DE535554C - Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Einphasen-Induktionsmotoren mit Hilfsphase - Google Patents

Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Einphasen-Induktionsmotoren mit Hilfsphase

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DE535554C
DE535554C DE1930535554D DE535554DD DE535554C DE 535554 C DE535554 C DE 535554C DE 1930535554 D DE1930535554 D DE 1930535554D DE 535554D D DE535554D D DE 535554DD DE 535554 C DE535554 C DE 535554C
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DE
Germany
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phase
relay
auxiliary
current
auxiliary phase
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Expired
Application number
DE1930535554D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Schmid-Burgk
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ELEK ZITAETS WERKE ZU AACHEN G
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ELEK ZITAETS WERKE ZU AACHEN G
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/42Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual single-phase induction motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Eiriphäsen-Induktionsmotoren mit Hilfsphase Bei Einphasenmotoren, die eine den Anlauf bewirkende Hilfsphase besitzen, ist es erwünscht, daß nach erfolgtem Hochlaufen das Abschalten der Hilfsphase selbsttätig erfolgt. Die Verwendung von Fliehkraftschaltern für diesen Zweck ist bekannt, bringt jedoch gewisse Nachteile mit sich. Diese treten besonders dann auf, wenn die Drehzahl des Motors nur langsam ansteigt, weil z. B. der Motor ein großes Schwungmoment zu beschleunigen hat. Bei den Fliebkraftschaltern einfachster Konstruktion werden dann die Kontakte mit nur ganz geringer Geschwindigkeit geöffnet; es bleibt dann leicht ein Lichtbogen stehen, der zu Verbrennungen der Kontakte führt. Da das Drehmoment des Motors sich beim öffnen und Schließen der Hilfsphase sprunghaft ändert, kommt es sogar vor, daß der Fliehkraftschalter bei langsamem Hochlaufen der Maschine mehrmals öffnet und schließt, wodurch in erhöhtem Maße Verbrennungen auftreten. Man kann diese Schwierigkeiten in bekannter Weise ganz oder teilweise dadurch beheben, daß man den Fliehkraftschalter als Momentschalter :ausbildet und seine öffnungs-und Schließdrehzahl um einen größeren Betrag verschieden macht. Solche Konstruktionen sind jedoch verhältnismäßig teuer und besonders bei kleinen Maschinen mit beschränkten Raumverhältnissen nicht immer leicht unterzubringen. Es ist auch bekannt, zum Abschalten der Hilfsphase ein Relais zu benutzen, dessen Spule vom Strom der Hauptphase durchflossen wird und dessen Arbeitskontakt den Stromkreis der Ililfsphas!e schließt. Das Relais ist so bemessen, daß der beim Einschalten des Motors auftretende Kürzschlußstrom der Hauptphase den Anker des Relais zum Anziehen bringt und dieses nach erfolgtem Hochlaufen. infolge des kleiner gewordenen' Stromes wieder abfällt und dadurch die Hilfsphase abschaltet.
  • . Eine Verbesserung dieses Schaltverfahrens wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß man die Spule des Relais bei angezogenem Anker von dem Gesamtstrom (Haupt- und Hilfsphase an Stelle des Stromes der Hauptphase) durchfließen läßt. Daraus ergeben sich folgende Vorteile: Wird der Motor ans Netz gelegt, so wird die Spule des Relais zunächst vom Kurzschlußstrom der Hauptphase durchflossen. Der Anker des Relais wird angezogen und schließt dabei den Stromkreis der Hilfsphase. Dadurch erhöht sich die Durchflütung (Amperewindungszahl) der Relaisspule, und die Zugkraft des Relais wächst. Der Kontakt wird also nunmehr mit größerer Zugkraft geschlossen gehalten. Die Gefahr, daß der Kontakt infolge zu geringen Kontaktdruckes sich erwärmt oder bei auftretenden Vibrationen, die bei Wechselstrom nicht ganz zu vermeiden sind, feuert, wird erheblich verringert und dadurch die Lebensdauer der Kontakte erhöht.
  • Ein weiterer Vorteil geht aus folgender Überlegung hervor: Wenn das Relais nach dem Hochlaufen des Motors seinen Anker losgelassen und die Hilfsphase abgeschaltet hat, besteht bei einem Anwachsen des Belastungsstromes über einen bestimmten Wert hinaus bei den bisher b@ekannten Einrichtungen die Gefahr; daß der Relaisanker wieder angezogen wird. Diese Gefahr wird durch die Erfindung vermieden. Da der die Hilfsphase durchfließende Strom beim Abschalten der Hilfsphase sprunghaft um den Strom der Hilfsphase vermindert wird, bleibt der Strom des Relais auch bei einer Belastungssteigerung weit unterhalb dem Betrag, der für ein Wiedereinschalten ,des Relais notwendig ist.
