DE536205C - Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen - Google Patents

Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen

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Publication number
DE536205C
DE536205C DES83290D DES0083290D DE536205C DE 536205 C DE536205 C DE 536205C DE S83290 D DES83290 D DE S83290D DE S0083290 D DES0083290 D DE S0083290D DE 536205 C DE536205 C DE 536205C
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DE
Germany
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elements
incandescent
parallel
cathode
equipotential
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Expired
Application number
DES83290D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Krueger
Dr-Ing Robert Strigel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Priority to NL25475D priority Critical patent/NL25475C/xx
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Priority to DES83290D priority patent/DE536205C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/15Cathodes heated directly by an electric current

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  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 536205 KLASSE 21 g GRUPPE
zwischen diesen Elementen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1927 ab
Es ist bekannt, daß bei Hochspannungsventilröhren mit Glühkathode und zylindrischer Anode, wenn die Glühkathode aus mehreren Heizfäden besteht, auf dieselbe starke Querkräfte ausgeübt werden, die von dem elektrostatischen Felde zwischen Kathode und Anode herrühren. Diese Querkräfte führen zu erheblichen Durchbiegungen des Fadens und frühzeitigem Zerreißen desselben. Sind die
to Glühfäden der Kathode parallel geschaltet, so kann, wie ebenfalls bekannt ist, durch Anbringung von Äquipotentialverbindungen bzw. von Haltedrähten die Biegungskraft, die durch diese Querkräfte hervorgerufen wird, auf einen Bruchteil herabgemindert werden. Liegt aber der Haltedraht am Heizdraht an und besitzt geringeren Durchmesser als der Heizdraht, so findet infolge der durch diesen geringeren Durchmesser bedingten, wesentlich rascheren Verringerung seines Querschnittes durch die Verdampfung eine frühzeitige Zerstörung statt, die bei größerer mechanischer Beanspruchung durch die abgefangenen Querkräfte schon nach ganz kurzer Einschaltdauer eintreten kann.
Der Äquipotentialdraht wird dann an der Berührungsstelle mit dem Glühfaden auf die hohe Temperatur des Glühfadens erhitzt, und infolge seines geringeren Durchmessers wird der Querschnitt des Äquipotentialdrahtes sehr rasch durch Verdampfung so weit geschwächt, daß schließlich ein Bruch eintritt.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind bei Glühkathoden mit mehreren parallel geschalteten Glühelementen und Äquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen, die einen geringeren Querschnitt als die Glühelemente haben, nach der Erfindung an den Verbindungsstellen zwischen den Äquipotentialverbindungen und den Glühelementen der Kathode Hüfskörper von hoher Wärmekapazität und großem Abstrahlvermögen eingeschaltet. Die Berührungsfläche zwischen den Hilfskörpern und den Äquipotentialverbindungen ist vorzugsweise klein, und die Hilfskörper sind vorteilhaft als die Glühelemente umfassende Rollen ausgebildet, die ihrerseits von Äquipotentialverbindungen umschlungen sind. Diese Hilfskörper strahlen infolge ihrer größeren Oberfläche eine größere Wärmemenge ab, so daß die Äquipotentialverbindungen an den Übergangsstellen eine um mehrere 100 ° niedrigere Gleichgewichtstemperatur besitzen als der glühende Heizfaden.
Es ist bereits bekannt; an den Befestigungsstellen der Fäden einer Glühkathode Hilfskörper aus einem Isolationsmaterial zwischenzuschalten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, a, sind vier parallel geschaltete Heizfäden einer Glühkathode, die an einer oder mehreren Stellen über die Äquipotentialverbindungen b miteinander elektrisch verbunden
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Or.-Ing. Robert Strigel und Albert Krüger in Berlin-Siemensstadt,
sind. Die Verbindung zwischen den Heizelementen α und den Drähten b ist nun dadurch hergestellt, daß über die Heizdrähte Rollen c geschoben sind, die ihrerseits von den Drähten der Äquipotentialverbindungen umschlungen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Glühkathode mit mehreren parallel geschalteten Glühelementen und Äquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen, die einen geringeren Querschnitt als die Glühelemente besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungsstellen zwischen Glühelementen und Äquipotentialverbindungen Hilf skörper von hoher Wärmekapazität und großem Abstrahlvermögen eingeschaltet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsfläche zwischen dem Hüfskörper und den Äquipotentialverbindungen gegenüber der sonstigen Oberfläche der Hüfskörper klein ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Glühelemente umfassende Rollen, die ihrerseits von den Äquipotentialverbindungen umschlungen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES83290D 1927-12-22 1927-12-22 Gluehkathode mit mehreren parallel geschalteten Gluehelementen und AEquipotentialverbindungen zwischen diesen Elementen Expired DE536205C (de)

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