DE53589C - Kurbelgetriebe mit Planetenrädern und umlaufender schwingenden Kurbelschleife - Google Patents
Kurbelgetriebe mit Planetenrädern und umlaufender schwingenden KurbelschleifeInfo
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- DE53589C DE53589C DENDAT53589D DE53589DA DE53589C DE 53589 C DE53589 C DE 53589C DE NDAT53589 D DENDAT53589 D DE NDAT53589D DE 53589D A DE53589D A DE 53589DA DE 53589 C DE53589 C DE 53589C
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- crank
- shaft
- gear
- disk
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- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H35/00—Gearings or mechanisms with other special functional features
- F16H35/02—Gearings or mechanisms with other special functional features for conveying rotary motion with cyclically varying velocity ratio
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1889 ab.
Auf die im Lager B drehbare Welle A ist das Zahnrad A2 lose aufgeschoben und dann
mit dem Lager B fest verbunden. Auf dem nach aufsen ragenden Theil der Welle A ist
mittelst eines Kreuzkeiles die Scheibe A3 befestigt. In dieser Scheibe A3 ist die kleine
Kurbelscheibe B2 mittelst ihrer Welle w gelagert,
und auf der Welle n> hinter der Scheibe A3 ist ein Zahnrad A4 befestigt, welches
ebenso grofs wie das Zahnrad A2 ist und mit diesem in Eingriff steht. Ein an der
Scheibe A3 befestigtes Lager j45, zwischen
dessen beiden flachen Seitenstegen (Fig. 2 punktirt) das Zahnrad A4" liegt, dient zur Aufnahme
und als Abstützung der Welle w. Die Kurbelscheibe B2 ist auf ihrer Stirnfläche mit einem
Kurbelzapfen BB versehen, welcher in einem
Gleitstück C3 drehbar ist. Endlich ist vor der Scheibe A3 auf der Welle A ein mit dem
Kurbelzapfen D versehener Kurbelarm C2 drehbar und durch einen Stellring gehalten.
Dieser Kurbelarm ist an seinem unteren Theil mit prismatischen Gleitschienen versehen, welche
zur Führung des Gleitstückes C3 dienen.
- Die bewegende Kraft wirkt in der Pfeilrichtung auf den Kurbelzapfen D, und der Kurbelarm C2 nimmt die Scheibe A 3 mittelst der Theile C3B3B2W mit herum. Dabei rollt das auf w befestigte auf dem ruhenden Zahnrad .A2 und dreht sich mit der Kurbelscheibe B2 bei jedem Umlauf einmal um sich selbst. Der Kurbelzapfen B3 veranlafst dabei sowohl eine Hin- und Herbewegung des Gleitstückes C3 im Kurbelarm C2, als auch eine Hin- und Herschwingung des Kurbelarmes C2 auf der Scheibe As (s. die punktirten Lagen in Fig. 2). Von D bis D1 bewegt sich also A3 schneller als C2, ebenso von U1 bis D2; dagegen bewegt sich von D2 bis D3 die Scheibe A3 mit der Welle A langsamer als C2, ebenso von D3 bis D. Der auf die Kurbel abwärts ausgeübte Druck bewirkt also mehr als die Hälfte einer Umdrehung.
- Die bewegende Kraft wirkt in der Pfeilrichtung auf den Kurbelzapfen D, und der Kurbelarm C2 nimmt die Scheibe A 3 mittelst der Theile C3B3B2W mit herum. Dabei rollt das auf w befestigte auf dem ruhenden Zahnrad .A2 und dreht sich mit der Kurbelscheibe B2 bei jedem Umlauf einmal um sich selbst. Der Kurbelzapfen B3 veranlafst dabei sowohl eine Hin- und Herbewegung des Gleitstückes C3 im Kurbelarm C2, als auch eine Hin- und Herschwingung des Kurbelarmes C2 auf der Scheibe As (s. die punktirten Lagen in Fig. 2). Von D bis D1 bewegt sich also A3 schneller als C2, ebenso von U1 bis D2; dagegen bewegt sich von D2 bis D3 die Scheibe A3 mit der Welle A langsamer als C2, ebenso von D3 bis D. Der auf die Kurbel abwärts ausgeübte Druck bewirkt also mehr als die Hälfte einer Umdrehung.
Zum doppelt wirkenden Arbeiten können zwei Zahnräder benutzt werden, von denen
das an der Welle w der Kurbelscheibe B2 befestigte
Rad A^ halb so grofs als das ruhende
Rad A2 ist. Die Scheibe B2 dreht sich dann doppelt so schnell, der Zapfen derselben macht
zwei Umdrehungen während einer Umdrehung der Welle A, und der Kurbelarm C2 macht
zwei Schwingungen während derselben Zeit.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Kurbelgetriebe, bestehend aus der auf der Welle A befestigten Scheibe A3, in welcher eine Kurbelscheibe B2 drehbar angeordnet ist, deren excentrischer Zapfen B3 in einem im Kurbelarm C2 in Führung verschiebbaren Gleitstücke C3 gelagert ist, wobei auf der Welle von B2 ein Zahnrad A* befestigt ist, welches in ein feststehendes Zahnrad A2 eingreift, wodurch bei gleichmäfsiger Drehung des Kurbelarmes C2 die Welle A mit während eines Umlaufes veränderlicher Drehgeschwindigkeit bewegt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53589C true DE53589C (de) |
Family
ID=328234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53589D Active DE53589C (de) | Kurbelgetriebe mit Planetenrädern und umlaufender schwingenden Kurbelschleife |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53589C (de) |
-
0
- DE DENDAT53589D patent/DE53589C/de active Active
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