  • Die Abb. i stellt ein Beispiel der Erfindung dar. Es ist a die Hauptphase des Einphasenmotors, b dessen Hilfsphase. Bei angezogenem Relaisanker und dem dadurch bewirkten Schluß des Kontaktes e wird die Wicklung des Relais c vom Strom der Haupt= -und Hilfsphase durchflossen, -b:ei nichtangezogenem Anker und geöffnetem Kontakte ließt nur der Strom der Hauptphase: durch die Spule des Relais.
  • Die Anordnung arbeitet in folgender Weise: Wenn die Klemmen U und V an das Netz angeschlossen werden, fließt zunächst durch die Relaisspule und die Hauptphase der Kurzschlußstrom der Hauptphase. Die Wicklung des Relais und die Stärke der Gegenfedeir d sind so bemessen, daß das Relais unter der Wirkung dieses Kurzschlußstromes den Anker anzieht und den Kontakte schließt. Dadurch wird auch der Stromkreis der Hilfsphase geschlossen, und der Motor beginnt hochzulaufen. Die Spule des Relais wird nunmehr von der Summe der Ströme der Haupt- und Hilfsphase durchflossen. .
  • Mit zunehmender Drehzahl des Motors nimmt der Strorn ab und erreicht schließlich einen Wert, bei dem -die Zugkraft des Relais kleiner wird als die Kraft der Gegenfeder d. Der Anker wird dann losgelassen und der Kontakt e geöffnet; damit wird die Hilfsphase strörnlos. Der durch die Spule des Relais fließende Strom sinkt hierbei nochmals um den Strom der Hilfsphase und verringert dadurch die Zugkraft des Relais so, daß ein Wiedereinschalten der Hilfsphase ausgeschlossen ist. Pendelungen des Ankers und dadurch hervorgerufenes öfteres Ein-und Ausschalten der Hilfsphase werden also mit Sicherheit vermieden.
  • Zuweilen ist es auch :erwünscht, den Kurzschlußstroxn des Motors beim Anlauf herabzusetzen, besonders dann, wenn. man beim Anlauf kein großes Drehmoment benötigt. Erfindungsgemäß kann dies dadurch geschehen, daß man an dem Relais noch einen weiteren Kontakt anbringt, der im Betriebszustand, also bei losgelassenem Relaisanker, einen vor die Hauptphase geschalteten Widerstand überbrückt. Allerdings tritt, da im Stillstand der Relaisanker ebenfalls losgelassen ist, beim Einschalten des Motors zunächst ein kurzer Stromstoß in der vollen Höhe des Kurzschlußstromes auf, der aber sofort zurückgeht, wenn der Relaisanker angezogen wird. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise in Abb. z dargestellt. Es ist wieder ä - die Hauptphase, b die Hilfsphase des Motors, C da§.Relais und d die -Gegenfeder.
  • Bei angezogenem Anker des Relais liegt vor der Hauptphase der Vorwiderstand ä, der jedoch durch den Kontakt/ kurzgeschlossen wird, wenn der Anker losgelassen wird. Der V.orwiderstand muß natürlich so bemessen werden, daß das Anlaufdrehmoment des Motors noch die erforderliche Größe besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Einphasen-Induktionsmotoren mit Hilfs= phase; bei denen das Abschälten der Hilfsphase durch ein vom Anlaufstrom gesteuertes Relaiserfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisspule während des Anlaufes, also bei angezogenem Relaisanker vom Strom der Haupt- und Hilfsphase durchflossen. wird. a. Selbsttätige Anlaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während der Anlaufzeit zur Herabsetzung des Anlaufstromes vor der Hauptphase ein Vorwiderstand liegt, der durch das Relais im Betriebszustand überbrückt wird.
DE1930535554D 1930-04-20 1930-04-20 Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Einphasen-Induktionsmotoren mit Hilfsphase Expired DE535554C (de)

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DE1930535554D Expired DE535554C (de) 1930-04-20 1930-04-20 Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Einphasen-Induktionsmotoren mit Hilfsphase

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DE (1) DE535554C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906717C (de) * 1951-12-08 1954-03-18 Hegger Ohg Geb Schaltgeraet fuer Einphasenwechselstrommotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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