigte Austrittsspalt entsteht. Bei anderen Einrichtungen klappt nur die Brech-
ao schwinge auf und dient dann dem herausfallenden harten Gut als Schurre.
Diese letztgenannten Einrichtungen zeigen verschiedene Nachteile.
Die aufgehängte Brechschwinge wird durch die Wucht des Aufschlags von hartem Gut
nicht nur bis zur Bildung des nötigen Spaltes abgelenkt, sondern sie wird mindestens bis in
die senkrechte Lage herabsinken, also mehr als nötig ist; ja unter Umständen kann die
herabgesunkene Brechschwinge einige Pendelschwingungen ausführen.
Die verhältnismäßig schwere Brechschwinge bedarf zu ihrer Zurückbewegung in die normale
Arbeitslage eines erheblichen Kraftaufwandes; sie muß so lange in dieser Lage gehalten
werden, bis es gelungen ist, den Ersatzbolzen durch das Auge der Brechschwinge und das mit dem Gehäuse verbundene Auge
zu ziehen.
Auch die etwaige Pendelung kann Schwierigkeiten verursachen. Da der Bruch des
Bolzens während des Betriebs erfolgt, also während die Mühle läuft, und es häufig vorkommt,
daß mehrere Stücke von hartem Gut gleichzeitig oder bald hintereinander in die Mühle geraten, so wird wohl das erste Stück
aus der Mühle herausgeschleudert, ein beim Zurückpendeln der Schwinge auf diese treffendes
folgendes Stück wird aber in die Mühle zurückgeschleudert und kann, bis die Mühle zum Stillstand gebracht ist, Schaden
anrichten.
Alle diese Nachteile werden durch die Bauart nach der Erfindung vermieden.
Gemäß der Erfindung ruht die Brechschwinge auf einem Stützbalken, dessen Zurückweichen
durch eine Führung begrenzt wird, so daß dadurch auch die Bewegung der Brechschwinge nur so weit erfolgen kann,
um gerade die erforderliche Größe des Spaltes zu erzeugen.
Der Stützbalken wird beiderseits der Schwinge durch von außen leicht zugängliche
Schraubenbolzen mit dem Gehäuse verbunden, so daß es ein leichtes ist, die Ersatzbolzen,
die so lang gewählt werden, daß sie bei Ruhelage des Stützbalkens von der zugehörigen
Schraubenmutter erfaßt werden, einzusetzen
und durch einfaches Anziehen der Mutter Stützbalken und Brechschwinge in die Afbeitslage
zurückzuheben, ohne daß es nötig ist, das ganze Gewicht der Einrichtung bis zur Instandsetzung zu halten. Hierdurch wird
auch der durch die Wiederherstellung bedingte Zeitverlust erheblich, verringert.
In der Ruhelage dient nun die Schwinge
als Schurre für jedes noch bis zum Stillstand
ίο der Mühle herausgeschleuderte harte Stück.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an
einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι die Mühle im Querschnitt mit der
Brechschwinge in Arbeitslage,
Abb. 2 einen gleichen Schnitt mit der Schwinge in der herausgeklappten Ruhelage.
Mit ι ist das Schlagkreuz bezeichnet. 2 ist die Brechschwinge; 3 der Einfalltrichter, 4, der
ao Mahlrost. Die Brechschwinge 2 ruht auf dem Stützbalken 5, der sich in einer Führung 6 bewegen
kann. Die Führung 6 ist bei 7 geschlossen, so daß dieser Teil 7 die Bewegung des Stützbalkens 5, also auch den »Ausschlag
der Brechschwinge 2 begrenzt. Schraubenbolzen 8, die beiderseits der Brechschwinge 2
leicht—zugänglich angeordnet sind, halten den Stützbalken 5 in seiner Höchstlage und damit
die Brechschwinge 2 in ihrer Arbeitsstellung. Bei Bruch der Schraubenbolzen 8 fällt die
Brechschwinge 2 in die Ruhelage nach Abb. 2 herab und bietet dem Abfallgut den Austrittsspalt 9. Die Bruchbolzen 8 haben eine solche
Länge, daß sie auch in der Lage des Stützbalkens nach Abb. 2 noch von den Schraubenmuttern
erfaßt werden.
Claims (2)
1. Hammermühle mit aufgehängter, bei Bruch eines Haltebolzens unabhängig von
dem Mahlrost abklappender Brechschwinge, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechschwinge (2) auf einem Stützbalken
(5) ruht, der in einer zugleich den Ausschlag der Brechschwinge begrenzenden Führung (6) angeordnet und
seitlich von leicht zugänglichen Bruchbolzen (8) gehalten ist.
2. Hammermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruchbolzen
(8) so lang sind, daß sie auch bei abgeklappter Brechschwinge von den zugehörigen
Muttern erfaßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE536692T | 1930-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536692C true DE536692C (de) | 1931-10-23 |
Family
ID=6557413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930536692D Expired DE536692C (de) | 1930-07-18 | 1930-07-18 | Hammermuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536692C (de) |
-
1930
- 1930-07-18 DE DE1930536692D patent/DE536692C/de not_active Expired
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