DE536205C - Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen - Google Patents
Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen ElementenInfo
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- DE536205C DE536205C DES83290D DES0083290D DE536205C DE 536205 C DE536205 C DE 536205C DE S83290 D DES83290 D DE S83290D DE S0083290 D DES0083290 D DE S0083290D DE 536205 C DE536205 C DE 536205C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/15—Cathodes heated directly by an electric current
Landscapes
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. OKTOBER 1931
21. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 536205 KLASSE 21 g GRUPPE
zwischen diesen Elementen
Es ist bekannt, daß bei Hochspannungsventilröhren mit Glühkathode und zylindrischer
Anode, wenn die Glühkathode aus mehreren Heizfäden besteht, auf dieselbe starke Querkräfte
ausgeübt werden, die von dem elektrostatischen Felde zwischen Kathode und Anode herrühren. Diese Querkräfte führen zu erheblichen
Durchbiegungen des Fadens und frühzeitigem Zerreißen desselben. Sind die
to Glühfäden der Kathode parallel geschaltet, so kann, wie ebenfalls bekannt ist, durch Anbringung
von Äquipotentialverbindungen bzw. von Haltedrähten die Biegungskraft, die durch
diese Querkräfte hervorgerufen wird, auf einen Bruchteil herabgemindert werden. Liegt aber
der Haltedraht am Heizdraht an und besitzt geringeren Durchmesser als der Heizdraht, so
findet infolge der durch diesen geringeren Durchmesser bedingten, wesentlich rascheren
Verringerung seines Querschnittes durch die Verdampfung eine frühzeitige Zerstörung statt,
die bei größerer mechanischer Beanspruchung durch die abgefangenen Querkräfte schon nach
ganz kurzer Einschaltdauer eintreten kann.
Der Äquipotentialdraht wird dann an der Berührungsstelle mit dem Glühfaden auf die hohe
Temperatur des Glühfadens erhitzt, und infolge seines geringeren Durchmessers wird der
Querschnitt des Äquipotentialdrahtes sehr rasch durch Verdampfung so weit geschwächt, daß
schließlich ein Bruch eintritt.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind bei Glühkathoden mit mehreren parallel geschalteten
Glühelementen und Äquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen, die einen
geringeren Querschnitt als die Glühelemente haben, nach der Erfindung an den Verbindungsstellen
zwischen den Äquipotentialverbindungen und den Glühelementen der Kathode Hüfskörper
von hoher Wärmekapazität und großem Abstrahlvermögen eingeschaltet. Die Berührungsfläche
zwischen den Hilfskörpern und den Äquipotentialverbindungen ist vorzugsweise klein, und die Hilfskörper sind vorteilhaft als
die Glühelemente umfassende Rollen ausgebildet, die ihrerseits von Äquipotentialverbindungen
umschlungen sind. Diese Hilfskörper strahlen infolge ihrer größeren Oberfläche eine
größere Wärmemenge ab, so daß die Äquipotentialverbindungen an den Übergangsstellen
eine um mehrere 100 ° niedrigere Gleichgewichtstemperatur
besitzen als der glühende Heizfaden.
Es ist bereits bekannt; an den Befestigungsstellen der Fäden einer Glühkathode Hilfskörper
aus einem Isolationsmaterial zwischenzuschalten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, a, sind vier parallel geschaltete
Heizfäden einer Glühkathode, die an einer oder mehreren Stellen über die Äquipotentialverbindungen
b miteinander elektrisch verbunden
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Or.-Ing. Robert Strigel und Albert Krüger in Berlin-Siemensstadt,
sind. Die Verbindung zwischen den Heizelementen α und den Drähten b ist nun dadurch
hergestellt, daß über die Heizdrähte Rollen c geschoben sind, die ihrerseits von den Drähten
der Äquipotentialverbindungen umschlungen werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Glühkathode mit mehreren parallel geschalteten Glühelementen und Äquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen, die einen geringeren Querschnitt als die Glühelemente besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungsstellen zwischen Glühelementen und Äquipotentialverbindungen Hilf skörper von hoher Wärmekapazität und großem Abstrahlvermögen eingeschaltet sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsfläche zwischen dem Hüfskörper und den Äquipotentialverbindungen gegenüber der sonstigen Oberfläche der Hüfskörper klein ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Glühelemente umfassende Rollen, die ihrerseits von den Äquipotentialverbindungen umschlungen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DES83290D DE536205C (de) | 1927-12-22 | 1927-12-22 | Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES83290D DE536205C (de) | 1927-12-22 | 1927-12-22 | Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536205C true DE536205C (de) | 1931-10-21 |
Family
ID=7510924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83290D Expired DE536205C (de) | 1927-12-22 | 1927-12-22 | Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536205C (de) |
| NL (1) | NL25475C (de) |
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0
- NL NL25475D patent/NL25475C/xx active
-
1927
- 1927-12-22 DE DES83290D patent/DE536205C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL25475C (de) |
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